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Saisonvorbereitung: Eva Lechner im Interview

Eva Lechner (r.) mit Teamkollegin Andrea Waldis © Eva Lechner
Eva Lechner (r.) mit Teamkollegin Andrea Waldis © Eva Lechner

Eva Lechner ist eine der besten Mountainbikerinnen der Welt. Mehr noch. Die Südtirolerin ist auch im Radcross Weltklasse. Obwohl nominiert, wird sie kaum Südtirols Sportlerin des Jahres werden. "Macht nichts", sagt Eva Lechner, "ich würde mich für Tania Cagnotto freuen."

 

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Radprofi Björn Thurau: Fertig und los

„Fertig und los.“ Nicht viel sagen, sondern zeigen. Das ist das Motto für Radprofi Björn Thurau für die Saison 2017. Der Facebook-Post fällt knapp aus. Das Bild ist Symbol. Von hinten soll man ihn sehen, vor allem die Konkurrenz.

 

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Eva Lechner: Mit den Besten der Welt in die neue Saison

Das beste Team der Welt. So die Botschaft. Eva Lechner aus Südtirol ist Teil dieses Teams. Und damit einer Vision, die schon Realität ist.

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Sabine Spitz im WIAWIS Bikes Pro Team

Neuer Bike-Partner für Sabine Spitz: Die Olympiasiegerin hat mit dem koreanischen Carbonbike-Hersteller WIAWIS eine längerfristige Kooperation vereinbart. Nicht nur der Sport ist dabei wichtiger Teil der Zusammenarbeit.

 

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Höchste Liga: BORA – hansgrohe mit World Tour Lizenz

Am vergangenen Freitag kam die freudige Botschaft: Es gibt jetzt wieder ein deutsches Radteam der höchsten Kategorie. BORA – hansgrohe steigt in die höchste Liga des Radsports auf. Am 25. November hat der internationale Radsportverband UCI insgesamt 17 World Tour Lizenzen vergeben.

 

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Förderung junger Mountainbiker bei "toMotion"

Vorne v.l.n.r.: Sven Schmid, Marla Krauss, Nicky Zankl; hinten v.l.n.r.: Sven Rothfuß, David Gerstmayer, Louis Loschonsky
Vorne v.l.n.r.: Sven Schmid, Marla Krauss, Nicky Zankl; hinten v.l.n.r.: Sven Rothfuß, David Gerstmayer, Louis Loschonsky

Der Lindauer Trainingsspezialist "toMotion" startet in der kommenden Saison mit der langfristigen, gezielten Förderung mehrerer junger Mountainbiker, die ohne schnellen Erfolgsdruck an die Weltspitze herangeführt werden sollen.

 

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Peter Sagan trifft sein neues Team Bora - hansgrohe

Peter Sagan und Ralph Denk ©Ralph Scherzer
Peter Sagan und Ralph Denk ©Ralph Scherzer


Der frisch gebackene UCI Rennrad-Doppel-Weltmeister Peter Sagan startet in der Saison 2017 im deutschen Vorzeigeteam Bora - hansgrohe. Jetzt traf Sagan im Lanserhof am Tegernsee erstmals auf seine neuen Teamkollegen.

 

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Junior-Sportler des Jahres: Biker Max Brandl war dabei

Max Brandl © Armin M. Küstenbrück/EGO-Promotion
Max Brandl © Armin M. Küstenbrück/EGO-Promotion

Max Brandl vom Lexware Mountainbike Team hat zu den zehn Junioren-Sportlern gehört, die von der Deutschen Sporthilfe für die Wahl zum "Juniorsportler des Jahres" ausgewählt wurden. Der 19-Jährige erlebte in Bonn einen unvergesslichen Abend.

 

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Deutscher Doppelpack zu BORA – hansgrohe

Mit der Verpflichtung des Routiniers Marcus Burghardt und des Deutschen U-23 Meisters Pascal Ackermann unterstreicht das Team aus Raubling seine Ambitionen, junge deutschsprachige Talente zu fördern.

 

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BORA – hansgrohe verpflichtet Peter Sagan

Peter Sagan, der Weltmeister aus der Slowakei, spricht dem Newcomer-Team in der WorldTour, "Bora hansgrohe", sein Vertrauen aus und bindet sich für drei Jahre an das Team aus Raubling.
 

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Eva Lechner: In der Ruhe liegt die Kraft

Trost für Eva Lechner: "Es geht wieder aufwärts" © Luna-Team/Matt DeLorme
Trost für Eva Lechner: "Es geht wieder aufwärts" © Luna-Team/Matt DeLorme

Tolle Kulisse und tolles Wetter in Lenzerheide (SUI). Die Rahmenbedingungen für ein Mountainbikefest ideal. Alles andere als die aktuelle Form von Eva Lechner. Die Südtirolerin hat es derzeit schwer. Der Druck wächst, steht doch Olympia vor der Tür.

 

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Exklusiv-Interview Bjoern Thurau: "Mein Ziel ist die Tour 2017"

Noch hat König Fußball die Sportwelt fest im Griff. Nicht aber eingefleischte Rennrad-Fans. Vor allem nicht in Österreich. Die 68. Österreich Rundfahrt hat begonnen. Und auch Deutschland wird im kommenden Jahr im Zentrum des Radsports stehen.

 

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Marathon-WM: Centurion-Vaude mit Top-Ten-Trio

Teamerfolge sind bei der Equipe Centurion-Vaude fast an der Tagesordnung. Gerade deswegen werden sie oft nicht richtig gewürdigt. Wir feiern daher jetzt bewusst den sensationellen Top-Ten-Dreifacherfolg bei des Teams bei der UCI Mountainbike Marathon Weltmeisterschaft 2016!

 

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Vorfreude: Eva Lechner vor dem Weltcup in Albstadt

Eva Lechner und ihr neues Team: Seit Anfang 2016 fährt die mehrfache Italienmeisterin (3.v.l.) für das US-Team Luna © Luna-Team)
Eva Lechner und ihr neues Team: Seit Anfang 2016 fährt die mehrfache Italienmeisterin (3.v.l.) für das US-Team Luna © Luna-Team)

Eva Lechner freut sich auf den nächsten Weltcupeinsatz. Im deutschen Albstadt. In der Disziplin, bei der sie auch in Rio starten wird: Cross-Country. Zum vierten Mal macht die Weltspitze vom 20. bis zum 22. Mai 2016 in Albstadt Station. Das erste Weltcuprennen dort konnte die Südtirolerin gewinnen. Das war im Jahr 2013.

 

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Tour de France: Bora-Argon ist wieder dabei

Emanuel Buchmann - 3. Platz auf der Königsetappe 2015 © BORA - ARGON 18/@Bettiniphoto
Emanuel Buchmann - 3. Platz auf der Königsetappe 2015 © BORA - ARGON 18/@Bettiniphoto

Jubel in Raubling: Das deutsche Pro Continental Team BORA-ARGON 18 wurde heute bei der Vergabe der Wildcards zum dritten Mal in Folge vom Veranstalter ASO zur Tour de France eingeladen. Auch bei 103. Tour de France wird das Team wieder seine Chancen nutzen.

 

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Limar behelmt das Team Direct Énergie

Team Direct Énergie © Limar
Team Direct Énergie © Limar

 

Limar ist einer der – insgesamt nicht wenigen – Fahrradhelmspezialisten, die im Helmmarkt ständig mit Innovationen aufwarten, etwa in Bezug auf Leichtigkeit, Komfort und Anpassung. Auf den Kopfschutz aus Italien verlassen wird sich 2016 das französische UCI Pro Team Direct Énergie. 

 

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Ready to go: Stevens MTB Racing Team

STEVENS Bikes/Armin M. Küstenbrück
STEVENS Bikes/Armin M. Küstenbrück

"2016 kann kommen", weiß der altbekannte Rennfahrer und zugleich Teamchef Joachim Oechsner, der die Geschicke des jungen Stevens MTB Racing Team leitet. Die Stevens-Modelle Sonora SL und Sledge Max stehen für Siegesfahrten bei Cross-Country-, Marathon- und Enduro-Rennen bereit.

 

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Premiere: Sabine Spitz bestreitet Cape Epic 2016

Premiere für die dreifache Olympia-Medaillengewinnerin Sabine Spitz (44): Sie startet zusammen mit der jungen Ukrainerin Yana Belomoina im Laureus Team "Sport for Good" erstmals beim legendären Südafrika-Etappenrennen Cape Epic. 

 

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Das dreckige Dutzend: Team BH SR SUNTOUR KMC

Adelheid Morath © Thomas Maheux
Adelheid Morath © Thomas Maheux

Aus zwölf Fahrerinnen und Fahrern wird in der anstehenden Saison das Team BH SR SUNTOUR KMC bestehen. Acht von ihnen machen sich Hoffnungen auf die Olympischen Spiele in Rio. Darunter auch eine Deutsche: Adelheid Morath. 

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Bora-Argon 18: Ralph Denk umreisst die Ziele 2016

Teamchef Ralph Denk © Bora-Argon 18
Teamchef Ralph Denk © Bora-Argon 18

Seit 2015 gibt es das UCI Professional Continental Team Bora–Argon 18. Hauptsponsor und Namensgeber ist die Firma Bora,  Betreibergesellschaft des Teams ist die Ralph Denk Pro Cycling GmbH. Bora hat einen bestehenden Sponsorenvertrag bis Ende 2019, beide Parteien verfolgen eine langjährige Strategie.

 

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Topeak-Ergon holt neuen Fahrer ins Team

Der 33-jährige Südafrikaner Erik Kleinhans verstärkt als neuer Partner von Jeremiah Bishop das Topeak-Ergon Racing Team. Das neue Duo wird für Alban Lakata und Kristian Hynek bei den großen Etappen-Rennen Schützenhilfe geben, aber auch eigene Ambitionen hegen.  

 

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Bora-Argon: Meister Buchmann bleibt bis 2018

Das Team Bora-Argon 18 hat sich zum Jahreswechsel die Dienste des amtierenden Deutschen Meisters Emanuel Buchmann bis zum Jahr 2018 gesichert und strebt für den Tour-de-France-Start in Düsseldorf 2017 den World Tour Status an.

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Bora-Argon 18: Neue Farbgebung, neuer Claim, neuer Style

Andreas Schillinger im Teamtrikot 2016 © Bora Argon 18
Andreas Schillinger im Teamtrikot 2016 © Bora Argon 18

Kein Stillstand beim Team Bora-Argon 18 in der Winterzeit. Das Team erweitert seine Farbpalette um gleich drei besondere Signalfarben, die der Identitätsfestigung dienen, besetzt aber auch noch eine Reihe von Schlüsselbegriffen, die unter dem Claim "ride.natural" ein starkes Teamimage fördern sollen.

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"Stölting Service Group": Neues deutsches Profiteam

© Stölting Radteam
© Stölting Radteam

„Stölting Service Group“ heißt das neue deutsche Pro Continental Team, das ab 1.1.2016 ins Renngeschehen eingreifen wird. Mit dabei sind bekannte Größen wie Linus Gerdemann, Fabian Wegmann und Gerald Ciolek sowie starke Nachwuchsfahrer wie Lennard Kämna..

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Sram ist 2016 Partner des Teams Katusha

Team Katusha © Sram
Team Katusha © Sram

SRAM stattet das WorldTour Team, das derzeit an zweiter Stelle im Ranking steht, mit der kabellosen und leichten SRAM RED eTap-Gruppe. Das Team wird auch das SRAM RED Quarq Power meter bei Rennen und im Training einsetzen. 

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Grosser Schritt beim Nachwuchsteam jb Brunex Felt

Die Türenfabrik Brunegg AG mit Sitz im Kanton Aargau, Schweizer Marktführer für hochwertige, funktionale  Innen- und Außentüren, und das jb Felt Team haben sich für eine Partnerschaft entschieden. Gemeinsam will man junge, ambitionierte Sportler national und international an die Spitze führen.

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DH-Legende Klausmann: Abschied nach 13 Jahren Ghost

13 glückliche Jahre stand der erfolgreichste deutsche Downhiller in Diensten der Waldsassener Fahrradschmiede Ghost. Nun steht Marcus Klausmann am Start einer neuen "Strecke". Mit einem noch nicht genannten anderen Partner will er seine Erfahrung in die Entwicklung neuer Projekte einbringen.  

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Maloja Pushbikers: Lampater mit vielen Zielen

Leif Lampater © kg
Leif Lampater © kg

Der deutsche Bahnvierer hat beim Weltcup in Neuseeland in der 4000 Meter Mannschaftsverfolgung Bronze gewonnen. Dabei  feierte der Maloja Pushbiker Leif Lampater nach acht Jahren sein Comeback in die Nationalmannschaft.

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Rio-Hoffnung Moritz Milatz neu im Kreidler Werksteam

Moritz Milatz ist schon seit Jahren einer der erfolgreichsten deutschen Mountainbiker. Der Neuzugang des Kreidler Werksteams wird der vierköpfigen Truppe nächstes Jahr eventuell zu olympischen Ehren verhelfen. Kreidler besetzt das sympathische Team mit einem Mix aus jungen Talenten und gestählten Profis.

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Shimano erneuert Sponsoring bei vier Teams

Shimano verlängert seine Zusammenarbeit mit vier großen Radsportmannschaften. Das Schweizer Downhillteam Gstaad-Scott ist ein Jahr unter Vertrag, das XC-Team Trek Factory Racing und die Tour de France-Sieger von Sky sind für zwei Jahre versorgt. Das LottoNL-Jumbo Straßenteam hat einen Drei-Jahres-Deal.

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Kampf gegen MS: Storck-Athlet geehrt mit Sportplakette

Seit 1992 ist Andreas Beseler an Multipler Sklerose (MS) erkrankt. Der von Radhersteller Storck unterstützte Athlet kämpft mit Radfahren gegen die Symptome der Krankheit an und hilft auch Leidensgenossen. Dafür wurde er nun mit der Sportplakette des Landes Hessen 2015 ausgezeichnet

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Sram und Canyon lancieren Frauen-Profiteam

Der US-Riese und der deutsche Radhersteller Canyon stellen im ersten Jahr der UCI Frauen-Worldtour-Serie ein UCI Frauen Worldtour-Team auf die Räder. Im neunköpfigen Team stellen drei deutsche Fahrerinnen das größte Landeskontingent: Lisa Brennauer, Mieke Kröger und Trixi Worrack.


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Vom Spitzenbiker zum Teammanager

Das schweizerische Stöckli Pro Team kriegt als neuen Teammanager einen Mann, der bis zu seinem Rücktritt nach der abgelaufenen Saison selbst einer der besten Ridegenossen aller Zeiten war: Ralph Näf wird nicht nur das Team leiten, er wird auch bei der Entwicklung der Rennbikes ein Wörtchen mitreden.

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Wheeler Pro Team: 2016 nur noch Cross-Country

Zugpferd Esther Süss © Wheeler
Zugpferd Esther Süss © Wheeler

Das Wheeler Pro Team wird 2016 nur noch in der Disziplin Cross-Country aktiv sein. Swiss Bike Cup, Landesmeisterschaften sowie einige Weltcups stehen im Programm. Mittelfristiges Ziel: bei der MTB-WM 2018 auf der Lenzerheide will das Wheeler-Team mit möglichst vielen Teilnehmern antreten.

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Rio 2016: Brentjens kommt mit Rudi van Houts

Rudi Van Houts beim Testrennen in Rio 2015 © Pedrocury
Rudi Van Houts beim Testrennen in Rio 2015 © Pedrocury

"Stolz und glücklich" zeigt man sich beim Betch.nl Superior Brentjens Mountainbike Racing Team über den Neuzugang Rudi van Houts, der von 2009 bis 2015 im Multivan Merida Biking Team an der Seite von Jose Hermida und Gunn-Rita Dahle stand.

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BH Bikes mischt wieder im Rennrad-Profizirkus mit

 

 

 

 

Nachfolger für das Team Europcar ist das französische Rennrad-Profiteam Direct Energie, das mit dem baskischen Radhersteller BH Bikes für die nächste Saison eine technische Partnerschaft eingeht. Teammanager Jean Renè Bernaudeau hat somit nicht nur einen neuen Hauptgeldgeber, sondern auch einen neuen Fahrradsponsor, der zudem auch Komponentenhersteller mit an Bord bingt.

 

 


Nach dem Ende der Partnerschaft mit dem französischen Team SojaSun im Jahr 2013 ist der baskische Fahrradhersteller BH Bikes stolz darauf, wieder in den Profi-Radzirkus zurückkehren zu können. Das Profi-Rennteam Direct Energie und BH Bikes haben soeben eine Vereinbarung über eine neue technische Partnerschaft bekannt gegeben.


In der nächsten Saison wird das Team mit den Modellen G6 Pro und Ultralight Evo von BH Bikesunterwegs sein, die mit Produkten von FSA/Vision und Prologo ausgestattet sein werden.

 

Teammanager Jean Renè Bernaudeau freut sich über die  Kooperation:

"Wir haben die spanische Marke mit Hauptsitz in Vitoria im Baskenland ausgewählt, da ihre Rahmen innovativ, leistungsfähig und sehr zuverlässig sind. Mit FSA haben wir bereits in den letzten Jahren gute Erfahrungen gesammelt. Die Marke steht für Qualität, und wir freuen uns auf die erneute Zusammenarbeit."

 

Der Geschäftsführer von BH Bikes, Unai De La Fuente, erklärt:

"Wir freuen uns, erneut bei den besten Radrennen der Welt mit dabei zu sein. Diesmal mit dem Team Direct Energie, welches unsere Produkte wie kein anderes testen und der Welt präsentieren wird. Innovation, Steifigkeit, Leichtbauweise und Aerodynamik sind für unsere bereits seit 1909 bestehende Firma Schlüsselattribute – Und werden es hoffentlich für noch viele weitere Jahre sein. Die Präsenz des Teams in Rennen wie der Tour de France wird uns alle stark motivieren."

 

Und auch der Geschäftsführer von FSA/Vision, Claudio Marra, zeigt sich hocherfreut:

"Wir sind stolz auf diese Vereinbarung mit einem Team dieser Klasse. FSA und Vision werden ihre Innovationskraft erneut unter Beweis stellen und ihre Anerkennung im professionellen Radsport weiter ausbauen."

 

Bekannte Fahrer des französischen Teams sind der Elsässer Thomas Voeckler, Publikumsliebling und mehrfacher Träger des gelben Trikots bei der Tour de France, sowie der siebenfache französische Meister Sylvain Chavanel.

 

 

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Bjoern Thurau nimmt Abschied von Bora-Argon 18

Björn Thurau © Bora-Argon 18
Björn Thurau © Bora-Argon 18


Es war eine relativ kurze Präsenz. Nach dem Wechsel von Team Europcar zu Ralph Denks Team BORA – ARGON 18 zu Beginn der Saison, wird Björn Thurau im Jahr 2016 wieder für ein anderes Team in die Pedale treten. Die Trennung erfolgt laut Pressemitteilung einvernehmlich und entsprechend der Regularien des Weltradsportverbands UCI. 

Der Teammanager von Bora-Argon 18, Ralph Denk, erklärt die Trennung folgendermaßen: "Björn möchte zukünftig in einem Team fahren, bei dem er seine Qualitäten noch besser entfalten kann. Björn ist ein leidenschaftlicher Rennfahrer, der für seine kämpferische Fahrweise bekannt ist. Dies konnte er aus mannschaftstaktischen Gründen bei uns in dieser Saison nicht immer beweisen. Da wir uns im nächsten Jahr noch stärker auf die Rundfahrer konzentrieren, verspricht er sich von einem Wechsel neue Impulse und eine für ihn passendere Rennausrichtung. Ich wünsche ihm und seinem neuen Team viele erfolgreiche Rennen."


Björn Thurau erläutert: "In einem Team ist es wie im wahren Leben: Es kann passieren, dass man nach der Anfangseuphorie merkt, dass man unterschiedliche Vorstellungen über den gemeinsamen Weg hat. Ich danke Ralph Denk, dass die Trennung so unkompliziert geregelt wurde, denn so ist der Weg für mein neues Team frei. Meine Verpflichtung wird in den nächsten Tagen bekannt gegeben."

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European-Games: Vierter Platz für Eva Lechner




Ob es sie braucht oder nicht. Sie sind da. Gemeint sind die ersten Europaspiele. So etwas wie ein kleines Olympia. Obwohl vielfach kritisiert, hat sich das Europäische Olympische Komitee (EOC) für Aserbaidschan als Austragungsort entschieden. Sogar Lady Gaga erlebte einen Shitstorm, weil sie bei der Eröffnung sang.


Wie auch immer: The Show must go on. So werden in 20 Sportarten Medaillen vergeben. Auch im Mountainbike. Und Eva Lechner konnte sich bestens platzieren.


 
Eva Lechner Vierte in Baku
 
Eva Lechner fuhr ein leidenschaftliches Rennen. Gleich zu Beginn setzte sich die Südtirolerin in Führung. Sie wollte es allen Skeptikern und vor allem sich selbst beweisen. Die Form stimmt, nur die Ergebnisse sind noch nicht zufriedenstellend. Dabei gab es in den ersten Rennen der Cross-Country-Saison einige Podestplätze für Italiens Beste in ihrer Klasse. Nur im Weltcup konnte Eva Lechner bislang noch keine Top-Platzierung einfahren. Jeweils Rang 17 standen im tschechischen Nove Mesto und im deutschen Albstadt zu Buche. „Das ist für mich natürlich nicht befriedigend. Ich weiß, dass ich vorne mitfahren kann, aber in den ersten Weltcuprennen konnte ich das einfach nicht zeigen“, sagte eine dennoch hochmotivierte Eva Lechner vor der Abreise nach Baku, der Hauptstadt Aserbaidschans. Die positive Einstellung war offenbar hilfreich. Eva Lechner fuhr am 13. Juni, einen Tag nach der spektakulären Eröffnung der Spiele, ein beherztes Rennen und konnte sich bis zur vorletzten Runde Hoffnungen auf eine Medaille machen. Wenn es dann doch nur zum undankbaren vierten Platz mit vier Minuten und drei Sekunden Rückstand reichte, so ist dies dennoch ein großer Erfolg, zumal er wiederum positive Energie für die nächsten Weltcuprennen gibt.


 
Lechner-Entdecker von Erfolg zu Erfolg
 
Derzeit kaum zu schlagen scheint die Schweizerin Jolanda Neff zu sein. Souverän übernimmt sie alsbald die Führung im Rennen und gibt diese bis ins Ziel nicht mehr ab. Mit einer fehlerfreien Fahrt im Velopark holt sich Neff souverän mit zwei Minuten Vorsprung Gold, gefolgt von Kathrin Stirnemann (ebenfalls Schweiz) und der Polin Maya Wloszczowska. Der Schweizer Doppelerfolg ist auch der Erfolg eines Mannes, der mit Eva Lechner groß geworden ist. Gemeint ist der Südtiroler Edmund Telser, seines Zeichens selbst langjähriger Radamateuer und Entdecker von Eva Lechner. Er hat die Südtirolerin als Team-Manager des Colnago-Teams behutsam aufgebaut und an die Weltspitze geführt. Sein Erfolg blieb natürlich in der Szene nicht verborgen und es kam wie es kommen musste. Edmund Telser wurde von den Schweizer Offiziellen als Team-Coach für die MTB-Damen abgeworben und betreut diese nun seit einem Jahr in Vollzeitfunktion. Mit großem Erfolg, wie auch die European-Games erneut gezeigt haben.



Redaktion: Dr. Josef Bernhart

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Abschied von Christoph Sauser: Letztes Rennen Marathon-WM?

Christoph Sauser gab am Sonntag seinen XC-Abschied © Specialized
Christoph Sauser gab am Sonntag seinen XC-Abschied © Specialized

 

 

 

 

Ein ganz Großer des Mountainbike-Sports sagte beim BMC Racing Cup in Gränichen "Ciao".

Der Sigriswiler Christoph Sauser bestritt vergangenen Sonntag sein letztes Schweizer Rennen als Profi und sein letztes Cross-Country Rennen. Ausgerechnet beim Abschiedsrennen stürzte er heftig und brach sich zwei Rippen.



Am 27. Juni wird endgültig Schluss sein für Sauser, falls er dann schon wieder einsatzfähig ist. Die Marathon-WM im Val Gardena (Ita) soll sein letztes Rennen als professioneller Mountainbiker werden, aber spazieren fahren und ins Publikum winken wird er dabei nicht. Das Ziel war (vor dem Gränichen-Malheur) der Titel, es wäre der vierte auf der Langdistanz, der fünfte insgesamt.

 

Hat er nach 20 WM-Teilnahmen ohne Unterbruch keine Abschiedsgefühle? "Ach, irgendwie ist doch jedes Rennen ein letztes", sagt Christoph Sauser. So kennt man ihn, die gesamte Karriere lang. Kein großes Aufheben um die eigene Person, zurückhaltend und bescheiden seiner Leidenschaft nachgehend, nüchtern, analytisch. Starkult ist ihm fremd, Medienpräsenz nimmt er halt so mit. Auf der anderen Seite ist er immer sehr fokussiert und ehrgeizig in seinem Sport, um jedes Gramm Gewicht am Bike tüftelnd, die Ernährung austarierend, sein Training hoch konzentriert angehend.

 

1991 hat er sich beim Marathon Grand Raid an den Start gestellt. Mit einer geschwindelten Altersangabe, denn mit 15 hätte er da noch gar nicht mitmachen dürfen. 1993 löst er seine erste Lizenz, feiert rasch Erfolge, auch im Downhill, wo er 1994 Schweizer Junioren-Meister wird.

 

1999 feiert er in Big Bear (USA) seinen ersten Weltcup-Sieg, bis 2008 folgen zwölf weitere und zwei Weltcup-Gesamtsiege, 2000 steht er in Sidney als Bronze-Medaillengewinner auf dem olympischen Podest. 2008 gelingt ihm als Weltmeister im Cross-Country auch sein vielleicht größter Triumph. Ein paar Jahre ist er als großer Gegenspieler von Julien Absalon (Fr) eine bestimmende Figur und löst Thomas Frischknecht als den herausragenden Schweizer Cross-Country-Biker ab.

 

Als die Rennen kürzer werden und explosivere Antritte gefordert sind, werden seine Chancen geringer. Er, der sich selbst immer als "Diesel-Motor" bezeichnet hat, feiert mehr und mehr Erfolge auf der Marathon-Distanz, und ab 2013 verlagert er sich ganz in diese andere Welt. Im März hat er mit Olympiasieger Jaroslav Kulhavy (Cz) zum fünften Mal die renommierte Etappenfahrt Cape Epic in Südafrika gewonnen.

 

Christoph Sauser

  • Geb. 13.04.1976
  • Wohnort: Sigriswil (BE)
  • Wichtigste Erfolge:
  • Cross-Country: Weltmeister 2008, WM-Zweiter 2005 2006; WM-Dritter 2001; Olympia-Bronze 2000
  • 13 Weltcup-Siege, Weltcup-Gesamtsieger 2004, 2005.
  • Marathon: Weltmeister 2007, 2011, 2013; WM-Zweiter 2008; WM-Dritter 2009, 2014; Europameister 2007, 2014
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Eva Lechner und die Emotionen: Platz 17 in Albstadt

Eva Lechner kämpft im Weltcuprennen von Albstadt © EGO-Promotion
Eva Lechner kämpft im Weltcuprennen von Albstadt © EGO-Promotion





Emotionen pur für Italiens Mountainbikerin Nummer 1, Eva Lechner. Mit allen Höhen und Tiefen. Vor zwei Jahren noch ganz oben. Gänsehaut und Freudentränen. Sieg im ersten XCO-Weltcuprennen auf der schwäbischen Alb. Im vergangen Jahr dann die große Enttäuschung. Krank und angeschlagen gab es für Italiens beste Mountainbikerin in Albstadt nichts zu holen. Und 2015 geht das emotionale Wellental weiter. 


Redaktion: Dr. Josef Bernhart


"Ich hatte mich so auf den Weltcup gefreut", sagte Eva Lechner noch vor einer Woche in Tschechien. Im dortigen Nove Mesto war die diesjährige Weltcupserie in der olympischen Cross-Country-Disziplin gestartet. Eva Lechner war mit viel positivem Geist angereist. Und mit zahlreichen Podestplätzen bei den ersten Rennen der Saison. Unter anderem mit dem starken zweiten Platz bei ihrem Heimrennen in Nals, geschlagen nur von der wiedererstarkten Gunn-Rita Dahle aus Norwegen. Dazu ein herausragender Winter im Radcross. Fast hätte es zu WM-Gold gereicht. Einen Weltcupsieg im Radcross hatte sie da schon auf dem Konto. "Natürlich ist der Weltcup immer etwas ganz Besonderes. Erst dann weiß man, wo man wirklich steht", so Eva Lechner. Sie ergänzt: "Mit meinem siebzehnten Rang in Nove Mesto konnte ich nicht zufrieden sein. Ich wollte die Revanche in Albstadt. Auf dem Rundkurs, auf dem ich 2013 schon gewonnen habe. So etwas ist immer ganz besonders motivierend."
 
Schön wäre es gewesen für Eva, ihre Fans, Freunde und das Colnago-Team. Doch leider wurde es nichts mit einem erneuten Sieg auf der schwäbischen Alb. Das einzige, was wiederholbar war, war der siebzehnte Platz von Nove Mesto vom vergangenen Wochenende. Dabei hatte in Albstadt alles vielversprechend begonnen. Nach den ersten Runden noch unter den besten zehn, verlor Eva Lechner jedoch immer mehr an Boden. Am Ende war es zwar weniger Rückstand auf die Siegerin (Jolanda Neff aus der Schweiz, wie schon in Nove Mesto), genaugenommen vier Minuten und 27 Sekunden, aber ein Spitzenergebnis oder gar die Revanche für Tschechien waren für Eva Lechner nicht drin.
 
Ansonsten alles bestens auf der Alb: Albstadt hatte sich wieder mit viel Sympathie und Flair als Gastgeber präsentiert. Zudem hatten die Organisatoren ein besonderes Highlight im Programm. Ein E-Bike-Race. Und bekanntermaßen finden am Rennwochenende immer auch die deutschen Meisterschaften der Ärzte und Apotheker statt. Und zu guter Letzt hatte zumindest ein Mann allen Grund zur Freude. Edmund Telser, langjähriger Colnago-Teammanager und Lechner-Entdecker, macht auch als Schweizer Nationaltrainer der MTB-Damen einen brillanten Job. "Seine" Damen siegen und siegen …


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Supertalent Helen Grobert: Olympianorm schon erfüllt

 © Andreas Dobslaff/EGO Promotion
© Andreas Dobslaff/EGO Promotion

 

 

 

 

Helen Grobert sorgte schon in der Vorwoche in Nove Mesto mit Rang neun für eine Riesenüberraschung bei ihrem ersten Elite-Weltcup.


Mit Rang sechs in Albstadt konnte sie nicht nur ihre bestechende Form bestätigen, sondern auch noch sich selbst überraschen.

Helen Grobert konnte nach ihrem Rennen nicht nur die Glückwünsche ihrer Teamkolleginnen entgegen nehmen. Nach ihrem überzeugenden Rennen in der Vorwoche setzte die Freiburgerin noch einen oben drauf und sorgte nach zwei furiosen Schlussrunden mit Rang sechs für die nächste Sensation: "Ich bin erneut sprachlos. Klar wollte ich nach Nove Mesto wieder in die Top-15 fahren, aber hier in Albstadt am Ende sogar das Podium in Sichtweite zu haben, kann ich gar nicht fassen."

 

Die letztjährige U23 Fahrerin wurde vom deutschen Publikum zur Erfüllung der vollen Olympianorm getragen:
"Am Anfang war ich in einer Riesengruppe mit etwa zehn Konkurrentinnen und hatte immer eine recht schlechte Position, ich habe mich aber davon nicht verrückt machen lassen. Als sich dann nach zwei Runden alles sortiert hatte, ging es einfach nur noch darum, wer die besten Beine bergauf hat. Zugegeben, Albstadt ist nicht meine Lieblingsstrecke, aber dass es hier so gut ging, stimmt mich doch recht optimistisch. Danke an alle Fans am Streckenrand, eure Unterstützung war unglaublich."

 

Von Rang vierzehn in der ersten Runde ging es für die Schwarzwälderin im Laufe des Rennens immer weiter
nach vorne, auch wenn sie in der dritten Runde einen kleinen Durchhänger verspürte: "Ich musste mich kurz
zusammenreißen, um auch wirklich genug zu trinken. Danach ging es mir aber wieder gut, und ich habe gemerkt, dass ich mich nicht vor den großen Namen zu verstecken brauche."

 

Lange lag sie mit Rebecca Henderson auf Rang sieben und acht, ehe sie in der letzten Runde eine Dreiergruppe um die letzten beiden Podiumsplatzierungen kämpfen sah: "Ich habe dann einfach versucht, die Gruppe vor der Abfahrt noch einzuholen. Dann war Rebecca schon weg, und ich konnte Irina (Kalentieva) noch vor der Kuppe überholen. Bis ins Ziel tat es dann nochmal richtig weh, aber es hat gereicht. Ich kann wieder nur Danke an alle sagen, meine Familie und Freunde am Streckenrand, für den ausgezeichneten Support und das neue Wahnsinnsbike, das ich von Ghost bekommen habe."

 

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Topfit und voll motiviert: Eva Lechner freut sich auf den Weltcup

Eva Lechner © EGO-Promotion
Eva Lechner © EGO-Promotion

 

 

 

 


Italiens Vorzeige-Bikerin Eva Lechner ist fit. Topfit und bereit für den Weltcup. Am vergangenen Wochenende hat die Südtirolerin in Graz einen weiteren Podestplatz eingefahren: Platz zwei beim Grazer Bike Opening 2015.

 

"Es war ein hartes Rennen und Tanja eine starke Konkurrentin um den Sieg." So die Botschaft von Eva Lechner auf Twitter nach dem Rennen, und sie fügte hinzu: "Jetzt schaue ich nur nach vorne und freue mich schon sehr auf den Weltcupstart am 23. Mai in Nove Mesto."
 
Ob der Südtirolerin vom Colnago-Team ein derart grandioser Auftaktsieg gelingt wie im Vorjahr in Cairns (Australien), ist schwer zu sagen. Aber die Form stimmt. Und die Motivation auch: "Ich bin total motiviert, und das Mountainbike ist einfach mein liebstes Sportgerät", so Eva Lechner. Vermutlich auch deshalb hat sie das Rennen in Graz einem Einsatz auf der Straße vorgezogen. Zumindest war dies ursprünglich so geplant. Und dies, obwohl die Südtirolerin inzwischen auf dem Rennrad ebenfalls zu den Weltbesten zählt, auch wenn die Disziplin eine ganz besondere ist. Gemeint ist Rad-Cross. Hier hat Eva Lechner 2015 schon einen Weltcupsieg eingefahren. Und hätte es nicht den unglücklichen Sturz gleich nach dem Start gegeben, wäre vermutlich sogar der ganz große Triumph bei den Weltmeisterschaften möglich gewesen.
 
Das Rennen in Graz war übrigens Teil der Mountainbikeliga Austria und zählte zur UCI-Kategorie C1. Das Grazer Mountainbikefest fand vom 9. bis zum 11. Mai statt und stellte sich selbst als traditionell und innovativ dar. Graz setzt hierbei auf die Verbindung von Rad und Kultur und hat dafür das Label "bikeCULTure Region Graz" geschaffen. Wen wundert’s. Die Steiermärkische Landeshauptstadt Graz war bereits im Jahr 2003 Kulturhauptstadt Europas und gilt nach Wien und Linz als drittgrößte Metropolregion Österreichs.
 
Am Ende fehlten Eva Lechner exakt 50 Sekunden zum Sieg. Diesen fuhr die Slowenin Tanja Zakelj ein. Zwei Minuten hinter Lechner platzierte sich Blaza Klemencic, ebenfalls aus Slowenien. Der Rundkurs war sechsmal zu befahren. Insgesamt haben sich im Eliterennen siebzehn Fahrerinnen klassifiziert. Neben Eva Lechner kam Serena Calvetti als zweitbeste Italienerin auf den sechsten Platz. Beste Österreicherin wurde Lisa Mitterbauer auf Rang acht, beste Deutsche Elisabeth Brandau auf Rang vierzehn.


Redaktion: Dr. Josef Bernhart

 

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Team-Zeitfahren beim Giro del Trentino:  Bora–Argon 18 siegt

© BORA – ARGON 18/Bettini
© BORA – ARGON 18/Bettini





Das junge deutsche Zweitliga-Team Bora–Argon 18 hat die Auftaktetappe des Giro del Trentino gewonnen. Die Mannschaft hat sich nach 13,3 Kilometern knapp mit 0,3 Sekunden gegen den Favoriten vom Team Sky und vier Sekunden vor Astana durchgesetzt.


Auf dem technisch anspruchsvollen Kurs von Riva del Garda nach Arco überquerte Cesare Benedetti als erster die Ziellinie und führt damit die Gesamtwertung der Rundfahrt an. Benedetti erzielt damit bei seiner Heimrundfahrt den wahrscheinlich wichtigsten Erfolg seiner Profikarriere. Der 22-jährige deutsche Neuzugang Emanuel Buchmann führt derzeit die Nachwuchswertung der Rundfahrt an.

„Das war ein perfektes Rennen und es wurde mit dem Sieg gekrönt. Wir haben gemerkt, dass die Jungs heute den absoluten Willen hatten, hier ein super Ergebnis zu erzielen. Sie haben sich bereits im Vorfeld bei der Streckenbesichtigung und dem Warmfahren extrem konzentriert. Am Ende war es knapp aber wir haben den Sieg geholt. Ein Kompliment an das gesamte Team - ausdrücklich auch an unsere Mechaniker und Physios. Das haben wir uns heute alle gemeinsam erkämpft“, freut sich Enrico Poitschke, Sport Direktor von BORA – ARGON 18.

"Für Cesare geht ein Traum in Erfüllung. Es ist seine Heimrundfahrt und die führt er nun an. Er fühlt sich sehr stark und hatte am Ende dann den Willen, die Linie als erster zu überqueren. Das sagt viel über seine Motivation aus", so Poitschke weiter.



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Eva Lechner beim Sunshine-Race 2015: Zweiter Platz im zweiten Rennen

Eva Lechner bei ihrem Heimrennen in Nals © Armin M. Küstenbrück/EGO-Promotion
Eva Lechner bei ihrem Heimrennen in Nals © Armin M. Küstenbrück/EGO-Promotion




Olympiasieger, Weltmeister und nationale Meister. Athleten aus über 20 Nationen. Dazu Sonne und super Stimmung. Das ist das Sunshine-Race im Südtiroler Nals. Heimrennen von Eva Lechner, die nicht weit entfernt in Eppan (Nähe Kalterer See) zu Hause ist. Eva Lechner ist nach dem Rennen zufrieden. Sehr zufrieden. "Der Weg stimmt", sagt sie im Ziel. Ihr Lächeln verrät: Die Form ist gut, und der Weltcup kann kommen.


Redaktion: Dr. Josef Bernhart


Eva Lechner schätzt ihr Heimrennen sehr: "Für mich ist es hier ganz besonders motivierend. Das Publikum feuert mich an. Ich werde bejubelt und gefeiert", sagt Eva Lechner und ergänzt: "Und natürlich will ich den Fans auch etwas zurück geben und gewinnen." Fast wäre dies am 19. April 2015 auch geglückt. Eva Lechner konnte von Rennbeginn an ganz vorne mitfahren und war konstant auf Rang zwei hinter der späteren Siegerin Gunn-Rita Dahle-Felsjaa aus Norwegen. Während es nach der ersten Runde nur eine halbe Minute Rückstand war, fehlten im Ziel zwar etwas mehr als 50 Sekunden auf den Sieg, doch gegen Ende des Rennens kam die Südtirolerin der dominierenden Norwegerin immer näher. In der letzten Runde war Eva Lechner bereits 18 Sekunden schneller als die spätere Siegerin.

 

Zweiter Platz hinter Dahle

Dafür gab es viel Applaus vom Publikum. Und auch der Event-Sprecher überschlug sich in seinem Kommentar. "Grande Eva", hieß es und "die Königin von Nals kämpft um ihren Titel". Dass die Norwegerin Dahle an diesem Nachmittag allerdings nicht zu schlagen war, darüber waren sich auch die Verantwortlichen im Südtiroler Colnago-Team einig. Nicht nur Team-Manager Jernej Sobocan zollte Dahle, Jahrgang 1973 großen Respekt, sondern auch Eva Lechner kommentierte: "Gunn-Rita war heute die Stärkste, keine Frage. Doch in meinem zweiten Mountainbikerennen in dieser Saison bin ich mit Rang zwei sehr zufrieden." Nach diesem gelungenen Saisonauftakt (sie gewann am Vortag auch den City-Sprint vor Landsfrau Anna Oberparleiter) wird Eva Lechner kommendes Wochenende im Tiroler Haiming antreten und sich nach einem Straßen-Intermezzo in Richtung Weltcup-Auftakt am 24. Mai im tschechischen Nove Mesto orientieren.

 

Nathalie Schneitter gratuliert

Eine gute Leistung in Nals lieferte auch eine weitere Ex-Colnago-Fahrerin ab. Die Rede ist von Nathalie Schneitter, Schweizerin und langjährige Teamkollegin von Eva Lechner. Noch heute halten die beiden täglich Kontakt. "Ich habe das Colnago-Team immer wie meine Familie empfunden und freue mich deshalb sehr über die Erfolge von Eva. Gratulation zu ihrem Auftritt", sagte eine selbst ebenfalls zufriedene Nathalie Schneitter nach dem Rennen, das sie als Dreizehnte beendete. Platz drei ging übrigens an die Schweizerin Linda Indergand, die in einem packenden Zielsprint die stark fahrende Österreicherin Elisabeth Osl noch abfangen konnte.

 

 

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Magura holt sich Image-Träger Danny MacAskill

Um sich von den Qualitäten der schwäbischen Stopper zu überzeugen, war Danny mit seinem Team sogar schon vor Ort in Bad Urach – und wurde gleich in der Produktion engagiert © Magura
Um sich von den Qualitäten der schwäbischen Stopper zu überzeugen, war Danny mit seinem Team sogar schon vor Ort in Bad Urach – und wurde gleich in der Produktion engagiert © Magura





Der schottische Trial-Superkünstler Danny MacAskill ist einer der gefragtesten Werbeträger der Radbranche. Seit neuestem gehört er nun auch zur Magura Family und zeigt, dass bei seinen Stunts die zuverlässigen Bremsen der Schwaben die halbe Miete sind.


Ausgerüstet mit den mehrfach preisgekrönten Bremsen von Magura sind Danny und seine "Drop and Roll"-Tour bereit für neue sportliche Höhenflüge.
 
Mit seinen spektakulären YouTube-Videos "Imaginate", "The Ridge", "Inspired Bicycles" und "Way Back Home" begeistert der schottische Trial-Superstar nicht nur die Bike-Welt – jeder Clip kommt locker auf über 30 Millionen Zuschauer. Und ab sofort kontrolliert er seine mitunter wahnwitzigen, die Grenzen der Physik sprengenden Stunts mit Magura MT7-Bremsen.
 
Mit seinem neuen Sponsor an Bord fühlt sich Danny für zukünftige Grenzerfahrungen beim Biken gerüstet: "Die Bremsen sind beim Street Trial entscheidend. Bei meinen Stunts reize ich sie bis ans Limit aus und muss mich zu 100 Prozent auf sie verlassen können. Ich gehe keine Kompromisse ein – aus diesem Grunde fahren das 'Drop and Roll'-Team und ich mit Magura Bremsen."
 
Magura begleitet Danny und sein Team bei all ihren Projekten, Videos, Events und Shows. Das "Drop and Roll"-Team tourt quer durch Europa und lässt die junge und ältere Generation den Bike Thrill und den Spaß hautnah miterleben. Der nächste große Event zusammen mit Magura ist das Bike Festival in Riva vom 1. bis 3. Mai 2015, bei dem Danny exklusiv auf dem Magura Stand ein Interview und Autogramme gibt.
 
2015 wurde Danny sowohl zur "Action Sportsperson of the Year", zum Laureus World Sports Awards und zum "National Geographic Adventurer of the Year Award" nominiert.


Danny MacAskill auf Facebook: http://www.facebook.com/DannyMacAskill



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Besondere Ehrung für Eva Lechner: Vorbild und Zugpferd

Geschätzt: Eva Lechner mit (v.l.n.r.) FCI-Präsident Antonio Lazzarotto und National-Coach und Ex-Weltmeister Hubert Pallhuber © FCI
Geschätzt: Eva Lechner mit (v.l.n.r.) FCI-Präsident Antonio Lazzarotto und National-Coach und Ex-Weltmeister Hubert Pallhuber © FCI





Eva Lechner ist ein Aushängeschild des italienischen Radsports. Stolz und begeistert wird die Südtirolerin vom Colnago-Team überall im Lande gefeiert. Ab sofort steht ihr Name auch auf dem neuen Bus des Italienischen Radsportverbandes in Südtirol. Neben anderen bekannten Weltmeistern wie Hubert Pallhuber und Manuel Quinziato.



Das Ereignis war ein besonderes. Nicht zuletzt deshalb, weil der Präsident des Italienischen Radsportverbandes einlud und in seiner bekannt herzlichen Art "Werbung" für den Sport machte. Am Mittwoch, 25. März 2015 waren an die 40 Personen in den Konferenzsaal des Raiffeisenverbandes in Bozen gekommen, um der Vorstellung des Rennprogramms der Südtiroler Radsportszene beizuwohnen. Es handelt sich um den bekannten "Südtiroler Radsportkalender".


Sport-Moderator Alex Tabarelli begrüßte die Anwesenden und hob besonders die beiden Weltmeister Hubert Pallhuber (MTB-Weltmeister 1997 und derzeitiger Nationaltrainer) sowie Eva Lechner hervor. Antonio "Nino" Lazzarotto, Präsident des Südtiroler Ablegers der Italienischen Radsportvereinigung (FCI) verwies auf die Tradition seines Verbandes, rechtzeitig zum Saisonbeginn den aktuellen Rennkalender für das laufende Sportjahr vorzustellen. Er freue sich über die großen Erfolge der heimischen Athletinnen und Athleten, die im vergangen Jahr so oft und erfolgreich das Nationaltrikot tragen konnten. Besonders hervorzuheben seien die Leistungen von Eva Lechner im MTB-Weltcup (Sieg in Cairns/Australien) und von Manuel Quinziato, dem amtierenden Zeitfahrweltmeister in der Mannschaft.


Ein besonderes Highlight in diesem Jahr ist der "Sellaronda Hero", ein Marathonrennen, das am 27. Juni in Wolkenstein stattfindet. Über 30.000 Anmeldungen gab es im Vorjahr. Aus logistischen Gründen können nur 8.000 Radfahrerinnen und Radfahrer starten. Gäbe es keine Einschränkungen, so FCI-Präsident Lazzarotto, würden wohl über 50.000 Radsportler an den Start gehen.


FCI-Vizepräsident Rudolf Dantone verwies auf die Wichtigkeit der Jugendarbeit. Dazu dienen die vielen Jugendbewerbe und insbesondere der Südtirol-Cup. Zum ersten Mal findet 2015 neben dem Rennen in Panchià ein weiterer Bewerb im Trentino statt, nämlich in Pergine. Dies stehe für den großen Zuspruch, den der Südtirol Cup erhält, auch außerhalb Südtirols, so Dantone.


Zum Abschluss wurde der neue Kleinbus gesegnet, der das bisherige etwas in die Jahre gekommene Transportfahrzeug des Verbandes ablöst. Auch Eva Lechner zeigte sich stolz und erfreut: "Es ist für mich eine Ehre, als Vorbild für die Jugend und als Zugpferd für den heimischen Radsport zu gelten." Und sie ergänzte mit einem Lächeln: "Als Pferdeliebhaberin und begeisterte Reiterin fühle ich mich in dieser Rolle sowieso wohl."


Redaktion: Dr. Josef Bernhart/EURAC



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Einrollen auf der Straße: Eva Lechner bei den „Strade Bianche“

Eva Lechner bei den legendären "Strade Bianche" ©  Anton Vos
Eva Lechner bei den legendären "Strade Bianche" © Anton Vos






Eva Lechner ist gut gelaunt. Überhaupt hat sie nach einer erfolgreichen Cross-Saison gut lachen. Auch wenn es am Ende nicht zum erhofften WM-Titel gereicht hat, ist die sympathische Südtirolerin vom Colnago-Team mit dem bisherigen Verlauf zufrieden. "Ein Weltcupsieg im Cross (in Hoogerheide/Holland, Anm.d.Red.), dem ersten in meiner Karriere, damit konnte ich vor der Saison nicht rechnen und deshalb bin ich vollends zufrieden. Sicherlich wäre bei der WM viel möglich gewesen, aber das ist jetzt Geschichte. Die Konzentration gilt dem Mountainbikeweltcup."


Weiße Straßen

Und auf dem Weg dorthin will Eva Lechner auch bei Straßenrennen starten. So geschehen am Samstag, 7. März 2015, bei den legendären "Strade Bianche", zu deutsch "Weiße Straßen", angelehnt an die Staubwolken, die die Fahrer auf dem größtenteils nicht asphaltierten Parcours hinterlassen. Ein Terrain, das einer erfahrenen Profi-Mountainbikerin jedenfalls liegt. Co-Organisatoren des Eintagesrennens, das am selben Tag auch von den männlichen Profis (Fabian Cancellara hat schon zweimal, 2008 und 2012 gewonnen, Anm.d.Red.) gefahren wird, sind RCS-Sport gemeinsam mit der renommierten Sportzeitung "La Gazzetta dello Sport", welche den Giro d'Italia ausrichten.

Kapitän und Konkurrenz
Wie bekannt, fährt Eva Lechner in der MTB-Saison gemeinsam mit dem Schweizer Fabian Giger im Colnago-Team. Ernesto Colnago, legendärer Rahmenbauer aus Mailand, ist vom Italo-Schweizer-Duo überzeugt und hat aus diesem Grunde auch das Sponsoring verlängert. Dies, obwohl sich viele Sponsoren aus dem MTB-Profizirkus zurückgezogen haben und so manches Team komplett von der Bildfläche verschwunden ist. "Aber die seriöse Arbeit von uns über all die Jahre und vor allem die konstanten Erfolge von Eva haben Colnago überzeugt", sagt Team-Chef Jernej Sobocan. Er stammt aus Slowenien und hat auch den Kontakt zum Straßenteam von Eva Lechner eingefädelt. Es handelt sich um das slowenische Damen-Team mit dem Namen "BTC CITY LJUBLJANA". Wenn Eva Lechner am Start ist, ist sie in der Kapitänsrolle. So auch bei den "Strade Bianche", bei dem sie (Startnummer 61) ein Team von weiteren fünf Fahrerinnen anführte. Unter den 94 Starterinnen traf Eva Lechner auf Konkurrentinnen wie Lizzie Armitstead, Emma Johansson, Lisa Brennauer, Giorgia Bronzini, Elisa Longo Borghini oder Rossella Ratto.
 
Viel Wind und wenig Schlaf
Das Rennen, das um 9.00 Uhr morgens in San Gimignano, der "Stadt der Einhundert Türme" gestartet wurde und knapp zwei Stunden und 103 Kilometer später am Hauptplatz in Siena endete, wurde von der Amerikanerin Megan Guarnier (Boels Dolmans Cycling Team) gewonnen. Die US-Amerikanerin konnte sich 20 Kilometer vor dem Ziel absetzen. Zweite wurde ihre Teamkollegin Elizabeth Armitstead, die 37 Sekunden später zeitgleich mit Elisa Longo Borghini (Wiggle Honda) die Ziellinie überquerte. Eva Lechner kam mit einem Rückstand von 15 Minuten und sieben Sekunden auf die Siegerin als 58. ins Ziel. "Ich musste schon um 5:30 Uhr aufstehen. Wer mich kennt weiß, dass das für mich eine Katastrophe ist. Ich musste drei Kaffee trinken, um wach zu werden. In der Folge hatte ich einen komischen Magen und dadurch, dass es extrem windig war, war es am Ende echt hart. Trotzdem, eine super Kulisse und tolle Erfahrung. Ich fühlte mich insgesamt gut, nur leider schwanden meine Kräfte zum Ende hin, sodass ich nur mehr ins Ziel kommen wollte."

Redaktion: Dr. Josef Bernhart


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BMC MTB Racing Team: Noch höhere Erwartungen für die Saison 2015

BMC-Team 2015: Ralph Näf, Martin Fanger, Lukas Flückiger, Julien Absalon, Reto Indergand (v.l.n.r.) © Oliver Burgess
BMC-Team 2015: Ralph Näf, Martin Fanger, Lukas Flückiger, Julien Absalon, Reto Indergand (v.l.n.r.) © Oliver Burgess

 

Das BMC MTB Racing Team stellte sich offiziell in seiner Besetzung 2015 vor und offenbarte seine Ziele für die Saison 2015. Das Team um Olympiasieger Julien Absalon war Gewinner der Mannschaftswertung des UCI Mountainbike Weltcups in 2013 und 2014 und war siegreich bei nicht weniger als 15 Rennen im Jahr 2014, darunter die UCI MTB Weltmeisterschaften, die Europameisterschaften und die Weltcup-Gesamtwertung (bei drei Siegen). Eine Handvoll nationale Titel (Crosscountry mit Julien Absalon, Querfeldein mit Lukas Flückiger und Eliminator mit Martin Fanger) erweiterten ebenfalls in der vergangenen Saison den Palmares des Teams.

 

2015 bilden fünf Fahrer das BMC Mountainbike Racing Team: der ehemalige Marathon- und XCE-Weltmeister Ralph Näf, der amtierende Weltmeister Julien Absalon, Lukas Flückiger, sowie die beiden jungen Schweizer Martin Fanger und Reto Indergand.

Hohe Ziele und Erwartungen
Nach der enorm erfolgreichen Saison 2014 sind die Erwartungen hoch für 2015.
Alex Moos, Sportdirektor des BMC MTB Racing Teams, hat die schwierige Aufgabe, ähnlich gute oder sogar noch bessere Ergebnisse zu erzielen. "Es wird auf jeden Fall schwer, noch besser abzuschneiden als letztes Jahr, aber man hat immer das Potenzial, sich zu verbessern. Unser Hauptziele in diesem Jahr sind es, Julien zu helfen, dass er seinen Europameistschafts- und seinen Weltmeistertitel behält, und dann die Unterstützung der anderen vier Fahrer, damit sie ihre Ziele erreichen können."


Obwohl Julien Absalon seine Wintervorbereitung wegen eines gebrochenen Schlüsselbeins unterbrechen musste, ist der fünffache Weltmeister sehr zuversichtlich: "Ich bin jetzt wieder im Plansoll. Ich habe nicht sehr viel Zeit verloren, und ich werde für die ersten großen Ziele der Saison gut vorbereitet sein: die Weltcups in Nove Mesto na Morave und Albstadt."
Sein besonderer Schwerpunkt sind die Weltmeisterschaften in Vallnord (Andorra), wo er mit dem Gewinn des sechsten WM-Titels einen weiteren Rekord in seine Erfolgsliste eintragen möchte. 

Der Mountainbike-Weltcup und die Weltmeisterschaften sind auch die Hauptziele von Lukas Flückiger. Der Silbermedaillengewinner der
Weltmeisterschaften 2012 wünscht sich, dass 2015 das Jahr seines ersten Weltcup-Siegs wird, und er würde sich besonders freuen, wenn das auf heimischem Boden passieren würde, beim Weltcuplauf in Lenzerheide Anfang Juli.

Der Weltcup in Lenzerheide ist auch das Ereignis, bei dem Ralph Näf besonders gut abschneiden will. Der Schweizer Veteran half bei der Gestaltung des Kurses, und ein Podestplatz würde gegen seinen weiterhin grimmigen Hunger auf Top-Ergebnisse gut helfen.

Reto Indergand und Martin Fanger werden weiter bestrebt sein, von ihren erfahrenen Teamkollegen zu lernen, und zielen darauf ab, regelmäßig
bei Weltcups in den Top-15 zu landen sowie bei den Veranstaltungen des BMC Racing Cup möglichst oft auf dem Podium zu stehen.

Fourstroke FS01: Waffe der Wahl
Nach Julien Absalons beeindruckendem Sieg im vergangenen Jahr bei der WM auf dem Fourstroke FS01 muss man keinen der anderen Teamfahrer noch von der Effizienz dieses Bikes überzeugen: Jeder ist richtig scharf drauf, möglichst oft damit Rennen zu fahren. Ein Blick auf den Kalender lässt es möglich erscheinen, dass das Team tatsächlich eine fast vollständige Weltcup-Saison im Sattel des
Fourstroke FS01 absolvieren wird.

 

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Bora-Argon 18: Wildcard für Lüttich-Bastogne-Lüttich – alle fünf Radsport-Monumente im Programm

Teammanager Ralph Denk © Bora-Argon 18
Teammanager Ralph Denk © Bora-Argon 18


Die deutsche Radsport-Equipe Bora-Argon 18 hat auch für Lüttich-Bastogne-Lüttich und damit das fünfte Radsport-Monument der Saison eine Wildcard erhalten. Mit dem Ardennenklassiker fährt das junge deutsche Team zum zweiten Mal in Folge bei allen Radsport-Monumenten in einer Saison.


Neben der "La Doyenne" sind dies Mailand-San Remo, die Flandern-Rundfahrt, Paris-Roubaix und die Lombardei-Rundfahrt. Lüttich-Bastogne-Lüttich gilt als eines der anspruchsvollsten Radrennen im Kalender, da die Fahrer auf über 260 Kilometern mehr als 3.500 Höhenmeter auf den berüchtigten belgischen Anstiegen absolvieren müssen.


"Diese Wildcard hat für uns eine ganz große Bedeutung, denn mit seinem schweren Profil liegt Lüttich-Bastogne-Lüttich unserem Team ganz besonders. Wir werden mit den besten Rundfahrern diesen Klassiker bestreiten und reisen direkt vom Giro del Trentino an. Dort werden sich die Jungs bereits gut belastet haben, um in Lüttich bei den entscheidenden Anstiegen vorne dabei zu sein. Im letzten Jahr sind wir durch eine hervorragende Teamleistung in die Top-20 gefahren. Das war das bisher beste Monument-Resultat in der Teamgeschichte und das ist die Zielrichtung für den 26. April", gibt Ralph Denk, Teammanager von Bora-Argon 18, die Strategie vor.

Die 101. Ausgabe von Lüttich-Bastogne-Lüttich findet in diesem Jahr am 26. April statt. Die Fahrer müssen eine Strecke von 262,9 Kilometern und zehn Anstiege, darunter die berühmte Côte de la Redoute, absolvieren.


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Hanka Kupfernagel beim "Cape Epic" in Südafrika im Team mit Carsten Bresser

Hanka Kupfernagel © Paul Spooner
Hanka Kupfernagel © Paul Spooner




Hanka Kupfernagel liebt den Sport und das Abenteuer und stellt sich Mitte März einer ganz neuen Herausforderung: ein Start beim spektakulären Mountainbike-Etappenrennen "Cape Epic" in Südafrika. Sie übernimmt den Startplatz von Udo Bölts, der nach einem Trainingsunfall verzichten muss. Kupfernagel wird mit dem charismatischen Mountainbiker Carsten "Der Meister" Bresser als als Zweier-Team der Mixed-Kategorie an den Start gehen.


"Wenn mir vor ein paar Wochen jemand gesagt hätte, dass ich beim "Cape Epic" am Start stehen werde, hätte ich ihn wahrscheinlich für verrückt erklärt", scherzt Hanka Kupfernagel. Aber manchmal überschlagen sich einfach die Ereignisse eines Profisportlers, und als Udo Bölts sich bei Kupfernagel im Februar gemeldet hatte und ihr seinen Startplatz angeboten hat, breitete sich zunächst einmal Ratlosigkeit aus. Bölts hatte sich bei einem Trainingsunfall die linke Hand gebrochen und wurde operiert. Der geplante Start in Südafrika war für ihn dadurch unmöglich geworden.

Udo Bölts versuchte Hanka Kupfernagel das 739 Kilometer lange und mit 16.000 Höhemetern gespickte Etappenrennen schmackhaft zu machen. Und aus seinem Mund klang das Cape Epic tatsächlich mehr wie eine Kaffeefahrt als eines der härtesten Mountainbikerennen der Welt. Bölts gelang es schließlich, sie von einem Start zu überzeugen und diese ganz neue Erfahrung und Herausforderung anzunehmen. Von da an blieb nicht mehr viel Zeit für eine halbwegs zielgerichtete Vorbereitung, und es ging ins Trainingslager nach Mallorca. "Dort durfte ich glücklicherweise gemeinsam mit Ralf Grabsch und seiner U23-Nationalmannschaft trainieren, was sehr positiv für mich war", berichtet Kupfernagel dankend.

Trotz kurzer Vorbereitungszeit scheint die Form zu passen, und am 11. März beginnt für Kupfernagel das Abenteuer Südafrika mit dem Flug nach Kapstadt, bevor das Cape Epic mit dem Prolog am 15. März startet. "Für die sehr kurze Zeit bin ich mit der Vorbereitung und meiner Form ganz zufrieden. Meine Kondition ist gut, wobei ich mir im Klaren darüber bin, dass das reine Ankommen nach sieben staubigen Etappen bereits als Erfolg zu werten wäre", gibt sich Kupfernagel realistisch.

Kupfernagel startet gemeinsam mit dem sehr erfahrenen Carsten Bresser in einem Zweier-Team der Mixed-Kategorie. Bresser war bereits sieben Mal beim Cape Epic dabei und gilt als Mountainbike-Marathon-Guru in der Szene. "Es ist beruhigend, mit Carsten einen so erfahrenen Teampartner an der Seite zu haben. Ich vertraue einfach darauf, dass er mich durch die Südafrikanische Steppe pilotiert und in schwierigen Momenten auch mal ein paar aufmunternde Worte für mich übrig hat", schmunzelt Kupfernagel zuversichtlich. Inzwischen ist sich Kupfernagel auch richtig bewusst, auf was sie sich eingelassen hat und findet großen Gefallen "an diesem Wahnsinn, sich in Südafrika eine Woche zu schinden".


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Hölle des Nordens: Profiteam Bora-Argon 18 eingeladen zu Paris-Roubaix

Teammanager Ralph Denk © Bora-Argon 18
Teammanager Ralph Denk © Bora-Argon 18




Das deutsche Profi-Radsportteam Bora-Argon 18 hat erneut eine Wildcard zu Paris-Roubaix, der so genannten Hölle des Nordens, erhalten. Die Mannschaft von Teammanager Ralph Denk nimmt somit zum fünften Mal in Folge an dem berühmten Eintagesrennen im Norden Frankreichs teil. Mit der heutigen Einladung wird nach Mailand-San Remo, der Flandern-Rundfahrt und Il Lombardia bereits das vierte Radsport-Monument in den Kalender der jungen deutschen Mannschaft aufgenommen.


"Wir freuen uns über die Wildcard, weil wir nun die anspruchsvollsten Klassiker für unsere Fahrer im Frühjahrs-Programm haben. Die Teilnahme an Paris-Roubaix ist etwas ganz Besonderes. Der Mythos, der dieses Rennen umgibt, sorgt bei jedem Fahrer für Respekt und Motivation. Bisher waren wir dafür bekannt, in den entscheidenden Ausreißergruppen vertreten zu sein. Mit wachsender Erfahrung wollen wir in diesem Jahr unser Augenmerk und unsere Taktik eher auf eine Platzierung ausrichten", kommentiert Ralph Denk, Team Manager von Bora-Argon 18 den Erhalt der Wildcard.

Die 113. Ausgabe von Paris-Roubaix findet in diesem Jahr am 12. April statt. Auf den 253 Kilometern von Compiègne in das Velodrome in Roubaix sind dann 27 der berüchtigten Kopfsteinpflaster-Sektoren zu absolvieren. Drei dieser Sektoren stehen auch auf dem Programm der vierten Etappe der diesjährigen Tour de France.


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DTM-Champion Timo Scheider: Im Team Bulls zum Cape Epic

© Timo Scheider
© Timo Scheider




Der zweifache DTM-Champion Timo Scheider wird ab 2015 für das Team Bulls in die Pedale treten. Scheider ist bereits seit einigen Jahren begeisterter Mountainbiker, längere Einheiten im Gelände sind ein fester Bestandteil seines umfangreichen Fitness-Programms. Dafür rüstet der Kölner Radhersteller Bulls den Audi-Werksfahrer in den kommenden Jahren mit seinen Topmodellen aus. Die Partnerschaft ist langfristig angelegt.


Scheider möchte sogar noch einen Schritt weiter gehen. "Ich freue mich sehr auf die Zusammenarbeit mit Bulls und darauf, ein Teil dieses erfolgreichen MTB-Teams zu sein. Mountainbike-Rennen stehen schon seit einiger Zeit auf meiner To-Do-Liste, besonders das Cape Epic in Südafrika hat es mir angetan. Mit Bulls habe ich jetzt den perfekten Partner für diese Herausforderung an meiner Seite und ein professionelles MTB-Team im Rücken", so der Audi-Pilot.


Gemeinsam mit seinem Trainer Martin Kiechle wird Timo Scheider also vom 15. bis 22.03.2015 für das Team Bulls beim ABSA Cape Epic an den Start gehen. Hier trifft der Weltklasse-Autorennfahrer auf Weltklasse-Mountainbiker.
"Wir freuen uns sehr darüber, Timo Scheider bei Bulls an Bord zu haben und ihn in unserem Team zu begrüßen. Die Zusammenarbeit bringt uns sicherlich auch neue Impulse. Beim Cape Epic wird es spannend zu sehen, wie er sich in diesem hochkarätigen Feld schlägt. Timo Scheider ist ein Wettkampftyp und er wird auf seine Weise für das ein oder
andere Highlight sorgen. Dabei werden wir ihn bestmöglich unterstützen", so Georg Honkomp, Vorstandsvorsitzender der ZEG.


Wie auch die Bulls-Profis Karl Platt & Co. wird Timo Scheider im Gelände auf dem vollgefederten Bulls Wild Edge Team unterwegs sein. Zusammen mit der neuen elektronischen Schaltung XTR Di2 von Shimano und den vielfältigen Qualitäts-Produkten aller Teampartner ist der DTM-Champion in jeder Hinsicht bestens ausgestattet.



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Partnerschaft mit deutschem UCI Continental Team: POC stattet Team Stölting aus

© POC/Stölting
© POC/Stölting





Das schwedische Unternehmen POC setzt sein Engagement im Rennrad-Bereich weiter fort und arbeitet in der kommenden Saison mit dem deutschen Continental Team Stölting zusammen. Der Spezialist für Helme, Bekleidung und Accessoires stattet den Gelsenkirchener Rennstall von Kopf bis Fuß aus und pusht damit sein AVIP Sicherheitskonzept.


POC baut sein Engagement in der Rennradszene weiter aus. Das schwedische Unternehmen, das bereits seit 2014 dem Pro Tour Team Cannondale-Garmin Helme und Brillen zur Verfügung stellt, ist für die kommende Saison nun auch der offizielle Ausrüster des UCI Continental Teams Stölting.


Der Gelsenkirchener Rennstall wird dabei mit der preisgekrönten AVIP Kollektion ausgestattet. AVIP steht für Attention, Visibility, Interaction, Protection und ist POCs ambitioniertes Projekt mit dem Ziel, die Sicherheit von Radfahrern im Straßenverkehr zu verbessern. Das Konzept wurde in Kooperation mit einigen der wichtigsten Köpfe aus den Bereichen Wissenschaft, Gesundheit und Technologie entwickelt. Die Schweden haben gemeinsam mit diesen Partnern relevante Forschungsfelder wie Sichtbarkeit, Psychologie, Anthropologie, Wahrnehmung und Kommunikation untersucht und genau erforscht, um die spezifischen Risiken für Rennradfahrer besser zu erkennen und zu minimieren. Für sein AVIP Konzept erhielt POC bereits den renommierten schwedischen "Design S"-Award.

 

"Wir steigen nun noch tiefer in die Rennradszene ein und werden weiterhin alles daran setzen, unsere Mission voranzutreiben, Leben zu retten und die Konsequenzen von Unfällen im Straßenverkehr zu reduzieren", kommentiert Sara Laurell, Sports Marketing Manager von POC, die Zusammenarbeit mit Team Stölting. "Diese Athleten sind nicht nur Spitzensportler, sondern spielen auch in unserem Entwicklungsprozess eine wichtige Rolle, und wir freuen uns, sie mit dem optimalen Equipment bei ihrem Streben nach Siegen zu unterstützen."


Das UCI Continental Team nimmt in der kommenden Saison an Rennen in ganz Europa teil und fördert in seinem 15 Athleten umfassenden Kader erfolgreiche und vielseitige Fahrer, darunter den U23-Juniorenweltmeister von Ponferrada 2014, Lennard Kämna (Zeitfahren), sowie mehrere deutsche Cross- und Straßen-Champions wie Silvio Herklotz, Ole Quast und Nils Politt. Seit 2015 ist das Team außerdem Mitglied der französischen "Mouvement Pour un Cyclisme Crédible", einer Vereinigung, die sich für einen glaubwürdigen und dopingfreien Radsport einsetzt.

 

"Wir sind begeistert, mit so einem großartigen Partner wie POC zusammenarbeiten zu können. Außerdem haben wir die Möglichkeit, gemeinsame Projekte zu entwickeln und dazu beizutragen, dass unsere Athleten Höchstleistungen abrufen können", erklärt Jochen Hahn, CEO des Stölting Ruhr-Profi-Radteams.

 

Die Zusammenarbeit mit Team Stölting ist für POC eine weitere spannende Ergänzung zu den bereits bestehenden Partnerschaften. 2014 wurde sowohl eine dreijährige Partnerschaft mit dem Cannondale-Garmin Pro Cycling Team als auch eine exklusive Zusammenarbeit mit der Volvo Gruppe verkündet. POC ist ebenfalls offizieller Helm-, Sonnenbrillen- und Bekleidungsausstatter des kalifornischen POC + Ritte Cycling Teams.


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Bora-Argon 18 erhält Einladung zur Flandern-Rundfahrt



Die deutsche Radsport-Equipe Bora-Argon 18 hat sich die begehrte Wildcard zur 99. Ausgabe der Flandern-Rundfahrt gesichert. Das Team um Manager Ralph Denk aus dem oberbayerischen Raubling nimmt damit bereits zum vierten Mal in Folge den größten Klassiker Belgiens in Angriff. Die "Ronde" zählt zu den fünf Monumenten des Radsports. Zu drei von ihnen wurde Bora-Argon 18 bereits eingeladen: Mailand-San Remo, Flandern-Rundfahrt, Il Lombardia.


"In zwei Wochen startet die Saison der belgischen Klassiker, und dafür ist die Einladung eine großartige Motivation. In den letzten Jahren hatten wir in Flandern ein Ergebnis um Platz 30 herum abonniert. Unsere Erwartung ist in diesem Jahr deutlich höher. Die Erfahrung des Teams aus drei Teilnahmen an der Flandern-Rundfahrt und unzähligen kleineren Klassikern auf den gleichen Straßen wird sich auszahlen", sagt Ralph Denk, Teammanager von Bora-Argon 18.

Die diesjährige Ausgabe der Flandern-Rundfahrt findet am Ostersonntag, dem 5. April, statt. Nach dem traditionellen Start auf dem Marktplatz in Brugge müssen 265 Kilometer auf dem Weg ins Ziel nach Oudenaarde absolviert werden. Auf dem Programm stehen 19 der berüchtigten Hellinge, davon zehn Anstiege über Kopfsteinpflaster.

Der Ausrichter der Flandern-Rundfahrt hatte das Team bereits in der vergangenen Woche zum WorldTour-Klassiker Gent-Wevelgem eingeladen. Damit stehen bereits vierzig Renntage der höchsten Kategorie im Kalender des deutschen Teams.
 

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Team Lampre-Merida: Auf der Suche nach dem Tritt

Team Lampre-Merida bei der Tour Down Under © bettiniphoto
Team Lampre-Merida bei der Tour Down Under © bettiniphoto




Bei den beiden ersten Rundfahrten der Saison 2015 blieb dem Team Lampre-Merida der ganz große Erfolg verwehrt. Mit einigen Top-5-Platzierungen in Etappen und Klassementen konnten die Fahrer in Blau, Fuchsia und Merida-Grün dennoch einige Achtungserfolge feiern.


Auch während der zweiten Hälfte der Tour Down Under schrammte Niccolo Bonifazio an den Plätzen auf dem Podium vorbei. Aber immerhin entkam der junge Sprinter vom Team Lampre-Merida am Ende der vierten Etappe einem Massensturz. Während Bonifazio am Mt.Barker auf Rang Sechs sprintete, glich die Zielgerade hinter ihm einem Schlachtfeld. Tags darauf stand mit der Ankunft auf dem Willunga Hill die härteste Etappe der Tour Down Under auf dem Programm. Und wie schon im Finale der dritten Etappe zeigte Tsgabu Grmay seine Qualitäten am Berg: Der äthiopische Straßenmeister verpasste die Top-10-Platzierungen nur um zehn Sekunden und beendete die Etappe auf Rang 14.
 
Mit einer Distanz von 90 Kilometern schien die letzte, auf einem Rundkurs in Adelaide ausgefahrene Etappe der Tour Down Under nicht anspruchsvoll. Aber die vielen Richtungswechsel provozierten einige Stürze. Auch Manuele Mori musste im Verlauf der Etappe zu Boden und darum als einziger Fahrer vom Team Lampre-Merida die Rundfahrt aufgeben. Kurz darauf sorgte ein weitere Sturz dafür, dass sich das Feld spaltete. Im Sprint um den letzten Tagessieg kam Niccolo Bonifazio erneut auf Rang sechs, was ihm den zweiten Platz in der Punktewertung der Tour Down Under einbrachte. Da Tsgabu Grmay das Ziel im ersten Teil des Feldes erreichte, konnte er sich in der Gesamtwertung noch auf Rang 11 verbessern. In der Jungprofi-Wertung resultierte sogar ein fünfter Platz.  
 
Dass harte Bergankünfte im Januar noch zu viel des Guten sind, mussten die Fahrer vom Team Lampre-Merida bei der Tour de San Luis einsehen: Im Finale der vierten Etappe verlor Przemyslaw Niemiec auf dem Weg hinauf zum Alto el Amago fast vier Minuten, während Mattia Cattaneo nochmals eine Minute länger unterwegs war. Dafür zeigte Niemiec einen Tag später im kurzen Zeitfahren eine ansprechende Leistung: Als Siebter verlor er nur 34 Sekunden auf den Etappensieger Adriano Malori. Am folgenden Tag wartete eine weitere Bergankunft, und diesmal versuchte Mattia Cattaneo sein Heil in der Flucht: Er schaffte es in die Gruppe des Tages, wurde aber noch vor dem Schlussanstieg wieder gestellt und verlor bis ins Ziel noch über 12 Minuten.
 
Etwas besser erging es Przemyslaw Niemiec, der im Schlussanstieg nur rund drei Minuten auf den Tagessieger einbüßte. Dafür griff der Pole am folgenden Tag zusammen mit einigen anderen bekannten Fahrern schon früh an. Die Mannschaften der Sprinter hielten den Vorsprung der Ausreißer aber in engen Grenzen, so dass am Ende in San Luis zum dritten Mal ein Massensprint über den Tagessieg entscheiden musste. Sacha Modolo wurde von seinen Kollegen vom Team Lampre-Merida vorbildlich in Position gebracht, konnte diese Vorarbeit dann aber nicht in den ersten Saisonsieg oder zumindest eine weitere Podestplatzierung ummünzen. Stattdessen musste Modolo mit dem undankbaren vierten Platz Vorlieb nehmen.
 
 

Als nächste Rennen stehen für das Team Lampre-Merida im mittleren Osten die Dubai Tour (4. bis 7. Februar) und die Tour of Qatar (8. bis 13. Februar) sowie als Auftakt der Rennsaison in Italien der GP Costa Degli Etruschi (8. Februar) auf dem Programm.


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US-Ausdauerbiker Jeremiah Bishop verstärkt Team Topeak-Ergon

Jeremiah Bishop verstärkt das Topeak-Ergon Team © Topeak-Ergon
Jeremiah Bishop verstärkt das Topeak-Ergon Team © Topeak-Ergon



Das Topeak-Ergon Racing Team aus Koblenz verstärkt sich mit der Verpflichtung des erfahrenen amerikanischen Ausdauerbikers Jeremiah Bishop weiter in der MTB-Marathon-Szene, wo die Equipe einen Führungsanspruch geltend macht. 

Aus dem Cross-Country-Weltcup zieht sich der Rennstall komplett zurück. Somit wird der mehrfache Deutsche XC-Meister Wolfram Kurschat seine
Wettkampfaktivitäten für Topeak-Ergon einstellen, aber er wird weiterhin Markenbotschafter für Ergon sein.


Das Topeak-Ergon Racing Team startet ambitioniert in die neue Saison. Mit dem Amerikaner Jeremiah Bishop (38) hat der Koblenzer Rennstall einen Topfahrer der amerikanischen Endurance-Szene verpflichtet, der auch in diesem Jahr wieder um den Titel des National Marathon Champions mitfährt.

Mit Lakata (AUT), Hynek (CZE), Mennen (GER) und Bishop erhebt das Team nun einen Daueranspruch auf die Podiumsplätze aller wichtigen Etappenrennen. Für Jeremiah ergibt sich endlich wieder die Gelegenheit, auch außerhalb den USA an großen Wettkämpfen teilzunehmen: "Dies ist ein sehr aufregender Schritt für mich", verrät der amtierende Gesamtsieger der amerikanischen National Ultra Endurance Series. "Jetzt kann ich auf den härtesten Rennen der Welt mitfahren und werde dabei von einem unglaublich professionellen Team mit dem besten Material und Top-Bikes von Canyon unterstützt. Hier herrscht einfach eine tolle Atmosphäre und ich freue mich riesig auf diese neue Herausforderung!"

Auch Teammanager Dirk Juckwer zeigt sich begeistert: "Endlich haben wir die Möglichkeit bei den großen Etappenrennen mit zwei Teams zu starten. Das bringt uns wesentlich mehr Handlungsspielraum im taktischen und technischen Bereich." Wie wichtig das ist, wurde ja beim Cape Epic-Sieg von Robert und Kristian im letzten Jahr deutlich. Jeremiahs erster offizieller Einsatz zusammen mit dem Team wird das Andalucia Bikerace vom 22. bis 27. Februar in Spanien sein. Dieses sechstägige Etappenrennen rund um Cordoba gilt als perfekte Vorbereitung für das Absa Cape Epic, das knapp einen Monat später in Südafrika stattfindet.

Sally Bigham bleibt die einzige Frau im Team und wird bei den Etappenrennen mit unterschiedlichen Partnerinnen an den Start gehen. Beim Cape-Epic vom 15. bis 22. März 2015 in Südafrika wird es die 34-jährige Slowenin Blaza Klemencic sein. Das Ziel ist auch schon klar definiert und lautet, wie könnte es anders sein: Gesamtsieg!

Nachdem das Team nicht mehr am Cross-Country-Worldcup teilnimmt, stellt auch Wolfram Kurschat seine Wettkampfaktivitäten für Topeak-Ergon ein. Doch der dreifache Deutsche XC-Meister bleibt weiterhin Markenbotschafter für Ergon. "Ich habe acht wundervolle Jahre mit unzähligen Erfolgen hier verbracht, doch nun warten neue Herausforderungen auf mich", erklärt der dreifache Familienvater. Seine langjährige Wettkampferfahrung mit den Produkten machen den Neustädter zu einem wichtigen Experten, auf dessen Know-how man auch in Zukunft nicht verzichten will.


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Team Lampre-Merida: Saisonstart in Australien und Argentinien

Team Lampre-Merida hat sich für 2015 internationalisiert und auch verjüngt © Lampre-Merida
Team Lampre-Merida hat sich für 2015 internationalisiert und auch verjüngt © Lampre-Merida

 

 

 

Nach ihrer Winterpause stehen für die Fahrer des Teams Lampre-Merida nun gleich zwei Etappenrennen auf dem Programm. Am Wochenanfang lief in Argentinien die Tour de San Luis an, und am Dienstag markierte der Startschuss bei der Tour Down Under auch den Beginn der WorldTour.

 

Das Management vom Team Lampre-Merida um Brent Copeland hat die kurze Winterpause genutzt, um die Internationalisierung und Verjüngung des Kaders weiter voranzutreiben. Zwei der neu verpflichteten Fahrer bringen Landesmeister-Trikots mit: In Taiwan konnte sich der 26-jährige Chun-Kai Feng gleich nach der Unterzeichnung des Vertrags mit dem Team Lampre-Merida als Meister feiern lassen. Der 23-jährige Tsgabu Grmay ist in Äthiopien der amtierende Meister auf der Straße wie im Zeitfahren. Ebenfalls neu im Team sind der 24-jährige Weißrusse Ilia Koshevoy und der 21jährige Slowene Luka Pibernik. Im Hinblick auf die großen Landesrundfahrten wurden zudem der 34-jährige Spanier Ruben Plaza und der 29-jährige Portugiese Mario Costa verpflichtet.
 
Als erste Rennen des Kalenderjahres 2015 stehen für das Team Lampre-Merida zwei einwöchige Rundfahrten auf dem Programm. Bei beiden Rennen zielen die Fahrer in Blau, Fuchsia und Merida-Grün auf Erfolge in Sprints wie auf gute Resultate in der Gesamtwertung. Bei der mit einigen langen Anstiegen gespickten Tour de San Luis in Argentinien dürfen pro WorldTour-Team nur sechs Fahrer starten. In der Gesamtwertung können sich dabei Vuelta-Etappensieger Przemyslaw Niemiec und Mattia Cattaneo am ehesten Chancen ausrechnen. Für Sprintankünfte ist das Team Lampre-Merida mit Sacha Modolo, Max Richeze und Filippo Pozzato stark aufgestellt. Wie bereits vor einem Jahr möchte Modolo wieder mindestens eine Etappe der Tour de San Luis für sich entscheiden. Als sechster Fahrer ist der junge Slowene Luka Pibernik am Start.
 
Das zweite Etappenrennen der kommenden Woche signalisiert zugleich den Beginn des WorldTour-Rennkalenders. Neben Sprintankünften hat die Tour Down Under auch Etappen zu bieten, die mit kurzen Anstiegen im Finale explosiven Fahrern entgegen kommen. Für das Team Lampre-Merida ist in Australien eine ausgewogene Mischung aus Erfahrung und Talent am Start: Die Männer für die Gesamtwertung sind dabei Kristijan Durasek und Tsgabu Grmay. Dank der Rennerfahrung von Matteo Bono und Manuele Mori sollten sie die entscheidenden Momente in Angriff nehmen können, ohne zuvor unnötig Kräfte zu verschwenden. Auch für die zu erwartenden Sprints ist das Team mit Roberto Ferrari, Niccolo Bonifazio und Davide Cimolai gut gerüstet. Man darf gespannt sein, ob wie im Vorjahr ein Etappensieg bei der Tour Down Under im Bereich des Möglichen liegt.
 
Bei der People’s Choice Classic, einem Kriterium auf einem kurzen Rundkurs über rund 50 Kilometer in den Straßen der australischen Grossstadt Adelaide, verpasste Niccolo Bonifazio am Sonntag als Elfter nur knapp eine Platzierung in den Top-Ten. Im Sprint war der junge Italiener, der Ende der vergangenen Saison bei der Tour of Hainan geglänzt hatte, auf sich allein gestellt. Zudem fand Bonifazio keine Lücke im Pulk, so dass er nicht in den Kampf um den Sieg eingreifen konnte. Dieser ging an den Deutschen Marcel Kittel.

 

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Siege, Sonne, Schlamm: Eva Lechner auf Querfeldein-WM-Kurs

Trainieren in der Sonne: Eva Lechner mit Team-Kollege Fabian Giger aus der Schweiz © Colnago-Team
Trainieren in der Sonne: Eva Lechner mit Team-Kollege Fabian Giger aus der Schweiz © Colnago-Team



Eva Lechner, Südtirols Mountainbikerin Nummer eins, hat vor Kurzem ihren Italienmeistertitel im Rad-Cross verteidigt. Derzeit tankt sie Sonne und sammelt Kilometer auf Gran Canaria. Kommende Höhepunkte: Weltcup und WM im Radcross.


Redaktion: Dr. Josef Bernhart


Italiens Beste
"Historischer Triumph im Querfeldein", titelte Südtirols größte Tageszeitung nach dem Triumph von Eva Lechner im Rad-Cross. Und weiter: "Hinter Eva Lechner holten sich nämlich in der Elite-Klasse Anna Oberparleiter aus Olang und Elena Valentini aus Bozen Silber und Bronze." Dabei scheint Eva Lechner immer mehr zu einem Vorbild im italienischen Frauenradsport zu werden. So betonte unlängst Alice Maria Arzuffi (eine der großen Nachwuchshoffnungen Italiens, Anm. d. Red.), Eva Lechner sei ihr ganz großes Vorbild. "Das freut mich natürlich sehr, aber ich sage immer, jeder muss seinen eigenen Weg finden. Und vor allem eines ist wichtig: Man muss seinen Sport lieben, um erfolgreich zu sein", so Eva Lechner darauf angesprochen.
 
Schweizer Connection
Damit auch die nächsten Rennen ganz nach Wunsch verlaufen, trainiert Eva Lechner derzeit in der Sonne. "Die Kanarischen Inseln sind optimal dafür, und ich trainiere mit Fabian Giger, meinem neuen Team-Kollegen aus der Schweiz", so Eva Lechner mit einem Lächeln im Gesicht, das so strahlend ist wie die Sonne Gran Canarias. Colnago-Team-Manager Jernej Sobocan ist auch vor Ort und voller Optimismus: "Wir sind alle gut drauf, und dass wir als Colnago-Team in dieser Form auch 2015 im Weltcup starten können, ist natürlich besonders motivierend." Die Grundlage dafür wurde schon vor Jahren gelegt. So haben Edmund "Edi" Telser (inzwischen Schweizer Nationalcoach), Entdecker, Förderer und langjähriger Trainer von Eva Lechner, gemeinsam mit Team-Präsident Erminio Bolgiani und seinen guten Beziehungen zu Ernesto Colnago den Neustart möglich gemacht.
 
Operation Titelverteidigung
Nach dem Trainings-Camp in der kanarischen Sonne geht es für Eva Lechner wieder hart zur Sache. Und das im Schlamm des Nordens. Zunächst in Hoogerheide (Niederlande) kommendes Wochenende (25. Januar) beim Abschluss des Cross-Weltcups und Ende des Monats bei den Cross-Weltmeisterschaften in Tabor (Tschechien). Eva Lechner weiß: In Tabor wird es ganz hart, denn im tschechischen Schlammfeld gilt es Silber zu verteidigen. Jenes Silber, das die Südtirolerin vor einem Jahr bei der Cross-WM gewonnen hat und das ihr den Titel "Vize-Weltmeisterin" und viel internationale Anerkennung einbrachte.


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Neues Haibike Ötztal Pro-Team: Mit Leidenschaft für den MTB-Sport

Haibike Ötztal Pro-Team © Haibike/ Bause
Haibike Ötztal Pro-Team © Haibike/ Bause


Für die kommenden zwei Jahre haben sich die internationale Radmarke Haibike und Ötztal Tourismus als Hauptsponsoren dazu entschlossen, gemeinsam ein Mountainbike-Weltcup-Team zu unterstützen. Das sportliche Management übernimmt der Tiroler Verein "Haibike Haiming". Die sportlichen Ziele sind klar definiert: nationale und internationale Erfolge,  die Förderung junger Talente sowie die Teilnahme möglichst vieler Fahrer an den Olympischen Spielen 2016.


Sowohl Ötztal Tourismus als auch Haibike sind seit vielen Jahren in unterschiedlichen Konstellationen im internationalen Mountainbike-Sport mit großem Erfolg tätig. Zunächst auf die Jahre 2015 und 2016 festgelegt, geht man nun gemeinsame Wege mit der Absicht, diese Zusammenarbeit langfristig auszubauen. Das so geschaffene MTB-Weltcup-Team Haibike Ötztal ProTeam wird 2015 mit einer Mischung aus Schweizer und Tiroler Fahrern sowie Fahrerinnen unterwegs sein. Diese auf ihrem Weg zu den Olympischen Zielen 2016 zu begleiten und ihnen die Qualifikation für die Teilnahme am olympischen Cross-Country-Rennen zu ermöglichen, ist ein Ziel des neu gegründeten ProTeams. Die Förderung junger Nachwuchsathleten steht außerdem im Fokus der gemeinsamen Zusammenarbeit.

Neue Teamkonstellation
Drei Hauptpartner werden in Zukunft das Mountainbike-Weltcup-Team Haibike Ötztal ProTeam tragen: Der seit vielen Jahrzehnten erfolgreich in der Nachwuchsarbeit tätige Verein „Haibike Haiming“ übernimmt die Teamorganisation sowie die sportliche Leitung und fungiert als Träger des neuen Teams. Der deutsche Radhersteller Haibike – eine der international am stärksten wachsenden Radmarken – bringt sein technisches Knowhow in dieses Team ein. Ötztal Tourismus, in den vergangenen zwei Jahren bereits erfolgreicher Sponsor eines eigenen Weltcupteams, übernimmt in der neuen Konstellation organisatorischen Aufgaben, Sponsorenleistungen, die Schaffung einer Infrastruktur und fungiert als Ansprechpartner in Sachen Pressearbeit für das Team.

Leidenschaftliche Weiterentwicklung
Getragen wird diese Zusammenarbeit dreier gleichberechtigter Partner von großer Leidenschaft für den Mountainbike-Sport. Das neue Team ist die konsequente Weiterentwicklung des bisherigen Engagements der Partner im MTB-Bereich.
Im Ötztal beheimatet ist seit vielen Jahren der Verein "Haibike Haiming", der österreichweit ein Vorzeigeprojekt in der MTB-Jugendförderung ist und auch das größte österreichische Mountainbike-Rennen austrägt. Der Schluss lag nahe, die sportlichen und organisatorischen Aufgaben eines Weltcupteams diesem erfahrenen Verein zu übergeben. "Unser Verein fördert derzeit fast 200 Nachwuchsfahrer. Wir sind stolz darauf, dass namhafte Sponsoren uns ihr Vertrauen schenken und freuen uns auf die Aufgabe ein Weltcupteam zu führen", erklärt Gerhard Aufderklamm, Vorsitzender des Haiminger Vereins.


Das Ötztal ist seit vielen Jahrzehnten eines der Zentren Österreichs für den Radsport, sei es Rennrad oder Mountainbike. Mit großem Erfolg wurde in den vergangenen Jahren ein eigenes Team organisiert, jetzt will man als Partner in der neuen Konstellation neue sportliche Wege beschreiten. Die Intention hinter dem Engagement ist ganz klar im touristischen Ausbau des Mountainbike-Angebotes verankert. "Wir eröffnen im Juni 2015 beispielsweise einen der spannendsten MTB-Trails der Alpen", erklärt Oliver Schwarz, CEO Ötztal Tourismus. "Wir wollen in den kommenden Jahren das Mountainbike-Angebot im Ötztal weiter ausbauen. Dafür benötigen wir einen internationalen, sportlichen Leistungsträger."


Besonders wichtig ist Schwarz dabei die tiefe Verankerung des Teams im Ötztal. "Wir unterstützen arrivierte Tiroler Profis und junge Talente aus der Umgebung. Die Bindung zum MTB-Team im Tal ist groß und wir sind stolz darauf, internationale Ausrichtung und regionale Förderung von Sportler und Sportlerinnen verknüpfen zu können", so Schwarz.


Haibike, 1995 eingeführt, ist die rein sportlich ausgelegte Marke der unterfränkischen Winora Group. Die Bandbreite reicht vom Einsteiger-Sportrad bis hin zu professionellen High-End-Mountainbikes sowie Rennrädern mit einem teils sehr hohen Spezialisierungsgrad. Besonders in den letzten Jahren sorgte Haibike mit zahlreichen, bahnbrechenden Innovationen immer wieder für Aufmerksamkeit. "Spitzensportler zu unterstützen ist seit jeher eine unserer Kernaufgaben, die fest in unserer Firmenphilosophie verankert ist. Bereits seit einigen Jahren arbeiten wir überaus erfolgreich mit dem Haibike Haiming Team zusammen. Dass sich aus dieser wertvollen Zusammenarbeit nun ein Weltcup-Mixed-Team entwickelt hat, bestätigt uns darin junge Nachwuchstalente zu fördern", erklärt Susanne Puello, Geschäftsführerin der Winora Group, ihr Engagement.

Das Haibike Ötztal ProTeam 2015 stellt sich vor
Die drei Hauptpartner des neuen Teams haben gemeinsam unter der Federführung des Vereins Haibike Haiming die neue, vorläufige Fahrerkonstellation erstellt. Die Prämissen dafür waren: eine Internationalisierung des Teams, die konsequente Förderung heimischer Talente sowie die Fokussierung auf den olympischen Cross-Country-Bereich als künftig einzige MTB-Weltcup-Disziplin mit der Möglichkeit, Fahrer und Fahrerinnen auch auf ihrem Weg nach Olympia zu unterstützen.

Kathrin Stirnemann
Die Schweizerin Kathrin Stirnemann ist seit vielen Jahren erfolgreich mit der Radmarke Haibike verbunden und verzeichnete 2014 das erfolgreichste Jahr ihrer bisherigen Karriere. Mit dem Europameistertitel und dem Weltmeistertitel im Eliminator hat die Schweizerin für Furore gesorgt. Dass Stirnemann aber nicht nur die beste Sprinterin der Welt ist, sondern vor allem im Cross-Country zu den Weltbesten gehört, zeigt ihr derzeitiges UCI-Ranking: Mit Platz 9 bei den Cross-Country-Damen fährt sie auch in der Olympia-Disziplin bei den weltbesten Fahrerinnen mit.

Corina Gantenbein
Die zweite Schweizerin im Team ist Corina Gantenbein. Die 28-jährige Schweizerin liegt im derzeitigen UCI-Ranking auf Platz 53, obwohl die Schweizerin in den vergangenen Jahren Vollzeit als Lehrerin berufstätig war. 2015 will Gantenbein richtig durchstarten, reduziert ihre Lehrverpflichtung und konzentriert sich mehr auf ihre internationale Karriere.

Anna Spielmann
Die dritte Dame im Team ist gleichzeitig auch das jüngste Teammitglied: Die Tirolerin Anna Spielmann, Jahrgang 1998, wurde 2014 Vizeeuropameisterin im U17-Bereich und hat damit ihr großes internationales Potenzial unter Beweis gestellt. Ihr soll mit dem Team eine konstante Entwicklung in Richtung U23 und Elite ermöglicht werden. Das große sportliche Ziel für 2015 sind gute Platzierungen im Juniorinnenweltcup.

Karl Markt
Karl Markt zählt zu den erfolgreichsten österreichischen Mountainbikern der vergangenen zehn Jahre. Nach seiner Olympia-Teilnahme 2012 in London ist Brasilien 2016 das große sportliche Ziel des Tirolers. Nach einer durchwachsenen Saison 2014 mit gesundheitlichen Problemen Mitte des Jahres will Markt 2015 im Weltcup um eine Olympia-Teilnahme kämpfen.

Gregor Raggl
Der junge Tiroler Gregor Raggl hat im vergangenen Jahr im U23-Bereich bewiesen, dass er zu den
weltbesten Mountainbikern seines Jahrgangs gehört. Top-10-Plätze bei den Weltcups in Australien und Kanada sowie der U23-Staatsmeistertitel gehören zu den größten sportlichen Erfolgen 2014. Im kommenden Jahr wird Raggl zum ersten Mal im Elitebereich starten und sich dort der neuen Herausforderung in der höchsten MTB-Klasse stellen.

Fabian Costa
Die sechs Fahrer komplett macht der Tiroler Fabian Costa, eine der Nachwuchshoffnungen aus dem Verein Haibike Haiming. Fabian Costa wird 2015 sein zweites Jahr im U23-Bereich absolvieren. Seine Ziele sind, neben der österreichischen Staatsmeisterschaft im U23-Bereich auch gute Ergebnisse im Weltcup zu erreichen.

Die sportlichen Ziele
Klar definiert sind die sportlichen Ziele für das Team:

  • Den ambitionierten Fahrern und Fahrerinnen soll in einem guten Umfeld die Möglichkeit geboten werden, sich für die Olympischen Spiele 2016 zu qualifizieren. Zugeschnitten auf dieses Ziel ist auch der Rennkalender 2015. Das Team wird den gesamten Weltcup besetzen sowie nationale und internationale Rennen von Bedeutung.
  • Eine starke Fokussierung gibt es auf den Nachwuchsbereich. Mit Anna Spielmann und Fabian Costa werden zwei junge österreichische Talente unterstützt. In Zukunft sieht sich das Team als Plattform für Nachwuchsfahrer, die vor allem im U23-Bereich gefördert werden sollen.
  • Der Schwerpunkt des Rennkalenders liegt 2015 auf dem Cross-Country-Weltcup bzw. dem Juniorinnen-Weltcup. Besetzt werden auch die wichtigen Rennen in der österreichischen und schweizerischen Liga sowie ausgesuchte internationale Rennen.
  •  Die nationalen Titel für die einzelnen Fahrer sind dem Team und den FahrerInnen von besonderer Bedeutung sowie eine enge Zusammenarbeit mit den jeweiligen Nationalteams. Das österreichische MTB-Nationalteam wird von Ötztal Tourismus zusätzlich unterstützt – als Zeichen der Jugendförderung in Österreich.


  • www.haibike.de/OETZTAL-ProTeam
  • www.facebook.com/haibikeoetztalproteam
  • www.haibike-proteam.oetztal.com
  • www.oetztal.at

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Canyon und Jan Frodeno peilen Kona-WM-Krone 2015 an

Jan Frodeno © Canyon Bicycles/Tino Pohlmann
Jan Frodeno © Canyon Bicycles/Tino Pohlmann

 

 

 

Canyon verstärkt sein Engagement im Triathlon. Ab dieser Saison geht Jan Frodeno auf seinem neuen Canyon Speedmax CF bei Langdistanz-Wettkämpfen weltweit an den Start. Canyon wird den Olympiasieger von 2008 langfristig als Hauptsponsor begleiten.


"Wir sind sehr stolz, dass wir Jan für uns gewinnen konnten. Die Chemie stimmte einfach vom ersten Moment an. Er
hat die höchsten Ansprüche an sich als Sportler, und wir leben den Radsport und stehen für technische Perfektion.
Seine jahrelange Erfahrung und seine Liebe zum Detail wird ein großes Plus für unsere Entwicklungsarbeit im
Triathlon-Bereich sein. Wir sind stolz darauf, einen solch passionierten Triathleten in der Canyon Crew zu begrüßen.
Seine Erfolgsbilanz der letzten Jahre ist unglaublich beeindruckend. Wir sind gespannt auf die erste gemeinsame
Saison und sind sehr zuversichtlich, dass mit unserer Unterstützung sein zweites Jahr auf der Langdistanz noch
erfolgreicher sein wird als das erste", sagt Canyon Gründer und Geschäftsführer Roman Arnold.


"Der Radpartner ist ein entscheidender Faktor für den Erfolg in unserem Sport. Solche Veränderungen werden nicht
einfach so beschlossen. Die Entscheidung für Canyon habe ich sehr bewusst und nach sorgfältiger Überlegung
getroffen. Aber letztendlich ist es mir nach einem Besuch im Canyon-Home und dem Kennenlernen der Firmen-
Philosophie sehr leicht gefallen – und die Produkte waren auch so überzeugend, dass es schließlich keine Alternative
mehr gab. Ich habe für mich den Hawaii Sieg 2015 als persönliches Ziel definiert und mit dem Speedmax habe ich das richtige Gefährt, mich möglichst schnell dem 'Projekt Kona' entgegenzubringen. Die ersten Tests waren alle schon sehr vielversprechend und zeigen, dass wir aufgrund der gemeinsamen deutschen Wurzeln gut miteinander harmonieren."


Jan Frodeno zählt seit Jahren zur Weltspitze im Triathlon. Seine beeindruckenden Erfolge reichen vom Olympiasieg in Peking über zahlreiche Podiumsplätze in der WM-Serie der ITU bis hin zum Gewinn der Team-Weltmeisterschaft 2013. Nach einigen Mitteldistanz-Triumphen folgte im Juli 2014 der Angriff auf die inzwischen international heiß umkämpfte Langdistanz. Dabei setzte Frodeno mit seinem dritten Platz bei der Ironman Europameisterschaft in Frankfurt ein frühes Ausrufezeichen und bestätigte mit dem zweiten Rang bei der Ironman 70.3 WM im kanadischen Mont-Tremblant seine herausragende Form auf den längeren Strecken. Höhepunkt seiner vergangenen Saison war schließlich der Bronzerang bei der Ironman Weltmeisterschaft auf Hawaii.


Seit Neujahr bereitet sich der 33-Jährige in Australien auf die Saison 2015 vor. Dabei ist sein neues Arbeitsgerät
bereits mit im Gepäck: das Speedmax CF. Jan dreht mit dem Rad auf den Straßen "Down Under" rund um seine "Winterresidenz" in Noosa seine Runden und arbeitet stark an seiner Form für 2015. Sein erster Renneinsatz steht
vorrausichtlich im Februar an. Wo das sein wird, will er noch nicht verraten.


Die langfristige Marschroute ist jedoch klar: Nach dem Olympiasieg 2008 peilt er an, sich auch die Krone der
Langdistanz aufzusetzen. Die große technische Unterstützung durch die Canyon Crew, sowohl vorab und als
auch vor Ort bei seinen Rennen, soll Frodeno in der Erfolgsspur weiter voranbringen.


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Der Traum vom Regenbogen: Das Rennprogramm von MTB-Profi Eva Lechner

Eva Lechner will 2015 ihre Medaillensammlung noch vergrößern © Armin Huber
Eva Lechner will 2015 ihre Medaillensammlung noch vergrößern © Armin Huber




Berge rauf und runter, hin und her zwischen den Kontinenten. Und möglichst oft nach ganz oben. So soll es 2015 für Eva Lechner laufen. Ob mit dem Rennrad oder dem Mountainbike. Die Südtirolerin vom Colnago-Pro-Team hat mit dem Schweizer Fabian Giger nicht nur einen neuen Rennpartner an ihrer Seite, sondern auch eine anspruchsvolle Saison vor sich.


Redaktion: Dr. Josef Bernhart


 
Cyclocross - auf und ab im Schlamm
Während der Weihnachtsfeiertage gab es für die Südtirolerin (aus Eppan/Nähe Kalterer See) nicht viel Erholung. Zwei Weltcuprennen im Cyclo-Cross standen auf dem Programm. Zunächst in Namur am 21. Dezember und anschließend in Heusden-Zolder nur eine Woche später. Und die Ergebnisse zeigten klar nach oben. In Namur aufgrund eines kleinen Crashs in der letzten Runde noch Achte, war in Heusden-Zolder mit Platz fünf bereits das Podium in Sicht. "Wenn es so weiter geht, dann bin ich zuversichtlich für die Cross-WM", sagt Eva Lechner und weiß genau, dass aller Augen auch auf sie gerichtet sind, wenn sie Anfang Februar als amtierende Vize-Weltmeisterin im tschechischen Tabor um das begehrte Regenbogentrikot kämpft. Eine Woche zuvor findet mit dem Weltcup in Hoogerheide die Generalprobe statt.
 
Sonne und Kraft auf Gran Canaria
Dazwischen soll es noch einmal sonnig werden. Eva Lechner plant einen Trainingsaufenthalt auf Gran Canaria. Mitte Januar, und zwar für zehn Tage. Sie hofft dann, inzwischen ihren nationalen Meistertitel im Rad-Cross erneut verteidigt zu haben. Das Rennen dafür findet am kommenden 11. Januar statt. Bislang jedenfalls gab es noch keinen Grund, daran zu zweifeln. Im Unterschied zur Südtirolerin finden sich ihre italienischen Konkurrentinnen im internationalen Vergleich unter "ferner liefen".
 
Cross-Country-Weltcup
Ob es vor den Weltcupeinsätzen auf dem Mountainbike noch einmal für ein Sonnen-Camp reicht, weiß Eva Lechner nicht. Wenn ja, dann wäre dieses gegen Ende Februar auf Zypern geplant. Ansonsten besteht in Südtirol berechtigte Hoffnung auf Sonne. Nicht zuletzt deshalb heißt Lechners Heimrennen auch "Sunshine-Race". Das Rennen findet am 19. April in Nals (ca. 15 km von Bozen entfernt) statt. "Bei dieser Gelegenheit werde ich dem Fabian auch ein bisschen meine Heimat zeigen", sagt Eva Lechner und spielt auf eine Trainingswoche an, die sie vor dem Nals-Rennen mit ihrem neuen Team-Partner in Südtirol eingeplant hat. Einen Monat später geht es dann im Cross-Country-Weltcup los, und zwar Schlag auf Schlag. Am 24. Mai in Nove Mesto (Tschechien), eine Woche später im deutschen Alpstadt. Am 5. Juli geht es nach Lenzerheide in die Schweiz, und Ende des Monats zur EM ins italienische Chies d'Alpago. Dazwischen liegen am 19. Juli die Cross-Country-Italienmeisterschaften. Im August geht es nach Übersee, wo die Weltcuprennen in Mont Sainte Anne (Kanada) und Windham (USA) auf dem Programm stehen. Am 23. August ruft der Weltcup zum Finale nach Val di Sole. Eine Art Heimrennen für Eva Lechner, das in ihrer Nachbarprovinz Trient stattfindet.
 
Der Traum vom Regenbogen

Großes Ziel für jeden Profi sind natürlich die Weltmeisterschaften. So fiebert auch Eva Lechner jedes Jahr auf die WM hin. Diese findet 2015 in Andorra statt. "Wie immer bin ich voll motiviert", sagt Eva Lechner zu ihrem ambitionierten Programm und ergänzt: "Vor allem von meinem neuen Team-Partner Fabian Giger erhoffe ich mir, dass wir uns gemeinsam begeistern und so viele schöne Resultate und auch so manchen Sieg einfahren können."


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Deutsche Meisterin Adelheid Morath wechselt zu BH SrSuntour KMC

Adelheid Morath im neuen Trikot © BH Sr Suntour Team
Adelheid Morath im neuen Trikot © BH Sr Suntour Team





Die amtierende deutsche Meisterin im MTB-Cross-Country sowie Gewinnerin der CC-Bundesliga wird 2015 das Team BH Sr Suntour Team verstärken. Die 30-jährige Schwarzwälderin zählt seit Jahren zur weiblichen Elite des internationalen Cross-Country-Zirkus.


Die letzte Saison schloss sie im Gesamtranking des Weltcups auf dem 12. Platz ab und war damit zweitbeste Deutsche. Auch war sie bereits 2008 und 2012 im deutschen Nationalkader bei Olympia mit dabei.


"Adelheid ist auf dem Bike sehr erfahren und ist bereits seit Jahren bei der internationalen Elite dabei. Im Team mit Julie Bresset, Hanna Klein und Perrine Clauzel wird sie eine immense Verstärkung unserer 'Girl Squad' auf internationaler Ebene sein",  sagt Teammanager Michel Hutsebaut. "In 2015 wird Adelheid ihre Schwerpunkte auf die Deutsche Meisterschaft, den Crosscountry-Worldcup und die KMC Bundesliga legen. Das erste Teamtreffen wird Ende Januar in Paris stattfinden."

Adelheid kommt vom aufgelösten Sabine Spitz Haibike Pro Team zu BH SrSuntour KMC und wird dort neben der in Freiburg lebenden Hanna Klein die zweite Deutsche im Team sein. Zusammen mit der amtierenden Olympiasiegerin Julie Bresset und der starken Perrine Clauzel aus dem Elsaß sind sie somit das Top-Team im Frauenbereich. Mit den ebenfalls sehr erfolgreichen Männern aus dem Team (u.a. U23-GesamtWeltcupsieger Jordan Sarrou) landeten sie im Gesamtteamranking des Worldcups auf dem vierten Rang.
 
Unterwegs sein werden die Teamfahrer auf einer nicht käuflichen Version (außer Rahmen) des Ultimate 27,5. Dieser Version am ählichsten kommt folgendes Serienbike:
http://www.bhbikes.com/de/fahrrader/mtb/ultimate-27-5-9-9-a9975.html
 
"Mit der Verpflichtung von Adelheid Morath hat das Team bewusst auch eine deutsche Athletin ins Team geholt", sagt Market-Manager Deutschland Steffen Krill, "der Fokus und das Engagement unserer Marke wird in den nächsten Jahren schwerpunktmäßig auf dem deutschen Markt liegen. Dies ist eine von vielen Maßnahmen,
um unsere Marke erfolgreich in Deutschland zu etablieren." 


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Mixed-Team 2015: Eva Lechner und Fabian Giger im starken Doppel

Ernesto Colnago mit Eva Lechner und Fabian Giger © Colnago Team
Ernesto Colnago mit Eva Lechner und Fabian Giger © Colnago Team




Eva Lechner wirkt gelassen. Regelrecht gelöst. Am Wochenende beginnt die Weltcupsaison. Im Radquer. "Endlich ist alles klar mit dem Team", sagt sie am Telefon. "Wir haben die Verträge fixiert und sind im kommenden Jahr ein starkes Mixed-Duo, Fabian Giger und ich. Und ich bleibe Colnago treu."



Redaktion: Dr. Josef  Bernhart
 


Fabian Giger – Mann an Evas Seite
Eigentlich hätte Fabian Giger, Schweizer Top-Fahrer im internationalen Weltcupzirkus, eine langfristige Perspektive beim Giant-XC-Pro-Team haben sollen. Doch dann kam alles anders. Das Team gibt es nicht mehr. Fabian Giger, 1987 in Rieden geboren (und somit zwei Jahre jünger als Eva Lechner), stand von einem Moment auf den anderen auf der Straße. Ein Mann wie er, Nummer drei der aktuellen UCI-Weltrangliste im Cross-Country. Hinter Julien Absalon aus Frankreich und Landsmann Nino Shurter. "Unglaublich", sagt Eva Lechner, "es war vieles im Umbruch in diesem Jahr."


Und so musste sich auch ein Fabian Giger ein neues Team suchen. Und fand es bei Colnago-Südtirol. Doch was so einfach klingt, war mehr als schwierig. Auch Colnago-Südtirol, über die Jahre etabliertes Damen-Pro-Team im internationalen MTB-Zirkus stand auf der Kippe. Erst die persönliche Verbindung zu Ernesto Colnago ermöglichte den Neustart. Der große Mann des italienischen Radsports fand die Idee eines Italo-Schweizer Mixed-Teams äußerst attraktiv.
 
Ernesto Colnago begeistert
Seit Jahren fördert Ernesto Colnago, Hersteller edler Rennräder, auch den Mountainbikesport und ist Team-Sponsor von Eva Lechner und dem Südtiroler Colnago-Team. Möglich gemacht haben dies der Südtiroler Edmund "Edi" Telser und Team-Präsident Erminio Bolgiani. Bolgiani ist ein Freund von Ernesto Colnago aus alten Tagen. Er hat bereits vor Jahrzehnten Straßenteams geführt und den deutschen Ex-Profi Gregor Braun auf den Stundenweltrekord vorbereitet.


Edi Telser aus dem Vinschgau ist der Entdecker von Eva Lechner. Er hat sie kontinuierlich an die Weltspitze herangeführt und das Colnago-Team über die Jahre mit starken Fahrerinnen geformt. So erfolgreich, dass er heute Schweizer Nationaltrainer der Mountainbike-Damen ist. Aus dem anfänglichen Teilzeitjob ist inzwischen eine Vollzeit-Stelle geworden. Seine Rolle als Team-Manager von Colnago-Südtirol hat inzwischen Ex-Profi Jernej Sobočan übernommen.
 
Saisonziele: Weltcup, WM und EM
Während Eva Lechner bereits am Wochenende (21. Dezember) in den Cross-Weltcup in Namur startete, wird der erste Weltcupeinsatz von Fabian Giger 2015 auf dem Mountainbike erfolgen. Und dies auf "heiligem" Boden, am Wochenende des 11. und 12. April im französischen Lourdes. Der Saisonabschluss findet am 23. August 2015 in Val di Sole im Trentino statt, ein Heimspiel für Eva Lechner. Dazu kommen die EM im italienischen Chies d’Alpago Ende Juli sowie die Weltmeisterschaften Anfang September in Andorra. 


Diese Ziele vor Augen, wird Eva Lechner ab dem Frühjahr wieder auf dem  Mountainbike unterwegs sein und alle Weltcuprennen mit ihrem neuen Team-Kollegen bestreiten. "Gemeinsam können wir uns optimal und auf höchstem Niveau motivieren", sagt Eva Lechner und ergänzt mit einem Schmunzeln: "Und wir beide gehören schließlich zu den Weltbesten."
 
 

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Rabobank-Liv-Stars Ferrand-Prevot und Vos fahren 2015 "zweigleisig"

Ferrand-Prévot fuhr 2014 einige Rennen mit ihrem Obsess Advanced XC und will in der nächsten Saison mehr Offroad-Rennen für Rabobank-Liv bestreiten © Liv
Ferrand-Prévot fuhr 2014 einige Rennen mit ihrem Obsess Advanced XC und will in der nächsten Saison mehr Offroad-Rennen für Rabobank-Liv bestreiten © Liv



Die beiden Weltmeisterinnen Marianne Vos und Pauline Ferrand-Prévot starten nächstes Jahr für Rabobank-Liv auf der Straße und im Gelände. Mit Blick auf einen künftigen stärkeren Einsatz im Offroad-Bereich wird das Liv-Allstar-Duo Marianne Vos und Pauline Ferrand-Prévot das Rabobank-Liv-Team 2015 bei ausgewählten Rennen im Mountainbike-Weltcup vertreten.


Beide Fahrerinnen zeichnen sich gegenüber der Konkurrenz durch ihre Vielseitigkeit aus und können in den unterschiedlichsten Radsport-Disziplinen punkten. Und da Rabobank-Liv jetzt den XC-Weltcup ins Visier nimmt, ist 2014 das letzte Jahr des bisherigen Liv Pro XC Teams.


Ferrand-Prévot blickt auf eine unglaubliche Saison 2014 zurück, in der sie Straßenweltmeisterin der Elite wurde und bei den Französischen Meisterschaften auf der Straße, im Zeitfahren, im Cyclocross und im Cross-Country abräumte. Die 22-Jährige feierte zudem ihre ersten Siege im XC-Weltcup bei Rennen in Tschechien und Deutschland. 2015 will sie ihre Erfolge in verschiedenen Disziplinen fortsetzen.


"Ich finde es großartig, dass ich sowohl auf der Straße als auch im Gelände auf höchstem Niveau fahren kann", sagte Ferrand-Prévot. "Beim Radsport geht es für mich auch um Abenteuer, und es motiviert mich, in all den verschiedenen Disziplinen zu glänzen. Liv entwickelt Top-Räder und -Material für die gesamte Bandbreite an Rennen, die Frauen bestreiten, und ich freue mich, ein Teil dieses Prozesses zu sein."


Vos, eine der dominantesten Athletinnen, die der Radsport je gesehen hat, ist auch eine komplette Rennfahrerin, die Wettbewerbe in allen Formaten liebt. Die 27 Jahre alte Holländerin hat nicht nur zahlreiche Weltmeisterschaften im Straßenradsport, auf der Bahn und im Cyclocross gewonnen, sondern auch Erfolge im Cross-Country gefeiert. In diesem Jahr ließ sie bei den "Sea Otter Classic"-XC-Rennen ihren Rivalinnen keine Chance.


"Ich freue mich wirklich darauf, mich im nächsten Jahr Pauline anzuschließen und häufiger im Mountainbike-Weltcup zu starten", sagte Vos. "Wir haben Glück, dass wir als Teamkolleginnen auf der Straße fahren können und gleichzeitig die Freiheit haben, uns auf XC-Rennen auf höchstem Niveau zu konzentrieren. So macht es mir weiter Spaß, denn ich kann die ganzen unterschiedlichen Wettbewerbe erleben."


Neben den Rabobank-Liv-Weltcup-Starterinnen wird Liv im nächsten Jahr auch die vielversprechende US-Fahrerin Shayna Powless unterstützen. Die 20-Jährige wurde 2013 amerikanische U23-Meisterin und tritt bei College-Rennen für die University of California, Los Angeles an. Im letzten Jahr wurde Powless Zwölfte bei einem Weltcuprennen in Kanada und 19. bei der U23-Weltmeisterschaft.


Neben den angriffslustigen XC-Fahrerinnen wird Liv weiterhin sein Netzwerk von Markenbotschafterinnen in aller Welt unterstützen. Abenteurerinnen wie Shannon Galpin und die Offroad-Spezialistin Katie Holden verkörpern die Marke und inspirieren Frauen zum Radsport.


Aus dem Liv-Radsportteam verabschieden wird sich die langjährige Giant- und Liv-Athletin Kelli Emmett. Die Offroad-Veteranin hat wesentlich dazu beigetragen, dass die Marken im Laufe der Jahre siegreiche Offroad-Bikes und –Komponenten entwickeln konnten. Alle bei Liv wünschen Kelli für 2015 alles Gute für ihre neuen sportlichen Ziele.


Für alle Liv-Offroad-Fahrerinnen stehen verschiedene Räder zur Auswahl - je nach Kurs und Terrain. Bei den Rennen wird vor allem das Obsess Advanced zum Einsatz kommen. Dieses superleichte Hardtail aus Composite-Material mit 27,5-Zoll-Laufrädern hat Ferrand-Prévot im vergangenen Jahr zu zwei Weltcup-Siegen getragen. Und für technisch anspruchsvollere Strecken steht das Lust Advanced mit Maestro Suspension zur Verfügung, das ebenfalls mit 27,5-Zoll-Technologie versehen ist.


Erleben kann man die Liv-Offroad-Fahrerinnen während der ganzen Saison auf Liv-cycling.com.


Über Liv

Liv ist eine neue Radsportmarke, die sich auf die Fahnen geschrieben hat, das beste frauenspezifische Material
- Räder, Bekleidung und Zubehör - zu entwickeln und ihnen ein ansprechendes Einkaufserlebnis zu bieten. Es ist unsere Leidenschaft, den Radsport zugänglicher und attraktiver zu machen, damit er eine weit verbreitete Sportart und Fitness-Aktivität für Frauen wird. Wir bieten die einzige umfassende Produktkollektion, die speziell für Radsportlerinnen entwickelt wurde – von schöner Bekleidung bis hin zu hochwertigen Rädern. Egal, welchen Fahrstil du bevorzugst, bietet Liv dir die besten Produkte, damit du durch den Radsport neue Möglichkeiten entdecken kannst. Mehr über Liv erfährst du auf www.liv-cycling.com



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 Ghost Factory Racing Team verstärkt sich mit Helen Grobert

Helen Grobert ©  EGO-Promotion / Armin M. Küstenbrück
Helen Grobert ©  EGO-Promotion / Armin M. Küstenbrück


Das Ghost Factory Racing Team verstärkt sich in der kommenden Saison mit der weiblichen MTB-Hoffnung aus Deutschland schlechthin. Die Drittplatzierte der letztjährigen U23-Europameisterschaft, Helen Grobert, wird ab der kommenden Saison zum Ghost Factory Racing Team stoßen.


Damit ergänzt sie die internationale Aufstellung um die zweifache schwedische XCE-Weltmeisterin Alexandra Engen, die ehemalige Weltcupgesamtsiegerin Lisi Osl aus Österreich, die letztjährige Schweizermeisterin Katrin Leumann und das italienische Nachwuchstalent Greta Weithaler, die allesamt dem Team erhalten bleiben.


Helen Grobert konnte sich bereits in den vergangenen Wochen mit ihrem neuen Arbeitsgerät vertraut machen
und strahlte beim ersten Besuch der Ghost-Zentrale in Waldsassen: "Ghost ist schon immer eine feste
Größe im Rennsport. Egal ob mit den deutschen Weltklasseathleten im Downhill oder seit Jahren mit dem
Ghost Factory Racing Team im Cross-Country. Nicht nur wegen des unvergleichlichen Materials, sondern vor
allem wegen des einzigartigen Spirits ist es wohl für alle Sportler eine der Topadressen im XC-Sport, und ich
verfolge die Erfolge der Mädels schon seit Jahren. Jetzt zum Team gehören zu dürfen ist für mich der nächste
Schritt in meiner Karriere. Die gesamte Truppe hat mich sehr herzlich aufgenommen und nach unserem ersten
Treffen war ich sofort überzeugt, dass wir zusammen viel Spaß haben werden und ich die richtige Wahl
getroffen habe."


Die aufstrebende Südschwarzwälderin kann – neben bereits einigen erfolgreichen Rennjahren – vor allem auf
ihre bislang größten internationalen Erfolge in der letzten Saison zurückblicken. Mit ihren zwei U23-
Weltcupsiegen konnte sie sich auch den zweiten Platz im U23-Gesamtweltcup sichern. Bei der
Europameisterschaft in St. Wendel gewann sie neben der Bronzemedaille im Einzelwettbewerb auch noch die
Silbermedaille in der deutschen Staffel.


Doch die zweifache deutsche U23 Meisterin wurde nicht nur wegen ihrer aktuellen Erfolge ins Team geholt: "Wir sind überzeugt, mit Helen eine Athletin mit Potential für die Zukunft verpflichtet zu haben. Doch – wie auch in der Vergangenheit – zählt bei uns nicht nur der kurzfristige sportliche Erfolg. Das Team basiert auf dem gleichen Konzept und den gleichen Werten, für die auch das Unternehmen Ghost steht. Wir sind bekannt für den hervorragenden Teamspirit und die gute Stimmung.


Dafür müssen alle im Team harmonieren und sich gut verstehen. Damit sind wir in den vergangenen Jahren
gut gefahren, konnten uns gemeinsam weiterentwickeln und schließlich die Erfolge feiern. Ich bin mir sicher,
dass Helen mit ihrer offenen und positiven Art hervorragend in unsere Teamkonstellation passt und wir so
gemeinsam unseren Weg weitergehen können", so Teammanager Tom Wickles.


Das Ghost Factory Racing Team geht damit verstärkt in seine fünfte Saison. Nachdem das Team im Vorjahr
sowohl große Erfolge feiern konnte als auch gegen Saisonende von Verletzungspech und Krankheiten
heimgesucht wurde, geht die Equipe mit viel Vorfreude in die nächste Saison.


Neben den XCE-Weltcupsiegen und der EM-Medaille stehen XCO-Weltcuppodeste, erneut ein nationaler
Meistertitel und viele weitere Erfolge auf der Habenliste der Saison 2014. Nach dem gesundheitlichen Pech
hofft die Mannschaft darauf, zum Saisonstart wieder komplett fit zu sein. Mit Helen Grobert als Verstärkung
handelt es sich sicherlich um eines der schlagkräftigsten Teams im Weltcupzirkus. Das Augenmerk liegt
bereits ab der kommenden Saison auf der Qualifikation für die olympischen Spiele in Rio 2016. Nachdem sich
2012 für die Olympischen Spiele in London alle Elitefahrerinnen qualifizieren konnten, strebt das Team natürlich wieder eine hohe Teilnahmequote seiner Athletinnen an.


Die Saison beginnt, wie schon in den Vorjahren, mit der Vorbereitung auf der sonnigen Insel Zypern. Im
Anschluss wird sich das wohl internationalste aller MTB-Teams dem sportlichen Wettkampf sowohl bei den
Weltcups rund um den Globus als auch bei zahlreichen Rennen in ihren jeweiligen Heimatländern und dem
Rest Europas stellen. Den ersten gemeinsamen Ausflug erlebte das Team zum Saisonabschlusswochenende
in den Kitzbüheler Alpen im November. Traditionell lässt das Team in entspannter Atmosphäre die Saison
ausklingen und bereitet sich mit Termin- und Reiseplanungen bereits auf die neue Rennsaison vor.


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Multivan-Meridas Sportlegenden Dahle-Flesjaa und Hermida bleiben bis 2016

Jose Antonio Hermida und Gunn-Rita Dahle-Flesjaa fahren weiterhin in Meridagrün © Daniel Geiger
Jose Antonio Hermida und Gunn-Rita Dahle-Flesjaa fahren weiterhin in Meridagrün © Daniel Geiger



Sie sind vielleicht nicht mehr die Jüngsten, aber sie sind Stars und Leistungsträger, die man in der Mountainbikeszene nicht missen möchte. Und beide sind sie immer noch topfit, heiß auf Rennen und für Podestplätze auch bei den wichtigsten Veranstaltungen der Saison gut.


Mit ihren reichhaltigen Erfahrungen sind die beiden ein Segen für die jüngeren Fahrer ihres Rennteams. Gunn-Rita Dahle-Flesjaa und Jose Antonio Hermida haben nun Verträge bis Ende des Olympiajahres 2016. Beide sind sie große Sympathieträger ihres Sports – so wie ihr Team auch. 


Die Karriere von Gunn-Rita Dahle-Flesjaa ist beispiellos. Dennoch ist die Grande Dame des Mountainbike-Sports noch nicht müde: Die Norwegerin hängt nochmals zwei Jahre in Diensten des Multivan Merida Biking Team an - und macht sich dabei auf die Jagd nach sporthistorischen Rekorden.


Von Anfang an bei Multivan Merida

Seit 2002 fährt sie für Merida, und beim Multivan Merida Biking Team war sie von Anfang an dabei. Die 41-jährige Norwegerin hat im Laufe der Jahre neun Weltmeistertitel und 28 Laufsiege im Crosscountry-Worldcup gesammelt. Nur ein Rennsieg fehlt ihr noch, um sich zur erfolgreichsten Athletin aller Zeiten im Mountainbike-Worldcup zu krönen.


Etliche Erfolge in 2014

Dass sie noch lange nicht zum alten Eisen gehört, zeigte die einzige Frau im Kader vom Multivan Merida Biking Team in der vergangenen Saison: Sie beendete das Jahr auf Rang fünf der Weltrangliste. In der Worldcup-Gesamtwertung belegte sie Ende der Saison Rang sechs, obwohl sie bei drei Rennen nicht am Start gestanden hatte. Bei den übrigen vier Rennen des Crosscountry-Worldcups stieg sie jeweils aufs Podest, dreimal als Zweite. Zudem holte sie sich den nationalen Crosscountry-Meistertitel. Dafür musste sie bei den Weltmeisterschaften vor Heimpublikum eine Schlappe wegstecken: Trotz minutiöser Vorbereitung konnte sie am Tag der Titelkämpfe ihre Leistung in Hafjell nicht abrufen, und so resultierte nur Rang neun.


Olympia in Rio: Nicht als Touristin ...

Diese Enttäuschung konnte Gunn-Rita Dahle Flesjaa aber rasch verarbeiten, und nach einer kurzen Atem- und Denkpause war für sie klar, dass sie ihre beispiellose Karriere bis zum Ende der Saison 2016 fortsetzen wird. "Natürlich bin ich froh, weiter für das Multivan Merida Biking Team fahren zu können. Ich bin voll motiviert, um im Winter hart zu trainieren und so die Basis für eine starke Saison 2015 hinzulegen", meint die Norwegerin und blickt bereits weiter voraus: "Im kommenden Jahr steht die Qualifikation für Olympia im Vordergrund. In Rio de Janeiro winken dann die fünften Olympischen Spiele, aber ich will dort nicht als Touristin hinfahren. Ein weiteres großes Ziel ist der 29. Laufsieg im Worldcup. Die Resultate der vergangenen Saison zeigen, dass ich mehrmals nahe dran war – und in einem Mountainbike-Rennen kann schließlich alles passieren, ehe man im Ziel ist."

Teammanager Fabian Aust: Beeindruckende Präszision

Auch Teammanager Fabian Aust ist über die Vertragsverlängerung sehr erfreut: "Es ist großartig, zwei weitere Jahre mit Gunn-Rita Dahle Flesjaa zusammen arbeiten zu können. Sie ist die erfolgreichste Mountainbikerin aller Zeiten und als solche ein Aushängeschild für das Multivan Merida Biking Team wie für die Marke Merida. Ihre Begeisterung für den Sport ist nach wie vor ungebrochen, und die Präzision in ihrer täglichen Arbeit ist auch nach all den Jahren immer wieder beeindruckend."

Jose Antonio Hermida: Top-Leistung mit viel Humor

Und auch auf sein anderes großes Aushängeschild kann das Multivan Merida Biking Team in den kommenden beiden Jahren zählen: Der Spanier José Hermida hat soeben seinen Vertrag mit dem Team bis Ende 2016 verlängert. Sein Blick ist dabei bereits in Richtung Rio de Janeiro gerichtet. Ende 2014 war José Hermida als Siebter der bestklassierte Fahrer des Multivan Merida Biking Teams in der Weltrangliste.


Auch mit 36 Jahren ist Hermida ein sicherer Wert: Er fuhr im Worldcup in der vergangenen Saison zweimal aufs Podium, holte sich den Crosscountry-Landesmeistertitel in Spanien und konnte zusammen mit Rudi van Houts den Prolog beim "Cape Epic" gewinnen. Auch nach zehn Saisons in den Farben des Multivan Merida Biking Teams ist José Hermida noch voller Tatendrang – und hat wie eh und je für jede Situation einen lockeren Spruch auf Lager. Wie Dahle hat auch der Spanier seinen Blick bereits auf die nächsten Olympischen Sommerspiele in Rio de Janeiro gerichtet. Dank der Verlängerung des Vertrages um zwei weitere Jahre bis Ende 2016 kann Hermida dies nun in der gebotenen Ruhe tun.


Das Team als zweite Familie
"Nach zehn Jahren ist das Multivan Merida Biking Team für mich weit mehr als ein Rennteam und Arbeitgeber: Es ist schon fast so etwas wie eine zweite Familie", meint Hermida mit einem Augenzwinkern. Und fügt gleich mit dem gebotenen Ernst hinzu: "Die Verlängerung des Vertrages bis nach den Olympischen Spielen sehe ich einerseits als Anerkennung, andererseits aber auch als Verpflichtung. Ich will auch im kommenden Jahr im Crosscountry-Worldcup konkurrenzfähig sein und ganz vorne mitfahren. Wenn mir dies gelingt, sollte auch die Olympia-Selektion im Trockenen sein. Und dann will ich bei meiner fünften Olympia-Teilnahme nochmals ganz vorne mitfahren und im Kampf um die Medaillen mitmischen."


Fabian Aust: Jose ist ein "enorm wichtiges Vorbild"

Teammanager Fabian Aust betont, dass José Hermida weit mehr als ein sicherer Wert für Top-Resultate im Crosscountry-Worldcup ist: "Dank seiner fröhlichen Natur, seiner Erfahrung und seiner hochprofessionellen Einstellung ist José Hermida für die anderen Teamfahrer ein enorm wichtiges Vorbild. Er sorgt dafür, dass der Blick aufs Wesentliche nicht verloren geht, aber der Spaß dennoch nicht zu kurz kommt. Zudem bin ich mir sicher, dass er noch immer für Top-Platzierungen im internationalen Rennsport gut ist. Darum bin ich froh, dass wir den Vertrag mit Hermida nun nochmals um zwei Jahre verlängern konnten."


Auch sonst setzt das Team wieder einmal klar auf Kontinuität, denn auch die Verträge der Fahrer Ondrej Cink, Thomas Litscher und  Rudi van Houts sind verlängert worden.

Team-Website: www.team-multivan-merida.com


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Prudhomme besucht Team Bora–Argon 18: Tour de France 2015 angepeilt

Ralph Denk, Teammanager  von Bora-Argon 18, hatte Besuch von Christian Prudhomme, Direktor Tour de France  © BORA - Argon 18
Ralph Denk, Teammanager von Bora-Argon 18, hatte Besuch von Christian Prudhomme, Direktor Tour de France © BORA - Argon 18


Das einzige deutsche Profi-Radsportteam, Bora–Argon 18, geht selbstbewusst in die neue Saison. Bei einem Hintergrundgespräch mit deutschen Medienvertretern am Hauptsitz des Teams formulierte Team-Manager Ralph Denk die Ziele für das kommende Jahr.


In Anwesenheit des Direktors der Tour de France, Christian Prudhomme, der Bora–Argon 18 in seiner bayerischen Heimat besuchte, wurde die erneute Teilnahme am wichtigsten Radrennen der Welt als oberstes Saisonziel ausgegeben.


"Wir wollen auch im nächsten Jahr zur Tour de France. Wir bemühen uns intensiv um eine Wildcard, und mit diesem Anspruch gehen wir ganz offen um. Deshalb ist es eine große Ehre, dass Christian Prudhomme unsere Mannschaft heute in Bayern besucht. Dass er diese Mühe auf sich nimmt, unterstreicht das Interesse der Tour an Deutschland. Und unser Team trägt einen kleinen Teil dazu bei", sagt Ralph Denk, Teammanager von Bora–Argon 18.

"Wir sind das einzige ProConti-Team, das alle drei Grand Tours in den letzten drei Jahren fahren durfte. Bei jeder dieser Rundfahrten haben wir Podiumsplätze eingefahren, mit unserem Auftritt überrascht und die Einladungen gerechtfertigt. Jetzt haben wir mit Dominik Nerz den besten deutschen Rundfahrer für unser Team gewonnen. Er hat das Potenzial, sich in die Top-Ten der Gesamtwertung zu entwickeln", so Denk weiter.

Unter seinem aktuellen Namen NetApp-Endura hat das Team in diesem Jahr zum ersten Mal an der Tour de France teilgenommen. Die deutsche Mannschaft trat dabei mit neun Tour-Neulingen an, die gleich mit zwei dritten Plätzen, darunter im Einzelzeitfahren durch Jan Barta, überzeugten. Barta gewann auch die rote Startnummer als aktivster Fahrer der dritten Etappe. Als größter Erfolg der Premiere bei der Tour de France ist der siebente Rang in der Gesamtwertung durch Leopold König zu bewerten.


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Danos Bergamont Cyclocross Depesche: Die Trilogie des Stevens Cup

Dano im strahlenden neuen Dress © Petra Junge
Dano im strahlenden neuen Dress © Petra Junge


Die letzten beiden Wochenenden nutzte Bergamonts Radsportikone und Humorkanone Stefan Danowski,  um einige Punkte für die Gesamtwertung des Stevens-Cups zu sammeln.


Die nördlichen Stationen wie Kiel, Dassow und Bad Doberan waren bestens präpariert für tolle Veranstaltungen, und auch das Wetter hielt an diesen Wochenenden die meisten Fahrer trocken.


In trockenen Tüchern war nach drei Rennen reichlich Höhen und Tiefen auch Danos Mission: Er führt im Cup!


Hier ist Danos 4. Bergamont Cyclocross Depesche 2014/2015:


In der Landeshauptstadt Kiel war mein Start eher verhalten, und ich ging als Vierter im Elitefeld auf dem bekannten Kurs ins Rennen. Schnell übernahm Jannick Geisler (Stevens) die Führung, während Jan Büchmann (elektoland24 Cross Team) und ich schon in Schwierigkeiten waren. In der nächsten Runde war es dann um mich geschehen, denn am Steilstück drückte ich so aufs Pedal, dass das Hinterrad aus dem Rahmen rutschte. Nun war basteln angesagt, während vorne der Sieg ausgefahren wurde. 

Es war heute aber nicht der Tag, um aufzugeben. Da man an an mehreren Teilen der Strecke seine Konkurrenten beobachten konnte, war schnell der Jan im Wald entdeckt und die Witterung aufgenommen. Von nun an begann das Hase-und-Fuchs-Spiel im Kieler Wald. In jeder Runde kam der alte Fuchs dem Hasen näher, bevor zwei Runden vor Schluss meine Attacke am Berg den Hasen in seinen Bau schickte. Ach ja, Jannick wollte nicht mitspielen und gewann mit viel Vorsprung das Rennen. Mir hat es in Kiel gefallen.

Bei diesem WoEn-Wetter wurde es zwar nicht hell, aber mit meinem neuen Dress konnte man mich überall sehen. Dies war in Dassow eher nicht so gut, denn außer einem guten Start war nicht viel Positives zu berichten. Ich versuchte nach dem Start den Jungs am Anstieg mal zu zeigen, wer hier heute zu schlagen wäre. Sie schauten, lachten und fuhren einfach schneller. Ich hatte einen schlechten Tag erwischt. Ich kam in den Sandpassagen gut zurecht, aber am Berg verlor ich an diesem Tag das Rennen.  

Justin Rudolph (Stevens), Tim Rieckmann (BOC-Bergamont-Racing Team) und Micheal  Witte (Buchholz) fuhren locker auf und davon, so dass ich sie auf der endlosen Zielgerade nicht mal mehr sehen konnte. Ich war drauf und dran, das Rad für immer an den Nagel zu hängen, als ich merkte, dass die Jungs wieder in Sichtweite kamen. Nachdem Michael durch Radwechsel seinen Platz an mich abgegeben hatte, ging es dann doch mit Volldampf auf die Verfolgung. Leider reichte es nicht ganz, denn die 15 sec. Rückstand waren auf der Zielgeraden nicht mehr zuzufahren. Glückwunsch an Justin und Tim.

Der Grieche in Bad Doberan erkannte sofort, dass ich etwas zum Aufheitern brauchte. So hatte ich vorm Essen schon ein paar Ouzos und entsprechende Biere verhaftet. War ein netter und doch lustiger Abend. Tags darauf, nach dem Zähneputzen natürlich, ging es erneut um die Ehre. Mir war klar, dass ich diese Niederlage nicht auf mir sitzen lassen konnte. Nach dem Start übernahm erstmal Arne Vettermann die Führung. Der zog so an seinem Spezialized-Bock, dass wir zu viert weg waren. Tim Rieckmann folgte wie am Gummiband. Mal dran, mal weg. Mal nah, mal fern.


Ab Runde drei nahm dann Max Lindenau vor Justin Rudolph (beide Stevens) das Rennen in die Hand. Dies konnte ich aber nicht zulassen. So nahm ich die Hügel, wovon drei pro Runde zu bewältigen waren, gerne mal mit Vollgas. Da wurde hinter mir auch atemintensiver Luft geholt. So ging es einige Runden, bevor Justin als erster abreißen lassen musste. Nun fuhr U23-Max gegen Ü-43-Dano. Ich war guter Dinge, denn eigentlich lief es heute gut. Max ist aber ein raffinierter Fahrer, und er gab mir immer kleine Stiche durch seine Tempoverschärfungen. Am Ende hatte er drei Körner mehr und hängte mich auf den letzten Metern ab. Heute noch, denn in Neumünster nächste Woche wird es schon anders aussehen ...

Ach ja, der Bergamont-Dano ist nun Führender beim Stevens-Cup!


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Multivan-Merida-Teamfahrer zu Besuch beim Radsponsor in Taiwan

Gunn-Rita Dahle-Flesjaa Merida-Festival in Taiwan © Multivan-Merida
Gunn-Rita Dahle-Flesjaa Merida-Festival in Taiwan © Multivan-Merida


Nach dem Ende einer langen Rennsaison reisten mit Gunn-Rita Dahle Flesjaa und Thomas Litscher zwei Athleten vom Multivan Merida Biking Team nach Taiwan.


Sie besuchten dort die Firmenzentralen von Merida und Maxxis und nahmen am Merida-Cup-Rennen und Festival teil. Zudem gaben sie mit Workshops ihr Wissen an Mountainbike-Begeisterte in Taiwan weiter.

 

Taiwan ist nicht nur das Herz der globalen Fahrrad-Produktion: Das hügelige bis bergige Gelände Taiwans eignet sich auch hervorragend, um Radsport zu betreiben. Das durften auch Gunn-Rita Dahle Flesjaa und Thomas Litscher vom Multivan Merida Biking Team bei ihrem Ausflug nach Taiwan erfahren. Auf die beiden wartete ein volles Programm: So nutzten die beiden Profi-Mountainbiker die Gelegenheit, um bei Merida und Maxxis vorbeizuschauen und sich die Fertigung aus nächster Nähe anzuschauen. Zudem standen verschiedene Workshops auf dem Programm, bei denen die Athleten vom Multivan Merida Biking Team ihr Wissen in Sachen Ergonomie und Trainingsplanung, aber auch bezüglich der Fahrtechnik bereitwillig mit Mountainbike-Begeisterten aus Taiwan teilten. So nahmen alleine am City Ride in Taichung 5000 Fahrradbegeisterte teil, darunter auch Gunn-Rita Dahle Flesjaa. Und das trotz des frühen Starts um sechs Uhr morgens.

Der eigentliche Höhepunkt folgte am 8. November mit dem Merida Cup & Bike Festival 2014. Dieses wurde in Yuanlin abgehalten, wo sich auch das Hauptquartier von Merida befindet. Thomas Litscher und Gunn-Rita Dahle Flesjaa zeigten auch angesichts der großen Teilnehmerzahlen keinerlei Berührungsängste. Die beiden Stars vom Multivan Merida Biking Team erfüllten geduldig alle Autogramm-Wünsche, gaben nützliche Tipps zur Bewältigung der technisch anspruchsvollen Rennstrecke und traten später zum Hauptrennen der Elite an. Während Thomas Litscher dieses Rennen standesgemäß für sich entschied, konnte auch Gunn-Rita Dahle Flesjaa viele Männer hinter sich lassen. Zudem ließ es sich die Norwegerin nicht nehmen, zum Spaß noch in zwei weiteren Rennen an den Start zu gehen – unter anderem beim Kinderrennen.

"Die Strecke war sehr technisch und spaßig zu fahren: Neben vielen Kurven boten die Singletrails einen Mix aus losem Sand und Felssektionen. Weil die Runde kurz war und keine langen oder steilen Anstiege aufwies, war das Rennen sehr intensiv und schnell", meinte Gunn-Rita Dahle Flesjaa nach dem Rennen, das sie mit der Startnummer 1 in der Herrenkategorie bestritt. Gewonnen wurde dieses Rennen zur Freude von Meridas Vize-Präsident William Jeng von Thomas Litscher. Der Schweizer vom Multivan Merida Biking Team meinte nach dem Rennen: "Auch wenn die Konkurrenz nicht riesig war, sorgten Temperaturen von 35 Grad für ein hartes Rennen. Die Strecke war zudem sehr anspruchsvoll, so dass man mit viel Gefühl fahren musste. Der Sieg im Rennen war ein würdiger Abschluss für eine schöne Reise mit vielen unvergesslichen Eindrücken."


Team-Website: www.team-multivan-merida.com

 

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Deutsches Top-Team: Bora-Argon 18 erhält Lizenz für 2015

Team-Jersey 2015 von Craft © BORA - Argon 18
Team-Jersey 2015 von Craft © BORA - Argon 18



Die einzige deutsche Profi-Radsportmannschaft (Rennrad) wird in der nächsten Saison unter dem Namen Bora-Argon 18 als UCI ProContinental Team antreten. Mit der Lizenzerteilung durch den Weltradsportverband ist der neue Name nun offiziell registriert.


Neben Bora, dem deutschen Hersteller von Kochfeldern und Kochfeldabzügen, wird der kanadische Fahrradhersteller Argon 18 in der kommenden Saison neuer Namensgeber des Teams.


"Wie bisher in jedem Jahr unserer Teamgeschichte, haben wir auch die Lizenz für 2015 sofort im ersten Schritt von der UCI erhalten. Da zahlt sich die seriöse und gewissenhafte Vorbereitung aus. Ich möchte mich vor allem bei meinen neuen Partnern bedanken, die diesen Prozess zum ersten Mal mit bearbeitet haben. Die reibungslose Zusammenarbeit stimmt mich sehr zuversichtlich für die kommende Saison", sagt Team-Manager Ralph Denk.

Neben Bora, dem deutschen Hersteller von Kochfeldern und Kochfeldabzügen, wird der kanadische Fahrradhersteller Argon 18 in der kommenden Saison neuer Namensgeber des Teams. Mit dem Einstieg beider Unternehmen präsentiert sich das Team auch in neuen Farben. Ab 2015 bestimmen dunkle Töne und ein kontrastreiches Rot sowie ein eher klassisch gestaltetes Trikot das Erscheinungsbild.

"Bora und Argon 18 harmonieren perfekt. Beide Unternehmen entwickeln hochwertige Produkte und die Design-Vorgaben beider Namenssponsoren waren sehr ähnlich. So waren wir uns sehr schnell einig über den Auftritt der nächsten Saison. Gemeinsam mit unserem neuen Ausstatter Craft haben wir die Details umgesetzt, und auch unser neuer Helm-Partner, das deutsche Unternehmen Abus, fügt sich nahtlos ein. Der optische Auftritt ist rundum gelungen – Fahrer und Partner des Teams sind begeistert, und die Vorfreude auf die neue Saison wächst bei ihnen", führt Ralph Denk weiter aus.

BORA – Argon 18 (Saison 2015):

  • Shane Archbold (25, NZL),
  • Jan Barta (29, CZE),
  • Phil Bauhaus (20, GER),
  • Cesare Benedetti (27, ITA),
  • Sam Bennett (24, IRL),
  • Emanuel Buchmann (21, GER),
  • Zak Dempster (27, AUS),
  • Bartosz Huzarski (34, POL),
  • Patrick Konrad (23, AUT),
  • Ralf Matzka (25, GER),
  • Jose Mendes (29, POR),
  • Dominik Nerz (25, GER),
  • Christoph Pfingsten (26, GER),
  • Cristiano Salerno (29, ITA),
  • Andreas Schillinger (31, GER),
  • Daniel Schorn (26, AUT),
  • Michael Schwarzmann (23, GER),
  • Björn Thurau (26, GER),
  • Scott Thwaites (24, GBR),
  • Paul Voss (28, GER)

 

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Merida verlängert Engagement im Profi-Radsport – Erster Taiwaner in der WorldTour

CK Feng ist der erste Radprofi aus Taiwan, der in der WorldTour fahren wird © Merida
CK Feng ist der erste Radprofi aus Taiwan, der in der WorldTour fahren wird © Merida



ls Merida auf die Saison 2013 hin als Co-Sponsor beim Team Lampre einstieg, unterschrieb der zweitgrößte Fahrrad-Hersteller Taiwans zunächst einen Vertrag für drei Saisons bis einschließlich 2015. Nun hat sich Merida entschieden, den Vertrag vorzeitig um ein weiteres Jahr bis Ende 2016 zu verlängern.

 

Seit dem Einstieg von Merida als Co-Sponsor des traditionsreichen italienischen Rennstalls ging es mit dem Team Lampre-Merida stetig bergauf. Nach einer sehr durchwachsenen Saison 2012, als über das ganze Jahr hinweg nur sechs Siege eingefahren werden konnten, standen die Türen offen für einen tiefgreifenden Umbau des Kaders. Dieser wurde markant verjüngt und deutlich internationaler ausgerichtet. Fahrer wie Valerio Conti, Niccolo Bonifazio und Jan Polanc hatten im Nachwuchsbereich bereits große Erfolge gefeiert. Nun gilt es, diese Talente behutsam an die Weltspitze heran zu führen. Mit dem Chinesen Xu Gang hat das Team Lampre-Merida auch schon einen ersten Schritt in Richtung Asien gemacht.
 
Nachdem in der Saison 2013 bereits 13 Siege herausgefahren werden konnten, gelang dem Team Lampre-Merida der ganz große Transfer-Coup: Bereits im Spätsommer hatte der Portugiese Rui Costa einen Vertrag beim Team unterzeichnet. Diese Investition sollte sich in diesem Jahr mehr als bezahlt machen: Im Weltmeister-Trikot konnte der Portugiese seine dritte Tour de Suisse in Serie gewinnen. Zudem erzielte er weitere wertvolle Resultate wie den zweiten Rang in der Gesamtwertung der Fernfahrt Paris-Nizza, Rang drei bei der Tour de Romandie und zuletzt Rang vier bei der Tour of Bejing. In der WorldTour-Wertung belegte Rui Costa Ende der Saison Rang den vierten Gesamtrang. Ende der Saison stand der Sieg-Zähler für das Team Lampre-Merida bei mehr als achtbaren 27. Der erst in dieser Saison zum Team gestoßene Sprinter Sacha Modolo hatte daran einen großen Anteil.
 
Als Vize-Präsident von Merida freut sich William Yeng, die folgende Ankündigung machen zu können: "Die Zusammenarbeit mit der Teamleitung rund um Inhaber Giuseppe Saronni und Teammanager Brent Copeland wie auch mit der Familie Galbusera (den Eigentümern des Baumaterial-Konzerns Lampre) ist ausgezeichnet. Für Merida waren die Rückmeldungen seitens des Teams und der Fahrer von größtem Wert, um unsere Rennräder weiter zu verbessern. Unser Unternehmen hat mit dem Team Lampre-Merida den Sprung in die WorldTour gewagt, und nach zwei Jahren kann das erste Fazit der Kooperation nur rundum positiv ausfallen. Das Team hat sich in sportlicher Hinsicht gesteigert, und der Kader ist Schritt für Schritt internationaler geworden. Zudem können wir mit großer Freude verkünden, dass das Team Lampre-Merida ab der kommenden Saison nun zwei Fahrer aus Asien in seinen Reihen haben wird: Nach dem Chinesen Xu Gang stößt auf die Saison 2015 hin CK Feng zur Mannschaft. Er wird der erste Radprofi aus Taiwan sein, der in der WorldTour als der höchsten Liga des Profi-Radsports antritt. Auf Grund all dieser erfreulichen Entwicklungen hat Merida entschieden, den bestehenden Co-Sponsoring-Vertrag vorzeitig bis zum Ende der Saison 2016 zu verlängern."

 

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Scott-Odlo MTB-Team: Michiel van der Heijden kommt, Florian Vogel geht

Michiel van der Heijden © 2014 SCOTT Sports SA
Michiel van der Heijden © 2014 SCOTT Sports SA


Das Scott-XCO-Team zeigt sich künftig internationaler. Neu zur Mannschaft von Bikelegende Thomas Frischknecht kommt der amtierende U23-Weltmeister Michiel van der Heijden aus den Niederlanden.


Der "Fliegende Holländer" ersetzt den Schweizer Florian Vogel, der nach 13 Jahren die Equipe verlässt, um die letzten Jahre seiner Sportkarriere dafür zu nutzen, seine Zukunft zu gestalten. Vogel hat im Scott-Team 23 Medaillen bei Europa- und Weltmeisterschaften gewonnen und was viermal Schweizer Meister. 



Michiel van der Heijden hat einen Vertrag bis 2016 unterzeichnet. Zusammen mit dem dreifachen Weltmeister Nino Schurter (CH) und der aufstrebenden U23-Fahrerin Jenny Rissveds (SWE) ist er ein Hoffnungsträger für das Team in Hinblick auf die Olympischen Spiele in Rio 2016. Der Holländer Van der Heijden stand in drei aufeinander folgenden Jahren auf dem U23-Podium der XCO-Weltmeisterschaften, im vergangenen September im norwegischen Hafjell schließlich als Weltmeister. Im Jahr 2010 war er schon Juniorenweltmeister, 2012 gewann er auch eine Medaille bei der Cyclocross-WM.



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MTB-Team "ToMotion Racing by Black Tusk": Saisonergebnisse über den Erwartungen

Saison-Abschlusswochenende im österreichischen Brandnertal Mitte Oktober © ToMotion Racing by Black Tusk
Saison-Abschlusswochenende im österreichischen Brandnertal Mitte Oktober © ToMotion Racing by Black Tusk


Die Rennsaison 2014 ist zu Ende, und das Lindauer Mountainbike-Team ToMotion Racing by Black Tusk nimmt es mit einem lachenden und einem weinenden Auge zur Kenntnis. Einerseits ist nach einer langen Saison bei vielen "die Luft raus", andererseits werden
ihnen das Adrenalin, die Gemeinschaft und geteiltes Leid und Freud auf und neben den Rennstrecken fehlen.


Die Ergebnisse der Saison haben die Erwartungen der Teamchefin Andrea Potratz noch übertroffen: 126 Mal
standen Mitglieder des Teams toMotion Racing by black tusk auf dem Podium. 55 Mal sogar ganz oben. Insgesamt 228 Mal fuhren Teammitglieder 2014 in die Top-Ten.



Klar, bei rund 120 Mitgliedern ist das Team überall zu sehen. In 2014 standen Bikerinnen und Biker von ToMotion Racing bei 85 Rennen am Start. Manchmal in einer Stärke von bis zu 20 Teammitgliedern. Durch ihre Teamkleidung sorgten sie dafür, dass das Lindauer Team die nötige Präsenz zeigte, die bei der Pressearbeit und Sponsorensuche so wichtig ist.


Für die Saison 2014 hatte die Teamchefin 100 Podiumsplatzierungen angestrebt. Damit wurden ihre Erwartungen vom Team nicht nur erfüllt, sondern mit 126 Mal "Treppchen" sogar übertroffen. Und dass fast die Hälfte der Podiumsplatzierungen erste Plätze waren, unterstreicht noch einmal die Leistungsstärke des Teams.


Herausragend: Jana Zieschank

Besonders hervorzuheben ist der Gesamtsieg von Jana Zieschank bei der Trans-Zollernalb. Wenige Wochen später holte sie gemeinsam mit ihrem Partner Max Friedrich den Gesamtsieg der Mixed-Kategorie beim siebentägigen Etappenrennen Bridge Cape Pioneer Trek in Südafrika nach Deutschland. Zieschank war – gemeinsam mit Almut Grieb – auch beim Schwarzwald Bike Marathon die schnellste Dame auf der Extremstrecke über 120 km.


Beim MTB-Festival im Tegernseer Tal siegte Matthias Baldauf in der Altersklasse U23 und erkämpfte sich damit auch in der Gesamtwertung einen beachtlichen 7. Platz. Andrea Meier war beim Mountainbike-Marathon in Pfronten fünftschnellste Dame auf der Extremstrecke und erzielte damit Platz zwei ihrer Altersklasse. Gemeinsam mit ihrem Ehemann Sven stand sie beim 6-Stunden-WOMC-Rennen in Offenburg ganz oben auf dem Treppchen, und auch beim sechstägigen Etappenrennen Swiss Epic bewiesen die beiden mit dem 6. Gesamtrang der Mixed-Kategorie eine tolle Leistung. ToMotion-Racing-Youngster Luca Buschmans belegte in der U19-Gesamtwertung des NRW-XCO-Cup 2014 den ersten Platz. Anja Knaub gewann die 12-h-Europameisterschaft 2014 und die Schwestern Melissa und Melina Lienig steuerten mehrere U19-Siege zur Teambilanz bei.


Weitere Saisonhöhepunkte mit Erinnerungswert
Es gab jedoch noch weitere Saisonhöhepunkte, die den Mitgliedern von ToMotion Racing by Black Tusk lange in Erinnerung bleiben werden. Beispielsweise als Oswald Ehrmann völlig überraschend die dritte Etappe der Protective Bike Four Peaks für sich und sein Team gewann. Welch ein Jubel im Ziel! Oder als Andrea und Sven Meier, die nach einer Verletzung von Andrea außerhalb der Wertung fuhren, bei der letzten Etappe der Craft Bike Transalp beide spontan ihre Bikes an andere Fahrer verliehen, bei denen es an diesem Tag ums Gesamtpodium ging. Auch sie gehören zu den Siegern dieser Saison.


Saisonabschlussfeier im Brandnertal

Bei der Saisonabschlussfeier im Brandnertal Mitte Oktober freute sich Teamchefin Andrea Potratz über den tollen Teamspirit in dieser Saison und die Bereitschaft aller Teammitglieder, die Teamphilosophie von Fairness und Respekt bei der Ausübung ihres Sports mit Leben zu füllen. Sicherlich trug der Teamspirit auch dazu bei, dass die Mitgliederzahl in 2014 um 20 Prozent stieg. Außerdem bedankte sie sich nochmals ausdrücklich bei den Sponsoren, den Standortleitern, Rennbetreuern und Helfern, deren finanzielles Engagement und deren Einsatz auf und neben den Rennstrecken die Organisation und Betreuung eines solch großen Teams erst möglich machen.


Für die Racerinnen und Racer geht es nun in die wohlverdiente Saisonpause. Die Leistungsorientierten unter ihnen werden bereits nach wenigen Wochen wieder mit dem Grundlagen-Ausdauertraining für die Saison 2015 beginnen. Viele von ihnen führen dazu bei der ToMotion GmbH einen Leistungstest durch, anhand dessen ihre ganz individuellen Trainingsbereiche ermittelt werden. Das ermöglicht es den Sportlern, gezielt und zeiteffizient zu trainieren. Ein zweiter Test im Frühjahr zeigt dann die Trainingserfolge auf und erlaubt es, das Training gegebenenfalls nochmals anzupassen.


Auch Hobbysportler oft mit Leistungstest

Viele Hobbysportler beginnen ihr Training für die Saison 2015 hingegen erst nach dem Jahreswechsel. Auch sie stützen sich dabei oft auf einen Leistungstest, um ihr Training möglichst effizient zu gestalten. Am ToMotion-
Standort Lindau können die Sportler neben Laktat-Leistungstests auch eine begleitende Spiroergometrie durchführen lassen, die über eine Analyse der Atemgase eine noch genauere Leistungskontrolle ermöglicht. Sie ist nicht nur für Leistungssportler wichtig, sondern gegebenenfalls auch für Freizeitsportler sinnvoll, die z.B. gezielt abnehmen wollen.


Die Betreiberin des Teams ToMotion Racing by Black Tusk, der Lindauer Trainings- und Gesundheitsspezialist ToMotion GmbH, steht mit ihren Leistungen dabei keineswegs nur den Teammitgliedern zur Verfügung. Ihr Serviceangebot, das unter anderem Leistungsdiagnostik und Trainingsplanung, Ernährungsberatung, betriebliches Gesundheitsmanagement, Business Coaching und vieles mehr umfasst, steht allen sportlich aktiven und
gesundheitsbewussten Menschen offen.


Weitere Informationen zum Leistungsangebot gibt es unter www.tomotion-gmbh.de.



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Deutsches Profi-Team um Hauptsponsor Bora verpflichtet Christoph Pfingsten

Teamchef Ralph Denk (l.) und Willi Bruckbauer von Hauptsponsor Bora © Ralph Denk Pro Cycling
Teamchef Ralph Denk (l.) und Willi Bruckbauer von Hauptsponsor Bora © Ralph Denk Pro Cycling


Der frühere U23 Vizeweltmeister im Cross, Christoph Pfingsten, wechselt zur kommenden Saison zum einzigen deutschen Profiteam. Der 26-jährige Deutsche kommt vom niederländischen Team De Rijke, wo er die vergangenen vier Jahre gefahren ist, und wird bei seinem neuen Team die Klassikerfraktion verstärken.


Außerdem haben die beiden jungen deutschen Sprinter Ralf Matzka (25 Jahre) und Michael Schwarzmann (23 Jahre) ihre Verträge beim Team rund um den neuen Hauptsponsor BORA verlängert. Alle drei Fahrer sind mit einem Einjahresvertrag ausgestattet.



"Nachdem Christoph sich mehr auf den Straßenradsport konzentriert hat, konnte er mit Resultaten bei kleineren Rennen, wie dem Prolog-Sieg beim Flèche du Sud in diesem Jahr, überzeugen. Für uns ist vor allem seine Vielseitigkeit ausschlaggebend. Mit seinen Fähigkeiten und seiner Tempohärte können wir Christoph sowohl bei unserem Klassikerprogramm als auch den kleineren Rundfahrten einsetzen", kommentiert Team-Manager Ralph Denk die Personalie.



"Michael und Ralf haben in dieser Saison ihren Anteil daran, dass wir uns als Team im Sprintbereich enorm verbessert haben. Beide haben ihre Rollen in der Sprintvorbereitung für unsere Kapitäne gefunden. Dazu bekommen sie bei einigen Sprints die Freiheit, ihre eigene Endschnelligkeit unter Beweis zu stellen. Mit dem vierten Platz beim Münsterland Giro oder dem achten Platz bei dem Brüssels Cycling Classics hat Ralf zuletzt dieses Potential gezeigt, und darauf wollen wir in Zukunft aufbauen", so Denk zu den Vertragsverlängerungen.



Das Team hat damit die Personalplanung für die kommende Saison vorläufig beendet. Mit elf von zwanzig Fahrern bilden die Profis aus dem deutschsprachigen Raum in 2015 das mit Abstand größte Kontingent im Team. Ralph Denk: "Unser Plan für 2015 ist, dass wir die Kaderstärke dieser Saison übernehmen. Das haben wir jetzt mit einem Aufgebot von 20 Fahrern erreicht. Aber natürlich gilt wie in jedem Jahr: Der Fahrermarkt wird auch in den kommenden acht Wochen noch in Bewegung sein und sollten sich daraus für uns noch spannende Optionen ergeben, sind wir aufgeschlossen."



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Neuer deutscher Hauptsponsor: Team Giant-Alpecin mit Kittel & Co

Shampoo-Produzent Alpecin, der bereits seit einigen Jahren als Sponsor im Radsport aktiv ist, wird ab 2015 Mit-Namensgeber und Hauptsponsor des bisherigen Profi-Rennradteams Giant-Shimano. Die Mannschaft um die beiden deutschen Radstars Marcel Kittel und John Degenkolb wird dann als Team Giant-Alpecin fahren.

Damit präsentiert sich zum ersten Mal seit fünf Jahren wieder ein deutscher Sponsor in der höchsten Klasse des Radsports. Der weltweit erfolgreiche Hersteller von Koffein-Shampoo plant ein langfristiges Engagement, das die
internationale Ausrichtung des Unternehmens unterstreicht. „Alpecin ist dem Radsport bereits mehr als ein halbes Jahrhundert verbunden. Mit diesem wichtigen Schritt schließt sich der Kreis für uns nun komplett. Für uns erschließen sich durch die Kooperation mit Giant, dem weltweit größten Fahrradhersteller im Premium-Bereich, neue Möglichkeiten beim globalen Marketing“, erklärt Eduard R. Dörrenberg, Geschäftsführender Gesellschafter von Alpecin.


Das familiengeführte Unternehmen mit Sitz in Bielefeld ist seit langem eng mit dem Radsport verbunden und pflegt zusätzlich eine lange Tradition beim Sportsponsoring. „Mit der Partnerschaft sendet Alpecion ein starkes Zeichen – auch für den weltweiten Radsport. Unser internationales Team bekommt ein deutsches Herz“, stellt
Iwan Spekenbrink, General Manager des Teams Giant-Shimano heraus. Momentan fahren fünf Profis aus Deutschland, unter anderem der achtfache Tour de France- Etappensieger Marcel Kittel und John Degenkolb, bei seinem Rennstall.


Der Vertrag hat eine Laufzeit von vier Jahren und ist Teil einer internationalen Strategie, da auch Giant, der weltweit größte Fahrradhersteller im Premiumbereich, eine erfolgsversprechende Allianz erkennt. „Zusammen mit unserem Partner Shimano erreichten wir in diesem Jahr einen starken Einfluss mit unserem Team und konnten auf höchstem Level konkurrieren. Wir sind glücklich, dass die Performance sowie der Einsatz der Fahrer und Mitarbeiter dazu führte, einen neuen, langjährigen Partner zu gewinnen. Unsere Mission, den Radsport zu stärken und den Nutzen als gesunde Aktivität herauszustellen, wird mit dem Team fortgeführt“, so Giant-CEO Tony Lo.


Seit Jahren kämpft Spekenbrink mit seiner „Keep Challenging“-Philosophie für mehr Transparenz und Glaubwürdigkeit im Radsport. Alpecin wird dabei den eingeschlagenen Weg des Teams unterstützen und helfen, eine neue Kultur des Presse-Mitteilung Radsports zu entwickeln. Das soll durch ständige Innovationen, wissenschaftliche Forschung und individuelle Unterstützung der Athleten erreicht werden. Bis zum Jahresende wird Alpecin und das Radteam die Strategie der Partnerschaft detaillierter ausarbeiten. Dabei werden sie vom ehemaligen Tagesschau-Sprecher Marc Bator unterstützt.

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Deutsches Profirennradteam um Sponsor BORA nimmt Gestalt an

Ralph Denk (l.) und BORA-Inhaber Willi Bruckbauer © BORA
Ralph Denk (l.) und BORA-Inhaber Willi Bruckbauer © BORA


Das deutsche Profiradsportteam rund um den neuen Namensgeber BORA hat den Sprinter Phil Bauhaus (20, GER) sowie die beiden Klettertalente Emanuel Buchmann (21, GER) und Patrick Konrad (22, AUT) verpflichtet. Die drei Neo-Profis erhalten je einen Zwei-Jahres-Vertrag im deutschen Team.


Zuvor hatte man schon Dominik Nerz als Kapitän in die Mannschaft geholt und mit Björn Thurau einen weiteren deutschen Fahrer verpflichtet. Der 26-jährige Thurau gilt als leistungsstarker Rouleur, der viele Rennen mit seinen Ausreißversuchen bestimmt.

Team-Manager Ralph Denk zu den Neuverpflichtungen: „BORA bietet uns in den nächsten fünf Jahren finanzielle Sicherheit. Das ist die Grundlage, Nachwuchsfahrer ohne Druck aufzubauen und ihnen den Traum von der Profikarriere zu erfüllen. Ich freue mich, dass wir einigen der größten Talente aus dem deutschsprachigen Raum diese Perspektive bieten können. Phil bietet uns eine hervorragende Verstärkung im Sprintzug und eine endschnelle Alternative für das Finale. Emanuel und Patrick sind ausgewiesene Kletterer und damit sehr wertvoll für unsere erfolgreiche Rundfahrerfraktion. Ich freue mich, die Jungs im Team zu haben.“

Phil Bauhaus (Stölting)

gehört zu den erfolgreichsten deutschen Nachwuchssprintern der Saison. Mit fünf Saisonsiegen bei UCI-Rennen, darunter zwei Etappensiegen bei der Portugal-Rundfahrt, sowie dem Podiumsplatz bei den deutschen Meisterschaften der Elite hat sich der 20-jährige für einen Profi-Vertrag empfohlen. Bei seinem neuen Team wird sich Bauhaus in die erfolgreiche Sprinterriege um den Iren Sam Bennett einordnen.

Emanuel Buchmann (Rad-Net Rose)

konnte zuletzt als bester Deutscher bei der diesjährigen Tour de l’Avenir überzeugen. Als Siebenter der Gesamtwertung krönte er eine Saison mit konstanten Top10-Ergebnissen bei internationalen Rundfahrten der Nachwuchsklasse. Buchmann zählt zu den größten Nachwuchstalenten Deutschlands für anspruchsvolle Etappenrennen. Er hat sich in seinem Team, das auf die Initiative des deutschen Radsport-Verbandes (BDR) entstanden ist, zu einem Spezialisten für Bergetappen entwickelt. Buchmann ist Teil der deutschen U23-Mannschaft bei den diesjährigen Weltmeisterschaften.

Patrick Konrad,

derzeit als Stagiaire für NetApp-Endura im Einsatz, kommt vom österreichischen Team Gourmetfein Simplon Wels. Als Dritter der letztjährigen Tour de l’Avenir hat er eine der prestigeträchtigsten Nachwuchsrundfahrten auf dem Podium beendet. In diesem Jahr gewann er die Oberösterreich-Rundfahrt. Die höherklassige Österreich-Rundfahrt hat Konrad gegen Konkurrenz aus der WorldTour auf Platz vier der Gesamtwertung beenden. Ebenso wie sein zukünftiger Teamkollege Buchmann, ist Konrad ein ausgewiesener Kletterspezialist.


Björn Thurau

kommentiert seinen Wechsel: „Das Team rund um den neuen Hauptsponsor BORA ist ein Team mit Zukunft und mit deutschem Hintergrund. Ich freue mich schon sehr, die nächsten beiden Jahre in einem Team mit deutschem Sponsor zu fahren. Für mich war endscheidend, dass ich in den Rennen, die mir liegen, meine eigenen Chancen bekomme. Ich möchte versuchen, ein wichtiger Bestandteil im Team zu sein und 2015 endlich einen Sieg einzufahren.“
„Björn hat sich einen Namen als Ausreißerkönig gemacht und damit bewiesen, dass er mit Leidenschaft in jedes Rennen geht. Attacken machen unseren Sport zwar spannend, aber wir glauben, es ist an der Zeit für den nächsten Schritt. Björn bringt starke körperliche Voraussetzungen für viele Rennsituationen mit. Wenn wir sein Leistungsvermögen mit der passenden Taktik kombinieren, ist der erste Profi-Sieg nur eine Frage der Zeit“, blickt Team-Manager Ralph Denk auf die neue Saison.
Björn Thurau fährt seit 2012 für das französische Team Europcar. In diesem Jahr bestritt Thurau mit dem Giro d’Italia seine erste dreiwöchige Landesrundfahrt. Die erfolgreiche Saison in der WorldTour krönte der gebürtige Frankfurter mit dem Gewinn des Bergtrikots bei der anspruchsvollen Tour de Suisse.


Dominik Nerz

wechselt ab der kommenden Saison zum Profiradsportteam rund um den neuen deutschen Namensgeber BORA. Der 25-jährige hat einen Zwei-Jahres-Vertrag unterzeichnet. Nerz wird in seinem neuen Team als Kapitän für anspruchsvolle Etappenrennen und die dreiwöchigen Landesrundfahrten eingesetzt.

Dominik Nerz zu seinem Wechsel: „Ich sehe im neuen Team eine Riesen-Chance für mich. Mir wird das Vertrauen entgegengebracht, mein gesamtes Potenzial auszuschöpfen und die Kapitänsrolle bei den großen Rundfahrten zu übernehmen. Dazu kommt, dass ich dies in einem deutschen Team umsetzen darf. Es hat etwas sehr spezielles, von Anfang an bei dieser Neuausrichtung dabei zu sein und mit dem Team weiter zu wachsen. Das Interesse am Radsport in Deutschland ist wieder da und mit dieser Mannschaft machen wir jetzt genau den richtigen Schritt nach vorn. Schon jetzt freue mich darauf, ein Teil dieser Entwicklung zu sein.“
„Mit Dominik haben wir den Wunschkandidaten für unser neues Team gewonnen. Er ist der beste deutsche Rundfahrer, hat die erfolgreichsten Jahre noch vor sich und ist bereit für eine Führungsposition. Damit erfüllt er perfekt unsere Anforderungen. Er wird bei uns im Team einen anspruchsvollen Rennkalender und die notwendige Team-Unterstützung bekommen, um sich als Kapitän zu beweisen. Ich bin zuversichtlich, dass sich Deutschland bald nicht nur über seine erfolgreichen Sprinter und Zeitfahrer sondern auch über Erfolge in den Klassements freuen wird. Denn das Ziel ist klar: Dominik ist ein Kandidat für die Top10 einer Grand Tour“, freut sich Team-Manager Ralph Denk auf seinen neuen Fahrer.
Nerz, der die Vuelta a Espana 2013 auf dem 14. Platz und in diesem Jahr auf Rang 18 der Gesamtwertung beendete, kann sowohl mit Fähigkeiten am Berg als auch im Zeitfahren aufwarten. Er bringt damit die entscheidenden Qualitäten für die großen Rundfahrten mit. Nachdem er zuletzt eher zur Unterstützung seiner Kapitäne eingesetzt wurde, wird er zukünftig selbst in der Führungsrolle fahren. Mit seinem Wechsel kehrt Dominik Nerz nach vier Saisons bei den Teams Liquigas – Cannondale und BMC wieder zurück zu einem deutschen Team. Im Jahr 2010 begann er seine Profikarriere beim Team Milram.
 

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Top-Bikerin Jolanda Neff fährt ab 2015 auf Stöckli Bikes

Jolanda Neff fährt 2015 für Stöckli © Stöckli
Jolanda Neff fährt 2015 für Stöckli © Stöckli


Jolanda Neff, die dreifache Weltmeisterin und Cross-Country-Gesamtweltcupsiegerin 2014,
wechselt zu Beginn der Saison 2015 zu Stöckli. Die 21-jährige Ostschweizerin ist aktuell die weltbeste
Mountainbikerin.


Zusammen mit Mathias Flückiger hat Stöckli damit ein absolutes Spitzen-Team unter Vertrag.

Mit Jolanda Neff konnte Stöckli die aktuell beste Cross-Country-Athletin verpflichten. Die erst 21-jährige Athletin aus Thal SG kann schon auf eine beeindruckende Erfolgsserie zurückblicken: Neff wurde in den Jahren 2012, 2013 und 2014 Weltmeisterin in der Kategorie U23 und gewann in diesem Jahr den Cross-Country-Gesamtweltcup bei der Elite, notabene als jüngste Gesamtweltcupsiegerin aller Zeiten. Zudem gewann Neff in diesem Jahr die Weltcuprennen in Pietermaritzburg (RSA), Mont-Sainte-Anne (CAN) und Méribel (FRA).


"Ein Wechsel zu Stöckli erscheint mir logisch, da mich das Material absolut überzeugte. Stöckli verfügt zudem über eine perfekte Infrastruktur und einzigartige Betreuung, weshalb das Team im Weltcup ganz vorne mitfahren kann. Für mich ist auch wichtig, dass ich nun für ein erfolgreiches Schweizer Traditionsunternehmen mit großer Erfahrung im Spitzensport fahren darf. Ich freue mich auf die Zusammenarbeit und die kommende Saison", erklärt Jolanda Neff den Wechsel.


Das Stöckli-Pro-Team gehört mit der Verpflichtung von Jolanda Neff nun zu den absoluten Top-Teams der Welt. Zusammen mit Mathias Flückiger, dem Sechsten des Gesamtweltcups 2014, sind nun bei den Damen und den Herren Weltklasse-Athleten auf Stöckli-Bikes unterwegs. "Wir freuen uns riesig über die Verpflichtung und heißen Jolanda herzlich in der Stöckli-Familie willkommen. Als weltweit beste Athletin ist Jolanda für uns das Aushängeschild und eine wichtige Botschafterin für die stark wachsende Stöckli Bike-Marke", so Brand-Manager Walter Reusser.


Im Bereich Breitensport wird Stöckli auch in der nächsten Saison mit rund 100 Stöckli-Teamfahrern des "Stöckli Racing Teams" an den Start gehen und diese an den wichtigsten Rennen vor Ort professionell betreuen. Mit dem "Stöckli ProTeam" und dem "Stöckli Racing Team" schafft Stöckli die Basis für den weiteren nationalen wie internationalen Ausbau und steigert seine Markenpräsenz signifikant.

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Exklusiv: Colnago-Team bei der MTB-WM – kein Edelmetall

Eva Lechner im WM-Rennen © Armin M. Küstenbrück/EGO-Promotion
Eva Lechner im WM-Rennen © Armin M. Küstenbrück/EGO-Promotion


"Wir haben nichts zu verlieren", sagte ein zuversichtlicher Nationaltrainer der Azzurri vor den Weltmeisterschaften der Mountainbiker in Hafjell (Norwegen). Am Ende gab es aber auch nicht viel zu gewinnen.


Begonnen hatte alles mit einem "Pannen-Vierer", wie es die lokale Sportpresse in Südtirol bezeichnete. Bei vier Fahrern drei Reifenpannen: mehr Pech geht kaum.

Auch Eva Lechner hatte es erwischt. Wobei sie in der Staffel als einzige gesetzt war. Weder der in diesem Jahr bis dato enttäuschende Marco Aurelio Fontana (immerhin Olympia-Dritter in London 2012) noch ihr Südtiroler Landsmann, der aufstrebende Gerhard Kerschbaumer wurden von Hubert Pallhuber, seines Zeichens Italiens Nationalcoach, nominiert. Am Ende gingen neben Eva Lechner noch Elitefahrer Luca Braidot, Junior Moreno Pellizzon und U23-Starter Andrea Righettini in den Cross-Country-Bewerb. Doch nichts wurde es mit der erneuten Titelverteidigung. Italiens Nationalteam war nämlich nach Gold in Saalfelden 2012 und Südafrika 2013 durchaus als Favorit gehandelt worden. Der 17. Rang am Ende (von 27 Nationen) war eine große Enttäuschung. Die Podestplätze gingen an die Teams von Frankreich, der Schweiz und Tschechien.
 
Einzelrennen: Solide Vorstellung
 Besser lief es da schon im Einzelrennen. Eine motivierte Eva Lechner brachte eine solide Leistung vom Start weg bis ins Ziel. Dass es am Ende nicht zur verdienten Top-Ten-Platzierung reichte, war knapp. Mit einem Rückstand von vier Minuten und 12 Sekunden auf die Siegerin Catharine Pendrel (Kanada) kam die Südtiroler Colnago-Fahrerin und WM-Dritte von 2011 als gute Elfte ins Ziel.


"Die WM ist ein Spiegelbild meiner Saison", sagte Eva Lechner im Ziel, "es gab gute Momente, aber eben auch Enttäuschungen." Am Ende bleibt die Hoffnung auf die Zukunft: "Ich bin im besten Alter und fühle mich nach wie vor fit und motiviert. Gerade der fünfte Rang beim Weltcupfinale in Frankreich vor zwei Wochen hat mir gezeigt, dass ich ganz vorne dabei sein kann, wenn alles klappt." Die Medaillen-Ehre der Azzurri rettete der für die Staffel nicht berücksichtigte Marco Aurelio Fontana, indem er wie schon bei Olympia im Elite-Einzelrennen Bronze holte.


Text: Dr. Josef Bernhart

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Team Colnago Südtirol: Back again – Eva Lechner Weltcup-Fünfte in Méribel

Eva Lechner in Meribel © Armin M. Küstenbrück/EGO-Promotion
Eva Lechner in Meribel © Armin M. Küstenbrück/EGO-Promotion

 

Höhen und Tiefen liegen oft nah beieinander. Dies gilt nicht nur für das Leben, sondern vor allem im professionellen Sport. Der Mountainbike-Weltcup ist das beste Beispiel, und die Rennsaison von Eva Lechner ist exemplarisch dafür. Nach einem hoffnungsvollen Auftakt mit dem Weltcupsieg in Cairns (Australien) Anfang des Jahres wurde es ruhig um die Südtirolerin.

 

Probleme mit den Atemwegen machten die angestrebte Titelverteidigung im deutschen Albstadt zur Qual. Nichts ging mehr. Eine Pause war unvermeidbar. Und die Rückkehr ins Renngeschehen ist nicht einfach, vor allem mitten in der Saison. Was motiviert, sind Siege.
 

Redaktion: Dr. Josef Bernhart

 

Top-Fünf

 

Der erneute Italienmeistertitel kam da wie gelegen. Auch wenn die Weltcuprennen in Übersee nicht optimal liefen. "Méribel hat mich für eine durchwachsene Saison entschädigt", sagt eine zufriedene Eva Lechner nach dem Rennen. Die Freude zeigte sich bereits im Ziel. Den Arm hochgerissen, als sie als Fünfte mit 2 Minuten und 21 Sekunden Rückstand die Ziellinie überquerte.

 

Dabei hatte es am Start gar nicht gut ausgesehen. Ein Rempler brachte die Südtirolerin vom Colnago-Team fast zu Sturz, brachte sie aus dem Tritt. Doch im Rennen ging es immer besser. "A strong day today", so der Live-Kommentar auf Red-Bull-TV über den starken Auftritt von Eva Lechner. Und so verwunderte es auch nicht, dass die Südtirolerin in der letzten Runde noch die Polin Maja Wloszczowska überholte, die eine Runde zuvor knapp vor ihr gelegen hatte.

 

WM-Hoffnung

Das letzte Rennen der laufenden Weltcup-Saison wurde von der starken Schweizerin Jolanda Neff gewonnen, die sich zugleich den Gesamtsieg im Cross-Country-Weltcup sicherte. Parallelen zu den Damen gab es bei den Herren. Einen Schweizer Sieg durch Nino Schurter und den hervorragenden fünften Rang für den Südtiroler Gerhard Kerschbaumer. Damit bestehen aus Südtiroler Sicht berechtigte Hoffnungen auf Edelmetall bei den Weltmeisterschaften in Hafjell (Norwegen) vom 3. bis 7. September 2014.

 

 

 

 

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Erneut Pech für das Ghost-RRP Team beim Downhill Worldcup in Windham

David Trummer fand in Windham nicht ins Rennen. Johannes Fischbach konnte seine Leistung erneut

nicht zeigen und musste mit einem platten Reifen durchs Ziel rollen.

Am vergangenen Wochenende beim Worldcup in den USA zeigte das gesamte Ghost-RRP Team eine

gute Teamleistung, jedoch hatten die Fahrer das Glück nicht ganz auf ihrer Seite. Johannes Fischbach

qualifizierte sich locker für das Final, doch dann schnitt er sich unglücklicherweise die Lauffläche des

Reifens im Finallauf auf. Die Strecke in Windham war eher kurz und schnell. Bereits im Training zeigte sich, dass es ein sehr enges Rennen werden würde. Schon der kleinste Fehler würde den Fahrern einige Positionen kosten.

 

In der Qualifikation konnte Johannes Fischbach auf den 54. Platz fahren, was für die Top 80 im Finallauf

locker ausreichte. Doch im Finale wollte Johannes natürlich wieder einen Platz in den Top 20 erreichen.

David Trummer hatte sich aufgrund des Crashs in Mont Sainte-Anne am vergangenen Wochenende

nicht getraut zu attackieren und verpasste so den Finallauf um nur eine Sekunde. „Ich konnte den Crash

einfach nicht vergessen und bin in der Quali viel zu safe gefahren.“

 

Im Finale standen dann Johannes Fischbach und die beiden Engländer Phil Atwill und Harry Molloy.

Nachdem Johannes bereits vergangenes Wochenende den Finallauf aufgrund technischer Probleme

nicht beenden konnte, hatte er auch diesmal Pech und hatte wiederholt einen platten Reifen, nachdem

er sich an einem scharfkantigen Stein im Race Run die Lauffläche seines Reifens aufschnitt. Frustriert konnte „Fischi“ nur noch auf der Felge durchs Ziel rollen und belegte am Ende Platz 79. „Ich hoffe jetzt, dass meine Platten Pechsträhne wieder abreißt und ich im nächsten Rennen Vollgas geben kann!“, sagte Johannes Fischbach.

 

Abgesehen davon, dass Phil Atwill in einer Steinpassage von der Linie abkam, was ihm einige Sekunden

kostete, war er zufrieden mit seinem Rennen. „What a track Windham was, fall on from as soon you

pedaled out of the gate! Times were so tight, less than 14 seconds separated the top 80!”, so Phil Atwill

nachdem er im Finale den 51. Platz erreichte.

 

Harry Molloy fuhr ein gutes und solides Rennen mit nur einem auffallendem Fehler, doch unglücklicherweise benötigt man in Windham einen extrem guten Lauf bei dem jedes Hundertstel und

Tausendstel zählt. „Possibly the tightest Downhill Worldcup I have ever seen! 54th place is good for my

series points but I'm going to be aiming for a lot higher at the final in Meribel just two weeks away!”

Harry Molloy

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Meisterhaft: Eva Lechner top in Italien, Renate Telser in Europa

Eva Lechner (r.) mit Renate Telser © Colnago-Team
Eva Lechner (r.) mit Renate Telser © Colnago-Team

 

 

Nach dem 19. Meistertitel, dem sechsten im MTB-Cross Country, "einfach happy". So der Kommentar der frisch gekrönten Italienmeisterin Eva Lechner vom Colnago-Team-Südtirol. Grund aller Freude: ein weiteres Jahr im Trikot der italienischen Meisterin.

Redaktion: Dr. Josef Bernhart

 

 

 

Eva Lechner hat sich nach einem hervorragenden Saisonauftakt mit dem Weltcupsieg in Cairns (Australien) von den Strapazen und Mühen erholt, die das Ende der ersten Saisonhälfte brachte. Bedingt durch eine Erkältung mit schweren Atemproblemen, waren sowohl das Weltcuprennen in Albstadt (als Titelverteidigerin, Anm.d.Red.) als auch die Europameisterschaften ein "„einziger Kampf ums Überleben", wie es Team-Manager Jernej Sobocan ausdrückte.

 

Eva Lechner: Italienmeisterin

So konnte es nicht weitergehen, und schon gar nicht in der zweiten Hälfte der Rennsaison. Auftanken hieß für Eva Lechner die Devise. Südtirols Sonne und Berge genießen und ihre beiden Pferde pflegen. So geschehen, und dies mit Erfolg. Der Italienmeistertitel war die Belohnung für viel Geduld und Konzentration. Und alles auch noch nach einer "rauschenden" Nacht. Eva Lechner hatte noch am Tag zuvor (19. Juli, Anm.d.Red.) die Hochzeit ihrer Schwester Tabea mitgefeiert.

 

Renate Telser: EM-Edelmetall

Dass das Colnago-Team-Südtirol keine One-Woman-Show ist, zeigte erneut auch Renate Telser. Die sympathische Gehörlosen-Sportlerin und Schwester von Lechner-Entdecker Edmund Telser hat ihre Teilnahme bei den Europameisterschaften ihrer Kategorie erneute mit Edelmetall gekrönt. Bei der dritten Europameisterschaft für Gehörlosensportler im Tiroler Kirchberg war Renate Telser in allen Disziplinen gestartet (Team, Marathon und Cross-Country) und in jeder Disziplin erfolgreich. Zweimal Einzel-Silber und Bronze im Team standen am Ende zu Buche. Eine beeindruckende Bilanz für eine große Sportlerpersönlichkeit.

 

 

 

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BORA wird neuer Namenssponsor bei deutscher Radsport-Mannschaft von Ralph Denk

Ralph Denk (l.) und BORA-Inhaber Willi Bruckbauer © BORA
Ralph Denk (l.) und BORA-Inhaber Willi Bruckbauer © BORA

 

BORA, Hersteller von Kochfeldern und Kochfeldabzügen, wird ab der Saison 2015 neuer Namensgeber des derzeitigen Team NetApp-Endura. Das Team von Manager Ralph Denk ist aktuell der einzige deutsche Vertreter im Profi-Radsport.

 

BORA hat sich zu einem Engagement über fünf Jahre entschlossen. Mit dem bayerischen Mittelständler tritt damit nach fünf Jahren erneut ein deutsches Unternehmen als Hauptsponsor einer Profi-Mannschaft auf.

"Ich freue mich, dass wir mit BORA wieder ein deutsches Unternehmen als Namenssponsor im Profi-Radsport begrüßen können. Mit BORA haben wir ein Unternehmen als Namensgeber gewonnen, das inhabergeführt ist, gesund wächst, wirtschaftlich sehr gut aufgestellt ist und mit seinen Innovationen den Wettbewerb mit den Großen nicht scheut. Da sehe ich ganz klare Parallelen zu unserem Team. Das Engagement von BORA beweist, dass wir in den letzten fünf Jahren die richtige Entwicklung genommen haben", freut sich Ralph Denk.

 

"Wir sind ein gesund wachsendes Unternehmen. Jetzt wollen wir unsere innovativen Produkte einer breiteren Öffentlichkeit vorstellen und unsere Export-Offensive unterstützen. Für dieses Vorhaben eignet sich das Namensrecht im Profi-Radsport ideal. Wir haben unseren Plan in den vergangenen Jahren stufenweise aufgebaut, zunächst als Partner beim Team bis hin zur TV-Werbung bei Radrennen in vielen Ländern Europas. Jetzt ist genau der richtige Zeitpunkt, Namenssponsor zu werden", erklärt Willi Bruckbauer, Inhaber von BORA, den Hintergrund für das Engagement.

 

Nachdem BORA bereits seit 2012 als Partner des Team NetApp-Endura auf dem Trikot präsent war, wird das Unternehmen zum 1. Januar 2015 das erste Namensrecht am Team übernehmen. Der Vertrag ist auf fünf Jahre bis zum Ende des Jahres 2019 fixiert. "Zunächst sind wir glücklich, dass wir die weitere Zukunft des Teams so früh und so langfristig sichern konnten. Mit BORA wollen wir uns als eines der besten ProContinental-Teams weiter etablieren, um im Jahr 2017 in die neue WorldTour aufzusteigen. Nur das ermöglicht uns, BORA die größten Rennen der Welt als Bühne zu bieten", stellt Denk die Strategie vor.

 

Neben BORA als ersten Namenssponsor hat Ralph Denk bereits weitere Partnerschaften für die kommende Saison unterzeichnet. So kann unmittelbar mit Beginn der Transferperiode am 1. August der Kader Gestalt annehmen. "Während der Tour sollen sich die Fahrer auf ihr Debüt beim größten Radrennen der Welt konzentrieren. Da ist kein Raum für Vertragsgespräche. Einige Verträge haben wir bereits vor der Tour verlängert, andere werden danach folgen, und neue Fahrer verpflichten wir ab dem 1. August. Ich denke, dass wir bis zum wichtigsten deutschen Radrennen, den Cyclassics in Hamburg, Vollzug melden können", ist Denk zuversichtlich.

 

Über die Ralph Denk pro cycling GmbH

Die Ralph Denk pro cycling GmbH, gegründet 1999, ist eine Betreibergesellschaft von Radsport-Teams und Lizenzhalter des derzeitigen Team NetApp-Endura. Bis 2006 wurden Mannschaften im Mountainbike unter dem Namen Giant Racing Team betrieben, die als ihre größten Erfolge den Vizeweltmeister-Titel und den Gewinn des Gesamtweltcup verbuchten. Ab 2007 engagierte sie sich im Straßenrennsport im U19-Bereich, wo das Team aktuell Weltmeister ist. Seit dem Jahr 2010 ist das Team NetApp aktiv und fährt seit 2013 als Team NetApp-Endura im ProContinental-Bereich. Mit dem Team gelang der einmalige Weg vom Amateurstatus zur Teilnahme an der Tour de France in nur fünf Jahren. Ralph Denk, 40 Jahre, gilt als der erfolgreichste deutsche Radsport-Manager einer neuen Generation.

 

Über die BORA Lüftungstechnik GmbH

Die BORA Lüftungstechnik GmbH mit Sitz im oberbayerischen Raubling entwickelt und vertreibt seit 2007 erfolgreich Kochfeldabzugssysteme, die dank einer patentierten Technik den Dunst nach unten abziehen. Die innovativen Produktlinien BORA Basic, BORA Classic und BORA Professional – ausschließlich Downdraft-Systeme – werden inzwischen in 18 europäischen Ländern vertrieben. 2012 erfolgte die Expansion nach Australien und Neuseeland. Bereits 2009 erhielt das Unternehmen eine Auszeichnung im Rahmen des Innovationswettbewerbs "365 Orte im Land der Ideen" und wurde 2010 mit dem Deutschen Gründerpreis in der Kategorie "StartUp" ausgezeichnet, gefolgt vom "red dot award" im Jahr 2012. Weitere Informationen unter www.bora.com.

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Nachwuchs-DM in Hausach: Schwarzbauer Favorit – Pfäffle mit Handicap

© http://lexware-mountainbike-team.de/
© http://lexware-mountainbike-team.de/

Das Lexware Mountainbike Team fährt mit mehreren Medaillenhoffnungen zur Nachwuchs-DM nach Hausach. Luca Schwarzbauer ist bei den Junioren Favorit, U23-Titelverteidiger Christian Pfäffle hat aber Sorgen. Das Junior-Team geht ebenfalls aussichtsreich auf Medaillenjagd.

Eigentlich müsste man Christian Pfäffle am Sonntag im U23-Rennen als heißen Favoriten handeln. Doch wenn man die Vorgeschichte betrachtet, dann reduzieren sich die Erwartungen – auch bei Christian Pfäffle selbst.

„Ich glaube nicht, dass ich vorne mitfahren kann. Ich habe höchstens Außenseiterchancen auf eine Medaille“, schätzt der Neuffener.

Diese Skepsis rührt vor allem aus dem Verlauf der vier Wochen seit seinem Sturz beim Weltcup in Albstadt, wo die Leistungskurve endlich nach oben zeigte. Die Entzündung in der Wunde im Schienbein, die ihn rund zwei Wochen lahm legte, schließlich noch ein Sturz aufs Handgelenk und ein Infekt vergangene Woche sind eine Menge Handicaps, durch die sich die Aussichten deutlich reduziert haben.

„Mit der Vorbereitung kann ich einen wie Ben Zwiehoff nicht schlagen. Der ist in einer super Form. Ich muss das jetzt akzeptieren und schauen, dass ich für die Übersee-Weltcups wieder in Form komme. Bis dahin müsste es reichen“, meint Pfäffle.

Teamkollege Georg Egger (Obergessertshausen) steckt seine Ziele im ersten U23-Jahr schon ziemlich hoch. „Ich will in die Top fünf. Die Motivation ist gut und die Form auch“, lässt Egger wissen. Angesichts seiner bisherigen Leistungen in der Saison ist das zwar ambitioniert, aber nicht unrealistisch. In den internationalen Rennen musste Egger ja immer von weit hinten starten, in Hausach wird er dagegen gleich vorne mitmischen können.

 

Ganz selbstsicher kann Luca Schwarzbauer ins Junioren-Rennen gehen. In allen Rennen, die er bestritten hat, war er klar der beste Deutsche und in Europa konnte ihn nur der Däne Simon Andreassen schlagen. Da muss man über seine Vorstellungen für die Junioren-DM nicht mehr lange reden. „ Ziel ist der Titel und alles andere wäre enttäuschend. Aber man weiß ja, dass immer was dazwischen kommen kann“, meint der Nürtinger und denkt dabei an Defekte oder Stürze, die ihm die Suppe versalzen könnten.

Natürlich hat er aber auch Gegner, die an diesem Tag über sich hinaus wachsen können. Dazu zählt auch Teamkollege David Horvath. Der Reutlinger besitzt entsprechende Qualitäten. „Wenn er im Rennen mental stabil bleibt, ist für David vieles möglich“, gibt ihm Trainer Toni Uecker sehr gute Chancen auf eine Medaille.

Für den Furtwangener Lars Koch geht es darum an die Leistung vom BMC Racing Cup in Gränichen anzuknüpfen, wo er Dritter war. Top-Ten wäre ein Minimalziel, wenn alles gut läuft, könnte er auch noch weiter vorne landen.

 

Junior-Team: Medaillenhoffnungen in der U17

Das Lexware Junior-Team reist mit Ambitionen nach Hausach. In der Jugendklasse U17 gehören der Kirchzartener Torben Drach und die Offenburgerin Anna Saier zu den Kandidaten auf eine Medaille, selbst der Titel liegt nicht außer Reichweite.

Anna Saier, die ja nur eine halbe Stunde entfernt von Hausach im Kinzigtal zuhause ist, gilt als schärfste Herausforderin der Augsburgerin Leonie Daubermann. Im bisherigen Saisonverlauf konnte allenfalls noch Anna-Lena Nicolai aus Dettingen/E. in den Zweikampf eingreifen.

Auch Torben Drach hat sehr gute Aussichten. Zwei Cross-Country-Rennen der Nachwuchs-Sichtungs-Serie konnte er bisher gewinnen. Das macht ihn zum Mitfavoriten, doch mit dem Niklas Schehl aus Schwäbisch Hall hat er mindestens einen starken Rivalen.

Der Friedrichshafener David List konkurriert mehr um den imaginären Titel des schnellsten Vertreters des jüngeren Jahrgangs. Wenn alles gut läuft, ist für List könnte er aber um Rang sechs konkurrieren.

 

Bei den Juniorinnen wird Kim Riesterer (Breitnau) ihren Coup von 2012, als sie überraschend Deutsche Jugendmeisterin wurde, wohl nicht wiederholen können. Klausuren haben das Trainingsprogramm reduziert und auch diese Woche muss sie für einen Test am Freitag büffeln und am Montag steht gleich die nächste an. Zudem laboriert sie an Blessuren am Knie, die sie sich bei einem Sturz beim Tälercup in Neustadt zugezogen hat.

 

„Bis dahin sah das gar nicht schlecht aus“, meint Coach Toni Uecker. „Top fünf könnte trotz all der Hindernisse drin sein“.

 

Quelle: Lexware Mountainbike Team / Erhard Goller

Lexware MTB Team: Vorzeitige Vertragsverlängerung mit Christian Pfäffle

© EGO-Promotion /Andreas Dobslaff
© EGO-Promotion /Andreas Dobslaff

Der amtierende Deutsche U23-Meister Christian Pfäffle fährt auch 2015 für das Lexware Mountainbike Team. Der Neuffener verlängerte seinen Vertrag mit der Hochschwarzwälder Mountainbike-Equipe um ein Jahr.

 

Christian Pfäffle bleibt damit dem Team auch in seinem vierten und letzten U23-Jahr erhalten. Für den 21-Jährigen gab es keinen Grund die Farben zu wechseln.

 

„In den letzten beiden Jahren hat alles gut funktioniert, ich habe bei Lexware alles, was ich brauche. Ich denke, dass es deshalb eine gute Lösung für mich ist, auch mein letztes U23-Jahr im Team zu bleiben“, erklärt Christian Pfäffle.

Er verweist darauf, dass er sich im gewohnten Umfeld ganz auf den Sport konzentrieren kann. „Die Organisation, das Team, die Scott-Bikes, ich kenne alles und weiß, dass ich mich darauf verlassen kann. Damit bleibt es mir erspart, mich auf veränderte Bedingungen einzustellen und ich kann mich ohne Energieverlust weiter entwickeln“, so Pfäffle, der im zweiten Jahr unter Lexware-Flagge fährt.

 

Team-Manager Daniel Berhe freut sich über den Vertragsabschluss. „Mit Christian können wir unsere Arbeit mit Schwerpunkt U23- und Junioren auf hohem Niveau fortsetzen. Er ist in Deutschland Spitze und auch international bewegt er sich auf Medaillen-Ränge zu. Wir wollen ihn auf diesem Weg weiter unterstützen“, erklärt Daniel Berhe, der sich auch freut so früh die Unterschrift unter das Vertragsangebot bekommen zu haben.

 

Gleichzeitig hätte Pfäffle auch Vorbildwirkung für die jüngeren Fahrer. „Er ist als Athlet sehr gewissenhaft und es ist eine Freude, mit ihm zusammen zu arbeiten. Davon können auch die jungen Fahrer profitieren“, meint Berhe zum Schwaben.

 

Dessen größte Erfolge sind bisher der DM-Titel in der U23-Kategorie, der vierte Rang bei der Eliminator-WM, ein zweiter und ein fünfter Rang im Eliminator-Weltcup und der siebte Platz bei der U23-WM 2013.

 

Zusätzliche Infos zum Lexware-Team finden sie unter www.lexware-mountainbike-team.de

 

©Stephan Olefs (Porträt)

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Triathlon-Team Power Horse fährt Rotor-Kurbeln

Das Power Horse Triathlon Team mit 11 Ironman Siegern wird ab Mitte 2014 komplett mit Rotor Powerkurbeln trainieren und Rennen bestreiten. Nach vier Jahren erfolgreicher Zusammenarbeit mit Timo Bracht, dem Initiator des Teams hat sich ACS Vertrieb und Rotor nun dazu entschlossen alle Athleten und Ihre Räder mit der Rotor Powerkurbel auszustatten.

Timo Bracht setzt Rotor Q-Rings und Kurbeln seit 2010 ein. Er fährt nach eingehenden Spin Scan Tests mit Rotor die Position 3. „Am Rotor Power System schätzt ich neben der Leistungsübersicht für beide Kurbelarme die Möglichkeit die Tritteffizienz kontrolliert zu trainieren,“ erzählt Timo Bracht.

Horst Reichel sammelte ebenfalls über längere Zeit wertvolle Erfahrung mit den Rotor Q-Rings: „Die umfangreiche Trainingsbelastung im Spitzensport bringt eine hohe muskuläre Belastung mit sich. Seit dem Einsatz der Q-Rings spüre ich den muskulären Unterschied deutlich und gehe deutlich frischer ins Laufen. Ein zusätzlicher Nutzen ist die geringere Belastung für Sehnen und Bänder im Kniebereich. Seit ich Q-Rings fahre ist meine Patellarsehne beschwerdefrei“, berichtet Horst Reichel.

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The next Race Adventure

© Scott
© Scott

BESKIDY MTB TROPHY

 

Micha Schuchardt, Flo und Alex fuhren auch in diesem Jahr bei einem der härtesten 4-Tagen Etappenrennen in Europa mit. In den polnischen Beskiden, standen wieder vier super traillastige und täglich mit über 3000HM harten Etappen an. Micha fuhr in seinem bisher stärksten Rennen des Jahr auf den 2. Gesamtplatz der Herren kurz hinter dem Niederländer Bram Rood vom Team Koga. Flo fuhr trotz Sturz ein super Rennen mit zwei Top 5. Etappenerfolgen und Alex wurde leider von einem Bremsen-Stich so ausgebremst, dass er zum Betreuer mutierte.

MALEVIL CUP / MARATHON WORLDSERIES

 

Dani, Torsten und Lutz waren unterdessen bei der Marathon Worldseries, bzw. Malevil Cup unterwegs. Torsten fuhr im Worldseries Rennen auf einen Starken 17. Platz und qualifizierte sich damit praktisch für die Marathon WM. Dani gewann stark das Open-Ladys Rennen auf der 65km langen Schleife durch das Zittauer Gebirge. Lutz fiel leider einer Plattenorgie zum Opfer und musste aussteigen.

 

 

MAD EAST CHALLENGE

"Der Teufel heißt Mad East"

 

Mad Enduro >> Für Lutz, Flo und Alex stand am Samstag das obligatorische Mad Enduro auf dem Plan. Mit 220 weiteren Startern wurden die Genius 700, im "auf Sicht" Fahrmodus, also ohne Training, ordentlich geheizt! Als alte CrossCountry und Marathon Raketen haben sich die Jungs mega geschlagen. Flo fuhr auf den 5 Sektionen, welche gleichzeitig auch die Deutsche Hochschulmeisterschaft waren, auf den 7. Gesamtplatz und damit 3. der DHM. Lutz kam nur wenige Sekunde dahinter auf Gesamtplatz 17. und Alex in seinem ersten Enduro Rennen überhaupt, auf Platz 36.

Der nächste Enduro Streich ist dann in 2 Wochen bei der Trail Trophy Rabenberg!

 

Mad Marathon Samstag >> Torsten und Dani starteten derweil beim Marathon über 92km. Torsten kämpfte sich trotz Startschwierigkeiten auf einen starken 10. Platz vor. Dani hatte sich leider einige Tage vorher erkältet und musste trotz Versuch nach 20km wieder die Heimreise antreten.

 

Mad Marathon Sonntag >> Trotz absoluten Dauerregen standen Torsten und Alex auch am Sonntag noch am Start den Marathons. Im Traumhaften Platzregen und Schlamm wühlten sich die beiden auf Platz 4. und 7. durch die Grüne-Hölle!

 

Whats Next:

 

>> MTB TRILOGY- CZ

>> BC BIKE RACE - CAN

>> TRAIL TROPHY RABENBERG - D

>> CROSS COUNTRY DM - D

 

Copyright © 2014 SCOTT GNRTN MTB Racing Team

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Team Lampre Merida: Rui Costas gewinnt erstmals - und das gleich doppelt

 

Nach einer Reihe von zweiten Plätzen an der Algarve-Rundfahrt und bei Paris-Nizza hat Rui Costa seinen ersten Sieg im Weltmeistertrikot und in den Farben vom Team Lampre-Merida gefeiert: Der Portugiese konnte die letzte Etappe der Tour de Suisse für sich entscheiden. Damit gewann Rui Costa auch gleich zum dritten Mal in Folge die Gesamtwertung dieser Rundfahrt.

 

Während der neun Tage in der Schweiz hatte sich Rui Costa kontinuierlich gesteigert. Beim Prolog hatte er noch nichts riskiert und darum einige Zeit verloren. Am Tag nach dem Etappensieg seines Teamkollegen Sacha Modolo in Büren an der Aare ließ Costa ein erstes Mal seine Klasse aufblitzen, als er in der Schlussphase eine Lücke zufuhr und so Modolo Rang 6 ermöglichte. Dann folgte das Einzelzeitfahren über 24.7km auf einer coupierten Strecke, und hier zeigte Rui Costa seine ganze Klasse: Er flitzte auf seinem Merida Warp TT nicht nur auf Rang 3, sondern konnte auch den Zeitverlust auf Leader Tony Martin auf 28 Sekunden begrenzen.

 

Damit waren die Chancen für Rui Costa intakt, die Tour de Suisse zum dritten Mal in Folge zu gewinnen: Vor den abschließenden beiden Bergankünften trennten ihn nur 1.05 Minuten vom Gesamtführenden. Obwohl er sich im Schlussanstieg nach Verbier auf die Hilfe seines Teamkollegen Rafa Valls Ferri verlassen konnte, fand er keine Gelegenheit, Tony Martin in Bedrängnis zu bringen. Die beiden überquerten die Ziellinie Rad an Rad, und der Abstand in der Gesamtwertung blieb unverändert. Nur der Rückstand auf Rang 2 hatte abgenommen. Wie schon bei der Algarve-Rundfahrt und bei Paris-Nizza drohte somit ein weiterer, undankbarer zweiter Platz.

 

Noch blieben Rui Costa156.5 Kilometer und der Schlussanstieg nach Saas Fee, um Tony Martin genügend Zeit abzunehmen und damit seinen dritten Sieg in Folge in der Gesamtwertung der Tour de Suisse zu feiern. Und anders als am Vortag ließ es Costa nicht auf den langen Schlussanstieg ankommen: Rund 40 Kilometer vor dem Ziel griff er im Anstieg nach Eischoll an, und mit Mathias Frank und Bauke Mollema bekam der Weltmeister vom Team Lampre-Merida zwei starke Begleiter mit auf den Weg. Tony Martin war auf sich allein gestellt und konnte die Lücke zu diesem Trio nicht mehr schließen, und rund 3 Kilometer vor dem Ziel setzte Rui Costa auf seinem superleichten Reacto Kom die entscheidende Attacke.

 

So konnte Rui Costa in Saas Fee nicht nur die Etappe gewinnen, sondern auch gleich die Gesamtwertung der Tour de Suisse – und das zum dritten Mal in Folge. Nach einer Reihe zweiter Plätze konnte Rui Costa den Fluch des Weltmeistertrikots brechen und seinen ersten Sieg der Saison feiern – zugleich der erste in Diensten vom Team Lampre-Merida. Dass nicht nur Rui Costa in der Schweiz zu überzeugen vermochte, zeigte der Etappensieg von Sacha Modolo und Rang zwei in der Team-Wertung. Im Hinblick auf die in zwei Wochen beginnende Tour de France stimmen dieses Resultat zuversichtlich.

 

In den vergangenen vier Tagen wurde auch die Tour de Slovénie ausgefahren. Dabei sorgte Diego Ulissi gleich zu Beginn mit Rang Drei im Einzelzeitfahren für das beste Resultat aus Sicht des Team Lampre-Merida. In der zweiten Etappe sprintete Manuele Mori im Sprint eines ausgedünnten Feldes auf Rang 5, und am Schlusstag erreichte Niccolo Bonifazio im Sprint des Feldes Rang 7.

Goldberger, Karl, Naglich und Sumann beim Race Around Austria am Start

© Heiko Mandl
© Heiko Mandl

 

Sieben Olympia-Medaillen, sechs Weltmeistertitel sowie 18 WM-Medaillen haben die Athleten bereits gewonnen. Jetzt möchte das Staraufgebot bei Europas härtestem Radrennen auftrumpfen. Der steirische Biathlet Christoph Sumann, Oberösterreichs Skisprunglegende Andreas Goldberger, Niederösterreichs Snowboard-Ass Benjamin Karl und der Tiroler Extremskifahrer Axel Naglich haben sich zu einer Mannschaft formiert und treten in der Viererteamwertung an.

"Die Idee wurde im Österreicher-Haus bei den olympischen Spielen in Sotchi geboren", erzählt Benjamin Karl, der Hauptinitiator des Projekts war. Gemeinsam mit Andreas Goldberger und Christoph Sumann, der sein Biathlon-Gewehr nach der Olympiasaison endgültig in die Ecke stellte, beschlossen sie, das Abenteuer im August 2014 in Angriff zu nehmen.

 

Zurück in Österreich fiel die Suche nach einem vierten Mann nicht schwer: Axel Naglich, bekannt aus dem Film "Mount St. Elias" und seines Zeichens Pistenchef der Hahnenkamm-Abfahrt in Kitzbühel, zögerte keinen Moment. "Freilich steht der Spaß im Vordergrund, und ich will meinen Teamkollegen zeigen, wie großartig es sein kann, im Morgengrauen durch Gegenden zu fahren, wo man noch nie gewesen ist. Österreich ist wunderschön", schwärmt Karl, der das Rennen schon kennt: 2011 und 2012 stand er bereits an der Startlinie. "Aber wer uns kennt weiß, dass wir alle Sportler sind, denen die Leistung nicht unwichtig ist", schmunzelt er.

 

Erstmals wird heuer auch Oberösterreich in einem eigenen Bewerb umrundet. Die Race Around Austria Challenge dient als Einstiegsrennen in den Ultraradsport und startet gleichzeitig mit dem klassischen Race Around Austria am 13. August. Die 560 Kilometer können entweder alleine oder zu zweit bewältigt werden. Rund 24 Stunden werden für die Umrundung des "Hoamatlands" benötigt.

 

Erfreulich ist die große Anzahl an regionalen Teilnehmern. "Die Verankerung der Veranstaltung und die Identifikation der Bevölkerung des Attergau mit dem Rennen ist mittlerweile gewaltig", freut sich Rennleiter Michael Nußbaumer. Auch für die Region ist das Race Around Austria – kombiniert mit dem Marktfest, das wiederum beim Zieleinlauf des Rennens stattfindet – ein Gewinnbringer: Mehr als 5.000 Besucher säumten im Vorjahr die Attergaustraße. Mehr als 1.000 Rennteilnehmer, bestehend aus Fahrern, Crew und Fans verweilen eine Woche vor Ort.

 

PROGRAMM:

  • 12. August: 18:00 Uhr Start DAMEN
  • 13. August: 10:00 Uhr Start Race Around Austria SOLO, 2er Team
  • 15:30 Uhr-17:00 Uhr: Start Race Around Austria CHALLENGE; Start 4er Team Race Around Austria
  • 14. August: Zieleinlauf Race Around Austria CHALLENGE (ganztätig); 19:00 Uhr: Siegerehrung Race Around Austria CHALLENGE
  • 16. August: Zieleinlauf Race Around Austria (ganztägig); ab 16:00 Uhr: Attergauer Marktfest; 20:00 Uhr: Siegerehrung Teams
  • 17. August: Zielankunft Einzelfahrer (ganztägig), ab 11:00 Uhr: Attergauer Marktfest
  • 18. August: Zielankunft Einzelfahrer (ganztägig), 22:00 Uhr: Zielschluss

 

 

 

 

 

 

 

 

NetApp – Endura gibt erweitertes Aufgebot...

© 2014 Team NetApp-Endura
© 2014 Team NetApp-Endura

..für Tour de France bekannt

 

Sechs Wochen vor der ersten Teilnahme des höchstklassigen deutschen Radsportteams an der Tour de France gibt NetApp – Endura seinen erweiterten Kader für den Saisonhöhepunkt bekannt. Aus diesem Kreis wird die Teamleitung in den nächsten vier Wochen die neun Fahrer auswählen, die am 5. Juli in Leeds am Start stehen werden. Bis auf Neo-Profi Sam Bennett und Lokalmatador Scott Thwaites haben alle Fahrer der Vorauswahl bereits Erfahrungen in einer Grand Tour gesammelt.

NetApp – Endura blickt auf den erfolgreichsten Saisonstart der Teamgeschichte und damit auf eine optimale Vorbereitung für die Tour de France zurück. Neben zwei Siegen stehen bereits elf weitere Podiumsplatzierungen auf dem Konto. „Wir sind auf einem sehr guten Weg. Die Mannschaft hat bei den Klassikern gezeigt, dass wir uns in dem Bereich deutlich verbessert haben. In den Etappenrennen haben wir immer Top-Leistungen gezeigt und sind um Ergebnisse mitgefahren“, sagt Ralph Denk, Team Manager des Team NetApp – Endura.

 

Bereits sechs Wochen vor dem Tour-Start ist die Zielsetzung des Teams klar definiert. „Wir streben nach einem Etappensieg und einer Top15-Position in der Gesamtwertung. Unsere Ziele sind realistisch und das gibt dem gesamten Team bereits jetzt Selbstvertrauen“, so Denk weiter.

 

Der endgültige Kader hängt entscheidend vom weiteren Fortschritt des Kapitäns Leo König ab. „Die Auswahl der neun Fahrer wird uns nicht leichtfallen, da wir derzeit ein sehr breites Niveau im Team haben. Leo ist als Kapitän gesetzt und seine Form wird die Ausgestaltung des Tour-Kaders bestimmen. In Bestform erhält er die komplette Unterstützung des Teams. Wenn dagegen seine Vorbereitung durch die Knieprobleme nicht optimal verläuft, dann wird es taktische Anpassungen geben. Und das wird sich auf den Kader auswirken. Aber die letzten Wochen haben gezeigt, dass die Mannschaft auch dies in Ergebnisse umsetzen kann“, so Denk.

 

Ein vollständiges Interview mit Team Manager Ralph Denk steht unterwww.netapp-endura.com/tour bereit. Das finale Aufgebot veröffentlicht das Team NetApp – Endura in vier Wochen am 23. Juni.

 

 

Erweiterter Kader Tour de France (22. Mai 2014)

Jan Barta, Cesare Benedetti, Sam Bennett, Iker Camano, David de la Cruz, Zak Dempster, Bartosz Huzarski, Leopold König, Tiago Machado, José Mendes, Andreas Schillinger, Daniel Schorn, Scott Thwaites, Paul Voss

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Team NetApp-Endura: Sam Bennett Zweiter beim Garmin Velothon Berlin

© NetApp
© NetApp

Seine bereits vierte Podiumsplatzierung für das Team NetApp-Endura erkämpfte sich Sam Bennett beim Garmin Velothon Berlin.

 

Podium v.l.n.r. (2.) Sam BENNETT ( IRL / Team NetApp Endura ) – (1.) Raymond KREDER ( NED / Garmin Sharp ) – (3.) Alexander PORSEV ( RUS / Team Katusha Katjuscha ) -

Nach 175,2 Kilometer musste sich der 23-jährige Ire im Massensprint nur dem um ein Jahr älteren Niederländer Raymond Kreder (Garmin Sharp) geschlagen geben. Dritter wurde Alexander Porsev vom Team Katusha.

»Heute hat die Mannschaft alles so umgesetzt, wie wir es im Vorfeld geplant hatten, und wir wurden mit einer sehr guten Platzierung belohnt. Natürlich ist es ärgerlich wenn es dann am Ende nicht für ganz oben auf dem Podium reicht, aber wenn man keinen Fehler gemacht hat, dann ist ein zweiter Platz trotz allem eine super Platzierung und deswegen können wir auch zufrieden sein«, so Enrico Poitschke nach dem Berliner Velothon.

Wie in den vergangenen Jahren wurde auch die vierte Austragung des Garmin Velothon Berlin lange Zeit von einer Spitzengruppe bestimmt. Bei kaltem und regnerischem Wetter konnte sich heute bereits nach 13 Kilometer ein Führungsquartett lösen. Da sich in der Fluchtgruppe nur Fahrer kleinerer Teams befanden, lief die Verfolgung überaus geordnet ab, eine realistische Chance durchzukommen hatten die Ausreißer nicht.

 

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