Topfit und voll motiviert: Eva Lechner freut sich auf den Weltcup

Eva Lechner © EGO-Promotion
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Italiens Vorzeige-Bikerin Eva Lechner ist fit. Topfit und bereit für den Weltcup. Am vergangenen Wochenende hat die Südtirolerin in Graz einen weiteren Podestplatz eingefahren: Platz zwei beim Grazer Bike Opening 2015.

 

"Es war ein hartes Rennen und Tanja eine starke Konkurrentin um den Sieg." So die Botschaft von Eva Lechner auf Twitter nach dem Rennen, und sie fügte hinzu: "Jetzt schaue ich nur nach vorne und freue mich schon sehr auf den Weltcupstart am 23. Mai in Nove Mesto."
 
Ob der Südtirolerin vom Colnago-Team ein derart grandioser Auftaktsieg gelingt wie im Vorjahr in Cairns (Australien), ist schwer zu sagen. Aber die Form stimmt. Und die Motivation auch: "Ich bin total motiviert, und das Mountainbike ist einfach mein liebstes Sportgerät", so Eva Lechner. Vermutlich auch deshalb hat sie das Rennen in Graz einem Einsatz auf der Straße vorgezogen. Zumindest war dies ursprünglich so geplant. Und dies, obwohl die Südtirolerin inzwischen auf dem Rennrad ebenfalls zu den Weltbesten zählt, auch wenn die Disziplin eine ganz besondere ist. Gemeint ist Rad-Cross. Hier hat Eva Lechner 2015 schon einen Weltcupsieg eingefahren. Und hätte es nicht den unglücklichen Sturz gleich nach dem Start gegeben, wäre vermutlich sogar der ganz große Triumph bei den Weltmeisterschaften möglich gewesen.
 
Das Rennen in Graz war übrigens Teil der Mountainbikeliga Austria und zählte zur UCI-Kategorie C1. Das Grazer Mountainbikefest fand vom 9. bis zum 11. Mai statt und stellte sich selbst als traditionell und innovativ dar. Graz setzt hierbei auf die Verbindung von Rad und Kultur und hat dafür das Label "bikeCULTure Region Graz" geschaffen. Wen wundert’s. Die Steiermärkische Landeshauptstadt Graz war bereits im Jahr 2003 Kulturhauptstadt Europas und gilt nach Wien und Linz als drittgrößte Metropolregion Österreichs.
 
Am Ende fehlten Eva Lechner exakt 50 Sekunden zum Sieg. Diesen fuhr die Slowenin Tanja Zakelj ein. Zwei Minuten hinter Lechner platzierte sich Blaza Klemencic, ebenfalls aus Slowenien. Der Rundkurs war sechsmal zu befahren. Insgesamt haben sich im Eliterennen siebzehn Fahrerinnen klassifiziert. Neben Eva Lechner kam Serena Calvetti als zweitbeste Italienerin auf den sechsten Platz. Beste Österreicherin wurde Lisa Mitterbauer auf Rang acht, beste Deutsche Elisabeth Brandau auf Rang vierzehn.


Redaktion: Dr. Josef Bernhart

 

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