Eva Lechner beim Sunshine-Race 2015: Zweiter Platz im zweiten Rennen

Eva Lechner bei ihrem Heimrennen in Nals © Armin M. Küstenbrück/EGO-Promotion
Eva Lechner bei ihrem Heimrennen in Nals © Armin M. Küstenbrück/EGO-Promotion




Olympiasieger, Weltmeister und nationale Meister. Athleten aus über 20 Nationen. Dazu Sonne und super Stimmung. Das ist das Sunshine-Race im Südtiroler Nals. Heimrennen von Eva Lechner, die nicht weit entfernt in Eppan (Nähe Kalterer See) zu Hause ist. Eva Lechner ist nach dem Rennen zufrieden. Sehr zufrieden. "Der Weg stimmt", sagt sie im Ziel. Ihr Lächeln verrät: Die Form ist gut, und der Weltcup kann kommen.


Redaktion: Dr. Josef Bernhart


Eva Lechner schätzt ihr Heimrennen sehr: "Für mich ist es hier ganz besonders motivierend. Das Publikum feuert mich an. Ich werde bejubelt und gefeiert", sagt Eva Lechner und ergänzt: "Und natürlich will ich den Fans auch etwas zurück geben und gewinnen." Fast wäre dies am 19. April 2015 auch geglückt. Eva Lechner konnte von Rennbeginn an ganz vorne mitfahren und war konstant auf Rang zwei hinter der späteren Siegerin Gunn-Rita Dahle-Felsjaa aus Norwegen. Während es nach der ersten Runde nur eine halbe Minute Rückstand war, fehlten im Ziel zwar etwas mehr als 50 Sekunden auf den Sieg, doch gegen Ende des Rennens kam die Südtirolerin der dominierenden Norwegerin immer näher. In der letzten Runde war Eva Lechner bereits 18 Sekunden schneller als die spätere Siegerin.

 

Zweiter Platz hinter Dahle

Dafür gab es viel Applaus vom Publikum. Und auch der Event-Sprecher überschlug sich in seinem Kommentar. "Grande Eva", hieß es und "die Königin von Nals kämpft um ihren Titel". Dass die Norwegerin Dahle an diesem Nachmittag allerdings nicht zu schlagen war, darüber waren sich auch die Verantwortlichen im Südtiroler Colnago-Team einig. Nicht nur Team-Manager Jernej Sobocan zollte Dahle, Jahrgang 1973 großen Respekt, sondern auch Eva Lechner kommentierte: "Gunn-Rita war heute die Stärkste, keine Frage. Doch in meinem zweiten Mountainbikerennen in dieser Saison bin ich mit Rang zwei sehr zufrieden." Nach diesem gelungenen Saisonauftakt (sie gewann am Vortag auch den City-Sprint vor Landsfrau Anna Oberparleiter) wird Eva Lechner kommendes Wochenende im Tiroler Haiming antreten und sich nach einem Straßen-Intermezzo in Richtung Weltcup-Auftakt am 24. Mai im tschechischen Nove Mesto orientieren.

 

Nathalie Schneitter gratuliert

Eine gute Leistung in Nals lieferte auch eine weitere Ex-Colnago-Fahrerin ab. Die Rede ist von Nathalie Schneitter, Schweizerin und langjährige Teamkollegin von Eva Lechner. Noch heute halten die beiden täglich Kontakt. "Ich habe das Colnago-Team immer wie meine Familie empfunden und freue mich deshalb sehr über die Erfolge von Eva. Gratulation zu ihrem Auftritt", sagte eine selbst ebenfalls zufriedene Nathalie Schneitter nach dem Rennen, das sie als Dreizehnte beendete. Platz drei ging übrigens an die Schweizerin Linda Indergand, die in einem packenden Zielsprint die stark fahrende Österreicherin Elisabeth Osl noch abfangen konnte.

 

 

Eva Lechner beim Sunshine-Race 2015 in Nals auf Erfolgskurs – Sieg im Sprint-Rennen und zweiter Platz im Cross-Country-Elitebewerb © Armin M. Küstenbrück/EGO-Promotion
Eva Lechner beim Sunshine-Race 2015 in Nals auf Erfolgskurs – Sieg im Sprint-Rennen und zweiter Platz im Cross-Country-Elitebewerb © Armin M. Küstenbrück/EGO-Promotion

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