Leichte E-Bikes gewinnen zunehmend an Bedeutung. Während viele Modelle durch größere Akkus und umfangreiche Ausstattung immer schwerer werden, setzen einige Hersteller wieder stärker auf ein direktes und natürliches Fahrgefühl.

Der Helm der Zukunft soll nach dem Willen der Entwickler weit mehr sein als ein reiner Stoßfänger aus Styropor. Der Smart-Helmet-Spezialist UNIT 1 integriert seine Kopfschützer ab sofort nativ in das neue „eBike Live Data Interface“ von Bosch. Über diese offene Digitalschnittstelle kommuniziert der Helm in Echtzeit mit dem Antriebssystem des Elektrofahrrads. Die Zusammenarbeit soll den Schutz im dichten Stadtverkehr revolutionieren, indem das Fahrrad und die Schutzausrüstung zu einer technischen Einheit verschmelzen und Unfälle durch aktive Sichtbarkeit verhindern, bevor sie überhaupt passieren.
Ein falsch platzierter Distanzring kann im schlimmsten Fall zum Kontrollverlust führen. Decathlon hat für ein beliebtes Carbon-Modell einen sicherheitsrelevanten Rückruf gestartet. Weil ein kleiner Montagefehler weitreichende Folgen für die Stabilität des Gabelschafts haben kann, sollten betroffene Räder ab sofort nicht genutzt werden . Der Fall zeigt einmal mehr, wie sensibel moderne Hightech-Werkstoffe auf Abweichungen bei der Endmontage reagieren.

Das europäische Schnellwarnsystem Safety Gate schlägt Alarm: Drei populäre E-Bike-Modelle des Sportgiganten Decathlon müssen wegen eines Softwarefehlers im Owuru-Automatikgetriebe zurückgerufen werden. Die Pedale können sich während der Fahrt plötzlich rückwärts drehen – es droht akuter Kontrollverlust. Der Fall zeigt eindringlich, dass die Sicherheit moderner Fahrräder längst nicht mehr nur von solider Mechanik abhängt, sondern maßgeblich durch Programmiercodes bestimmt wird.
Die bayerische Kultmarke Steppenwolf feiert ein echtes Paukenschlag-Comeback. Zum 30. Jubiläum bringen die Macher den legendären Namen Tycoon zurück auf die Trails – dieses Mal als kompromissloses E-Enduro. Mit einem ultraleichten Vollcarbonrahmen, dem viel diskutierten DJI-Avinox-Antrieb, massiven 170 Millimetern Federweg und einem überraschend geringen Gesamtgewicht schickt sich die neue „Abrissbirne“ an, das Premium-Segment aufzumischen. Wir haben uns das Edel-Bike ganz genau angesehen.
Die ersten Meter auf zwei Rädern prägen das Vertrauen von Kindern in ihre eigene Mobilität. Der deutsche Newcomer Smoovotech bricht bei seinem ersten Auftritt auf der Eurobike mit klassischen Konstruktionsweisen und präsentiert ein Laufrad, das auf einen spannenden Materialmix und ungleiche Laufradgrößen setzt. Ob das mit einem Eurobike Award ausgezeichnete Konzept aus deutscher Fertigung den hohen Ansprüchen im Alltag gerecht wird, zeigt unsere genaue Betrachtung.
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In Fahrradwerkstätten werden immer häufiger Pedelecs entdeckt, die mit Tuning-Boxen manipuliert wurden. Ein aktueller Werkstattfall mit einer SpeedBox 3.0 für Brose-Antriebe zeigt eindrucksvoll die Konsequenzen: Ein Kunde reklamierte einen Motorschaden als Gewährleistungsfall. Erst beim Auslesen des Antriebssystems stellte sich heraus, dass eine Tuning-Box verbaut war. Für den Kunden endete der vermeintliche Geschwindigkeitsgewinn mit einem kostspieligen Motorschaden.

Wenn wir über die Mobilität der Zukunft sprechen, werfen wir meistens mit Batteriekapazitäten, Ladezeiten und Reichweiten um uns. Doch die wichtigste Frage geht dabei oft komplett unter: Welches Fortbewegungsmittel geht eigentlich am sparsamsten mit Ressourcen um?
Der Sommer lädt zu Touren in die Umgebung oder den wohlverdienten Radurlaub ein. Die Kombination aus Fahrrad und Eisenbahn klingt dabei auf dem Papier nach der perfekten umweltfreundlichen Lösung. In der Realität mutiert die Fahrt mit dem Zug jedoch viel zu oft zum nervenaufreibenden Glücksspiel. Ob überfüllte Mehrzweckabteile im Regionalverkehr oder ausgebuchte Stellplätze im ICE – wer mit dem Zweirad verreisen will, benötigt starke Nerven und eine verdammt gute Vorbereitung. Der ADFC hat zentrale Ratschläge zusammengestellt, wie der Ausflug dennoch gelingt und wann man besser einen Plan B in der Tasche hat.

Nach sieben Jahren Planung und Bauzeit feiert ein prestigeträchtiges Infrastrukturprojekt seine erste volle Sommersaison: die Stubai Radroute 19. Seit der offiziellen Eröffnung im Oktober 2025 hat sich die Strecke bereits als Lebensader für Radfahrer im Tal etabliert. Auf 40 Kilometern bietet sie nun Einheimischen und Gästen eine sichere, naturnahe und perfekt ausgeschilderte Verbindung quer durch eine der beeindruckendsten Alpenregionen Tirols.

Die Zweirad-Einkaufs-Genossenschaft (ZEG) macht bei der Alltags- und Tourentauglichkeit ihrer Fahrräder künftig gemeinsame Sache mit dem Systemgepäckträger-Spezialisten Racktime. Europas größte Einkaufsgenossenschaft stattet ihre Eigenmarken künftig standardmäßig mit den Systemen des Münsteraner Herstellers aus. Im Fokus stehen dabei das bewährte Befestigungssystem SNAPIT 2.0 sowie die frisch präsentierte KID'n'CARRY-Schnittstelle, die vorwiegend das Segment des Kindertransports und der Schwerlasten im Alltag revolutionieren soll.

Dienstradleasing soll nicht nur Steuern sparen, sondern auch die Belegschaft in Bewegung bringen. Um den Teamgeist und den Umstieg aufs Rad im Alltag anzufeuern, rief der Leasing-Anbieter BusinessBike pünktlich zum World Bicycle Day eine bundesweite Aktion ins Leben. Einen Monat lang hieß es in den Betrieben: Kilometer sammeln für die Umwelt. Die Bilanz zeigt jetzt, dass die Aktion einen handfesten Beitrag zum CO₂-Sparen geleistet hat und vor allem in den Teams auf enorme Resonanz stieß.

Der Mythos lebt und er wird immer digitaler. Wenn am 30. August die internationale Radsportwelt auf Sölden blickt, geht der Ötztaler Radmarathon in seine 45. Auflage. Die traditionsreiche Strecke führt über die legendären vier Alpenpässe Kühtai, Brenner, Jaufenpass und Timmelsjoch – ein brutales Brett von 227 Kilometern und stolzen 5.500 Höhenmetern. Dieses Jahr setzt der Alpentraum aber nicht nur sportlich, sondern vor allem medial und digital neue Maßstäbe, um das Leiden und die Freuden der Aktiven so nah wie nie zuvor auf die Bildschirme zu bringen.

Die Düsseldorfer Fahrradmesse Cyclingworld Europe stellt die Weichen für die Zukunft und wertet den Messefreitag deutlich auf. Ab der kommenden Saison wird das Event um einen halben Tag verlängert, um dem enormen Andrang von Ausstellern und Besuchern gerecht zu werden. Ein reiner Fachbesuchertag wird dabei jedoch bewusst ausgeschlossen – die Veranstalter halten konsequent an ihrem erfolgreichen Fokus auf die Endverbraucher fest und wollen die Branchenakteure stattdessen enger mit den Konsumenten verzahnen.

Zwei Saisonsiege hat er dieses Jahr schon in der Tasche, jetzt folgt für Christoph Strasser das ganz dicke Brett im Kalender. Am 19. Juli rollt der Steirer an die Startlinie der zwölften Auflage des legendären Transcontinental Race (TCR). Es ist das prestigeträchtigste Unsupported-Rennen der Welt. Die Strecke führt vom norwegischen Trondheim quer durch Europa bis nach Kalamata in Griechenland. Satte 4800 Kilometer und rund 50 000 Höhenmeter stehen auf dem Programm – nackte Zahlen, die exakt dem Race Across America entsprechen. Nur, dass dieses Mal kein Betreuerteam im Auto hinterherfährt.

Die UCI und die virtuelle Trainingsplattform MyWhoosh haben den Fahrplan und den Qualifikationsmodus für die UCI Cycling Esports World Championships 2026 festgezurrt. Während der Kampf um die WM-Krone im Netz stattfindet, wartet beim großen Finale im Dezember eine echte Überraschung auf die Athleten: Die Endrunde wird erstmals live an zwei getrennten realen Orten gleichzeitig ausgetragen – einer davon in Nordamerika, einer in Europa. Das System soll eine Mischung aus Nominierungen der nationalen Verbände und offenen Qualifikationsrennen bieten.