
Während viele Modelle mit umfangreicher Ausstattung und steigenden Preisen auf den Markt kommen, achten viele Käufer zunehmend auf ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Leistung, Qualität und Kosten. Besonders für Pendler zählt nicht, welches Fahrrad die längste Ausstattungsliste bietet, sondern welches Modell im täglichen Einsatz zuverlässig überzeugt.

Die Suche nach dem passenden Pumpenanschluss hat endlich ein Ende. Mit dem neuen AirPort bringt der Zubehörspezialist SKS Germany einen ultrakompakten Pumpenkopf auf den Markt, der erstmals alle vier auf dem Markt etablierten Ventilarten bedienen kann. Neben den klassischen Auto- (AV), Sclaverand- (SV) und Dunlop-Ventilen (DV) ist der Kopf ab Werk auch für das neue, immer beliebtere Schwalbe Clik Valve ausgelegt. Ein manuelles Umstellen oder lästiges Umschrauben am Kopf entfällt komplett.
Ein falsch platzierter Distanzring kann im schlimmsten Fall zum Kontrollverlust führen. Decathlon hat für ein beliebtes Carbon-Modell einen sicherheitsrelevanten Rückruf gestartet. Weil ein kleiner Montagefehler weitreichende Folgen für die Stabilität des Gabelschafts haben kann, sollten betroffene Räder ab sofort nicht genutzt werden . Der Fall zeigt einmal mehr, wie sensibel moderne Hightech-Werkstoffe auf Abweichungen bei der Endmontage reagieren.

Das europäische Schnellwarnsystem Safety Gate schlägt Alarm: Drei populäre E-Bike-Modelle des Sportgiganten Decathlon müssen wegen eines Softwarefehlers im Owuru-Automatikgetriebe zurückgerufen werden. Die Pedale können sich während der Fahrt plötzlich rückwärts drehen – es droht akuter Kontrollverlust. Der Fall zeigt eindringlich, dass die Sicherheit moderner Fahrräder längst nicht mehr nur von solider Mechanik abhängt, sondern maßgeblich durch Programmiercodes bestimmt wird.
Mit dem Konzeptbike Urban X stellt der Münchner Hersteller Hepha eine Vision für den städtischen Radverkehr vor. Das E-Bike verzichtet bewusst auf klassische Bedienelemente wie Schalthebel oder Bremsgriffe und setzt stattdessen auf einen Motor, der Beschleunigen, automatisches Schalten und elektrisches Bremsen komplett eigenständig steuert. Dazu gesellen sich eine feste Sitzbank statt eines verstellbaren Sattels sowie eine Schnellladetechnik, die den Akku in wenigen Minuten wieder mit Energie versorgt.
Kaum eine Fahrradmarke ist so tief im Cyclocross verwurzelt wie der Hamburger Hersteller Stevens. Für die neue Saison wurde das Super Prestige Rahmenset aus Carbon komplett überarbeitet. Neben einer veränderten Geometrie bringt der Crosser durchdachte Details für den Renneinsatz im Schlamm mit. Wir haben uns das Topmodell genauer angeschaut.
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Der Heidelberger E-Bike-Hersteller Coboc hat auf seiner diesjährigen Dealer Convention einen deutlichen Nachfrageanstieg für die kommende Saison verzeichnet. Im neu bezogenen Hauptquartier begrüßte das Unternehmen rund 40 Fachhandelspartner mit etwa 100 Teilnehmern, um die neue Modellgeneration für das Jahr 2027 vorzustellen. Die Platzierungen im Vorordervolumen stiegen dabei spürbar an und lagen rund 15 Prozent über dem Niveau des Vorjahres.
In Fahrradwerkstätten werden immer häufiger Pedelecs entdeckt, die mit Tuning-Boxen manipuliert wurden. Ein aktueller Werkstattfall mit einer SpeedBox 3.0 für Brose-Antriebe zeigt eindrucksvoll die Konsequenzen: Ein Kunde reklamierte einen Motorschaden als Gewährleistungsfall. Erst beim Auslesen des Antriebssystems stellte sich heraus, dass eine Tuning-Box verbaut war. Für den Kunden endete der vermeintliche Geschwindigkeitsgewinn mit einem kostspieligen Motorschaden.
Der Sommer lädt zu Touren in die Umgebung oder den wohlverdienten Radurlaub ein. Die Kombination aus Fahrrad und Eisenbahn klingt dabei auf dem Papier nach der perfekten umweltfreundlichen Lösung. In der Realität mutiert die Fahrt mit dem Zug jedoch viel zu oft zum nervenaufreibenden Glücksspiel. Ob überfüllte Mehrzweckabteile im Regionalverkehr oder ausgebuchte Stellplätze im ICE – wer mit dem Zweirad verreisen will, benötigt starke Nerven und eine verdammt gute Vorbereitung. Der ADFC hat zentrale Ratschläge zusammengestellt, wie der Ausflug dennoch gelingt und wann man besser einen Plan B in der Tasche hat.

Nach sieben Jahren Planung und Bauzeit feiert ein prestigeträchtiges Infrastrukturprojekt seine erste volle Sommersaison: die Stubai Radroute 19. Seit der offiziellen Eröffnung im Oktober 2025 hat sich die Strecke bereits als Lebensader für Radfahrer im Tal etabliert. Auf 40 Kilometern bietet sie nun Einheimischen und Gästen eine sichere, naturnahe und perfekt ausgeschilderte Verbindung quer durch eine der beeindruckendsten Alpenregionen Tirols.

Die ReCommerce-Plattform Upway setzt auf personelle Neuausrichtung im deutschsprachigen Raum: Camille Hadjeri übernimmt ab sofort als General Managerin DACH die Verantwortung für Deutschland, Österreich und die Schweiz. Nach Stationen beim Lieferservice-Konzern Delivery Hero soll die Managerin den umsatzstärksten Markt des Unternehmens weiter ausbauen und die ambitionierten Skalierungsziele im Bereich generalüberholter E-Bikes vorantreiben.

Während viele Akteure in der Fahrradbranche nach wie vor mit schwierigen Rahmenbedingungen zu kämpfen haben, meldet der Kinder- und Jugendfahrradspezialist woom starke Zahlen. Im ersten Halbjahr 2026 kletterte der Umsatz um 19 Prozent auf 107 Millionen Euro. Neben dem Rekordumsatz gelang den Wienern der strategische Turnaround zurück in die Profitabilität.

Wer neu in der Fahrradbranche Fuß fassen will oder Verstärkung ohne Branchenhintergrund ins Team holt, steht oft vor einem Wald aus Begriffen, Marktstrukturen und Besonderheiten. Genau an dieser Stelle setzt das Weiterbildungsformat bootcamp.bike an. Am 20. August geht der sogenannte Eintagesklassiker (ETK) in die nächste Runde, um Quereinsteigern, Berufsanfängern und Wiedereinsteigern ein solides Fundament für den Arbeitsalltag im Bike-Business zu vermitteln.

Der Mythos lebt und er wird immer digitaler. Wenn am 30. August die internationale Radsportwelt auf Sölden blickt, geht der Ötztaler Radmarathon in seine 45. Auflage. Die traditionsreiche Strecke führt über die legendären vier Alpenpässe Kühtai, Brenner, Jaufenpass und Timmelsjoch – ein brutales Brett von 227 Kilometern und stolzen 5.500 Höhenmetern. Dieses Jahr setzt der Alpentraum aber nicht nur sportlich, sondern vor allem medial und digital neue Maßstäbe, um das Leiden und die Freuden der Aktiven so nah wie nie zuvor auf die Bildschirme zu bringen.

Im norwegischen Trondheim fiel der Startschuss zu einem der weltweit brutalsten Ultra-Cycling-Events. Mittendrin: Christoph Strasser, der sich auf den 4.800 Kilometern bis nach Griechenland von Beginn an in der Spitzengruppe festsetzt.

Zwei Saisonsiege hat er dieses Jahr schon in der Tasche, jetzt folgt für Christoph Strasser das ganz dicke Brett im Kalender. Am 19. Juli rollt der Steirer an die Startlinie der zwölften Auflage des legendären Transcontinental Race (TCR). Es ist das prestigeträchtigste Unsupported-Rennen der Welt. Die Strecke führt vom norwegischen Trondheim quer durch Europa bis nach Kalamata in Griechenland. Satte 4800 Kilometer und rund 50 000 Höhenmeter stehen auf dem Programm – nackte Zahlen, die exakt dem Race Across America entsprechen. Nur, dass dieses Mal kein Betreuerteam im Auto hinterherfährt.