Besondere Ehrung für Eva Lechner: Vorbild und Zugpferd

Geschätzt: Eva Lechner mit (v.l.n.r.) FCI-Präsident Antonio Lazzarotto und National-Coach und Ex-Weltmeister Hubert Pallhuber © FCI
Geschätzt: Eva Lechner mit (v.l.n.r.) FCI-Präsident Antonio Lazzarotto und National-Coach und Ex-Weltmeister Hubert Pallhuber © FCI





Eva Lechner ist ein Aushängeschild des italienischen Radsports. Stolz und begeistert wird die Südtirolerin vom Colnago-Team überall im Lande gefeiert. Ab sofort steht ihr Name auch auf dem neuen Bus des Italienischen Radsportverbandes in Südtirol. Neben anderen bekannten Weltmeistern wie Hubert Pallhuber und Manuel Quinziato.



Das Ereignis war ein besonderes. Nicht zuletzt deshalb, weil der Präsident des Italienischen Radsportverbandes einlud und in seiner bekannt herzlichen Art "Werbung" für den Sport machte. Am Mittwoch, 25. März 2015 waren an die 40 Personen in den Konferenzsaal des Raiffeisenverbandes in Bozen gekommen, um der Vorstellung des Rennprogramms der Südtiroler Radsportszene beizuwohnen. Es handelt sich um den bekannten "Südtiroler Radsportkalender".


Sport-Moderator Alex Tabarelli begrüßte die Anwesenden und hob besonders die beiden Weltmeister Hubert Pallhuber (MTB-Weltmeister 1997 und derzeitiger Nationaltrainer) sowie Eva Lechner hervor. Antonio "Nino" Lazzarotto, Präsident des Südtiroler Ablegers der Italienischen Radsportvereinigung (FCI) verwies auf die Tradition seines Verbandes, rechtzeitig zum Saisonbeginn den aktuellen Rennkalender für das laufende Sportjahr vorzustellen. Er freue sich über die großen Erfolge der heimischen Athletinnen und Athleten, die im vergangen Jahr so oft und erfolgreich das Nationaltrikot tragen konnten. Besonders hervorzuheben seien die Leistungen von Eva Lechner im MTB-Weltcup (Sieg in Cairns/Australien) und von Manuel Quinziato, dem amtierenden Zeitfahrweltmeister in der Mannschaft.


Ein besonderes Highlight in diesem Jahr ist der "Sellaronda Hero", ein Marathonrennen, das am 27. Juni in Wolkenstein stattfindet. Über 30.000 Anmeldungen gab es im Vorjahr. Aus logistischen Gründen können nur 8.000 Radfahrerinnen und Radfahrer starten. Gäbe es keine Einschränkungen, so FCI-Präsident Lazzarotto, würden wohl über 50.000 Radsportler an den Start gehen.


FCI-Vizepräsident Rudolf Dantone verwies auf die Wichtigkeit der Jugendarbeit. Dazu dienen die vielen Jugendbewerbe und insbesondere der Südtirol-Cup. Zum ersten Mal findet 2015 neben dem Rennen in Panchià ein weiterer Bewerb im Trentino statt, nämlich in Pergine. Dies stehe für den großen Zuspruch, den der Südtirol Cup erhält, auch außerhalb Südtirols, so Dantone.


Zum Abschluss wurde der neue Kleinbus gesegnet, der das bisherige etwas in die Jahre gekommene Transportfahrzeug des Verbandes ablöst. Auch Eva Lechner zeigte sich stolz und erfreut: "Es ist für mich eine Ehre, als Vorbild für die Jugend und als Zugpferd für den heimischen Radsport zu gelten." Und sie ergänzte mit einem Lächeln: "Als Pferdeliebhaberin und begeisterte Reiterin fühle ich mich in dieser Rolle sowieso wohl."


Redaktion: Dr. Josef Bernhart/EURAC



Stolz: Eva Lechner mit dem neuen Team-Bus des italienischen Radsportverbandes FCI in Südtirol © FCI
Stolz: Eva Lechner mit dem neuen Team-Bus des italienischen Radsportverbandes FCI in Südtirol © FCI

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