RACE


Weltmeisterlich: Eva Lechner Siebte im Cross-Weltcup

Foto (Clif-Team/Anton Vos): Eva Lechner in voller Cross-Aktion
Foto (Clif-Team/Anton Vos): Eva Lechner in voller Cross-Aktion

Zeven muss man nicht kennen. Oder doch? Für Radsportfans tut sich zwischen Hamburg und Bremen mehr als gedacht. Im Herzen des Elbe-Weser-Dreiecks, feiert der Cross sein großes Comeback. Nach über 12 Jahren gibt es dort wieder Cross der Extraklasse. Mit dem offiziellen Weltcuprennen der Internationalen Radsportunion UCI, genau genommen mit dem Telenet UCI Cyclo-Cross World Cup. Und mit dabei Italiens beste aktive Radsportlerin. Eva Lechner, erfolgreiche Profimountainbikerin und Cyclocrosserin. 

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Eva Lechner: Weltklasse im Weltcup

Foto:  Eva Lechner - Bogense 2017 by Anton VOS
Foto: Eva Lechner - Bogense 2017 by Anton VOS

Bogense in Dänemark war ein harter Parcour. Viel Schlamm. Viele Passagen nicht mit dem Rad zu bewältigen. Am Ende siegt die Weltmeisterin und Eva Lechner wird hervorragende Vierte.

 

Fünf Runden voller Dramatik. Gleich zu Beginn ein weltmeisterlicher Vorstoß. Die amtierende Weltmeisterin Sanne Cant aus Belgien setzt sich ab, will das Rennen allein entscheiden.

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Vincenzo Nibali jubelt auf dem Dach Taiwans

Bilder: Taiwan Cyclist Federation
Bilder: Taiwan Cyclist Federation

Mit einer Distanz von 105km ist die KOM Challenge in Taiwan nicht besonders lang - aber die Strecke führt von der Küste des Pazifiks bis auf eine Höhe von 3275 Metern über Meer. Zusammen mit einigen weiteren Fahrern vom BAHRAIN MERIDA PRO CYCLING TEAM trat Vincenzo Nibali zu diesem Härtetest an. Dabei gewann er nicht nur, sondern stellte auch einen neuen Streckenrekord auf.

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Sabine Spitz - Rang zwei trotz fünf Etappensiegen

Sabine Spitz beim Cape Pioneer Trek/ Zoon Cronje
Sabine Spitz beim Cape Pioneer Trek/ Zoon Cronje

Sabine Spitz (WIAWIS Bikes Pro Team) hat mit der südafrikanischen Team-Partnerin Robyn de Groot Rang zwei beim siebentägigen Mountainbike-Etappenrennen "Cape Pioneer Trek" in Südafrika belegt. Im Ziel in Oudtshoorn hatten die beiden einen Rückstand von 1:41 Min auf die Siegerinnen Ariane Lüthi (SUI) und Amy McDougall (RSA).

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Comeback im Cross: Eva Lechner ist wieder da

Auf Erfolgskurs: Eva Lechner siegt beim Cross in Cles (Veranstalter-Treviso MTB/Alessandro Billiani)
Auf Erfolgskurs: Eva Lechner siegt beim Cross in Cles (Veranstalter-Treviso MTB/Alessandro Billiani)

Eva Lechner is back. Im Radcross geht es wieder hart zur Sache. Die internationale Cross-Saison hat begonnen. Für Eva Lechner durchwegs erfolgreich. Mit einem Top-Ten-Platz in den USA, einem Sieg in Trient und Platz 11 in Belgien.

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35.000 Besucher – 20. Ziener BIKE Festival Willingen wieder ein voller Erfolg

Marathon-Teilnehmer Ziener Bike Festival Willingen 2017
© Miha Matavz - Marathon-Teilnehmer Ziener Bike Festival Willingen 2017

Auch im 20. Jahr seines Bestehens schreibt das Ziener BIKE Festival Willingen weiter an seiner Erfolgsgeschichte. Von Freitag bis Sonntag (19. bis 21. Mai) stand das waldeckische Upland aufs Neue ganz im Zeichen des Mountainbike-Sports und lockte – trotz zum Teil regnerischen Verhältnissen zu Beginn – wieder 35.000 Besucher ins Hochsauerland, die sich auf Deutschlands größter Outdoormesse über zahlreiche Produktneuheiten und Entwicklungen informieren konnten.

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Mountainbike Weltcup Albstadt: XC-Stars im Rennfieber

Superstar Nino Schurter © Jochen Haar
Superstar Nino Schurter © Jochen Haar

Noch fünf Wochen bis zum Auftakt des UCI MTB Weltcups. Die Cross-Country-Biker nehmen Fahrt auf. Bei Rennen in Bad Säckingen, im Schweizer Rivera und in Nals waren bekannte Namen auf den Siegerlisten. Jetzt gilt es, sich gezielt auf Nove Mesto und Albstadt vorzubereiten.

 

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Bike Transalp mit Schnuppertagen

© Markus Greber
© Markus Greber

Die BIKE Transalp powered by Sigma wartet erstmals mit einem speziellen Angebot für Einzelfahrer auf. 200 Startplätze stehen in der Kategorie Schnuppertage zur Verfügung, die diejenigen Fahrer anspricht, die in diesem Jahr nicht die Zeit für das gesamte Etappenrennen aufbringen können. 

 

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Deutsche mit Auftaktsiegen beim 14. Absa Cape Epic

Sabine Spitz beim Cape Epic 2017 © Ashley Coetzer
Sabine Spitz beim Cape Epic 2017 © Ashley Coetzer

Die deutschen Mountainbike-Olympiateilnehmer schoben sich beim Auftakt des Absa Cape Epic auf die ersten Plätze: Manuel Fumic und Sabine Spitz gewannen in ihren jeweiligen Wertungen

den Prolog des 14. Mountainbike-Etappenrennens in Südafrika.

 

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Saisonvorbereitung: Eva Lechner im Interview

Eva Lechner (r.) mit Teamkollegin Andrea Waldis © Eva Lechner
Eva Lechner (r.) mit Teamkollegin Andrea Waldis © Eva Lechner

Eva Lechner ist eine der besten Mountainbikerinnen der Welt. Mehr noch. Die Südtirolerin ist auch im Radcross Weltklasse. Obwohl nominiert, wird sie kaum Südtirols Sportlerin des Jahres werden. "Macht nichts", sagt Eva Lechner, "ich würde mich für Tania Cagnotto freuen."

 

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Sagans erster Sieg für BORA – hansgrohe

© BORA - hansgrohe / Stiehl Photography
© BORA - hansgrohe / Stiehl Photography

"Man kann nicht jeden Tag gewinnen", sagte Peter Sagan nach seinem zweiten Platz bei Omloop-Het- Nieuwsblad. Tags darauf (26.2.) gewann der UCI-Weltmeister gleich drei Mal: erstmals in dieser Saison, dann zum ersten Mal für BORA–hansgrohe. Und fürs Team war es der erste UCI-Sieg als WorldTeam.

 

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Cross-Weltmeisterschaften emotional

Fighten 2017: Crosserin Eva Lechner bei der WM in Bieles – Bild: Michele Mondini/MicheleMondini.com
Fighten 2017: Crosserin Eva Lechner bei der WM in Bieles – Bild: Michele Mondini/MicheleMondini.com

Die Cyclocross Weltmeisterschaften 2017 in Luxemburg sind Geschichte. Mit vielen Emotionen, tausenden Zusehern und schönen Geschichten. Dr. Josef Bernhart hat für VeloTOTAL eine persönliche Nachlese verfasst.

 

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Cross-WM Luxemburg: Deutsche gut im Rennen

Die deutschen Fahrer erfüllten die Erwartungen © BDR-Medienservice
Die deutschen Fahrer erfüllten die Erwartungen © BDR-Medienservice

Wie erwartet dominierten bei den Cross-Weltmeisterschaften in Bieles (Luxemburg) die Topstars aus den Niederlanden und Belgien. Die deutschen Teilnehmer blieben ohne Medaille. Von den sechs zu vergebenden Titeln gingen drei in die Niederlande und zwei nach Belgien.

 

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Cross-WM in Bieles: Eva Lechner gute Sechste

Foto (H.A. Roth/roth-foto.de): Immer gut drauf: Eva Lechner bei einer früheren Cross-WM
Foto (H.A. Roth/roth-foto.de): Immer gut drauf: Eva Lechner bei einer früheren Cross-WM

Herzschlag-Finish bei der Cross-WM in Bieles. Top-Favoritin Marianne Vos liegt in Führung. Kettenproblem. Verfolgerin Sanne Cant überholt, fightet und gewinnt. Eva Lechner fährt von Beginn an beherzt. Am Ende wird sie gute Sechste.

 

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Tricolorissima: Eva Lechner erneut Cross-Italienmeisterin

Foto (EKZ-Cross): Es bleibt dabei: Eva Lechner ist Italiens beste Crosserin
Foto (EKZ-Cross): Es bleibt dabei: Eva Lechner ist Italiens beste Crosserin

Sie war die Nummer eins, ist die Nummer eins und bleibt es auch. Eva Lechner, Südtirolerin in Diensten des amerikanischen Luna-Team hat zum achten Mal das italienische Meistertrikot im Radcross geholt. Eine bislang einmalige Leistung und auch zukünftig das Maß der Dinge.

 

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Großer MTB-Saisonstart 2017 in Bad Säckingen

Deutschlands MTB-Vorzeige-Athletin Sabine Spitz auf ihrer Heimstrecke © Weschta/EGO Promotion
Deutschlands MTB-Vorzeige-Athletin Sabine Spitz auf ihrer Heimstrecke © Weschta/EGO Promotion

Die Gold Trophy Sabine Spitz hat für 2017 ein ganz besonderes zusätzliches Highlight zu bieten, denn der Weltverband UCI hat die Zusage für die "UCI Junior Serie" bei der Gold Trophy erteilt. In Bad Säckingen wird auch 2017 wieder die Mountainbike-Weltelite beim HC-Rennen erwartet.

 

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EKZ CrossTour Finale: Schweizer mit besten Chancen

Cross-Action in Meilen © Radsportphoto.net/Steffen Müssiggang
Cross-Action in Meilen © Radsportphoto.net/Steffen Müssiggang

Zum zweiten Mal in Folge trägt die Radquerserie EKZ CrossTour ihr entscheidendes Finalrennen auf der Meilemer Allmend aus. Dabei stehen am 2. Januar 2017 die heimischen Fahrerinnen und Fahrer im Fokus. Es wären die ersten Schweizer Siege in der Gesamtwertung der EKZ CrossTour. 

 

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Eva Lechner: Weltklasse im Cross-Weltcup

Ein ganz großes Rennen und Riesenerfolg. Die Südtirolerin Eva Lechner fährt in Namur (Belgien) auf Platz zwei im Cross-Weltcup. Eine Klasseleistung, bei der nur eine Reifenpanne ihren zweiten Weltcupsieg verhinderte.

 

Eva Lechner © Armin M. Küstenbrück/EGO-Promotion
Eva Lechner © Armin M. Küstenbrück/EGO-Promotion
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Wieder da – und wie: Eva Lechner siegt in der Schweiz

Eva Lechner siegt in Eschenbach © radsportphoto.net/Steffen Müssiggang
Eva Lechner siegt in Eschenbach © radsportphoto.net/Steffen Müssiggang

Eva Lechner ist Italiens beste Mountainbikerin und auch im Radcross eine internationale Größe. Weltcupsiegerin, Weltcupführende und Vize-Weltmeisterin war sie schon. Das Olympiajahr auf dem MTB war nicht nach Wunsch verlaufen und eine Auszeit dringend notwendig. Jetzt ist sie wieder da, und das mit einem Sieg, der kaum eindrucksvoller hätte sein können. 

 

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EKZ Cross Tour: Wildhaber vor Meisen in Eschenbach

Marcel Wildhaber dominierte © radsportphoto.net/Steffen Müssiggang
Marcel Wildhaber dominierte © radsportphoto.net/Steffen Müssiggang

 Zum Abschluss des Tages in Eschenbach sorgte der Schweizer Marcel Wildhaber im Rennen der Elite Herren für den Höhepunkt. Sein Sieg war nicht nur ein Schweizer Erfolg, sondern gleichzeitig auch der Sieg eines Lokalmatadors und OK-Mitglieds. Zweiter wurde der deutsche Fahrer Marcel Meisen.

 

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EKZ CrossTour: Tag der Revanche beim vorletzten Rennen

© 2016 EKZ CrossTour: Bertolini contra Wildhaber
© 2016 EKZ CrossTour: Bertolini contra Wildhaber

Die EKZ CrossTour geht mit ihrem vierten von fünf Rennen am kommenden Sonntag, 11. Dezember, in Eschenbach (SG) in die alles entscheidende Phase. Sportlich versprechen die Rennen der Elite Frauen und Herren große Spannung. Dabei sinnen gleich mehrere Athleten auf Revanche.

 

 

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Bundesliga-Champion: Hanna Klein ist die Groesste!

Hanna Klein © EGO-Promotion/Dobslaff
Hanna Klein © EGO-Promotion/Dobslaff

Das Beste kam zum Schluss. Hanna Klein beendete ihr erste Saison auf Superior-Bikes mit dem Gesamtsieg bei der Internationalen MTB-Bundesliga und feierte damit noch einen unerwarteten Erfolg. Einen, der ihr vor der Pause nun nochmals Mut gemacht hat für die kommende Saison.

 

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17. Rothaus RiderMan mit gut gelauntem Wettergott

links Florian Vrecko, rechts Manuel Kirfel © Ralf Pfründer
links Florian Vrecko, rechts Manuel Kirfel © Ralf Pfründer

Der Wettergott war bei der 17. Auflage des Rothaus RiderMan allen Radsportlern und Besuchern erneut sehr wohlgesonnen. Schon am Freitag konnte bei traumhaftem Spätsommerwetter das Einzelzeitfahren ausgetragen werden. Beate Zanner und Manuel Kirfel waren Gesamtsieger des RiderMan 2016.

 

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Und es geht doch: Eva Lechner siegt in der Schweiz

Lechner siegt in Baden © Radsportphoto.net/Steffen Müssiggang
Lechner siegt in Baden © Radsportphoto.net/Steffen Müssiggang

Eva Lechner hat es allen gezeigt. Vor allem sich selbst. Nach einer durchwachsenen MTB-Saison ist die Südtirolerin wieder da. Da, wo sie schon so oft stand, aber länger nicht mehr. Ganz oben auf dem Podest, bei der EKZ CrossTour in Baden.

 

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KMC MTB-Bundesliga 2016: Finale Grande

© Armin M. Küstenbrück/EGO-Promotion
© Armin M. Küstenbrück/EGO-Promotion

Mit etlichen Weltklasse-Bikern geht die KMC MTB-Bundesliga in das finale Wochenende in Titisee-Neustadt. Rekord-Weltmeisterin Gunn-Rita Dahle-Flesjaa (NOR) und der Weltranglisten-Dritte Maxime Marotte (FRA) führen die Starterfelder an.

 

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Stuttgart: 24 Stunden Gute-Laune-Marathon

Die zweite Auflage des FOCUS 24h-Festival von Stuttgart epowered by Bosch ist Geschichte. Das Focus Rapiro Racing Team fuhr die meisten Runden auf dem 7,5 Kilometer langen Kurs auf der Messe Stuttgart am Flughafen. Trotz einer wetterbedingten Unterbrechung freuten sich 550 Teilnehmer und die Veranstalter über einen atmosphärisch tollen Event mit einem (fast) reibungslosen Verlauf.

 

 

Dem Team Focus Rapiro Racing, das aus Bad Salzdetfurth kommt, gelang ein Doppelsieg. Das Vierer-Team und das Achter-Team aus dem niedersächsischen Rennstall duellierten sich bis zum Schluss. Beide Formationen hatten am Ende 85 Runden absolviert, doch die Vierer-Crew mit Max Feger, Marvin Augustyniak, Sven Pieper und Hendrik Epping war nach 24:08:32 Stunden 1:23 Minuten vor den Kollegen um die deutsche MTB-Legende Mike Kluge im Ziel.


Auf Rang drei wurde ein schwäbisches Team geführt. Die acht Fahrer vom Aero Beta Radon EBE Racing Team absolvierten 84 Runden und damit eine Runde mehr als die Sauser-Connection
(8er). In der Solo-Kategorie trug sich mit Michael Kochendörfer aus Billigheim ein Fahrer als Sieger ein, der zu den arrivierten Sportlern in der Extremsport-Branche gehört. Europameister war er schon und auch WM-Zweiter. Kochendörfer spulte erstaunliche 70 Runden ab - und damit vier
mehr als der Zweite Jörg Herrmann. Dabei war für Kochendörfer die 90-minütige Pause am Sonntagvormittag gar nicht so willkommen, wie man vielleicht denken könnte. "Dabei kühlt man eher aus", meinte er.


Gewitter-Unterbrechung funktioniert
Doch Sicherheit ging an dieser Stelle vor. Die schweren Gewitter, die über Stuttgart und die Messe am Flughafen Echterdingen hinweg zogen, waren ein nicht zu kalkulierendes Risiko. Kurz vor 7
Uhr wurde das Rennen unterbrochen und die Teilnehmer konnten in der Messehalle 5 Schutz suchen. Um 8 Uhr gab es eine Fahrerbesprechung und um 8:30 ging es ganz geordnet weiter. Was nach dem Stopp eines laufenden Wettbewerbs gar nicht so einfach ist. „Das hat nach unserem System alles super funktioniert“, meinte Stephan Salscheider von der organisierenden Agentur SKYDER SPORTPROMOTION.


Die Wettkampf-Strecke hatte gegenüber dem Vorjahr noch ein paar kleine Features bekommen, die sie noch interessanter machten. Michael Kochendörfer, der ursprünglich eher skeptisch war, fand am Ende, dass es auf dem Kurs doch „Laune macht“, weil es eine „etwas andere Art“ von MTB-Strecke sei. Es stellte sich bei der Hitze auch als sehr vorteilhaft heraus, dass man die Tiefgarage durchquerte. Die wirkte wie eine kleine Kühlbox. Und auch über weiteren Schatten wie in den großen Zelten von Schenker waren die Pedaleure froh.

 

eBike Hero: Hauchdünne Entscheidung
Die parallel verlaufende Suche nach dem eBike Hero endete mit zwei nahezu zeitgleichen Zeiten. David Lenz aus Schelklingen von Aero Beta Radon EBE-Racing fand neben seinen Einsätzen im
Achter-Team Zeit eine schnelle Runde auf dem speziellen eBike-Kurs zu produzieren. Der 20-Jährige von der Schwäbischen Alb fuhr am Samstag die eBike-Runde in 1:55 Minuten nur minimal schneller als Patrick Ottilinger. Am Sonntag legte Sebastian Brever in 1:50 Minuten eine
noch schnellere Zeit hin und nahm genauso wie David Lenz den Preis entgegen: Ein Bike-Wochenende in Südtirol für zwei Personen, inklusive Fahrtechnik-Training im Wert von 600 Euro.


„Wir sind rundherum zufrieden damit, wie das Event gelaufen ist, trotz der Unterbrechung“, bilanzierte Stephan Salscheider. Auch die Stürze, die es bei Radsport-Events immer gibt, verliefen harmlos.


Mehr Infos und Meldungen auf www.24hrace-stuttgart.de

 

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KMC MTB-Bundesliga: Finale mit Weltmeistern

Zwei Weltmeister haben sich zum Finale der KMC Bundesliga in Titisee-Neustadt angekündigt. Die amtierenden Champions im Eliminator Sprint, Linda Indergand und Daniel Federspiel, planen für 17. und 18. August ihren Start beim Singer Wäldercup an der Hochfirst-Schanze. Auch Vorjahres-Sieger Florian Vogel tritt wieder an und trifft auf Olympionike Moritz Milatz.

 

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Traenen in Rio: Eva Lechner 18. bei Olympia

Olympionikin Eva Lechner mit Italiens Nationalcoach Hubert Pallhuber, selbst Weltmeister und Olympiateilnehmer © FCI
Olympionikin Eva Lechner mit Italiens Nationalcoach Hubert Pallhuber, selbst Weltmeister und Olympiateilnehmer © FCI

Am Ende kann Eva Lechner kaum sprechen, ihre Tränen nicht verbergen. Ein 18. Rang bei Olympia ist keine Schande. Im Gegenteil. Mit Schmerzen und blutigen Beinen kämpft sich Eva Lechner bis ins Ziel.

 

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MTB-Enduro DM: Richter und Textor siegen

Herren-Podium  © Manuel Rohne
Herren-Podium © Manuel Rohne

Mit einem Wimpernschlag-Finale in der Eliteklasse der Herren ging am Sonntag in Schöneck die dritte Deutsche Meisterschaft im MTB-Enduro zu Ende. Raphaela Richter (Radon Magura Factory Team) und Christian Textor (Team Bulls) sicherten sich die Titel.

 

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Enduro-DM: Zuschauerfreundliche Titelkaempfe

Am kommenden Wochenende steht Schöneck ganz im Zeichen der dritten Deutschen Meisterschaft MTB-Enduro. Das Rennen im Vogtland lässt spannende Titelkämpfe erwarten.

 

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Powerfrauen mit Biss: Radprofis Vos, Worrack und Lechner

Marianne Vos (l.) und Eva Lechner © Anton Vos
Marianne Vos (l.) und Eva Lechner © Anton Vos

Eva Lechner hat gelitten. Die letzten Wochen waren schwierig. Nach einer herausragenden Cross-Saison folgten Müdigkeit, Rückenprobleme, Erholungsbedarf. Und das im Olympiajahr. Vor Kurzem hat die Südtirolerin die Internationale Thüringen-Rundfahrt in Deutschland absolviert. Und sie war in bester Gesellschaft. Drei besondere Geschichten.
 

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Weltbestzeit in Roth fuer Jan Frodeno

Jan Frodeno © Ingo Kutsche
Jan Frodeno © Ingo Kutsche

Europameister, Weltmeister, Olympiasieger und jetzt auch Halter der neuen Weltbestzeit: Jan Frodeno hat die Challenge Roth in 7:35:39 Stunden gewonnen und damit die Weltbestzeit geknackt.

 

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DM Wombach: Schulte-Luenzum und Spitz

© EGO-Promotion
© EGO-Promotion

Zum Abschluss der Deutschen Cross-Country-Meisterschaften in Wombach hat Markus Schulte-Lünzum aus Haltern das Elite-Rennen der Herren gewonnen. Sabine Spitz holte sich ihren 13. Deutschen Titel in der olympischen Disziplin.

 

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Salzkammergut-MTB-Trophy: Mehr als 5000 Teilnehmer

Sabine Sommer © Marc Schwarz
Sabine Sommer © Marc Schwarz

Das war die 19. Salzkammergut-MTB-Trophy: 5.222 Teilnehmer machten die Welterberegion zum Hotspot der MTB-Szene! Bei leichtem Regen wurde die Salzkammergut-Trophy am Samstag um 5 Uhr früh von 721 Bikern der Extremdistanz in rasantem Tempo eröffnet.

 

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MTB-Weltcup Lenzerheide: Schurter und Rissveds vorn

© Armin M. Küstenbrück
© Armin M. Küstenbrück

Vor rund 18.000 Zuschauern siegten beim UCO Mountain Bike World Cup in Lenzerheide der amtierende XCO-Weltmeister Nino Schurter (SUI) und seine Teamkollegin, die U23-Weltmeisterin Jenny Rissveds (SWE).  In den U23-Rennen hatten Titouan Carod (FRA) und Sina Frei (SUI) die Nasen vorne.

 

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DM Marathon: Markus Kaufmann ist Meister

© Sportograf
© Sportograf

Bei den Deutschen Mountainbike-Marathon-Meisterschaften in Saalhausen am vergangenen Samstag holte sich Markus Kaufmann in einem spannenden Rennen über 108 Kilometer den zweiten Deutschen Meistertitel seiner Karriere.

 

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Radprofi Bjoern Thurau: "Ich kaempfe weiter"

Sturz und Schmerzen bei der Ö-Tour 2016: Björn Thurau wird vom Rennarzt behandelt © Mario Stiehl
Sturz und Schmerzen bei der Ö-Tour 2016: Björn Thurau wird vom Rennarzt behandelt © Mario Stiehl

Er war gut drauf, sagte: "Ich will etwas zeigen und einen Podiumsplatz einfahren." Gemeint ist der deutsche Radprofi Björn Thurau, der für das belgische Wanty-Team fährt. Josef Bernhart hat Thurau für VeloTOTAL in Innsbruck getroffen. Vor dem Start zur 1. Etappe der 68. Österreich Rundfahrt 2016. Und vor seinem schlimmen Sturz.
 

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Bike the Rock: Wahnsinn, Weltklasse und Weltrekorde

© EGO-Promotion
© EGO-Promotion

Die 16. Auflage des Heubacher Mountainbike-Festivals BiketheRock war ein Wochenende mit vielen Facetten. Vom Weltklasse-Sport in der olympischen Cross-Country-Disziplin über das Genuss-Biken beim Fujibikes-Marathon bis zum Weltrekord-Spektakel war alles dabei.

 

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DM Sprint-Gold an Rieder und Gegenheimer

Herrensieger in Bodenmais © Armin M. Küstenbrück/EGO-Promotion
Herrensieger in Bodenmais © Armin M. Küstenbrück/EGO-Promotion

Bei den 5. Deutschen Meisterschaften im Mountainbike Eliminator Sprint haben sich mit Nadine Rieder und Simon Gegenheimer die beiden Favoriten die Titel geholt. Trotz Regen kamen Samstagabend viele Zuschauer an den Streckenrand und erlebten auch einen tollen Auftritt von Biathletin Miriam Gössner.

 

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Italienmeisterin: Immer wieder Eva Lechner

Eva Lechner fährt auch weiterhin im Nationaltrikot © Matt DeLorme
Eva Lechner fährt auch weiterhin im Nationaltrikot © Matt DeLorme

Eva Lechner freut sich. Wieder das nationale Meistertrikot gewonnen. Zum achten Mal in Folge. Damit bleibt sie auch ganz offiziell die beste Mountainbikerin Italiens. Grün-Weiß-Rot mit Luna-Blau sind also die Farben, auf die Südtirols Mountainbikewelt blickt.

 

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Topeak-Ergon: EM-Gold und -Bronze in Lettland

© RTI Sports
© RTI Sports

Es war die Erfüllung eines lang gehegten Wunsches: Sally Bigham feierte bei den Marathon-Europameisterschaften in Sigulda ihren ersten internationalen Meister-Titel. Kristian Hynek komplettierte den erfolgreichen Tag für das Topeak-Ergon Racing Team mit Bronze.

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Dano gewinnt die deutsche Gravel-Premiere

Diese Rennpremiere auf deutschem Boden hat einen wahrhaft würdigen Sieger gefunden. Seit geschätzten Ewigkeiten hat der Hamburger Mountainbiker und Crosser Stefan Danowski nicht nur mit unzähligen Siegen, sondern auch mit seinen humoristischen Rennberichten die Szene begeistert. Jetzt hat er sich unsterblich gemacht.  

 

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Eva Lechner: Ruecken, Rueckkehr, Rio

Nicht ganz rosa, aber optimistisch: Eva Lechner blickt hoffnungsvoll in die Zukunft  © LUNA-Team
Nicht ganz rosa, aber optimistisch: Eva Lechner blickt hoffnungsvoll in die Zukunft © LUNA-Team

Tolle Stimmung im französischen La Bresse. Und Eva Lechner hatte sich einiges vorgenommen. Nach ihrem Rückenleiden war das Weltcuprennen im deutschen Albstadt nicht optimal verlaufen. Und die Rückkehr ist hart. Im Olympiajahr gibt es keine Gnade und schon gar keine Verschnaufpause.

 

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Mountainbike-Weltcup in Albstadts Bullentaele

Mal Absalon vor Schurter ... © SST
Mal Absalon vor Schurter ... © SST

Mehr als 15.000 Zuschauer erlebten am Wochenende die vierte Auflage des UCI Mountainbike-Weltcups presented by Shimano in Albstadt.  Vor großartiger Kulisse gewann am Sonntag Weltmeister Nino Schurter nach einem heißen Duell vor Julien Absalon. 

 

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Albstadt Gonso Retro Race: Zwei Bier, drei Bananen

© 2016 SmugMug, Inc.
© 2016 SmugMug, Inc.

Das heimliche Highlight des Rennsamtags beim Weltcup in Albstadt war das Retro Race, das nicht zuletzt zu Ehren des 90-jährigen Jubiläums der ortsansässigen Bekleidungsfirma Gonso ausgerichtet wurde. Ein gutes Dutzend verwegene Recken holten ihre zweirädrigen Juwelen aus der Schatzkammer und stellten sich einem gnadenlosen Mampf.

 

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Sabine Spitz: Durch den Dschungel aufs Weltcup-Podium

Noch vor drei Wochen musste sich Sabine Spitz Sorgen machen, ob sie beim ersten Weltcup im australischen Cairns überhaupt an den Start gehen kann. Eine Knieprellung, die sich eineinhalb Wochen vor der Abreise nach Down Under bei einem Sturz zugezogen hatte, schien dies in Frage zu stellen ...

 

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Eva Lechner: Pannenpech beim Weltcupauftakt

Blick nach vorne: Eva Lechner beim Weltcupauftakt in Australien © LUNA-Team
Blick nach vorne: Eva Lechner beim Weltcupauftakt in Australien © LUNA-Team

Eva Lechner liebt die Gegend. Kein Wunder, hat die Südtirolerin, die jetzt in US-Diensten unterwegs ist, doch vor zwei Jahren in Australien gewonnen. Der Weltcupauftakt im Cross-Country ist immer etwas Besonderes. Erster Formtest für die Weltelite.

 

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"Lost in the Jungle": Letzte Weltcupsaison fuer Sabine Spitz

Sabine Spitz © Armin M. Küstenbrück
Sabine Spitz © Armin M. Küstenbrück

Im australischen Cairns startet Olympiasiegerin Sabine Spitz in ihre 21. und letzte Mountainbike-Weltcup-Saison. Dort hatte die heute 44-Jährige vor 20 Jahren ihre zweite MTB-WM bestritten. Ihr großes Ziel im letzten Jahr der Karriere: die Olympischen Spiele in Rio – am besten mit einer Medaille.

 

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Enduro Series #1: Tejchman und Richter gewinnen

Michal Prokop  © Benjamin Prescher
Michal Prokop © Benjamin Prescher

Die Enduristen sind los!  Am vergangenen Wochenende startete die Specialized-SRAM Enduro Series mit einem fulminanten Rennen in Treuchtlingen. Die schnellsten Zeiten fuhren Premek Tejchman (CZE - Specialized) und Raphaela Richter (GER - Radon Magura Factory Team).

 

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Erfolgreiche Premiere des Urban Cyclocross

Elisabeth Brandau auf dem Weg zum Sieg ©radsportphoto.net/Steffen Müssiggang
Elisabeth Brandau auf dem Weg zum Sieg ©radsportphoto.net/Steffen Müssiggang

Mitten in Zürich lieferten sich bekannte Crossspezialisten und ambitionierte Hobbyfahrer packende Duelle. Die Premiere des Urban Cyclocross, welches die EKZ CrossTour in Zusammenarbeit mit dem Urban Bike Festival in Zürich-West organisiert hatte, war ein voller Erfolg. Elisabeth Brandau war Damensiegerin.

 

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5. Gold Trophy Sabine Spitz in Bad Säckingen 9./10. April

Sabine Spitz ist Namensgeberin und zugleich Lokalmatadorin der Gold Trophy © Armin M. Küstenbrück/EGO Promotion
Sabine Spitz ist Namensgeberin und zugleich Lokalmatadorin der Gold Trophy © Armin M. Küstenbrück/EGO Promotion

Die bereits fünfte Gold Trophy Sabine Spitz in Bad Säckingen (KMC MTB-Bundesliga am 9. und 10. April 2016) wird eine grandiose Saisoneröffnung mit Sportlern aus 24 Nationen. Die Bundesligarennen werden zur ultimativen Weltcup-Probe mit den Besten der Welt.

 

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KMC MTB-Bundesliga: Absalon kommt zur Gold-Trophy

Julian Absalon © Armin M. Küstenbrück/EGO-Promotion
Julian Absalon © Armin M. Küstenbrück/EGO-Promotion

Der Auftakt der KMC MTB Bundesliga in Bad Säckungen am 10. April verspricht ein Stelldichein der Hochkaräter:  Mit Doppel-Olympiasieger und Rekord-Weltcupsieger Julien Absalon kommt der erfolgreichste Biker zur Gold Trophy Sabine Spitz – und mit ihm das komplette BMC Racing Team.

 

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Eva Lechner: Road to Rio

Die Südtirolerin Eva Lechner ist gut drauf. Mental und physisch. Die Cross-Saison war ein großer Erfolg. Gesamtzweite im Weltcup, zwischenzeitlich im Leader-Trikot. Noch nie war eine Italienerin so weit vorne. Im Olympia-Jahr ist jeder Sieg zusätzliche Motivation. Inzwischen rollt sich die Südtirolerin auf der Straße und dem Mountainbike ein.

 

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KMC Bundesliga neu auch bei Rad am Ring

So wie hier in Heubach wird es auch am Ring zugehen © EGO-Promotion
So wie hier in Heubach wird es auch am Ring zugehen © EGO-Promotion

Da geht's aber richtig rund!  Das Kult-Event "Rad am Ring" bekommt ganz besonderen Zuwachs. Beim Event auf und rund um die Formel-Eins Rennstrecke am Nürburgring werden am 30. Juli auch die Cross-Country-Biker mit dem dritten XCO-Rennen ihrer KMC MTB-Bundesliga für Spannung sorgen.

 

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Sabine Spitz: Auf der Jagd nach Nummer vier!

Sabine Spitz will's noch mal wissen! © Andreas Dobslaff/EGO-Promotion
Sabine Spitz will's noch mal wissen! © Andreas Dobslaff/EGO-Promotion

Sabine Spitz startet am Donnerstag (25.2.) auf Zypern in die Olympiasaison. Beim international sehr gut besetzten Afxentia Mountainbike Etappenrennen testet sie ihre Form. Denn Deutschlands überragende Mountainbikerin hat sich für ihre letzte Olympiasaison noch etwas vorgenommen ...

 

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Cross-Weltmeisterschaften: Die Leiden der Eva L.

Gekämpft und zufrieden: Eva Lechner wird bei der WM in Zolder Siebte © H.A. Roth/roth-foto.de
Gekämpft und zufrieden: Eva Lechner wird bei der WM in Zolder Siebte © H.A. Roth/roth-foto.de

Für Italiens Eva Lechner ist die Cross-WM im belgischen Zolder nicht ganz nach Wunsch verlaufen. Wie schon im Vorjahr war die sympathische Südtirolerin kurz nach dem Start unverschuldet außer Tritt geraten. Die Chance auf eine Medaille war dahin. Aber nach der WM ist vor dem Weltcup ...

 

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Cross-Weltmeisterschaften: Deutsche in den Top-Ten

Die Deutsche Meisterin Elisabeth Brandau: Mit Startnummer 27 auf Platz 15 © Elisabeth Brandau
Die Deutsche Meisterin Elisabeth Brandau: Mit Startnummer 27 auf Platz 15 © Elisabeth Brandau

Mit Platz 15 für Elisabeth Brandau im Frauenrennen und jeweils Rang zehn für Marcel Meisen (Herren), Jessica Lambracht (U23) sowie Niklas Märkl (Junioren) lieferten die deutschen Teilnehmer an den Querfeldein-Weltmeisterschaften im belgischen Heusden-Zolder passable Ergebnisse.

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Birthday-Party: Zehn Jahre White Style

© Christoph Laue
© Christoph Laue

Szymon Godziek gewann in Saalfelden Leogang die zehnte Auflage des Slopestyle Events auf Schnee. Der Pole sicherte sich mit einem begeisternden Trickfeuerwerk seinen zweiten White Style Sieg in Folge und verwies den Briten Matt Jones erneut auf Rang zwei.

 

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Kitz im Cross: Lechner Gesamtzweite im Weltcup

Cross-Hoffnung: Eva Lechner blickt zuversichtlich auf die WM © EGO-Promotion/Armin M. Küstenbrück
Cross-Hoffnung: Eva Lechner blickt zuversichtlich auf die WM © EGO-Promotion/Armin M. Küstenbrück

Am Wochenende ging es im Sport hart her. Zwei Weltcuprennen standen auf dem Programm. Zum einen die legendäre Skiabfahrt im Tiroler Kitzbühel. Zum anderen der Radcross im niederländischen Hoogerheide. Und beide Weltcups hatten mehr gemeinsam, als man denkt.

 

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Weltcup-Duelle im Cross: Eva Lechner starke Dritte

Man nehme: einen kleinen französischen Ort, viel Begeisterung für den Radsport – und los kann es gehen. Das Duell der Giganten. Am Wochenende des 15. Januar 2016 fand in Lignières en Berry der vorletzte Bewerb im Cross-Weltcup statt. Unweit einer Pferderennbahn. Und eingefleischte Radfans wissen: Da war doch noch etwas!

 

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Andi Seeli gibt Swiss Cup an Human Sports Management

Jolanda Neff siegt beim Swiss Bike Cup im Rahmen der Bike Days 2015 © Bike Days
Jolanda Neff siegt beim Swiss Bike Cup im Rahmen der Bike Days 2015 © Bike Days

Eine Ära geht zu Ende – aber nicht wirklich! 1994 hat Andi Seeli den Swiss Cup aus der Taufe gehoben. Jetzt hat er die Rechte hat er nun an die "Human Sports Management AG" (HSM) von Armin Meier vergeben. Aber er bleibt der beliebten Serie als Sportlicher Leiter im Auftrag erhalten.

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Eva nazionale: Lechner ist Cross-Italienmeisterin

Eva Lechner © EGO-Promotion/Armin M. Küstenbrück
Eva Lechner © EGO-Promotion/Armin M. Küstenbrück

Zwei Rennen, zwei Erfolge. Zweiter Platz zum Giro-Abschluss am Dreikönigstag. Vier Tage später die Titelverteidigung als Cross-Italienmeisterin. Eva Lechner ist zufrieden. Der Weltcup kann kommen.

 

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Walsleben ist wieder deutscher Querfeldein-König

Philip Walsleben © BDR-Medienservice
Philip Walsleben © BDR-Medienservice

Nach einem Sturz sah es nicht gut aus für Philipp Walsleben im Rennen um die Deutsche Cross-Meisterschaft. Aber der erfahrene Profi konnte wieder aufholen und verwies den 28-jährigen Sascha Weber und Titelverteidiger Marcel Meisen klar auf die Plätze.

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Brandau und Drumm mit Siegen bei der Cross-DM

Crosserin Brandau © Crossfotograaf Marc
Crosserin Brandau © Crossfotograaf Marc

Elisabeth Brandau hat es wieder mal allen gezeigt! Trotz – oder wegen – Mutterglücks triumphierte die starke Kämpferin im Damenrennen der Deutschen Cross-Meisterschaft in Vechta. Bei den U23-Herren wiederholte Felix Drumm seine Erfolge von 2014 und 2015. 

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Favoritensieg in Albstadt: Weber dominiert

Siegerehrung Herren © Erhard Goller
Siegerehrung Herren © Erhard Goller

Die zweite Auflage des Challenge Cyclo Cross Race in Albstadt powered by Centurion endete ohne Überraschung. Favorit Sascha Weber dominierte das Rennen, seine namhafte Konkurrenz aus dem Mountainbike-Business konnte dem Cross-Spezialisten nicht Paroli bieten. 

 

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EKZ CrossTour: Finalsieger Mourey und Lechner

Francis Mourey bei seinem Solo © S.Müssiggang /www.radsportphoto.net
Francis Mourey bei seinem Solo © S.Müssiggang /www.radsportphoto.net

Francis Mourey holte sich im schlammigen Finale der EKZ CrossTour den Tages- und den Gesamtsieg. Marcel Wildhabers Gesamtsiegtraum platzte bei einem heftigen Sturz. Italiens Eva Lechner siegte im neuen Luna-Dress bei den Damen, der Gesamtsieg aber gehörte der Tschechin Pavla Havlikova.  

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Eva Lechner: Neues Jahr, neues Team, erneuter Sieg

Eva Lechner beim Rennen in Meilen © Armin M. Küstenbrück/EGO Promotion
Eva Lechner beim Rennen in Meilen © Armin M. Küstenbrück/EGO Promotion

Der Live-Kommentar ist eindeutig. Während des Rennens schreibt ein Landsmann von Eva Lechner: "Ich bin die Strecke heute Morgen schon gefahren. Sie ist hart und technisch anspruchsvoll. Eva aber fährt, als wäre alles kein Problem." Tatsächlich schien der Sieg von Eva Lechner nie ein Problem.

 

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Albstadt Crossrennen: Weber contra Vogel

 

Vier Tage vor den Deutschen Meisterschaften in Vechta findet am 6. Januar 2016 in Albstadt zum zweiten Mal das "Challenge Cyclo Cross Race powered by Centurion" statt. Der deutsche Vize-Meister Sascha Weber hat gute Chancen auf den Sieg – aber die hat der Schweizer Mountainbiker Florian Vogel auch.

 

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Sabine Spitz mit Cross-Sieg in der Schweiz

Sichtbar mit Freude im Rennen: Sabine Spitz © Ralf Schäuble
Sichtbar mit Freude im Rennen: Sabine Spitz © Ralf Schäuble

Die deutsche MTB-Legende Sabine Spitz, dreifache Olympia-Medaillengewinnerin, verabschiedet sich mit einem Sieg aus dem Jahr 2015. Einen Tag vor ihrem 44. Geburtstag gewann sie den int. Radcross in Pfaffnau, obwohl sie nach einem Startgetümmel gewaltig Gas geben musste.

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Cross-Weltcup: Eva Lechner Achte in Zolder

Nicht mehr ganz in Weiß, aber immer noch Gesamtzweite: Eva Lechner nach dem Sturz in Zolder Foto © BiciTV@Facebook
Nicht mehr ganz in Weiß, aber immer noch Gesamtzweite: Eva Lechner nach dem Sturz in Zolder Foto © BiciTV@Facebook

Zuerst ein Fehlstart, dann ein Sturz. Am Ende noch gute Achte. Eva Lechner ist zufrieden und blickt nach vorne: "Es gibt noch Reserven." Die Fans freuen sich, denn die WM findet Ende Februar 2016 auf derselben Strecke statt.

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Eva Lechner exklusiv: Die Kekse sind schon weltmeisterlich

Eva Lechner © EKZ CrossTour/radsportphoto.net/Steffen Müssiggang
Eva Lechner © EKZ CrossTour/radsportphoto.net/Steffen Müssiggang

Eva Lechner hat am Wochenende im belgischen Namur das Leadertrikot im Cross-Weltcup geholt. "Ein vorgezogenes Weihnachtsgeschenk", freut sich die Südtirolerin im Velototal-Interview. Zu Hause angekommen, dann die Zugabe ...

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Fehlender Etat: Bayern-Rundfahrt 2016 findet nicht statt

Bis zum 20. Dezember hatten sich die Organisatoren noch Zeit gegeben, eine bestehende Etatlücke in Höhe von 300.000 Euro zu schließen. Doch das gelang nicht. Somit muss die geplante 37. Austragung der Bayern Rundfahrt vom 24. bis 29. Mai 2016abgesagt werden.

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Cross-Weltcup: Eva Lechner ist wieder Nummer eins

Eval Lechner ist wieder Weltcup-Führende © Sabine Jacob
Eval Lechner ist wieder Weltcup-Führende © Sabine Jacob

Angekündigt war das ganz große Duell: Sanne Cant gegen Eva Lechner. Die Weltcupführende gegen die Zweitplatzierte. Am Ende gab es eine zufriedene Siegerin. Eva Lechner hat nach Rang drei in Namur (Belgien) das Leadertrikot im Weltcup zurückerobert.

 

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EKZ CrossTour: Wildhaber und Havlikova triumphieren in Eschenbach

Sieger Marcel Wildhaber © radsportphoto.net/Steffen Müssiggang)
Sieger Marcel Wildhaber © radsportphoto.net/Steffen Müssiggang)

Vor allem die technisch schräge Hangabfahrt hatte es in sich beim vorletzten Lauf der EKZ-CrossTour. Lokalmatador Marcel Wildhaber und Damensiegerin Pavla Havlikova ließen sich davon aber nicht nachhaltig beeindrucken.

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2x2: Eva Lechner im Radcross auf Erfolgskurs

Eva Lechner in Italien auf Erfolgskurs: zwei Erfolge in zwei Tagen © Veranstalter
Eva Lechner in Italien auf Erfolgskurs: zwei Erfolge in zwei Tagen © Veranstalter

Es war kein Rennen für schwache Nerven. Eva Lechner, im Trikot der Italienmeisterin, setzte von Beginn an zur Verfolgungsjagd an. Auf der Jagd nach der Frau in Rosa. Gemeint ist Chiara Teocchi, Trägerin des rosa Trikots der nationalen Cross-Serie mit dem klingenden Namen "Giro d’Italia Ciclocross".

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Eva Lechner im Cross: Weltklasse aus Südtirol

Eva Lechner © EGO-Promotion/Küstenbrück
Eva Lechner © EGO-Promotion/Küstenbrück

Giro-Cross: Normalerweise kennt man den Giro nur von der Straße. Rosarote Stimmung im Frühling. Der Giro d'Italia im Cross ist auch rosa. Zumindest im Logo findet sich die bekannte Radsport-Farbe. Anders die Bedingungen. Schlammiger Untergrund, geschulterte Räder.

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Cross-Weltcup: Eva Lechner in Top-Ten und Gesamtzweite

Eva Lechner © EGO-Promotion/Armin M. Küstenbrück
Eva Lechner © EGO-Promotion/Armin M. Küstenbrück

Es fällt in diesen Tagen schwer, über die schönen Seiten des Sport zu schreiben. Doch der Sport schreibt sie nach wie vor, die schönen Momente. So war es am Ende ein großes Sportfest im belgischen Koksijde. Die dritte Etappe im Radcross-Weltcup hatte es in sich. Und Südtirols Eva Lechner war nach mehrwöchiger Pause wieder im Rennen.

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MTB-Bundesliga 2016: Event-Quartett vor und nach Rio

Start Herren Bad Säckingen 2015 ©Thomas Weschta/EGO-Promotion
Start Herren Bad Säckingen 2015 ©Thomas Weschta/EGO-Promotion

Erneut ein starkes Event-Quartett präsentiert die KMC MTB-Bundesliga in der Saison 2016. Das HC-Rennen in Bad Säckingen eröffnet am 9. und 10. April das olympische Jahr, gefolgt vom HC-Klassiker in Heubach. Werden Bundesliga-Neuling Ortenberg und Finalveranstalter Titisee-Neustadt vom Olympia-Echo profitieren?

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Dritter Lauf der EKZ Cross Tour: Spektakel in Hittnau

Sieger Van der Poel ©radsportphoto.net/Steffen Müssiggang
Sieger Van der Poel ©radsportphoto.net/Steffen Müssiggang

Eine perfekte Kulisse am Hittnauer Schlosshügel bei grandiosem Herbstwetter sorgte vergangenen Sonntag für ein Cross-Wochenende der Superlative.

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Schneitter und Gegenheimer siegen beim Brasil Ride


Das schweizerisch-deutsche Duo Nathalie Schneitter (29) und Simon Gegenheimer (26) vom Team "Rose Vaujany fueled by Ultrasports" hat beim harten achttägigen Etappenrennen Brasil Ride die Mixed-Kategorie gewonnen.

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Gold-Eva: Sieg bei Sonne und Schlamm




Italiens beste Mountainbikerin, Eva Lechner, gewinnt den Olympia-Test und einen Cross-Weltcuplauf. Im MTB-Weltcup lief es 2015 zwar nicht ganz so rund, aber am Ende war das Lächeln strahlend. Die Gründe: Gold in Rio. Auf der Strecke von Olympia 2016. Motivation pur. Danach der Wechsel auf das Cross-Rad. Und gleich der nächste Sieg. Beim Weltcup im niederländischen Valkenburg mit Weltcup-Gesamtführung.

Eva Lechner holt Gold in Rio © EGO-Promotion/Küstenbrück
Eva Lechner holt Gold in Rio © EGO-Promotion/Küstenbrück

 








Gold in Rio
Die Olympischen Spiele sind für alle Sportler etwas Besonderes. Natürlich auch für Südtirols Top-Mountainbikerin Eva Lechner. Schon zweimal stand sie als einzige für Italien bei Olympia am Start. In Peking 2008 gab es Platz 16. In London 2012 waren die Erwartungen besonders hoch. Am Ende allerdings konnte die Südtirolerin mit einem 17. Rang nicht punkten. "Bei Olympia oder einer WM zählen nur die ersten drei", sagt Eva Lechner rückblickend und ergänzt: "Auf London hatte ich die ganze Saison ausgelegt. Das war im Nachhinein einfach zu viel Druck." Für Rio 2016 hat sich Eva Lechner zwar auch ein gutes Rennen vorgenommen, will aber insgesamt eine ausgewogene Saison fahren. "Ich freue mich auf Rio. Das ist klar, aber auch die anderen Rennen im Weltcup werde ich nicht vernachlässigen. Und insbesondere im Cross will ich weiterhin vorne dabei sein." Die Chancen für Rio sind gut. Eva Lechner hat am vergangenen 11. Oktober beim Test-Rennen auf dem künstlich angelegten Rundkurs Gold geholt, vor der Polin Maja Wloszczowska und der Schwedin Jenny Rissveds.

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Stiebjahn wird Dritter beim Roc Marathon

© Team Bulls
© Team Bulls

 

 

 

Mountainbike – Mit einer betont aggressiven Fahrweise hat sich Bulls-Pilot Simon Stiebjahn zum Saisonende den dritten Platz beim legendären Roc Marathon in Frejus geholt. Teamkollege Martin Frey (U23) schaffte es mit einer soliden Leistung auf Rang 15 und sicherte sich damit weitere Punkte in der UCI MTB Marathon Serie. – Chapeau!


Nach einem perfekten Start erklomm Stiebjahn den ersten Ansteig des 82 Kilometer langen Rennens in der Spitzengruppe, musste zwischenzeitlich aber einen kleinen Rückstand hinnehmen. Es gelang ihm jedoch, die Lücke wieder zu schließen und in der folgenden technischen Abfahrt seinerseits einen Vorsprung auf die Verfolger heraus zu fahren. Bei Kilometer 34 lagen nun 40 Sekunden zwischen Stiebjahn und einer vierköpfigen Gruppe mit Porro, Geismayr, Paulissen und Carabin. Im Aufstieg zum Col de Valdingarde, am höchsten Punkt der Strecke bei Kilometer 50 wurde Stiebjahn schließlich gestellt, wenig später ging Porro in die Offensive und setzte sich ab. Kurz vor dem legendären Col de Bougnon flog die Spitzengruppe dann endgültig auseinander. Porro war alleine an der Spitze, dahinter kämpften Stiebjahn, Carabin, Paulissen und Geismayr um die Plätze. In den verwinkelten Trails positionierte sich Stiebjahn auf dem starken dritten Rang, den der 25-Jährige auch bis in
Ziel verteidigen konnte.


Nur fünf Tage nach seiner überraschend starken Marathon-Premiere in Ornans zeigte U23-Fahrer Martin Frey beim Roc Marathon erneut eine ansprechende Leistung. Frey fuhr bis zum Col de Buognon gemeinsam mit Weltmeister Lakata in der Verfolgergruppe, hatte dann aber ein wenig mit der Distanz zu kämpfen. Dennoch ließ der 21 Jahre alte Bulls-Youngster nicht locker und erreichte nach einem soliden Rennen schließlich auf Rang 15 das Ziel.


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WM-Bilanz des BDR-Sportdirektors: "Deutscher Radsport ist Weltspitze"

John Degenkolb hat tapfer gekämpft, belegte aber nur Platz 29 im Straßenrennen der Profis © BDR-Medienservice
John Degenkolb hat tapfer gekämpft, belegte aber nur Platz 29 im Straßenrennen der Profis © BDR-Medienservice

Nicht alle Hoffnungen erfüllten sich bei der Straßen-Weltmeisterschaft in Richmond (USA). BDR-Sportdirektor Patrick Moster ist aber mit dem Abschneiden der deutschen Mannschaft zufrieden: Mit einer Gold-, einer Silber- sowie zwei Bronzemedaillen kehrt der Bund Deutscher Radfahrer aus den USA zurück.


"Der deutsche Radsport hat sich von seiner besten Seite gezeigt und eindrucksvoll untermauert, dass er zur Weltspitze gehört.“ Sportdirektor Patrick Moster sparte nicht mit Lob für die Leistungen der BDR-Athletinnen und Athleten bei der Straßen-Weltmeisterschaft in Richmond, die letzten Sonntag mit dem Straßenrennen der Männer endete.


Auch wenn die Zahl der Medaillen, insbesondere die der Goldmedaillen, nicht so groß war wie die des Jahres 2014, verliefen die  Titelkämpfe sehr positiv für die BDR-Starter. "Gerade in den Disziplinen, in denen die körperliche Leistungsfähigkeit der entscheidende Faktor ist, waren wir sehr stark", so Moster und meinte damit die Zeitfahr-Disziplinen, in denen es gleich vier Medaillen hagelte. Lisa Brennauer (Durach) konnte zwar ihren Titel im Einzelzeitfahren der Frauen nicht verteidigen, aber mit ihrer Bronzemedaille hat sie ihre Zugehörigkeit zur Weltspitze erneut bestätigt. Zwei Tage zuvor hatte sie im Teamzeitfahren mit ihrer Firmenmannschaft Velocio Sram Gold geholt.


Im Zeitfahren der U23 gab es gleich zwei Mal Edelmetall: Hinter Weltmeister Matz Würtz Schmidt aus Dänemark belegten Max Schachmann (Berlin) und Lennard Kämna (Fischerhude) die Podiumsplätze. Eine Medaille in dieser Rennkategorie hatte es seit fünf Jahren, seit Marcel Kittels Bronze-Rang in Geelong, nicht mehr gegeben. In der Juniorenklasse dominierte wie 2014 in Ponferrada ein deutscher Fahrer: Leo Appelt aus Hannover, im August bereits Weltmeister in der Einerverfolgung, gewann den Titel souverän.


Tony Martin indes konnte seine Favoritenrolle nicht erfüllen und belegte in seiner Spezialdisziplin, in der er bereits drei Mal Weltmeister war, einen für ihn enttäuschenden siebten Platz. Die nächsten Wochen will der 30-Jährige nutzen, um die Ursache dafür zu ergründen, denn das nächste Ziel ist klar formuliert: Gold in Rio, bei den Olympischen Spielen 2016.


In den Straßenrennen sorgten wieder die Junioren für die beste BDR-Platzierung: Martin Salmon erkämpfte sich Rang fünf; in der Klasse der U23 war Lennard Kämna als Zehnter bester Deutscher, bei den Frauen fuhr Trixi Worrack auf Platz zwölf. Im Straßenrennen der Männer agierte die deutsche Mannschaft hervorragend, doch im Finale konnten sie den explosiven Antritt Peter Saagans nicht ytoppen. John Degenkolb, der ein großartigesFinale fuhr, kam mit den Verfolgern auf Platz 29 ins Ziel.


„In den Straßenrennen mussten wir uns diesmal mit Top-Ten-Platzierungen zufrieden geben. Das Glück, was uns in Ponferrada in die Hände gespielt wurde, war diesmal nicht auf unserer Seite. Aber wir haben alle Rennen entscheidend geprägt und unseren Stempel aufgedrückt. Bei allen Massenstarts sind wir kompakt als Mannschaft aufgetreten. Unsere Trainer haben die Sportler sehr gut auf diese Titelkämpfe vorbereitet. Richmond hat gezeigt, wozu wir fähig sind,“ meinte Moster stolz.


Einziger Wermutstropfen waren die Juniorinnen, die der internationalen Konkurrenz nicht gewachsen waren. „Dort muss sich strukturell einiges ändern“, mahnte Moster und nennt 2016 als Richtwert. „Nach den Spielen in Rio müssen wir das Trainingssystem im weiblichen Nachwuchsbereich neu ordnen“, sagt der Sportdirektor und denkt dabei an eine weitere Trainerstelle. Derzeit ist André Korff für den kompletten Frauen-und Juniorinnenbereich auf Bahn und Straße verantwortlich.

 

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16. Auflage des Rothaus RiderMan vom 25. - 27. September 2015 in Bad Duerrheim

Christian Müller gewinnt die 3. Etappe © Achim Böckenkrüger
Christian Müller gewinnt die 3. Etappe © Achim Böckenkrüger

Bestes Spätsommerwetter war der

16. Auflage des Rothaus RiderMan vergönnt.


Schon zum Freitag bescherte die Sonne dem Einzelzeitfahren beste Bedingungen, so dass die Bestzeit auf der 16-Kilometer-Strecke wieder unter 21 Minuten blieb.

 

Am Samstag stand für die 600 Tourstarter eine Etappe über 109 Kilometer und 1600 Höhenmeter auf dem Programm – auf einer selektiven und landschaftlich reizvollen Strecke. Bei Rennhälfte bildete sich eine neun Mann zählende Spitzengruppe – mit dem späteren Etappensieger Marek Bosniatzki. Die Gruppe harmonierte gut und hatte bald einen erklecklichen  Vorsprung auf die ersten Verfolger. Wenige Kilometer vor dem Ziel war es noch ein Quintett – und über den Tagessieg entschied ein mitreißender Schlusssprint. Bosniatzki gewann die zweite Etappe mit superknappen 0,7 Sekunden Vorsprung auf den Belgier Michiel Minnaert (Granfondeteam.be). Dritter wurde Christian Dengler (Team merkur-druck.com) vor dem neuen Gesamtführenden nach der zweiten Etappe, Florian Vrecko vom Team Strassacker, der als Tagesvierter mit 1,3 Sekunden Rückstand das Ziel erreichte.

Zum Finale strahlte auch am Sonntag die Sonne vom Himmel. Zusammen mit den Tagesstartern gingen knapp 800 Teilnehmer auf die 95-km-Strecke. An der fünften Bergwertung in Opferdingen wurde das Tempo in der 150 Fahrer starken Spitzengruppe deutlich verschärft, das Feld riss auseinander. Bei Kilometer 66 auf dem Schächer folgte schließlich die entscheidende Attacke das Tages, bei der sich Christian Müller (Bürstner Dümo Cycling ) und Nils Kessler (Strassacker) von den Mitstreitern absetzten. Müller musste jedoch die Führungsarbeit leisten, da Kessler wegen der Gesamtführung seines Teamkollegen Vrecko kein Interesse daran hatte, den Vorsprung zu groß werden zu lassen. Beim Zielsprint in Bad Dürrheim war Christian Müller aber der verdiente Tagessieger der dritten Etappe des Rothaus RiderMan 2015.

Vrecko (33) vom Team Strassacker durfte sich wie schon 2014 über den Gesamtsieg freuen. In der Gesamtwertung folgten die beiden Bürstner Dümo Cycling Fahrer Marek Bosniatzki und Julian Horstmann mit nur 8 bzw. 17 Sekunden Rückstand auf Vrecko. Bei den Frauen gewann Anne Falk vom ASC Konstanz die Gesamtwertung mit deutlichem Vorsprung vor der Schweizerin Tatjana Ruf (Team Tour powered by Bulls) und Katharina Venjakob vom Bürstner Dümo Cycling Team.

Die 17. Austragung des Rothaus RiderMan findet vom 23. bis 25. September 2016 in Bad Dürrheim statt.

 

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Paulina Woerz und Uwe Hardter Sieger der Ritchey-Challenge 2015





Die Ritchey-Challenge 2015 hat würdige Sieger gefunden. Nach einem tollen Schlussevent  in Oberstdorf präsentierten sich in blendender

Laune die Gesamtsieger.  Uwe Hardter  vom Team Texpa-Simplon

riskierte beim Finale nichts mehr, ihm genügte Tagesrang sechs

für den Sieg in der Gesamtwertung.



Der altgediente Texpa-Pilot hatte allerdings dahingehend leichtes Spiel, dass sein großer Konkurrent Andreas Seewald in Oberstdorf nicht antreten konnte. Zweiter der Gesamtwertung wurde Oswald Ehrmann (ToMotion Racing by black tusk), Dritter war Andi Plank (Inntal Bike).


Das Team des RSC Auto Brosch Kempten jubelte über den Doppelsieg bei den Damen: Paulina Wörz stieg ein Treppchen höher aufs Podest als Teamkollegin Florentiene Striegl. Der dritte Platz gehörte Katja Walz (Team Medsport.eu).

Ulrich Hagenbuch freute sich über den Hauptpreis der Ritchey Stahlwertung: Mit seinem Los gewann er ein Ritchey P-29er!



Cupergebnisse: http://www.mountainbike-challenge.de/show_page.php?pid=375



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MTB Bundesliga-Finale Bad Saeckingen: Sieger Fontana und Belomoina



Der Italiener Marco Fontana und die Ukrainerin Yana Belomoina haben das KMC Bundesliga-Finale in Bad Säckingen gewonnen. Fontana gewann das Cannondale-interne Duell mit dem Deutschen Meister Manuel Fumic. Vor einer begeisterten Zuschauerkulisse wurde der Franzose Maxime Marotte Dritter. Die Deutsche Meisterin Helen Grobert belegte bei dem gelungenen Bundesliga-Abschluss im Damenrennen Platz zwei vor der Schweizerin Linda Indergand.



Ausgerechnet die beiden Cannondale-Fahrer Manuel Fumic und Marco Fontana kämpften um den Sieg in dem HC-dotierten Rennen. Ausgerechnet ein Italiener und ein Deutscher, wo diese beiden Nationen doch so hartnäckig um den fünften Platz in der Nationenwertung kämpfen. Der fünfte Platz erlaubt es, drei Fahrer nach Rio zu den Olympischen Spielen zu schicken.

Eine vierköpfige Gruppe hatte sich gebildet. Außer den beiden Freunden waren noch die beiden Schweizer Florian Vogel (Focus-XC) und Nicola Rohrbach (Goldwurstpower.ch) mit dabei. Doch Vogel, im Frühjahr Serien-Sieger und auch Gewinner des KMC Bundesliga-Rennens in Heubach, konnte in der fünften Runde das Tempo nicht mehr mitgehen. "Es ging mental einfach nicht mehr. Das war ein Rennen zu viel für mich in dieser Saison", erklärte Vogel, der noch auf Rang neun zurückfiel und damit auch alle Chancen auf den Bundesliga-Gesamtsieg verlor.

Kaum war Vogel zurückgefallen, kam die nächste Meldung: Hinterrad-Defekt bei Nicola Rohrbach. So war plötzlich Maxime Marotte an dritter Position, allerdings bereits eine knappe Minute hinter dem deutsch-italienischen Führungsduo. Fumic und Fontana verabredeten Zusammenarbeit und wollten es eigentlich auf die letzte Runde ankommen lassen. Doch dann unterlief Fumic ein kleiner Fehler in einem technischen Anstieg, und der Olympia-Dritte von London, Fontana, hatte plötzlich einen 15 Sekunden großen Vorsprung.



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Straßen-WM Richmond: Medaillensegen für den BDR

Strahlender Weltmeister im Zeitfahren der Junioren: Leo Appelt © BDR-Medienservice
Strahlender Weltmeister im Zeitfahren der Junioren: Leo Appelt © BDR-Medienservice





Die ersten Medaillen für deutsche Teilnehmer an den Straßen-Weltmeisterschaften in Richmond (USA) gab es schon im Mannschaftszeitfahren. Im U23-Zeitfahren der Männer gab es Silver und Bronze, und das Zeitfahren der Junioren war ein Goldtag.



Leo Appelt: Sieger im Zeitfahren der Junioren

Auf Lennard Kämna folgt Leo Appelt: Der Hannoveraner ist neuer Weltmeister der Junioren im Einzelzeitfahren und tritt damit die Nachfolge von Lennard Kämna an, der diesen Titel vor einem Jahr in Ponferrada gewann. Appelt fuhr ein nahezu perfektes Zeitfahren und hatte nach 30 km 17  Sekunden Vorsprung auf den den US-Amerikaner Adrien Costa. Dessen Landsmann Brandon McNulty wurde Dritter. "Ich kann es gar nicht glauben. Dieser Sieg hat mich selbst überrascht", freute sich der Niedersachse, der im gleichen Verein groß geworden ist wie der letztjährige Junioren-Weltmeister im Straßenrennen, Jonas Bokeloh.


Für den neuen Weltmeister wird der Siegerschluck eher dürftig ausfallen, denn Appelt startet auch am Samstag beim Straßenrennen. "Wenn es da auch gut läuft, ich hätte nichts dagegen, ich habe jetzt keinen Druck mehr",  sagte Appelt nach dem Rennen. Der 18-Jährige Niedersachse stand erst vor wenigen Wochen auf einem WM-Podest. Bei den Bahn-Weltmeisterschaften in Astana gewann er Gold in der Einerverfolgung.  Außerdem ist er deutscher Meister in der Einerverfolgung und im Einzelzeitfahren. "Den Erfolg auf den Bahn konnte man kalkulieren, ich bin bei der Deutschen Meisterschaft schon deutschen Rekord gefahren. Aber das heute, das war echt der Hammer."



Zwei Zeitfahr-Medaillen gleich am ersten Wettkampftag

Tags zuvor flankierten zwei Deutsche den U23-Zeitfahr-Weltmeister Mads Wurtz Schmidt aus Dänemark. Es war das erste Edelmetall in dieser Klasse seit Marcel Kittels Bronzemedaille vor fünf Jahren in Geelong in Australien. Max Schachmann, im letzten Jahr WM-Fünfter, und Lennard Kämna, in Ponferrada Zeitfahr-Champion der Junioren, erkämpften sich Silber und Bronze.


Deutschland ist eine Zeitfahrer-Nation, hat in den letzten Jahren in allen Rennkategorien Weltmeister gestellt: Tony Martin siegte bei den Männern schon drei Mal und will nun sein viertes Gold gewinnen; Judith Arndt war bei den Frauen 2011 und 2012 erfolgreich, Lisa Brennauer folgte ihr im letzten Jahr in Ponferrada auf den Zeitfahr-Thron; Marcel  Kittel, Patrick Gretsch und Lennard Kämna waren Junioren-Champions, Markus Fothen gewann den Titel in der Kategorie U23.



Tony Martin: Nach Silber im Teamzeitfahren den Einzeltitel im Visier

Am heutigen Mittwoch will Tony Martin sich das Regenbogentrikot bei den Zeitfahr-Weltmeisterschaften zurückholen. Trotz erst jüngst überstander Schlüsselbein-OP hat er im Teamzeitfahren zu Wochenbeginn bereits Silber gewonnen. Er sagt: "Druck verspüre ich keinen, aber es ist mein erklärter Wille, das WM-Trikot zurück zu holen. Dieser Wille ist ungebrochen hoch. Der Sturz, die Verletzung, die OP, das alles hat mich nicht bremsen können. Ich denke, dass mir die Zwangspause sogar gut getan hat."



Drei deutsche Frauen mit Gold im Teamwettbewerb

Mit sechs Sekunden Vorsprung hat das Team Velocio SRAM seinen WM-Titel im Mannschaftszeitfahren erfolgreich verteidigt. Für Trixi Worrack war es der vierte Sieg in Folge, für Mieke Kröger die Premiere und für Zeitfahr-Weltmeisterin Lisa Brennauer eine erfolgreiche Titelverteidigung. Auf den 38,8 km war das Sextett mit den drei deutschen Fahrerinnen sechs Sekunden schneller als Boels Dolmans und 56 Sekunden besser als Rabobank Liv Women Cycling (beide Niederlande). Besser hätte der Auftakt für den deutschen Radsport bei dieser WM kaum sein können.



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Karl Platt ist Deutscher Marathon-Meister 2015






Das Team Bulls hat mit Karl Platt und Simon Stiebjahn einen Doppelsieg bei der Deutschen Marathon-Meisterschaft gefeiert und damit das Meistertrikot in den Reihen das Team Bulls gehalten. Zum zweiten Mal in seiner Karriere sicherte sich Karl Platt den Titel.

Platt besiegte im Sprint seinen zwölf Jahre jüngeren Teamkollegen Simon Stiebjahn. Tim Böhme und Stefan Sahm komplettierten die rundum starke Vorstellung des Team Bulls mit den Rängen fünf und neun.



Um 07:00 Uhr gingen am Sonntag in Furtwangen im Hochschwarzwald die schnellsten Marathon-Fahrer Deutschlands auf die 120 Kilometer lange Strecke. Trotz der 3.100 Höhenmeter wurde es ein schnelles Rennen, denn die Favoriten-Teams sorgten bereits in der Startphase für extrem hohes Tempo. Nachdem sich dadurch zwischenzeitlich etwa zehn Fahrer vom Rest des Feldes abgesetzt hatten, kam es bis zur Hälfte der Renndistanz
wieder zum Zusammenschluss. Eine große Gruppe von etwa 25 Fahrern überquerte gemeinsam die Katharinenhöhe, das Rennen war wieder vollkommen offen.



Doch Bulls-Profi Simon Stiebjahn führte mit seinem Angriff in der technischen Abfahrt nach Gremmelsbach wenig später die Vorentscheidung herbei. Mit 20 Sekunden Vorsprung auf Karl Platt ging der 25-jährige Lokalmatador in den längsten Anstieg des Tages. Lediglich Platt, Kaufmann und Bettinger waren noch in der Lage, die Lücke zu Stiebjahn zu schließen, dahinter fomierte sich mit Böhme und Mennen ein Verfolgerduo. Aus taktischer Sicht war diese Situation für das Team Bulls optimal.



Doch trotz ihrer Sprintstärke wollten es die beiden Bulls-Piloten nicht auf eine Sprintentscheidung ankommen lassen, sondern nutzten abermals ihre technischen Fähigkeiten, um sich 15 Kilometer vor dem Ziel von Kaufmann und Bettinger abzusetzen. Bettinger wurde kurz darauf noch durch einen Defekt aufgehalten, so dass Kaufmann in
der Verfolgung auf sich alleine gestellt war. Mit perfektem Teamwork vergrößerten Platt und Stiebjahn ihren Vorsprung auf eine knappe Minute.



Die Entscheidung um Gold und Silber fiel allerdings erst im Sprint auf der Zielgeraden. Hier hatte Altmeister Platt die Nase hauchdünn vorne und der neue Deutsche Meister Karl Platt und der neue Deutsche Vize-Meister Simon Stiebjahn lagen sich nach dem Zieleinlauf überglücklich in den Armen. Tim Böhme gewann gegen Robert Mennen den Sprint um Rang fünf, Stefan Sahm belegte bei seinem letzten Rennen als Profi einen starken neunten Platz.



"Yesss! Sieben Jahre habe ich darauf gewartet, ein zweites Mal Deutscher Meister zu werden, und heute hat es endlich geklappt! Ich freue mich riesig und bin überglücklich! Ich hatte super Beine und war auch im Kopf sehr stark, habe die ganze Zeit an meine Chance geglaubt. Dazu kam, das Stiebi mit vorne in der Gruppe war, das war taktisch enorm wichtig. Ein Rriesenlob an ihn, er ist wirklich ein großartiges Rennen gefahren, hat die entscheidende Gruppe gemacht und am Ende richtig draufgetreten. Auch seine Streckenkenntnis war ein großer Vorteil für uns. Dass wir am Ende zu zweit in Front lagen, zwei Bulls-Fahrer einsam an der Spitze der Deutschen Meisterschaft, das war natürlich die Krönung. Es ist wirklich perfekt für uns gelaufen heute, und wir haben allen Grund zum feiern", strahlte Karl Platt.



Auch aus der Schweiz wurde an diesem Sonntag ein Erfolg vermeldet. Bei der O-Tour, einem Rennen der UCI MTB Marathon Serie, konnte Urs Huber einen ungefährdeten Sieg einfahren. Bereits nach 10 Kilometern hatte er den letzten seiner Begleiter abgeschüttelt, doch noch waren 76 lange Kilometer zu fahren. Der BullS-Profi musste diese nun als Solist bewältigen und zog seinen hohen Rhythmus ohne Unterbrechungen durch. So überquerte Huber die Ziellinie in Alpnach schließlich mit einem Vorsprung von 2:34 Minuten auf den zweitplatzierten Belgier Frans Claes.




Ergebnisse:


Deutsche Meisterschaft Marathon
1. Karl Platt – Team BULLS – 4:15:02 h
2. Simon Stiebjahn – Team BULLS – 4:15:02 h
3. Markus Kaufmann – Team Centurion Vaude – 4:15:56 h
5. Tim Böhme – Team BULLS – 4:18:14 h
9. Stefan Sahm – Team BULLS – 4:21:47 h


O-Tour
1. Urs Huber – Team BULLS – 3:44:07 h
2. Frans Claes – Loving Hut MTB Team – 3:46:02 h
3. Sebastien Reichenbach – IAM Cycling – 3:47:56 h


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EKZ CrossTour: Sweeck und Lechner siegen zum Auftakt

Podium Elite Herren  © Elisa Haumesser
Podium Elite Herren © Elisa Haumesser




Mit einer internationalen Topbesetzung und einem neuen Teilnehmerrekord wurde am Sonntag auf der Badener Baldegg die EKZ CrossTour und zugleich die europäische Radquersaison eröffnen.Mit packenden Duellen sind die nationalen und internationalen Crosscracks in die neue Saison gestartet. In den beiden Hauptkategorien gewannen der Belgier Laurens Sweeck und die Italienerin Eva Lechner. Beide wurden im Anschluss auch ins grüne Leadertrikot der EKZ CrossTour eingekleidet.



Aber auch die Schweizer konnten sich zum Saisonauftakt in Szene setzen. Sina Frei wurde im Rennen der Frauen Elite Dritte; Marcel Wildhaber, Florian Vogel und Schweizermeister Julien Taramarcaz fuhren bei den Elite Herren in die Top-10. Und im Nachwuchsrennen der Kategorien Junioren/Amateure/Masters feierte der ehemalige Junioren-Schweizermeister einen überlegenen Solosieg.


Laurens Sweeck mit furiosem Finale
Der junge Belgier Laurens Sweeck startete zum ersten Mal auf der Badener Baldegg. Und er bewies auch gleich, dass er nicht umsonst die Weltnummer sechs und somit nach UCI Rangpunkten der bestplatzierte im Starterfeld der Herren Elite war. Bei bestem Herbstwetter und auf einer staubtrockenen und anspruchsvollen Strecke lieferten sich die internationalen Stars ein hartes Rennen. Sweeck war es dann auch, der gleich nach dem Start eine hohe Pace anschlug, und es bildete sich bald ein Spitzenquintett um Francis Mourey, Philipp Walsleben, Dieter Vanthourenhout und dem letztjährigen Gewinner der EKZ CrossTour, Clément Venturini.


In der zweiten Rennhälfte bestimmten dann der Deutsche Walsleben und der Franzose Mourey das Rennen während Sweeck und Vanthourenhout leicht zurücklagen. Zwei Runden vor Schluss attackierte Walsleben und ging solo auf die letzte Runde, während von hinten Sweeck zu Mourey aufschließen konnte. Der junge Belgier Sweeck setzte seine Aufholjagd aber gleich fort und schloss eine halbe Runde vor Rennende zum führenden Walsleben auf. Er übernahm direkt die Spitze, hielt das Tempo hoch und konnte auch Walsleben nochmals um einige Sekunden distanzieren.


Der Belgier freute sich sehr über seinen ersten Sieg in der Schweiz. "Es war großartig. Ein tolles Rennen mit einer harten Strecke, und dies vor einer großartigen Kulisse. Es war ein starkes Starterfeld, und so ist es natürlich immer toll, wenn man am Ende gewinnen kann." Auch die anderen beiden auf dem Podest zeigten sich zufrieden. "Das Podest war mein Ziel, und angesichts des starken Starterfeldes ist der dritte Rang für mich sicher eine gute Leistung", bilanzierte Mourey bei der Siegerehrung. Beim deutschen Walsleben war allerdings auch ein kleiner Hauch von Enttäuschung zu spüren. "Das Podest war mein Ziel und das habe ich auch erreicht. Aber wenn du eine Runde vor Schluss alleine vorne bis und den Sieg vor Augen hast, ist das dann schon ein wenig bitter, wenn man am Ende nur Zweiter wird."


Venturini, der EKZ CrossTour-Gewinner 2014, wurde in Baden Fünfter. Etwas weiter hinten klassierten sich Marcel Wildhaber und Florian Vogel als beste Schweizer auf den Rängen sieben und acht. Schweizermeister Julien Taramarcaz vervollständigte als Zehnter die Top-10. Aus Schweizer Sicht sicher ein ansprechendes Resultat, wenn man bedenkt dass acht Fahrer aus der Top-20 der Weltrangliste auf der Badener Baldegg am Start standen.



Eva Lechner bereits wieder in Grün
Genauso wie im letzten Jahr, ist die italienische Meisterin und Gesamtsiegerin der EKZ CrossTour 2014 auch heuer in die Saison gestartet. Eva Lechner wurde ihrer Favoritenrolle im Eliterennen der Frauen gerecht und konnte ihren Vorjahressieg in Baden wiederholen. Zu Beginn setzte sie sich mit der Tschechin Pavla Havlikova und der jungen Schweizerin Sina Frei an die Spitze. Die Schweizermeisterin konnte aber das hohe Tempo ihrer beiden Gegnerinnen nicht über die ganze Renndauer halten und bekam bald Gesellschaft von der Deutschen Hanka Kupfernagel. Während Lechner vorne in der zweitletzten Runde für die entscheidende Tempoverschärfung sorgte und so einen klaren Solosieg feiern konnte, blieb das Rennen um Platz drei bis kurz vor Schluss offen. Erst kurz vor dem Ziel gelang es Sina Frei, sich entscheidend von Hanka Kupfernagel zu lösen, und so erreichte sie das Ziel als großartige Dritte elf Sekunden vor der mehrfachen Cross-Weltmeisterin und Olympiamedaillengewinnerin Hanka Kupfernagel. Mit Nicole Koller als Fünfte klassierte sich noch eine zweite Schweizerin unter den besten fünf.


"Es ist toll, hier in Baden zu gewinnen. Auch wenn die letzte Woche etwas hart war, ist es immer wieder toll, hier in Baden starten zu können. Ein super Rennen mit tollem Publikum und großartiger Organisation", erzählte die Siegerin Eva Lechner. Und auch Schweizermeisterin Sina Frei war voller Freude. "Es war hart, aber ich bin glücklich, dass ich es auf das Podest geschafft hatte. In den technischen Passagen hatte ich immer einen kleinen Vorteil gegenüber Hanka Kupfernagel. Und in der letzten Runde gelang es mir schließlich, eine entscheidende Lücke zu machen.



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Exklusiv: Top-Cross – Eva Lechner siegt in der Schweiz

Damenpodium in Baden v.l.n.r.: Pavla Havlikova (2.), Eva Lechner (1.), Sina Frei (3.) © Elisa Haumesser
Damenpodium in Baden v.l.n.r.: Pavla Havlikova (2.), Eva Lechner (1.), Sina Frei (3.) © Elisa Haumesser




Etwas enttäuscht war sie. Enttäuscht von der MTB-WM in Andorra. Trotz Bronze mit dem Team. Aber der Defekt im Einzel-Bewerb kurz vor Schluss schmerzte. Die Rede ist von Eva Lechner zum Ende der Mountainbike-Saison 2015. Zufrieden und doch nicht ganz, so das Fazit der Südtirolerin und Italiens bester Radrennfahrerin derzeit. Auf Schweizer Boden kam nun der Erfolg zurück.



Eva Lechner ist nicht nur nationale Meisterin im Mountainbike Cross-Country. Quer über Stock und Stein geht es bei ihr auch mit dem Rennrad. Und das mit Erfolg. Genau genommen im Radcross oder Radquer, wie es die Eidgenossen nennen. Eva Lechner ist in dieser Disziplin weltweit eine der Besten überhaupt. Vizeweltmeisterin im Vorjahr, Weltcupsiegerin und amtierende Italienmeisterin sowieso. "Ich fahre immer lieber in dieser Disziplin", hatte sie noch vor ihrer Abreise in die Schweiz zu Papier gegeben. Bevor sie zur EKZ CrossTour 2015 reiste, einem Crossbewerb an fünf Standorten mit Auftakt in Baden bei Zürich, der den Namen eines großen Energieanbieters trägt und den Eva Lechner im vergangenen Jahr souverän gewonnen hat.



In der Aussendung des Veranstalters klingt der Auftaktsieg souverän: Eva Lechner sei ihrer Favoritenrolle im Rennen der Frauen Elite absolut gerecht geworden und habe in einem spannenden Bewerb ihren Vorjahressieg eindrucksvoll wiederholen können. Zu Beginn noch in einer Gruppe mit der Tschechin Pavla Havlikova und der jungen Schweizerin Sina Frei sowie Hanka Kupfernagel aus Deutschland unterwegs, verschärfte Eva Lechner vom Colnago-Team-Südtirol in der vorletzten Runde das Tempo und feierte so einen eindrucksvollen Solosieg. Eindrucksvoll auch deshalb, weil es der Südtirolerin gelang, die mehrfache Cross-Weltmeisterin und Olympiamedaillengewinnerin Hanka Kupfernagel klar hinter sich zu lassen. Damit startet Eva Lechner ab sofort im Grünen Trikot der Führenden in die kommenden Rennen. Der nächste Bewerb der EKZ CrossTour findet am 4. Oktober 2015 in Dielsdorf statt.



Für Eva Lechner geht es zuvor aber noch zu einem Highlight der Extraklasse: zum UCI-Weltcupauftakt im Cyclocross in Las Vegas am 16. September. "Darauf freue ich mich ganz besonders, natürlich auch wegen der Location. So etwas erlebt man nicht alle Tage", sagt eine strahlende Eva Lechner und scheint schon wieder all das Pech der vergangenen Rennen vergessen zu haben.



Text: Dr. Josef Bernhart



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Int. MTB-Bundesliga Finale am 19.9./20.9.: Strecke für die Weltklasse präpariert




Gut eine Woche vor der vierten Auflage der "Gold Trophy Sabine Spitz" sind die Präparierungsarbeiten an der Strecke weitestgehend abgeschlossen. Der Kurs, auf dem sich am 20. September die Weltklasse-Biker tummeln, ist bereits seit einigen Tagen befahrbar, wobei die "Sabine Spitz Mountainbike Arena", die in großen Teilen mit dem Rennkurs identisch ist, das ganze Jahr genutzt werden kann.



Für das Rennen haben sich bereits etliche Teams und Fahrer angekündigt, um auf dem Kurs zu trainieren. Er gilt als eine der besten Mountainbike-Strecken Deutschlands. Die Bedingungen auf der Cross-Country-Runde am Waldbad in Bad Säckingen sind derzeit perfekt. Das trockene Wetter der letzten Wochen macht die technisch anspruchvolle Runde zu einer echten Rennpiste, die zu befahren viel Spaß bereitet, aber auch maximale Konzentration erfordert.


Streckenbauer Helmut Mutter hat den Kurs besichtigt und mit Stadtförster Gabriel Hieke die restlichen Präparierungsarbeiten abgestimmt, die vor allem den Bereich im Stadion betreffen. Den Rest haben die Mitarbeiter des Forsts schon in den letzen Wochen auf Vordermann gebracht. Davon hat sich auch Lokalmatadorin Sabine Spitz ein Bild gemacht und die Strecke mit einer Actioncam "on Board" aufgenommen. So kann jeder einmal die 3,9 Kilometer lange Runde aus Fahrersicht betrachten, was sehr beeindruckend ist (Link: https://vimeo.com/138623030).


Der Kurs beim Waldbad wurde für die Deutsche Meisterschaft 2012 eingeweiht. Dass der Kurs auch internationalen Ansprüchen genügt, wurde damals schon bei der Konzeption berücksichtigt und nach Fertigstellung auch von zahlreichen Weltklassebikern bestätigt. Diese werden sich auch am 19./20.09. dort wieder tummeln und sicher Spaß haben.


Nicht zuletzt dafür wurde auch ein neuer Streckenteil zwischen Start und "Labyrinth" integriert: Eine super steile Einfahrt und ein technischer Singletrail machen die Runde noch spektakulärer und vor allem auch noch zuschauerfreunlicher, als sie es ohnehin schon ist. Ansonsten wurde Detailpflege betrieben, um zum Finale der Internationalen MTB-Bundesliga dem großen und international hochklassigen Starterfeld Top-Bedingungen zu bieten.


Vor allem wird aber dem Zuschauer einiges geboten, wenn die Profis auf dem Kurs zeigen, wie internationaler Spitzensport auf dem Mountainbike aussieht: kraftvolle Antritte, Ausdauer, feinfühlige Fahrtechnik, spektakuläre Downhills, Sprünge und Mut zur Geschwindigkeit auch in schwierigen Passagen.


Die Gold Trophy wird den guten Ruf Bad Säckingens und der Region als MTB-Destination damit auch weit über Deutschland hinaus verbreiten.


 

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Straßen-Weltmeisterschaft in Richmond (USA): Deutsches WM-Team komplett

 

 

 

 

Der Bund Deutscher Radfahrer schickt 34 Athletinnen und Athleten zur Straßen-Weltmeisterschaft nach Richmond. Heute gibt der BDR sein endgültiges Aufgebot für die Straßen-Weltmeisterschaften in Richmond/USA (20.-28. September 2015) bekannt.

 



Elite Männer:

  • Zeitfahren (2 Startplätze): Nikias Arndt (Giant-Alpecin/Bonn), Tony Martin (Etixx-Quick Step/Eschborn)
  • Straßenrennen (9): John Degenkolb (Frankfurt), Johannes Fröhlinger (Freiburg), Simon Geschke (alle Giant-Alpecin/Freiburg), André Greipel (Lotto-Soudal/Hürth), Christian Knees (Sky/Rheinbach), Paul Martens (Lotto-NL Jumbo/Rostock), Tony Martin, Marcel Sieberg (Lotto-Soudal/Bocholt), Paul Voß (Bora Argon 18/Girona (Spanien))

 

Elite Frauen:

  • Zeitfahren (4): Lisa Brennauer (Durach/als Titelverteidigerin gesetzt), Trixi Worrack (Bad Doberan), Mieke Kröger (alle Velocio SRAM/Bielefeld/als Europameisterin gesetzt), Corinna Lechner (SV Altenburg/Erfurt)
  • Straßenrennen (7): Charlotte Becker (Wiggle – Honda/Berlin), Brennauer, Kathrin Hammes (Tibco SVB/Freiburg), Romy Kasper (Boels Dolmans/Forst), Claudia Lichtenberg (Liv-Plantur/München), Stephanie Pohl (Cottbus/RSC Cottbus), Worrack
  • Ersatz: Hanka Kupfernagel (Wolfis Bike Shop/maxx-Solar/Merdingen)

Juniorinnen:

  • Zeitfahren (2): Christa Riffel (RSV E. Oberhausen/Graben-Neudorf)
  • Straßenrennen (4): Liane Lippert (Seerose Friedrichshafen/Friedrichshafen), Lisa Neumüller (RSV Kolbermoor/Kolbermoor), Lena Ostler (Equipe Velo Oberland/Bad Wiessee), Christa Riffel

 

U23 – Männer:

  • Zeitfahren (2): Lennard Kämna (Team Stölting/Fischerhude), Max Schachmann (AWT Greenway/Erfurt)
  • Straßenrennen (5): Kämna, Schachmann, Jan Dieteren (Leopard Dev./Bensheim), Jonas Koch (rad-net ROSE Team/Rottweil), Nils Politt (Team Stölting/Hürth),
  • Ersatz: Johannes Weber (KT Team Stuttgart/Tuntenhausen)


Junioren:

  • Zeitfahren (2): Leo Appelt (Blau Gelb Langenhagen/Hannover), Max Singer (RV Wanderer Schorndorf/Urbach)
  • Straßenrennen (6): Appelt, Singer, Patrick Haller (RSC Ingolstadt/Ingolstadt), Max Kanter (RSC Cottbus/Cottbus), Martin Salmon (RV Dudenhofen/Dudenhofen), Georg Zimmermann (E-Racers Augsburg/Neusäß)
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Focus 24h MTB-Rennen von Stuttgart: Ein Event mit Zukunft

© Sportograf
© Sportograf

 

 

Mit 800 Teilnehmern hat das erste "Focus 24h MTB-Rennen von Stuttgart epowered by Bosch" am vergangenen Wochenende in der Messe Stuttgart eine gelungene Premiere erlebt.  Die einfallsreiche Streckenführung und die großartige Atmosphäre in der Messe-Halle fanden sehr viel Anerkennung, die Planungen für 2016 haben bereits begonnen.  Premieren-Sieger: das MHW Cube Racing Team.

 

"Vielen Dank für die tolle Veranstaltung. Super organisiert." Der Kommentar des Nürtingers Axel Traub vom CSV MTB Team fasst das Feedback gut zusammen, das sich bei den Organisatoren der ersten Focus 24 Stunden von Stuttgart epowered by Bosch am Sonntagnachmittag ansammelte.


24 Stunden auf dem Mountainbike. Zig mal die 7,5 Kilometer durch die Messehalle, im Bosch Parkhaus die A8 überquerend,  die startenden und landenden Jumbo-Jets im Blick, die Nacht mit ihren Lampen durchschneidend, erlebten, erlitten und genossen die 800 Mountainbike-Enthusiasten dieses "race around the clock".


"Wir können mit der ersten Auflage mehr als nur zufrieden sein", bilanzierte Albrecht Röder von der Freunde Eventagentur.  Auch vom Hausherrn, der Landesmesse Stuttgart, kam gleich eine überaus erfreuliche Rückmeldung. "Die Stimmung war klasse, und wir haben durchweg Positives mitgeteilt bekommen",  so Stefan Lohnert, der  als Bereichsleiter die Gastveranstaltungen der Landesmesse verantwortet.  


Ein Highlight war der emotionale  Zieleinlauf. Wenn die Glückshormone quasi in Strömen durch die Biker schießen und auch der Beobachter eine Gänsehaut bekommt – das motiviert sofort für ein nächstes Mal. Auch wenn man in diesem Moment froh ist, dass die Anstrengungen jetzt vorbei sind.

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Suzuki Nine Knights MTB 2015: Henke hat die beste Linie

Alle Fotos: Suzuki Pressefotos
Alle Fotos: Suzuki Pressefotos

 

 



Am Freitag, 4. September 2015, endete der Suzuki Nine Knights MTB 2015 nach einer Woche voller Film- und Fotoshootings mit dem abschließenden Freeride-Contest. Bei der Jam-Session am Mottolino Fun Mountain in Livigno (ITA) konnten die Mountainbiker

in zwei Kategorien antreten.

Auf dem spektakulären Slopestyle-Kurs mit Start am eindrucksvollen „Il Castello“ gewann Peter Henke (GER) die "Best Full Line". Diego Caverzasi (ITA) zeigte die beste Trick-Combo und gewann überraschend die "Best Castle Section".  Für Aufsehen sorgten die "Jungen Wilden", insbesondere Nicholi Rogatkin (USA) mit der weltweit ersten Cashroll auf einem Downhill-Bike und der 18-jährige Adolf Silva (ESP) mit einem massiven Double Backflip.


 

Best Full Line
Im Gegensatz zu einigen Ridern, die sich ganz auf die "Castle Section" im oberen Teil des Kurses konzentrierten, fuhr der Ingelheimer Peter Henke (GER) die gesamte Linie und nutzte jedes Hindernis für Tricks. Im besten Run des Tages zeigte Henke u.a. drei verschiedene 360s und einen Double-Backflip. "Das war mein erster Event nach meiner
Verletzung. Einen Podiumsplatz hätte ich nie erwartet. Aber ich fühle mich hier sehr wohl. Ich bin in der Woche viel gefahren, und in meinem letzten Run hat einfach alles gestimmt", freute er sich. Eine ähnlich starke Linie fuhr der zweitplatzierte Sam Reynolds (GBR), der von Anfang an richtig Gas gab. Sam Pilgrim (GBR) landete dicht dahinter auf Platz drei.

 

 

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MTB-Weltmeisterschaft: BDR zieht zufriedene Bilanz

Silbermedaillengewinner der Junioren: Maximilian Brandl © EGO-Promotion
Silbermedaillengewinner der Junioren: Maximilian Brandl © EGO-Promotion





Eine Gold-, zwei Silber- und drei Bronzemedaillen sind die Ausbeute des Bund Deutscher Radfahrer bei den Mountainbike- und Trial-Weltmeisterschaften in Vallnord in Andorra.



"Schade, dass es bei Manuel Fumic nicht zu einer Medaille gereicht hat. Er hat eine großartige Leistung gezeigt und bewiesen, dass er zur Weltspitze gehört. Insgesamt können wir mit den Ergebnissen dieser WM zufrieden sein", zog BDR-Sportdirektor Patrick Moster ein erstes Fazit. "Sabine Spitz hat aufs Neue gezeigt, dass sie sich auf den Punkt vorbereiten kann; Helen Groberts elfter Rang geht voll in Ordnung, sie hat als sehr junge Sportlerin eine gute Perspektive, und im Juniorenbereich waren wir mit Platz zwei und vier sowie Rang acht bei den weiblichen Juniorinnen auch sehr stark", so Moster. "Leider ist es uns aber noch nicht gelungen, die guten Leistungen früherer Juniorenjahrgänge im U23-Bereich zu stabilisieren."



Der EM-Dritte und aktuelle Deutsche Meister Manuel Fumic (Kirchheim/Cannondale Factory Racing ) musste sich zum Abschluss der Cross Country-Wettbewerbe am Samstag im Eliterennen der Männer mit dem undankbaren vierten Platz hinter dem Schweizer Weltmeister Nino Schurter, dem französischen Titelverteidiger Julien Absalon und Ondrej Cink (CZE) zufrieden geben. Bronze verpasste Fumic nur um sieben Sekunden. Für Schurter war es bereits der vierte WM-Titel.



"Ich habe sie schon gesehen, die Medaille, darum bin ich schon enttäuscht. Aber Cink war am Berg einfach schneller", sagte der Kirchheimer Fumic im Ziel. "Ich wusste, dass ich am höchsten Punkt an ihm dran sein musste, doch da hatte ich dann 15 Sekunden Rückstand, die konnte ich nicht mehr voll aufholen."



Bei den Frauen sorgten Sabine Spitz (Achte), Helen Grobert (Elfte) und Adelheid Morath (13.) für ein zufriedenstellendes Ergebnis. Weltmeisterin wurde die Französin Pauline Ferrand Prevot, die damit nach der Straßen-WM im Oktober 2014 und den Querfeldein-Titelkämpfen im Januar 2015 ihr drittes Regenbogentrikot innerhalb eines Jahres gewann. Sie setzte sich bereits ab der zweiten Runde uneinholbar an die Spitze, während Sabine Spitz von Startposition 14 ihre Aufholjagd startete und auf dem technisch überaus anspruchsvollen Kurs Runde für Runde Plätze gut machte.



Doch dann verletzte sie sich mit ihrem Pedal an der Kniekehle, kam aus dem Rhythmus und fiel von Platz sechs auf Rang acht zurück. "Ich bin aber schon zufrieden. Man muss die Leistungsdichte sehen. Es war vieles möglich heute", sagte die Olympiasiegerin von Peking nach dem Rennen.



Gut lief es – trotz eines Sturzes nach dem Start – für Helen Grobert: "Es war heute ein Mega-Rennen, ich hatte so gute Beine. Aber es war am Anfang einfach sehr schwierig, nach vorne zu kommen. Ich konnte mich nicht mehr auf meinen Rhythmus konzentrieren, es ging nur ums Überholen. Mitte des Rennens war ich am Limit. Aber am Ende ging es wieder", sagte Grobert.



Das beste Rennen bei diesen Weltmeisterschaften lieferten die Junioren. Der deutsche Juniorenmeister Maximilian Brandl vom RV Viktoria Wombach musste im Finale nur den dänischen Titelverteidiger Simon Andreassen ziehen lassen und eroberte sich die Silbermedaille. Teamkollege Robin Hofmann rundete als Vierter das starke Abschneiden der BDR-Junioren ab.



Brandl gehörte von Beginn an zu den dominierenden Fahrern im Rennen. Während der spätere Weltmeister aber nach der Hälfte des Rennens davonzog, lieferte sich der Deutsche Meister und EM-Dritte ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit dem Kolumbianer Egan Bernal, den er aber in der letzten Runde deutlich distanzieren (32 Sekunden) und auf den dritten Platz verdrängen konnte. "Das war definitiv das härteste Rennen meiner Karriere. Andreassen konnte ich heute nicht schlagen, aber Bernal war auf den letzten Metern schwächer. Ich habe mir mein Rennen gut eingeteilt und konnte in der letzten Runde an ihm vorbeiziehen", kommentierte Brandl seinen erfolgreichen WM-Lauf: "Silber ist ein riesiger Erfolg für mich."



Bei den Juniorinnen belegte Antonia Daubermann (TGV Schotten/LV Hessen) als beste BDR-Starterin in dem von Martina Berta (Italien) gewonnenen WM-Kampf Rang acht. Felicitas Geiger (RV Wombach/LV Bayern) wurde Elfte.

Die deutschen U23-Biker konnten dagegen die Erwartungen nicht erfüllen. Der Deutsche Meister Georg Egger sorgte bei den Männern als 28. für das beste Resultat; bei den U23-Frauen landete die einzige deutsche Starterin Sofia Wiedenroth auf Platz 24. Die Weltmeistertitel gingen an den Neuseeländer Anton Cooper und bei den Damen an die Schweizerin Ramona Forchini. "Ich habe schnell gemerkt, dass es heute nicht so geht. Das Gefühl war komisch, keine Ahnung was los war", kommentierte Georg Egger (Gessertshausen) sein enttäuschendes Resultat. Er hatte sich eine Top-Ten-Platzierung erhofft.



Im Teamrelay, dem Cross-Country-Staffelrennen, belegte das BDR-Quartett einen guten fünften Platz. In der Besetzung Ben Zwiehoff, Robin Hofmann, Sabine Spitz und Manuel Fumic hatten die vier knapp eineinhalb Minuten Rückstand auf Frankreich, die ihren Titel von 2014 verteidigen konnten. Silber ging an Dänemark, Bronze an Italien.

Die zweite Medaille im Cross-Country gewann bereits am Eröffnungstag Simon Gegenheimer aus Aalen im Ausscheidungsrennen hinter Daniel Federspiel (Österreich) und Samuel Gaze (Neuseeland). Es war die erste Medaille für den BDR in dieser noch jungen WM-Disziplin. "Im ersten Moment war ich enttäuscht, dass es nicht Silber wurde, auch weil es zuvor so leicht ging. Aber im Nachhinein muss ich sagen, es ist schon cool, weil es bei mir ja noch nie geklappt mit dem WM-Finale", freute sich der 26-Jährige über den Bronzerang.



Der Deutsche Meister David Horvath schied im Viertelfinale aus, nachdem ihn der Italiener Luca Braidot bedrängt hatte und Horvath kurz vor der Zielgeraden aus der Spur brachte. "Mein Ziel war das Viertelfinale, das habe ich erreicht. Aber so auszuscheiden, ist natürlich ärgerlich", meinte Horvath. Bei den Damen verpasste Nadine Rieder das Finale und belegte am Ende Rang sieben. Sie war gegen die Titelverteidigerin Kathrin Stirnemann und deren Nachfolgerin Linda Indergand im Halbfinale ausgeschieden.



Für die größte Medaillenausbeute sorgten die Trial-Spezialisten des BDR. Dominik Oswald (MSC Münstertal) konnte seinen WM-Titel im Trial 20 Zoll der Junioren erfolgreich verteidigen und gewann am Samstag auch noch Silber im Trial 26 Zoll. Mit nur neun Fehlerpunkten setzte sich der Sportler vom MSC Münstertal bei seinem Sieg klar vor dem Spanier Sebastian Ruiz und Johan Buchwalder aus der Schweiz durch. Im 26-Zoll-Wettbewerb lag er nur zwei Punkte (insgesamt 8) hinter Weltmeister Nicolas Vallee aus Frankreich, aber deutlich vor dem Franzosen Nicolas Fleury (36 Punkte). Auf dem vierten Platz landete Jannis Oing ((Trial-Club Stadtlohn).



Die erst 16-jährige Nina Reichenbach (RMSC Oelbronn) belegte im Frauenfinale einen großartigen dritten Platz hinter Janine Jungfels aus Australien und Tatiana Janickova aus der Slowakei. In der 20-Zoll-Klasse der Männer ging Raphael Pils (MSC Schatthausen) nach einem Sturz leer aus. Weltmeister wurde Abel Mustieles aus Spanien vor Lucien Leiser aus der Schweiz. In der Männerklasse 26 Zoll erreichte Hennes Herrmann ( MSC Thalheim) den fünften Platz. Zum Auftakt der Trial-Wettkämpfe gewann die deutsche Mannschaft Bronze im Teamwettbewerb.

 

 


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MTB-WM in Andorra: Junior Max Brandl erkämpft sich WM-Silber

© Marius Maasewerd/EGO Promotion
© Marius Maasewerd/EGO Promotion




Mit einer großartigen Vorstellung hat sich Max Brandl vom Lexware Mountainbike Team bei der Weltmeisterschaft in Andorra die Silbermedaille geholt. Seine Teamkollegen aus der Hochschwarzwälder Equipe, Lars Koch, Torben Drach und Anna Saier, konnten sich leider nur für Brandl, aber nicht für sich selbst freuen.


Wenn man erklären wollte, was unbändige Freude ist: Max Brandl hat am Donnerstag im Bikepark Vallnord Bilder dazu geliefert. Er streckte bei der Zieleinfahrt die Arme in die Höhe, einmal, zweimal, dreimal, umarmte im Zielraum zuerst Goldmedaillengewinner Simon Andreassen, legte sich auf den Boden, warf seinen Helm in die Höhe, wurde auf dem nassen Asphalt von Bundestrainer Marc Schäfer geherzt, dann überwand Teamkollege David Horvath die Barriere und legte sich auf den nassen Kumpel einfach drauf. Schließlich schaffte es auch noch seine Freundin Lynn, und es gab eine heftige Umarmung.

"Es ist unglaublich. Ich kann das gar nicht beschreiben", sollte er später bei der Pressekonferenz sagen. Nicht beschreiben, wie sehr ihn diese Emotionen erfüllten. Vielleicht weil es "definitiv das härteste Rennen" seiner Karriere war. Vielleicht auch, weil so viel mentale Stärke dazu gehörte, sich gegen den Kolumbianer Egan Bernal im Kampf um Silber durchzusetzen. Und sich die ungeheure Anspannung in pure Freude verwandelte.  In einem schwierigen Rennen, mit wiederholten Regenfällen in der Höhenlage von 1900 Metern.

"Diesen Zweikampf habe ich im Kopf entschieden", bekannte Max Brandl. Während sich Titelverteidiger Simon Andreassen schon in der ersten Runde absetzen konnte und enteilte, duellierte sich der Lexware-Fahrer mit dem Vize-Weltmeister des Vorjahres über die restlichen vier Runden.


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Simon Gegenheimer holt Bronze bei Andorra-WM

Gegenheimer holt Bronze in Andorra © Team Rose Vaujany fueled by Ultrasports
Gegenheimer holt Bronze in Andorra © Team Rose Vaujany fueled by Ultrasports

 

 

Simon Gegenheimer (GER/26) hat bei der Weltmeisterschaft in Andorra die Bronzemedaille im Eliminator-Sprint gewonnen. In einem packenden Finale setzten sich mit Federspiel (AUT/28), Gaze (NEZ/19) und Gegenheimer die drei weltbesten Sprinter durch und machten die Podestplätze unter sich aus. Der zweimalige Weltcupsieger vom Team Rose Vaujany fueled by Ultrasports holt mit dieser Leistung auch die erste Sprint-Medaille für die deutsche Nationalmannschaft.



Zum Auftakt der Weltmeisterschaft in Andorra nahm direkt ein Deutscher eine Medaille mit nach Hause. Die
Kulisse dafür bot die Skistation von Vallnord. Dort oben auf 1.900 Meter über Meereshöhe werden die Titel im
Mountainbike 2015 vergeben, und Simon Gegenheimer musste gleich am ersten Tag sein Können im
Nationaltrikot beweisen. Die Strecke führte zu Beginn über Gras und Skihänge, anschließend meisterten die
Sportler nach ein paar Sprüngen eine Waldabfahrt, welche das Finale einleitete.


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MTB-Weltmeisterschaft in Andorra: Fumic ist Medaillenhoffnung

© BDR-Medienservice
© BDR-Medienservice



Manuel Fumic ist Deutschlands Medaillenhoffnung bei den Mountainbike-Weltmeisterschaften in Vallnord in Andorra, die am 1. September mit dem Sprintwettbewerb (Eliminator) beginnen.

Fumics sechster Platz im Gesamtweltcup und sein dritter Platz beim Weltcup in Windham vor zwei Wochen sind vielversprechend. Im letzten Jahr verpasste Fumic als Vierter (vor Moritz Milatz) nur knapp die Bronzemedaille. Im Juni wurde der Kirchheimer Dritter bei den Europameisterschaften in Italien.


Bei den Titelkämpfen vor einem Jahr in Norwegen holte Junior Schwarzbauer die einzige WM-Medaille (Bronze) für den BDR. Dazu gab es aber weitere Top-Ten-Ergebnisse wie den siebten Platz von Julian Schelb in der Kategorie U23 oder Sabine Spitz' achten Platz bei den Frauen. Von ihr weiß man, dass sie sich stets auf den Punkt vorbereiten kann. Die Olympiasiegerin wird in Vallnord wieder alles geben. Und Adelheid Morath lässt als Weltcup-Fünfte von Windham ebenfalls auf eine gute WM-Platzierung hoffen. Gute Chancen sieht man beim BDR auch in den Nachwuchsklassen der U23 und der Junioren sowie in den Trial-Wettbewerben.


Andorra, hoch in den Pyrenäen zwischen Frankreich und Spanien gelegen, ist der ideale Austragungsort für die Mountainbike-Weltmeisterschaften 2015. Das Resort Vallnord im Nordwesten des Landes bietet im Winter optimale Ski-Möglichkeiten und eignet sich im Sommer ideal zum Mountainbiken. Vallnord war 2013 sowie 2008 und 2009 jeweils Austragungsort eines Weltcup-Events und ist somit bestens auf die WM-Titelkämpfe vorbereitet.

Die Titelkämpfe enden am Sonntag mit den Downhill-Wettbewerben.

 

Der Zeitplan:

  • Dienstag, 1. September: Eliminator M und F
  • Mittwoch, 2. September: Teamrelay (Staffelwettbewerb)
  • Donnerstag, 3. September: Cross Country Junioren und Juniorinnen
  • Freitag, 4. September: Cross Country U23 M und F
  • Samstag, 5. September Cross Country Elite M und F
  • Sonntag, 6. September : Downhill alle Klassen

 

 

Der WM-Kader:

 

Männer Elite XCO/XCE:

Bauer, Markus (Bauer (KREIDLER Werksteam)

Fumic, Manuel (Cannondale Factory Racing)

Gegenheimer, Simon (Rose Vaujany fueled by Ultrasports) **

Gluth, Martin ((Paarl Media OMX Pro Team)

Hog, Heiko (RSV Bike-ARGE St. Märgen) **

Horvath, David (TV Gormaringen) **

Milatz, Moritz (Koch Engineering-Müsing Racing Team)

Schulte-Lünzum, Markus ((Focus XC Team)

Stiebjahn, Simon (Team Bulls)

 

Frauen Elite XCO/XCE:

Grobert, Helen (Ghost Factory Racing)

Morath, Adelheid (BH-Sr Suntour-KMC)

Rieder, Nadine ((RSV Sonthofen) **

Spitz, Sabine (Sabine Spitz Pro Team)

 

U23 Männer XCO:

Baum, Lukas (rad-net ROSE Team)

Bläsi, Johannes (TuS Obermünstertal)

Egger, Georg (MSC Wiesenbach)

Frey, Martin (Team Bulls)

Pfäffle, Christian (MTB Teck)

Zwiehoff, Ben (MSC Essen-Steele

 

U23 Frauen XCO:

Wiedenroth, Sofia ((TSV Niederstaufen)

 

Junioren XCO:

Brandl, Maximilian (RV Viktoria Wombach/LV Bayern)

Drach, Torben (SV Kirchzarten/LV Baden)

Hofmann, Robin (RV Viktoria Wombach/LV Bayern)

Koch, Lars (SC Furtwangen/LV Baden)

Schneller, Simon (TV 63 Oberlengenhardt/LV Württemberg)

 

Juniorinnen XCO:

Daubermann, Antonia (TGV Schotten/LV Hessen)

Geiger, Felicitas (RV Victoria Wombch)

Mai, Clarissa (SC Hausach/LV Baden)

Saier, Anna ((RSG Offenburg-Fessenbach/LV Baden)

 

**Die Sportler/Sportlerinnen sind ausschließlich für die Disziplin Sprint vorgesehen.

 

Downhill:

Männer:

Johannes Fischbach (Ghost Factory Racing)

Benny Strasser (Radon Magura)

Jasper Jauch (Soulrider)

Jacques Bouvet (Team Bulls)

Erik Irmisch (RSG 52 Stolberg)

Christian Textor (Team Bulls)

Silas Grandy (Junioren)

 

Frauen:

Harriet Rücknagel (RSV Rederberch)

Steffi Marth (RSV Plessa)

 

Trial:

Dominik Oswald (MSC Münstertal), Raphael Pils (MSC Schatthausen), Nina Reichenbach RMSC Oelbronn), Hannes Herrmann (MSC Thalheim), Jonathan Sandritter (MSC Schatthausen), Matthias Mrohs (MSC Schatthausen), Jannis Oing (Trial-Club Stadtlohn), Simon Fuchs (MTG Kiefersfelden), Henri Tredup (RSG Schotten), Jonas Friedrich (RMSC Oelbronn), Nils-Obed Riecker (Sportler ruft Sportler), Rico Baak (MSC Salzbödetal), Heiko Lehmann (BMX-Club Württemberg), Luis Tredup (RSG Schotten), Nils Mattmüller (MSC Münstertal), Larena Hees (MSC Salzbödetal).



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Die Sonne lachte auf dem Harkortberg: Mountainbiker in Bestform

 

 

 

Die Stimmen auf dem Harkortberg in Wetter an der Ruhr waren sich am vergangenen Sonntag einig: das ABUS-Ruhrbike-Festival hat in diesem Jahr völlig neue Maßstäbe gesetzt. Bereits in den Vorankündigungen zeigte sich, dass das diesjährige Mountainbike-Event etwas Besonderes wird. Doch was die ausrichtenden Vereine RSC Tretlager Ruhr und MBC Bochum an diesem Wochenende zeigten, hat alle Erwartungen übertroffen.


Bei bestem Wetter begann das Festival erstmals schon am Freitag mit einer großen Testaktion. Die Veranstalter konnten den kalifornischen Radhersteller Specialized für sich gewinnen, der mit knapp 200 Leihfahrrädern seine Produkte der kommenden Saison zum Testen bereitstellte.


Am Samstag startete der legendäre ABUS-Ruhrbike-Marathon mit einer Star-Besetzung. Radsport-Legenden wie Udo Bölts oder Carsten Bresser standen zusammen mit rund 600 Profi- und Amateur-Sportlern aus ganz Deutschland und Umgebung an der Startlinie. Der amtierende Europameister in der Staffel, Ben Zwiehoff, konnte die Mitteldistanz für sich entscheiden. Das Essener Nachwuchstalent setzte sich schon früh von seinen Verfolgern ab und absolvierte in einer unglaublichen Zeit von nur 2:17 Stunden die rund 50 Kilometer mit 1.800 Höhenmetern.


Europameister gewinnt
"Das Ruhrbike-Festival 2015 war das beste seit langer Zeit. Zahlreiche Fans an der Strecke, die mich an beiden Tagen frenetisch angefeuert haben, das macht die Rennen in der Heimat so besonders. Ihr habt hier einfach eine der schönsten Strecken in Deutschland", lobte Zwiehoff die Veranstalter. Sein Trainingspartner Florian Kortüm vom MBC Bochum legte mit Rang zwei bei den Herren einen perfekten Start in das Wochenende hin. Dies sollte allerdings nicht das einzige Top-Resultat für die ausrichtenden Vereine sein.


Lokalmatadoren spielen den Heimvorteil perfekt aus
Bei den Cross-Country-Rennen am Sonntag wurde im Rahmen des Deutschland Cup auch die Landesverbandsmeisterschaft ausgetragen. Zwiehoff, der die Rennen in Wetter als WM-Vorbereitung nutzte, entschied auch das Elite-Rennen am Sonntag für sich und drängte Marco Intravaia vom RSC Tretlager Ruhr auf Rang 3. Kortüm spielte im U23-Rennen seinen Heimvorteil aus, fuhr souverän zum Sieg und sicherte sich damit auch den Titel des Landesmeisters NRW.Bei den Schüler-Rennen zeigte sich auch die erfolgreiche Jugendarbeit der beiden ausrichtenden Vereine. Insgesamt sieben Mal konnten sich die lokalen Fahrer auf dem Podium zeigen.


Politik beeindruckt vom Engagement
Neben den sportlichen Erfolgen, unterstrich das ABUS-Ruhrbike-Festival in diesem Jahr auch noch einmal seine kulturelle Stellung als zweitgrößte Veranstaltung in Wetter (Ruhr). Mit seinem Festival-Charakter lockte sie wieder zahlreichte Besucher abseits des Sports auf den Harkortberg, was auch den Bürgermeister der Stadt Wetter (Ruhr), Frank Hasenberg, staunen ließ. Da blieb auch ihm nichts anderes übrig, als gleich eine Testrunde mit einem E-Bike über den Harkortberg zu drehen. Die stellvertretende Landrätin Sabine Kelm-Schmidt bedankte sich bei den Veranstaltern für ihr unglaubliches ehrenamtliches Engagement und betonte die Bedeutung des Festivals für den ganzen Ennepe-Ruhr-Kreis.



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Bahn-WM: Viertes und fünftes Gold • Weltmeister im Four-Cross

© BDR-Medienservice
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Am letzten Tag der Bahn-Weltmeisterschaften der Junioren und Juniorinnen holte Emma Hinze in Astana ihre dritte Goldmedaille und Moritz Meißner seine zweite bronzene.


Außerdem feierte der BDR an diesem Wochenende seinen ersten Four-Cross-Weltmeister.


Mit fünf Gold-, einer Silber- und drei Bronzemedaillen übertrafen die Juniorinnen und Junioren bei der Bahn-WM die Erwartungen. Im letzten Jahr mit einem Titel (Teamsprint Juniorinnen) und jeweils zwei Silber- und zwei Bronzemedaillen heimgekehrt, konnten  sie diesmal die Medaillenausbeute deutlich steigern.


Herausragende Athletinnen waren dabei die beiden Sprinterinnen Emma Hinze (Cottbus) und Pauline Grabosch (Osterweddingen), die neben Gold im Teamsprint auch als Solistinnen erfolgreich waren: Hinze gewann am Samstag Gold im Sprint, nachdem sie bereits Silber im 500-m-Zeitfahren hinter Grabosch gewonnen hatte, die damit ihren ersten internationalen  Einzeltitel feierte. Hinze konnte am Schlusstag ihren dritten WM-Titel im Keirin feiern. Bei den Europameisterschaften vor vier Wochen in Athen gewann die Cottbuserin alle möglichen Goldmedaillen im Kurzzeitbereich.


Im Ausdauerbereich der Juniorinnen gab es Achtungserfolge für den Vierer (fünfter Platz) und für Laura Süßemilch (Biberach) im Scratch, wo sie als Vierte nur knapp das Podium verpasste.


Bei den männlichen Junioren überzeugte der Hannoveraner Leo Appelt mit einer Glanzleistung in der Einerverfolgung.  In 3:15,432 Minuten verbesserte er seinen erst in der Qualifikation neu aufgestellten deutschen Rekord erneut um mehr als eine Sekunde. In der Mannschaftsverfolgung verpasste das Quartett des BDR als Vierte das Podium, unterlag im Finale Russland. Im Omnium gewann der Cottbuser Max Kanter die Bronzemedaille.


In den Kurzzeitdisziplinen überzeugte vor allem Moritz Meißner aus Cottbus, der sich im Keirin und nach dem Sprintfinale am Sonntag jeweils die Bronzemedaille umhängen durfte.  „Emma und Pauline waren die überragenden Athletinnen dieser Weltmeisterschaft, was uns sehr stolz macht. Aber wir konnten auch in anderen Disziplinen überzeugen, vor allem in der Einerverfolgung, die Leo Appelt auf sensationelle Weise gewann. Der Junioren-Vierer hat es leider nicht aufs Podium geschafft, was zeigt, dass wir noch weiter hart arbeiten müssen. Doch die Erfolge von Astana bestätigen bereits unsere gute Nachwuchsarbeit. Aber darauf werden wir uns keinesfalls ausruhen",  zog BDR-Vize-Präsident Günter Schabel eine erste Bilanz.

 

 

Göhler Weltmeister im Four Cross

Nicht nur auf der Bahn feierten die Aktiven des BDR an diesem Wochenende große Erfolge: Der Berliner Aiko Göhler bezwang bei den Weltmeisterschaften im Four-Cross im italienischen Val di Sole überraschend den Briten Luke Cryer und Benedikt Last aus Betzingen.  "Ich kann es noch gar nicht glauben, Weltmeister zu sein", jubelte Göhler, der bereits in der Qualifikation mit dem zweiten Platz hinter dem Österreicher Hannes Slavik aufhorchen ließ. "Trotzdem habe ich mich nicht als Mitfavorit gesehen. Meine Läufe waren immer so hart, und ich habe nicht mal auf eine Medaille spekuliert." 


Den Erfolg der deutschen Biker rundete die Cottbuserin Steffi Marth ab, die wie im Vorjahr Bronze gewann. "Ich war vielleicht zu nervös, weil ich dieses Jahr noch keinen Four-Cross bestritten habe. Aber wieder WM-Bronze zu gewinnen ist schon cool", sagte sie nach dem Rennen. Die Stuttgarterin Katrin Karkhoff belegte Rang sieben.




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