Sabine Spitz: Durch den Dschungel aufs Weltcup-Podium

Noch vor drei Wochen musste sich Sabine Spitz Sorgen machen, ob sie beim ersten Weltcup im australischen Cairns überhaupt an den Start gehen kann. Eine Knieprellung, die sich eineinhalb Wochen vor der Abreise nach Down Under bei einem Sturz zugezogen hatte, schien dies in Frage zu stellen ...

 

Mit viel Therapie und eisernem Willen gab es dann seitens des behandelnden Arztes doch grünes Licht. Und jetzt schaffte Sabine Spitz beim Weltcup Auftakt auf dem vier Kilometer langen Kurs durch den Dschungel fast sensationell den Sprung auf das erweiterte Top-5-Weltcup-Podium.


Nach einem guten Start zeigte sich die Marathon-Europameisterin von Beginn an in den vorderen Regionen des 50 Damen starken Feldes. Vor allem in den Anstiegen machte sie immer wieder Boden gut und schaffte so zusammen mit der Kanadierin Pendrel den Anschluss an die erste Verfolgergruppe um Platz 3. In den technisch sehr schwierigen Abfahrten verlor sie zwar immer etwas Zeit, konnte sich aber souverän auf Platz 5 behaupten. Sie lag damit nach den insgesamt sechs Runden 1:24 Min hinter Siegerin Annika Langvad (DEN), die eine Siegerzeit von 1:28:41 Std. hatte.


"Es lief perfekt heute. In der ersten Runde hielt ich mich etwas zurück, um bei den schwül-heißen Bedingungen meinen Rhythmus zu finden. Den konnte ich dann bis zum Ende problemlos durchfahren", erklärte die Deutsche Rekordmeisterin und freute sich: "Ich bin super glücklich, wieder auf dem Weltcup-Podium zu sein. Die Richtung mit Blick auf Rio stimmt auf jeden Fall. Darauf kann ich aufbauen."
 

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