Eva nazionale: Lechner ist Cross-Italienmeisterin

Eva Lechner © EGO-Promotion/Armin M. Küstenbrück
Eva Lechner © EGO-Promotion/Armin M. Küstenbrück

Zwei Rennen, zwei Erfolge. Zweiter Platz zum Giro-Abschluss am Dreikönigstag. Vier Tage später die Titelverteidigung als Cross-Italienmeisterin. Eva Lechner ist zufrieden. Der Weltcup kann kommen.

 

Giro-Zweite
Eva Lechner kennt die Situation nur allzu gut. Als Favoritin am Start. Dann ein Defekt, und weg sind die anderen. Nicht dass es einer Eva Lechner schwer fallen würde aufzuholen, aber wenn es bereits zu Beginn des Rennes passiert, dann kann auch ein Champion nicht mehr siegen. So war es bei den Weltmeisterschaften 2015 und so war es auch zum Abschluss des Giro d’Italia im Radcross 2016. In den Farben ihres neuen Luna-Teams setzte sich Eva Lechner am Dreikönigstag mit Alice Maria Arzuffi gleich zu Beginn des Rennens an die Spitze. Alles schien auf einen Zweikampf der beiden Italo-Profis hinauszulaufen.

 

Doch dann das Pech: Eva Lechner fährt einen Platten ein, muss fast die ganze Runde das Rad bis in die Boxen schieben. Damit war es um den Sieg geschehen. Beachtlich, dass die Südtirolerin und derzeit eine der besten Crosserinnen der Welt noch den zweiten Platz holen konnte. Mit 15 Sekunden Rückstand hinter Alice Arzuffi und noch vor Chiara Teocchi, die immerhin im Rosa Trikot angetreten war und dieses auch am Ende verteidigen konnte. Damit ist Teocchi die Siegerin des Giro d’Italia im Radcross in der Kategorie Elite Damen. Das Trikot der besten Nachwuchsfahrerin ging an Sara Casasola aus der Provinz Trient, quasi einer Nachbarin der Südtirolerin Eva Lechner.
 
Cross-Italienmeisterin
Die Revanche dann vier Tage später. In Monte Prat bei den nationalen Meisterschaften im Radcross. Eva Lechner gelingt ein Sprintsieg für die Titelverteidigung. Vor Alice Maria Arzuffi, die damit U23-Italienmeisterin wird. Zweiter Platz ebenfalls für eine Südtirolerin: Anna Oberparleiter vor Chiara Teocchi, die zuvor die nationale Rennserie "Giro d’Italia Ciclocross" gewonnen hatte. Erwähnenswert aus Sicht von Trentino-Südtirol bei den Junioren auch der Sieg des Südtirolers Jakob Dorigoni und von Platz zwei der Trentinerin Sara Casasola hinter Francesca Baroni.
 
Redaktion: Dr. Josef Bernhart

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