Dano gewinnt die deutsche Gravel-Premiere

Diese Rennpremiere auf deutschem Boden hat einen wahrhaft würdigen Sieger gefunden. Seit geschätzten Ewigkeiten hat der Hamburger Mountainbiker und Crosser Stefan Danowski nicht nur mit unzähligen Siegen, sondern auch mit seinen humoristischen Rennberichten die Szene begeistert. Jetzt hat er sich unsterblich gemacht.  

 

Stefan Danowski hat das erste Gravel Race auf deutschem Boden für sich entschieden und als schnellster Fahrer beim "Cannondale Road Riot powered by Panaracer" Geschichte geschrieben. Der 44-jährige Top-Master meisterte den fünf Mal zu bewältigenden, 5,39 Kilometer langen Rundkurs in 1:09.05,9 Stunden noch 1:12 Minuten vor dem Sieger der Männerklasse. Hendrik Franke war nach 1:10.18,5 Stunden im Ziel und verwies Rembert Noldes mit 4,7 Sekunden Vorsprung auf Platz zwei.


Kein Wunder also, dass Danowski, seines Zeichens ein ausgeschriebenes Mountainbike Marathon-Ass sowie Cross-Spezialist, sehr zufrieden mit dem Rennausgang sowie dem Rennverlauf war. "Es war extrem schön, ein sehr toller Kurs. Es hat Spaß gemacht, auch wenn es extrem viel bergauf ging", so 'Dano', der sich schon auf der zweiten Runde des extrem schnellen Rennens von den ihn jagenden
Teilnehmern der Männerkategorie abgesetzt hatte. "Das ist natürlich das Schöne an den Gravel-Rädern. Die sind richtig schnell im Gelände. Da sind zwischenzeitlich Mountainbiker direkt neben uns gefahren, die hatten keine Chance."

 

Bei den Damen setzte sich – wie zu erwarten – die Favoritin durch. Jessica Lambrecht, Deutsche Radcross-Meisterin von 2015, absolvierte die komplette Renndistanz Renndistanz (26,95 km, 745 Höhenmetern) in einer Zeit von 1:19.22,7.


Beim Gravel Race, einem Rennformat aus den USA, fahren die Teilnehmer auf Renn- bzw. Gravelrädern auf Schotter-, Wald- und Wiesenwegen auf einem ausgewiesenem Rundkurs, der teils mit Hindernissen gespickt ist.

 

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