Die Fahrradtechnik entwickelt sich rasant weiter und mit ihr die gesetzlichen Anforderungen. Um Hersteller, Importeure und Entwickler auf die kommenden gesetzlichen Änderungen vorzubereiten, startet die velotech.de GmbH eine bundesweite Vortrags- und Diskussionsreihe. In Hamburg, Schweinfurt und München stehen die neue EU-Maschinenverordnung (2023/1230) sowie die EU-Batterieverordnung im Fokus.
Die neue Maschinenverordnung tritt am 20. Januar 2027 verbindlich in Kraft und ersetzt die bisherige Maschinenrichtlinie. Für die Branche bedeutet dies einen Paradigmenwechsel: EPACs (Pedelecs) und elektrische Lastenräder unterliegen künftig noch strengeren Anforderungen an die Risikobeurteilung, die technische Dokumentation und die Softwarehaftung.
„Wer Dokumentation, Risikobeurteilung und Updatekontrolle nicht professionell betreibt, verlagert das technische Risiko unmittelbar in die Haftung“, warnt Ernst Brust, Sachverständiger für Mikromobilität und Gesellschafter der velotech.de GmbH. Die Veranstaltungen sollen helfen, das Spannungsfeld zwischen Maschinenrecht, Produktsicherheit und Energierecht sicher zu navigieren.
Praxisnaher Dialog für die Branche
Die ganztägigen Veranstaltungen sind als Dialogformat konzipiert. Neben der systematischen Einordnung der Verordnungen werden Themen wie sicherheitsrelevante Software-Updates, die Anforderungen an Traktionsbatterien und die Sorgfaltspflichten entlang der Lieferkette behandelt. Ein offener Erfahrungsaustausch soll zudem konkrete Fragestellungen aus der Entwicklung und Qualitätssicherung klären.
Frühzeitige Vorbereitung ist entscheidend
Angesichts der komplexen Anforderungen an softwaregesteuerte Systeme und sicherheitsrelevante Steuerungsfunktionen rät velotech.de zu einer frühzeitigen strategischen Vorbereitung, um die Konformität der Produkte rechtzeitig sicherzustellen.
Weitere Informationen zu Terminen und zur Anmeldung werden in Kürze veröffentlicht unter: www.velotech.de

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