Artikel mit dem Tag "Ernst Brust"
Unbemannte Luftfahrtsysteme (UAS), umgangssprachlich als Drohnen bezeichnet, haben sich
innerhalb weniger Jahre von Spezialanwendungen zu breit eingesetzten technischen Arbeitsmitteln
entwickelt. Insbesondere im gewerblichen Umfeld – Inspektion, Vermessung, Logistik,
Medienproduktion und Prüftechnik – sind Multikopter heute fester Bestandteil betrieblicher
Prozesse.
Mit der offiziellen Veröffentlichung aller Teile der europäischen Normenreihe EN 17860 ist ein entscheidender Meilenstein für den internationalen Lastenradmarkt erreicht. Erstmals liegt ein vollständiger, harmonisierter Normenrahmen vor, der sämtliche technischen Anforderungen an Cargobikes und deren Anhänger definiert: vom leichten, einspurigen Transportrad bis zum schweren Nutzfahrzeug für professionelle Logistik.
Die europäische Marktüberwachung und aktuelle Fälle in den USA zeigen 2025 einen kritischen Trend: Sicherheitsrisiken bei der leichten Elektromobilität (LEV) betreffen nicht mehr nur E-Scooter, sondern zunehmend auch Pedelecs und EPACs.
Die öffentliche Diskussion rund um Fahrräder und elektrisch unterstützte Fahrzeuge wird seit Jahren durch unklare Begriffe erschwert. Bezeichnungen wie E-Bike, Pedelec, Biobike oder E-MTB werden häufig falsch oder unscharf genutzt. Der öffentlich bestellte und vereidigte Sachverständige für Mikromobilität, Ernst Brust, fordert eine präzisere Sprachregelung und stellt eine umfassende Begriffsliste zur Verfügung.
Seit Jahrhunderten tragen Handwerksberufe ihre eigenen Zeichen – Sinnbilder für Tradition, Können und Gemeinschaft. Insgesamt existieren 36 klassische Zunftzeichen, die Berufe wie Schmied, Schreiner, Bäcker oder Goldschmied repräsentieren. Doch ausgerechnet für einen der innovativsten Handwerkszweige unserer Zeit – den Zweiradmechatroniker – fehlte bislang ein eigenes Symbol.
Immer häufiger melden E-Bike- und Pedelec-Fahrer gravierende Schäden an ihren Laufrädern: Risse in der Felge direkt an den Speichenbohrungen. Was auf den ersten Blick wie ein kleiner Haarriss wirkt, kann sich innerhalb weniger Kilometer zu einem sicherheitskritischen Defekt entwickeln.
Ein aktuelles Forschungsprojekt, das ursprünglich zur Regulierung von Elektrobussen durchgeführt wurde, liefert nun überraschende und wichtige Erkenntnisse für die Pedelec-Branche. Fachleute fordern auf Basis dieser Ergebnisse die Einführung einer verbindlichen, softwarebasierten Beschleunigungsgrenze von 0,835 m/s² für Pedelecs.
Das Technologie- und Schulungszentrum (TSZ) des HAMEC in Oberschleißheim, eine der führenden Einrichtungen für die Aus- und Weiterbildung im Zweiradhandwerk, erhält hochkarätige Verstärkung: Der öffentlich bestellte und vereidigte Sachverständige Ernst Brust wird in den kommenden Jahren als Dozent für die Ausbildung von Zweiradmechatroniker:innen und angehenden Zweiradmechatroniker-Meister:innen tätig sein.
Die Sicherheit von Batteriesystemen für Pedelecs gewinnt zunehmend an Bedeutung. Während die europäische Norm EN 15194 die sicherheitstechnischen Grundlagen für elektrisch unterstützte Fahrräder (EPACs) vorgibt, gilt im Automobilbereich seit Jahren die LV124 als Benchmark. Dieses Rahmenwerk der OEMs definiert umfassende Prüfungen für Batterien und Elektronik – von extremen Klimabelastungen über Vibrationen bis hin zu Lebensdauertests.
Eine brisante Diskussion um die Zukunft der Radwege in den Niederlanden entfacht: Die fünf größten Städte des Landes – Amsterdam, Rotterdam, Den Haag, Utrecht und Eindhoven – haben die Regierung in Den Haag aufgefordert, ihnen das Recht zu geben, elektrisch angetriebene Fahrzeuge von Radwegen auszuschließen. Die Forderung betrifft nicht nur E-Scooter, sondern könnte auch Pedelecs erfassen, die in Deutschland und der EU rechtlich den Fahrrädern gleichgestellt sind.