Artikel mit dem Tag "Zukunft Fahrrad"
Nach 16 erfolgreichen Jahren endet eine Ära in der Fahrradbranche: Der traditionsreiche Kongress „vivavelo“ wird durch ein neues Format abgelöst. Mit der „towards tomorrow – Cycling Industry Convention 2026“ bringen der Verbund Service und Fahrrad (VSF), der ZIV – Die Fahrradindustrie sowie der Verband Zukunft Fahrrad am 5. November 2026 eine neue Plattform im WECC in Berlin an den Start. Das Ziel der Neuausrichtung ist klar definiert:
Das Dienstradleasing hat sich in den vergangenen Jahren zu einem der wichtigsten Wachstumsmotoren für die Fahrradwirtschaft entwickelt und ganz wesentlich zum anhaltenden E-Bike-Boom beigetragen. Da Kundinnen und Kunden beim Leasing gerne zu besonders hochwertigen Modellen greifen, profitiert der Fachhandel von steigenden Umsätzen. Doch die Kehrseite der Medaille zeigt sich oft im Werkstattalltag:
Ein Jahr nach Amtsantritt der schwarz-roten Bundesregierung, mitten in der Energiepreiskrise, zieht das Bündnis nachhaltige Mobilitätswirtschaft Bilanz – und die fällt gemischt aus. Bundesverband Carsharing, Verband Deutscher Verkehrsunternehmen und Zukunft Fahrrad sprechen gemeinsam Klartext: Deutschland hängt zu sehr am fossilen Tropf, und die Politik tut zu wenig dagegen. Was konkret gefordert wird – und wo die Bundesregierung bereits liefert.
Darf ein schweres E-Lastenrad auf dem Radweg fahren? Braucht es einen Führerschein, ein Kennzeichen, eine Typgenehmigung? Für viele dieser Fahrzeuge ist die Antwort heute unklar – und genau das ist das Problem. ZIV – Die Fahrradindustrie, Zukunft Fahrrad und der Radlogistikverband Deutschland (RLVD) hatten im Vorfeld der SPEZI in Freiburg eine gemeinsame Initiative angekündigt:
Das tägliche Verkehrsaufkommen in den Ballungszentren erreicht regelmäßig seine Belastungsgrenzen. Eine aktuelle Untersuchung des T3 Transportation Think Tanks, veröffentlicht in der Fachzeitschrift Active Travel Studies, liefert nun fundierte Belege für das Entlastungspotenzial von Diensträdern. Die Ergebnisse verdeutlichen, dass das Angebot eines geleasten Dienstfahrrades die Wahrscheinlichkeit, den Arbeitsweg mit dem Rad zu bestreiten, massiv steigert und somit einen entscheidenden Beitrag zu
Das Bundeskabinett hat das neue Klimaschutzprogramm verabschiedet. Um die gesetzlich verankerten Klimaziele bis 2030 zu erreichen, investiert der Bund acht Milliarden Euro in insgesamt 67 zusätzliche Maßnahmen. Davon profitiert auch der Radverkehr, allerdings mit einem Wermutstropfen: Die zugesagten Mittel fließen erst gegen Ende des Jahrzehnts.
Die führenden Branchenverbände ZIV, VSF und Zukunft Fahrrad haben die Marktdaten für das Geschäftsjahr 2025 vorgelegt. Trotz eines wirtschaftlich anspruchsvollen Umfelds zeigt sich die Fahrradwirtschaft widerstandsfähig und konsolidiert sich auf einem hohen Niveau. Während die Produktionszahlen stabil blieben, gewinnen insbesondere Dienstleistungen wie das Werkstattgeschäft und der Markt für aufbereitete Leasingrückläufer (Refurbishment) massiv an Bedeutung.
Intelligente Lösungen, die den Alltag mit Rad noch vereinfachen: Mit WUNDERFiX, Carsten Diekmann, OLLO und Quanz & Partner gewinnt Zukunft Fahrrad vier neue Mitglieder, die smarte Services bieten, um Herausforderungen in Chancen zu verwandeln.
Der Wirtschaftsverband Zukunft Fahrrad e. V. hat am 13. Januar 2026 weitreichende Vorschläge für das Klimaschutzprogramm der Bundesregierung vorgelegt. Ziel der Initiative ist es, die Treibhausgasemissionen im Verkehrssektor durch eine konsequente Radverkehrsförderung drastisch zu senken.
Der Wirtschaftsverband Zukunft Fahrrad kritisiert die im Koalitionsausschuss beschlossene Förderung von E-Autos und Plug-in-Hybriden für Haushalte mit kleinem oder mittlerem Einkommen. Die geplante Bereitstellung von drei Milliarden Euro zur Ermöglichung klimafreundlicher Mobilität werde ihr soziales Ziel verfehlen, da es unwahrscheinlich sei, dass Haushalte mit geringen Einkommen sich selbst mit 3.000 EUR Zuschuss einen Neuwagen kaufen können.