Eiskalter Auftakt im Norden: Christoph Strasser erwischt Traumstart beim Transcontinental Race

Vor dem Start in Trondheim (Copyright: Christoph Strasser/Tobias Obermann)
Vor dem Start in Trondheim (Copyright: Christoph Strasser/Tobias Obermann)

Im norwegischen Trondheim fiel der Startschuss zu einem der weltweit brutalsten Ultra-Cycling-Events. Mittendrin: Christoph Strasser, der sich auf den 4.800 Kilometern bis nach Griechenland von Beginn an in der Spitzengruppe festsetzt.

Durch die norwegische Kälte gen Süden

367 Solo-Starterinnen und -Starter machten sich bei der aktuellen Auflage des Transcontinental Race auf den Weg quer durch Europa. Das Ziel liegt nach rund 50.000 Höhenmetern im griechischen Kalamata.

 

Christoph Strasser zeigte sich vom Auftakt im Norden sichtlich beeindruckt:

„Der Start war sehr beeindruckend. Das Teilnehmerfeld mit 367 Leuten ist enorm und zeigt den Boom von unsupported-Rennen deutlich.“

Auch die Kulisse im skandinavischen Terrain hinterließ beim Steirer direkt Eindruck, stellte ihn temperaturbedingt aber auch vor erste Material- und Bekleidungsfragen: „Norwegen ist der Hammer mit den Fjorden, Wasserfällen, Flüssen und Bergen. Die erste Nacht, in der ich keine Schlafpause machte, war richtig hart. Um Mitternacht wird es dunkel und um 3 Uhr früh wieder hell. Dabei hatte es um die 0 Grad und meine Zehen und Finger froren ziemlich. Für so tiefe Temperaturen habe ich nicht die richtige Bekleidung mit. Aber es wird bald wärmer.“

Taktik und die Verfolgung der Spitze

Im Vergleich zum Vorjahr zeigt sich die sportliche Ausgangslage für den zweifachen TCR-Sieger deutlich komfortabler. Während der Schweizer Robin Gemperle das Feld mit knappem Vorsprung anführt, kämpft Strasser direkt dahinter in den Top 5 um die Positionen:

„Es geht so richtig gut dahin und ich fand gleich einen tollen Rhythmus. Derzeit liegt der Schweizer TCR-Sieger von 2024, Robin Gemperle, mit einem kleinen Vorsprung in Führung. Dahinter matche ich mich mit einigen Konkurrenten um die Plätze zwei bis fünf. Wenn ich an das Vorjahr zurückdenke, da lag ich nach der ersten Nacht um Rang 30. Demnach läuft es heuer optimal und viel besser.“

 

Der Weg führt das Feld nun in Richtung des ersten offiziellen Checkpoints am Aurlandsfjord. Dort wartet mit dem Rallarvegen eine rund 70 Kilometer lange Schotterpassage bis zum Wintersportort Geilo, bevor die Route weiter durch Südnorwegen Richtung Schweden verläuft.

 

Live-Tracking: https://www2.followmychallenge.com/live/tcrno12/

 

www.christophstrasser.at

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