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Einzigartiges Gravelbike-Erlebnis startet im Bregenzerwald

Vom 01. – 04. Juli 2021 steht der Bregenzerwald ganz im Zeichen des Gravelbikens. Bei dem neuen Festival geht es darum, den Bregenzerwald in all seinen Facetten zu erkunden – selbstverständlich auf zwei Rädern und bevorzugt mit Gravelbikes.

INTO THE WOLD ©Martin Granadia into the wold
INTO THE WOLD ©Martin Granadia into the wold

Das Highlight ist eine große gemeinsame Ausfahrt, bei der die Teilnehmer*innen sportlich gefordert werden, die aber ebenso Platz und Zeit bietet, um die eindrucksvolle Natur der Region zu genießen. Regionale
Spitzengastronom*innen sorgen für die Verpflegung. Die Anzahl der Startplätze ist begrenzt, der Vorverkauf startet am 19. Mai. Informationen finden Interessierte unter www.intothewold.at


„Müde Beine, volle Bäuche und offene Herzen“, so sollen sich die Teilnehmer*innen nach Meinung der Veranstalter Harald Triebnig, Matthias Köb und Philipp Altenberger nach der Teilnahme an into the wold fühlen. Dazu beitragen wird ein vielfältiges Programm: Sprint-Challenge, Yoga, Kino, geführte Ausfahrten mit Themenschwerpunkt und natürlich die große Ausfahrt am Samstag. Im Fokus stehen dabei die Gravelbikes, die derzeit wohl der spannendste Trend im Fahrradbereich sind. „Gravelbikes sind ja nicht nur für uns der
Inbegriff von Grenzenlosigkeit. Egal ob auf Schotter, Asphalt oder durch den Wald, man kommt praktisch überall hin. Diese Vielfalt zieht sich auf verschiedenen Ebenen über das ganze Wochenende“, ergänzt Köb. Mit der atemberaubenden Landschaft, der hervorragenden Kulinarik und nicht zuletzt der unglaublichen Vielfalt ist der Bregenzerwald prädestiniert für eine Gravelbike-Veranstaltung dieser Art. „Es ist eine Kombination aus
sportlichem Anspruch, Entdeckergeist und Genuss. Nirgendwo kann man das besser erleben, als im Bregenzerwald“, so Altenberger.

Erleben und genießen
Auch wenn bei into the wold der Fokus auf dem gemeinsamen Erleben liegt, kommen auch all jene, die sich gerne mit anderen messen, auf ihre Kosten. Denn gleich am ersten Abend geht es nur um eines: Wer legt bei der Sprint-Challenge die schnellste Runde hin? Neben Sprintfähigkeiten ist dabei auch fahrerisches Können gefragt, schließlich geht es durch einen Pumptrack.
Am Freitag kann man es dann etwas ruhiger angehen. Oder auch nicht. Mit einer Routenempfehlung inklusive kleiner Überraschungen machen sich die Teilnehmer*innen selbstständig auf den Weg. „Und eine kleine Strava-Challenge haben wir auch eingebaut“, lacht Philipp Altenberger. Wirklich gemütlich wird es am Abend: Bei traditionellen Bregenzerwälder Käsknöpfle und Outdoorkino. „Selbstverständlich wird auch der Film etwas
mit Radfahren zu tun haben. Aber er soll auch für nicht Rad-Freaks spannend sein“, gibt sich Triebnig noch kryptisch.
Generell richtet sich die Veranstaltung zwar natürlich hauptsächlich an Radsportler*innen, willkommen ist aber jeder. Das zeigt sich auch am vielfältigen Rahmenprogram, das als „Non-Riders Package“ gebucht werden kann – mit Yoga, Kino, Essen, Architekturrundfahrt oder einem Müsliriegel-Workshop mit Kochbuchautorin Jessica Lerchenmüller. „Eventuelle Begleitpersonen werden bei uns ganz bestimmt auch auf ihre Kosten kommen. into the wold soll ja ein gemeinsames Erlebnis werden – egal ob man selbst am Rad sitzt oder quasi Begleitperson ist“, erklärt Köb das Konzept.

Die große Ausfahrt
Das Highlight der Veranstaltung ist die große gemeinsame Ausfahrt am Samstag. Ausgehend von Mellau gibt es zwei unterschiedlich lange Routen, die die Teilnehmer*innen in die schönsten Ecken der Region führen. Auf der langen Variante warten rund 95 Kilometer und 2500 Höhenmeter, auf der kurzen rund 60 Kilometer und 1200 Höhenmeter.
Schon vor dem Start gibt es ein regionales Superfrühstück vom Hotel Bären in Mellau, an den Labe-Stationen warten Spitzengastronom*innen mit hochwertigen Snacks und Speisen auf die hungrigen Radfahrer*innen. „Bei vielen Radveranstaltungen wird man mit der klassischen Sportlernahrung abgespeist, die zwar den Zweck erfüllt, aber nicht unbedingt super schmeckt. Wir wollen auch hier den Genuss-Aspekt nicht zu kurz kommen lassen“, so Altenberger. Unter anderem mit dabei sein wird Haubenkoch Wolfgang Mätzler (Wolfgang fairkocht) oder das Küchenteam vom Hotel Hirschen, mit dem vielfach ausgezeichneten Chefkoch Jonathan Burger. Apropos Genuss: Ganz wichtig ist den Organisatoren zu erwähnen, dass es sich dabei nicht um ein Rennen, sondern um eine Ausfahrt handelt. „Es geht bei der Ausfahrt nicht darum, wer der oder die Schnellste ist, sondern gemeinsam die unfassbare Umgebung zu entdecken.“

Ausklang
Ab dem späten Nachmittag sollen dann am Samstag alle zusammenkommen, also sowohl die Teilnehmer*innen der Ausfahrt, als auch jene des Workshops oder sonst Interessierte. „Für uns ist es einfach wichtig, dass es neben dem Programm auch Gelegenheiten gibt, bei denen man mit Gleichgesinnten ins Gespräch kommen und Freundschaften knüpfen kann“, erklärt Köb. Deshalb wird der Platz vor dem Dorfsaal auch während der gesamten vier Tage zum „Gravel Café“, bewirtet von der Trevo Coffee Roastery aus Au. Wer während der drei Tage neue Freundschaften geschlossen hat, kann sich am Sonntag nach einem Espresso im
Gravel Café noch einmal mit einer Routenempfehlung selbstständig auf den Weg machen.

 

INTO THE WOLD ©Martin Granadia into the wold
INTO THE WOLD ©Martin Granadia into the wold

Umgang mit Corona-Situation
Genau im Blick haben die Organisatoren selbstverständlich auch die Situation mit Corona und damit gegebenenfalls verbundene behördliche Auflagen. Sollte eine Durchführung Anfang Juli nicht sicher und sinnvoll möglich sein, wird die erste Ausgabe von into the wold auf September 2021 verschoben. Gebucht werden können unterschiedliche Pakete für das ganze Wochenende oder auch einzelne Elemente.

 


Factbox: into the wold

  • Wann? 1. bis 4. Juli
  • Was? Ein Gravelbike-Erlebnis mit vielfältigem Rahmenprogramm für alle Sinne
  • Wo? Mellau und der Bregenzerwald
  • Tickets? Erhältlich unter www.intothewold.at, gebucht werden können unterschiedliche Pakete für das ganze Wochenende oder auch einzelne Programmpunkte