Artikel mit dem Tag "Rückruf"
Der Hersteller Windgoo B.V. hat einen dringenden Rückruf für das elektrische Faltrad Windgoo B20 (Produktcode B20) veröffentlicht. Grund für diese Maßnahme ist ein kritischer Defekt im Batteriemanagementsystem (BMS), der schwerwiegende Sicherheitsrisiken birgt. Betroffen sind Fahrzeuge, die im Zeitraum zwischen Mai 2024 und September 2025 verkauft wurden.
Gazelle USA hat am 29. Januar 2026 einen Rückruf für rund 320 Lastenräder des Typs Urban Arrow FamilyNext Pro veröffentlicht. Grund ist ein sicherheitsrelevanter Mangel an der Verriegelungsschnalle der Sitzbank im Kindertransportbereich.
Ein aktueller Rückruf der US-amerikanischen Verbraucherschutzbehörde CPSC sorgt für Unruhe in der E-Bike-Branche. Rund 19.890 Elektrofahrräder der Marken Trek und Electra aus dem Modelljahr 2026 müssen aufgrund fehlerhafter Befestigungsbolzen am Hinterrad in die Werkstätten zurückgerufen werden. Da die Bolzen bereits beim Erreichen des vorgeschriebenen Drehmoments brechen können, besteht die Gefahr, dass sich das Hinterrad während der Fahrt vom Rahmen löst.
Die myStromer AG, ansässig in Oberwangen, Schweiz, hat am 05. Dezember 2025 einen freiwilligen Sicherheitsrückruf für rund 6.500 WREN-Vorderradfedergabeln bekannt gegeben, die in bestimmten Speed-Pedelec-Modellen verbaut sind.
Der australische Fahrradlampenhersteller Knog hat über seinen exklusiven Importeur Cosmic Sports einen freiwilligen Produktrückruf für bestimmte Chargen seiner Modelle Blinder 80 und 120 StVZO sowie Blinder 900 und 1300 angekündigt. Grund für den Rückruf ist ein dokumentierter Akku-Defekt, der in Einzelfällen zu einer Entzündung der Zelle führen kann.
Der belgische Pedelec-Hersteller Cowboy ruft sein Tiefeinsteiger-Modell C4 ST (Edition MR) zurück. Grund sind potenziell gefährliche Ermüdungsrisse am Rahmen, die nach rund 2.500 Kilometern auftreten und zu einem plötzlichen, katastrophalen Rahmenbruch führen können. Der Fall wirft ein grelles Licht auf eine kritische Schwachstelle in der Qualitätssicherung vieler Hersteller: die unzureichende Prüfung des fahrbereiten Gesamtprodukts.
Der Komponentenhersteller Jagwire hat über seine Vertriebsmarke Merida & Centurion Germany GmbH (MCG) eine wichtige Rückrufaktion für bestimmte Scheibenbremsbeläge der Typen Sport Semi-Metallic und Pro E-Bike bekannt gegeben. Es besteht das Risiko, dass sich der Bremsbelag von der Trägerplatte lösen kann. Diese potenzielle Ablösung birgt eine akute Unfall- und Sturzgefahr, weshalb die betroffenen Beläge keinesfalls mehr verwendet werden dürfen.
Der französische Fahrradhersteller Moustache Bikes hat einen Rückruf für mehrere Modelle seiner Elektrofahrräder der Reihen „Friday 28“, „Dimanche 28“ und „Dimanche 29“ der Modelljahre 2020 bis 2024 angekündigt. Der Rückruf erfolgt aufgrund eines potenziellen Sicherheitsrisikos, das von der Fahrradgabel ausgeht.
Die Europäische Kommission hat über das Schnellwarnsystem für gefährliche Non-Food-Produkte („Safety Gate“) eine Warnmeldung für zwei Kinderräder herausgegeben. Der Grund für den Rückruf ist eine unzureichende Bremskraft der Hinterradbremse, die ein erhöhtes Unfallrisiko darstellt und zu Verletzungen führen kann. Betroffene Produkte sind nachstehend aufgeführt.
Die Sicherheit der Nutzer hat für Moustache oberste Priorität. Deshalb möchten sie über eine Rückrufaktion für Carbongabeln informieren, mit denen die Modelle Friday 28, Dimanche 28 und 29 ausgestattet sind, die zwischen 2018 und 2024 produziert wurden.