
Neuer Wind im Bundesverkehrsministerium: Nach dem Abgang von Patrick Schnieder setzt der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC) große Erwartungen in seinen Nachfolger Steffen Bilger. Der Verband fordert von der neuen Führung schnelles Handeln und verlässliche Geldflüsse für den Radwegebau.
Der ADFC verbindet den Führungswechsel an der Spitze des Ministeriums mit klaren politischen Forderungen. Im Fokus stehen der zügige Ausbau lückenloser und sicherer Radwegenetze, eine Erhöhung der Verkehrssicherheit sowie die konsequente Umsetzung des Nationalen Radverkehrsplans. Um diese Ziele auf Bundes-, Landes- und Kommunalebene zu erreichen, mahnt der Verband eine dauerhafte finanzielle Absicherung sowie stabile gesetzliche Rahmenbedingungen an.
Der ADFC-Bundesvorsitzende Frank Masurat äußert sich zum Wechsel im Ministerium wie folgt:
„Der ADFC dankt Patrick Schnieder für den offenen Austausch und die Zusammenarbeit in den zentralen Fragen der Radverkehrspolitik. Dazu zählt auch die Förderung des ADFC-Fahrradklima-Tests als wichtigstem Stimmungsbarometer für den Radverkehr in Deutschland. Der Wechsel an der Spitze des Verkehrsministeriums bietet jetzt die Chance, dem Radverkehr neuen Schwung zu geben. Deutschland braucht zusammenhängende und sichere Radwegenetze, mehr Verkehrssicherheit und eine verbindliche Umsetzung des Nationalen Radverkehrsplans. Dafür benötigen Bund, Länder und Kommunen verlässliche Rahmenbedingungen und eine langfristige Finanzierung. Als Stimme der Radfahrerinnen und Radfahrer in Deutschland steht der ADFC für konstruktive Gespräche mit Steffen Bilger als künftigem Bundesverkehrsminister bereit. Jetzt kommt es darauf an, dass den politischen Zielen zügig konkrete Maßnahmen folgen.“
Der Verband macht damit deutlich, dass die Absichtserklärungen der Politik nun zügig in gebaute Infrastruktur auf der Straße übersetzt werden müssen.

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