
Die Eurobike hat zum 20. Mal ihre renommierten Awards verliehen und damit die Scheinwerfer auf die spannendsten Entwicklungen der Fahrrad- und Mobilitätswelt gerichtet. Insgesamt 22 Produkte in sieben Wettbewerbs-Kategorien durften die begehrte Auszeichnung mit nach Hause nehmen. Die Vergabe zeigt traditionell, wohin die Reise der Branche technologisch und gesellschaftlich in den nächsten Jahren geht. Neben sieben Gold-Auszeichnungen gab es in diesem Jahr auch Sonderpreise für ein nachhaltiges Holz-Laufrad und ein pfiffiges Falt-Lastenrad aus Übersee.
Eine internationale Fachjury aus Designern, Technikern und Medienvertretern filterte aus allen Einreichungen sieben Produkte heraus, die einen Gold Award für besonders herausragende Innovationen erhielten. Bei der Bewertung ging es nicht nur um den reinen Innovationsgrad, sondern auch um Funktion, Design, Verarbeitungsqualität, Usability und Nachhaltigkeit. Die Bandbreite reicht dabei von digitalen Werkzeugen über smarte Komponenten bis hin zu neuen Batterietechnologien.
Eurobike-Chef und Fairnamic-CEO Philipp Ferger ordnet den Stellenwert der Auszeichnungen ein: „Die diesjährigen Einreichungen zeigen eindrucksvoll, wie dynamisch und lösungsorientiert sich die Fahrrad- und Mobilitätsbranche weiterentwickelt. Der Eurobike Award macht diese Innovationskraft sichtbar und bietet Orientierung in einem Markt, der sich technologisch wie gesellschaftlich rasant verändert. Für viele Unternehmen ist die Auszeichnung ein wichtiger Impuls für internationale Sichtbarkeit und Markterfolg.“
Zu den Gold-Gewinnern gehören die Software BikeFolder „Mr Spoke“ im digitalen Bereich sowie der Anhänger Croozer „Kid Lykke“ und das Thule „Epos Parksecure“ beim Zubehör. Auf Seiten der Hardware überzeugten das Kinderfahrrad Lion Bikes „Light 24“, das E-Bike Nijland Cycling „Suelo“, das elektronische Schaltsystem Rohloff „E14 Solo“ sowie die T&D „Semi Solid State Battery“.
Nachhaltigkeit und Platzwunder im Fokus der Sonderpreise
Abseits der Goldmedaillen wurden zwei Konzepte mit Spezial-Awards bedacht. Der Green Award ging an das in Deutschland gefertigte Kinderlaufrad „Mika“ von Smoovotech. Das Modell wird aus regional produziertem Buchenholz und recyceltem Carbon-Komposit-Material hergestellt und vereint einen vorbildlichen ökologischen Fußabdruck mit einem ansprechenden Design. Den Start-Up Award sicherte sich das australische Unternehmen „Foldee“ für sein gleichnamiges Falt-Cargobike. Durch die Kombination aus einer großen Ladefläche über dem Vorderrad und einem cleveren Klappmechanismus macht es die Lastenrad-Mobilität auch für Menschen mit sehr begrenztem Abstellraum im urbanen Raum zugänglich.
Zusammenfassung:
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Wettbewerb: Eurobike Awards 2026
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Auszeichnungen: 22 Awards insgesamt, davon 7 Gold Awards, 1 Green Award, 1 Start-Up Award
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Kategorien: sieben Wettbewerbs-Kategorien (u.a. Bikes, E-Bikes, Komponenten, Zubehör, Digitale Lösungen)
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Gold-Preisträger: BikeFolder (Mr Spoke), Croozer (Kid Lykke), Lion Bikes (Light 24), Nijland Cycling (Suelo), Rohloff (E14 Solo), Thule (Epos Parksecure), T&D (Semi Solid State Battery)
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Sonderpreise: Smoovotech „Mika“ (Green Award), Foldee (Start-Up Award)
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Ausstellung: Bis zum 27.06.2026 in Halle 12.0 auf dem Frankfurter Messegelände
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Preise/Verfügbarkeit: Abhängig vom jeweiligen Hersteller, Details auf der Eurobike-Plattform
Ein Award-Regen tut dem Marketing der Gewinner immer gut, doch der wahre Wert zeigt sich im harten Alltag auf der Straße und im Laden. Dass Komponenten wie die Rohloff E14 oder moderne Akkutechnologien prämiert werden, unterstreicht den hohen technischen Reifegrad der Branche. Besonders spannend sind die Sonderpreise: Ein faltbares Lastenrad aus Australien zeigt, dass die drängenden Platzprobleme in unseren Innenstädten globale Kreativität freisetzen. Wer sich selbst ein Bild von der Innovationskraft der Gewinner machen will, kann die gesamte Award-Ausstellung noch bis zum Ende der Messewoche in Frankfurt a. M. begutachten.

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