Elf neue Mitglieder: Die ZEG wächst – trotz schwieriger Branchenlage

Elf neue Mitglieder als starkes Zeichen der ZEG ©ZEG
Elf neue Mitglieder als starkes Zeichen der ZEG ©ZEG

Die Fahrradbranche steckt in der Krise, viele Händler kämpfen ums Überleben – und trotzdem entscheiden sich elf neue Betriebe für eine Mitgliedschaft bei der ZEG. Das ist kein schlechtes Signal. Europas größte Zweirad-Einkaufsgenossenschaft zählt damit rund 1.000 angeschlossene Betriebe und wächst erstmals auch deutlich über den deutschsprachigen Raum hinaus.

Die acht neuen deutschen Mitgliedsbetriebe verteilen sich von Nord nach Süd:

  • Zweiradhaus Konermann, Ibbenbüren
  • Zweirad Pöttker, Münster-Roxel
  • Ebis Fahrradservice, Witten
  • Radwelt Bergheim
  • G & M Fahrzeugtechnik, Oschatz
  • Fahrrad Conrad, Kaiserslautern
  • M&M Bike, Stuttgart-Bad Cannstatt
  • Tretfuß, München-Haar

International kommen drei weitere hinzu: Bike-Service Martin Hinterreiter aus St. Oswald/Freistadt in Österreich sowie neue Partner in den Niederlanden und Schweden.


Vielfalt als Stärke

Was auffällt: Die neuen Mitglieder sind kein homogener Block. Traditionelle Familienbetriebe stehen neben wachstumsorientierten Fachgeschäften und Quereinsteigern aus anderen Mobilitätsbereichen. Genau diese Mischung ist es, die die ZEG nach eigenen Angaben ausmacht – und die erklärt, warum das Modell auch in einem schwierigen Marktumfeld Zuspruch findet.

„Der Mitgliederzuwachs in Deutschland und Europa zeigt, dass unsere genossenschaftliche Philosophie und das familiäre Umfeld überzeugen. Gerade im Jubiläumsjahr ist die Stärkung der Gemeinschaft durch neue Mitgliedsbetriebe von großer Bedeutung."

Axel Hintermaier, Leitung Mitgliederbetreuung ZEG


Ein Signal – aber kein Freifahrtschein

Elf neue Mitglieder sind eine gute Nachricht, kein Grund zur Euphorie. Die strukturellen Herausforderungen im Fahrradfachhandel – Überbestände, Margendruck, verändertes Kaufverhalten – löst auch eine Genossenschaft nicht auf Knopfdruck. Was sie bieten kann: Einkaufsmacht, Netzwerk und ein Umfeld, in dem Händler nicht alleine durch den Gegenwind müssen. Dass das gerade jetzt attraktiv wirkt, überrascht wenig.


 

Fazit: Das Wachstum der ZEG im Jubiläumsjahr ist ein echtes Signal – auch wenn die Branche insgesamt weiter unter Druck steht. Gemeinschaft und Kooperation gewinnen an Relevanz, wenn Einzelkämpfen immer schwieriger wird.

 

Mehr Infos unter: www.zeg.de

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