Die traditionsreiche Internationale Spezialradmesse SPEZI wagt den Sprung in die Großstadt. Am 25. und 26. April 2026 gastiert die Leitmesse für innovative Mobilitätslösungen erstmals auf dem Messegelände in Freiburg im Breisgau. Nach drei Jahren im beschaulichen Lauchringen versprechen sich die Organisatoren vom neuen Standort eine deutlich höhere Reichweite sowie eine verbesserte Infrastruktur für Aussteller und die erwarteten 9 000 Besucher.
Strategischer Standortwechsel in die Fahrradstadt
Der Umzug nach Freiburg markiert eine Zäsur in der Geschichte der SPEZI. Das Messeteam um Franz Furmaniak sowie Gabriel und Florian Wolf sieht in der südbadischen Metropole den idealen Nährboden für die Veranstaltung. Laut Gabriel Wolf ist das Thema Fahrradmobilität in der Freiburger Bevölkerung fest verankert, was die Akzeptanz und Begeisterung für Spezialräder begünstigt. Ein entscheidender Vorteil des neuen Standorts ist die überregionale Erreichbarkeit: Durch die Anbindung an den Fernverkehr der Bahn, das Autobahnnetz sowie die Nähe zum Euro-Airport Basel-Mulhouse-Freiburg wird der Einzugsbereich für internationales Publikum und Fachbesucher massiv vergrößert.
Größte Ausstellungsfläche der Messegeschichte
Unter dem Leitspruch „SPEZI bleibt SPEZI, aber alles ist anders“ wird das bewährte Flair der Messe auf eine Fläche von insgesamt 8.400 Quadratmetern transferiert. Damit ist die kommende Ausgabe die größte SPEZI aller Zeiten. In zwei Messehallen und auf einem weitläufigen Außengelände präsentieren rund 130 Aussteller – Tendenz steigend – ein breites Spektrum an Fahrzeugen. Das Portfolio umfasst unter anderem:
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Lastenräder und Tandems
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Liegeräder, Trikes und Velomobile
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Falträder und Light Electric Vehicles (LEV)
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Spezielle Mobilitätslösungen für Senioren und inklusive Rehabilitationstechnik
Besonders betont die Messeleitung, dass Themen wie inklusive Mobilität in Freiburg nicht nur als Randerscheinung, sondern als zentraler Schwerpunkt behandelt werden, um den spezifischen Bedürfnissen dieser Zielgruppen gerecht zu werden.
Interaktives Messekonzept mit Testparcours
Ein Kernmerkmal der SPEZI bleibt das Erleben und Ausprobieren. Dafür wird ein etwa ein Kilometer langer Testparcours eingerichtet, auf dem über 300 verschiedene Radmodelle für Probefahrten bereitstehen. Um die Planungssicherheit für Besucher zu erhöhen, verläuft ein Teil der Strecke innerhalb der Hallen, was ein wetterunabhängiges Testen ermöglicht. Das Außengelände dient hingegen primär als Ort für den direkten Austausch, das Netzwerken und den festivalähnlichen Charakter der Messe. Die prognostizierte Besucherzahl von bis zu 9000 Menschen entspricht einer Steigerung von rund 33 Prozent gegenüber dem Vorjahr.
Starke Kooperationen und nachhaltige Anreise
Die Veranstalter setzen auf eine enge Vernetzung mit lokalen und überregionalen Partnern. So kooperiert die SPEZI intensiv mit Verbänden wie dem ADFC Baden-Württemberg, dem VCD sowie dem Radlogistikverband Deutschland (RLVD). Am Messesonntag wird zudem der Fokus auf Beratung und Verkauf durch den Fachhandel gelegt. Um dem Nachhaltigkeitsgedanken der Messe Rechnung zu tragen, fungiert das Messeticket gleichzeitig als Kombiticket für den Regio-Verkehrsverbund Freiburg (RVF) und schließt die Nutzung des Bike-Sharing-Systems „Frelo“ mit ein.
Weitere Informationen und Tickets unter: www.spezialradmesse.de

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