· 

2018 kein Profi-Rennen bei Rad am Ring

Nach zwei Austragungen ist Schluss mit dem Profirennen bei Rad am Ring. Das Radsportfestival am Nürburgring wendet sich wieder ganz den Hobbysportlern zu. Ein Schritt aus gutem Grund.

Vor zwei Jahren, als sich der WM-Gewinn von Rudi Altig zum 50. Mal jährte, kehrten die Radprofis an den Ort seines Triumphes zurück. Das Rudi Altig Race, ein Profirennen der UCI-Kategorie 1.1 feierte auf dem Nürburgring Premiere. Das Programm des Radsportfestivals Rad am Ring sollte um einen Komponente ergänzt werden, die sowohl Teilnehmer, die gerade nicht im Einsatz sind, als auch Radsportfans, die nicht aktiv in die Pedale treten möchten, anzieht. Es sollte ein weiterer Schritt in Richtung 360 Grad Radsport werden, ein Highlight, für das wir mit unserem Partner GROFA - Action Sports GmbH in den vergangen beiden Jahren hart gearbeitet haben.

 

Und es war einen Versuch wert. Die Profis schätzten den Kurs als anspruchsvollen Leistungstest – wenn auch zu einem Zeitpunkt im Jahr, zu dem es viel Konkurrenz durch andere UCI-Veranstaltungen gab. Zudem blieb die erwartete Publikumswirkung aus. Die Profis brachten nicht den zusätzlichen Glanz, den wir uns erhofft hatten. Weder Besucher noch Teilnehmer zog das Profirennen in dem Maße in seinen Bann, wie gedacht.

 

Deshalb wird es 2018 keine dritte Auflage des Rudi Altig Race beim Rad am Ring geben. Der Zieleinlauf der 24h-Rennen wird damit wieder zum alleinigen Höhepunkt des Sonntags auf dem Nürburgring und die Siegerehrungen finden ohne Ablenkungen auf der Bühne in der Expo statt.

 

"Wir haben viel investiert, vor allem auch Herzblut und Zeit. Man muss aber letztlich konsequent sein, wenn man in einer Sackgasse steht. Ob sich zukünftig neue Perspektiven bezüglich Profi-Rennen auftun, werden wir sehen. Wir bleiben sicher am Ball“, so Event-Chef Hanns-Martin Fraas.

 

Weitere Informationen zur gesamten Rad am Ring-Veranstaltung finden Sie auf unserer Webseite www.radamring.de