
Die Wilhelm Humpert GmbH & Co. KG mit ihrer Marke ergotec hat ihren zweiten Nachhaltigkeitsbericht nach dem Deutschen Nachhaltigkeitskodex (DNK) für das Jahr 2025 vorgelegt. Erstmals nutzt das Traditionsunternehmen dabei den freiwilligen VSME-Standard für kleine und mittlere Unternehmen. Ergänzend gibt eine neue Informationsbroschüre Einblicke in konkrete Schritte wie die Rückverlagerung der Lenkerproduktion nach Deutschland.
Freiwilliger Standard und Fertigung am Standort Wickede
Humpert gehört zu den ersten Unternehmen, deren DNK-Erklärung für 2025 nach einer Plausibilitätsprüfung in die offizielle Datenbank aufgenommen wurde. Das Unternehmen nutzt für die Berichterstattung den VSME-Rahmen (Voluntary Sustainability Reporting Standard), der sich speziell an nicht CSRD-pflichtige kleine und mittlere Betriebe richtet.
Neben den reinen Daten hat das Nachhaltigkeitsteam um CSR-Managerin Jennifer Schmitte die Begleitbroschüre „ESG-Dialog 2024/25“ erarbeitet. Diese greift zentrale Betriebsthemen auf. Ein inhaltlicher Schwerpunkt liegt dabei auf dem Reshoring-Prozess, also der Rückverlagerung der Lenkerfertigung von Asien an den Stammsitz im nordrhein-westfälischen Wickede (Ruhr). Zudem beleuchtet die Publikation technische Umstellungen wie das Verchromen auf Basis des umweltfreundlicheren Chrom-III-Verfahrens.
Dennis Humpert, verantwortlich für den Bereich Business Development, erklärt zur strategischen Ausrichtung: „Wir möchten Ihnen mit dieser Broschüre einen Einblick in unsere Nachhaltigkeits-Bemühungen und Nachhaltigkeitsstrategie geben. Wir sind fest überzeugt, dass diese Art der Transparenz und der Kommunikation innerhalb und außerhalb des Unternehmens wesentlich sein wird, um weiterhin erfolgreich am Markt bestehen zu können. Viel Freude beim Lesen der Broschüre.“
Unsere Meinung:
Die Rückverlagerung von Produktionsschritten nach Europa und die Umstellung industrieller Oberflächenverfahren zeigen, dass ökologische Transformation auch in mittelständischen Lieferketten konkret umgesetzt werden kann. Der Schritt, Berichterstattung transparent offenzulegen, ist in einem sich wandelnden Marktumfeld eine sachliche Notwendigkeit, um Verbindlichkeit gegenüber Partnern und Kunden zu demonstrieren.

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