In einem von Preisdruck und globalen Abhängigkeiten geprägten Marktumfeld setzen die deutschen Mittelständler Urwahn und Roland ein deutliches Zeichen für den Produktionsstandort Deutschland. Durch den Ausbau ihrer langjährigen Zusammenarbeit etablieren die Unternehmen einen neuen Status quo für technologisch führenden Rahmen- und Laufradbau. Die Kooperation zielt darauf ab, eine regionale „Smart Bike Factory“ zu schaffen, die auf Hightech, Automatisierung und Digitalisierung basiert und sich als bewusstes Gegenmodell zu langen Lieferketten versteht.
Die Partnerschaft zwischen Urwahn und Roland hat sich von einer reinen Lieferbeziehung zu einer strategischen Allianz auf Augenhöhe entwickelt. Dabei werden Laufräder nicht mehr nur als isolierte Bauteile, sondern als integraler Bestandteil eines vernetzten Fertigungsökosystems begriffen.
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Hochtechnologische Synergien: Die Kombination aus Urwahns 3D-gedruckten Rahmenplattformen und Rolands digital gesteuerten Fertigungslinien ermöglicht präzise abgestimmte Produkte in Bezug auf Performance, Gewicht und Sicherheit.
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Gemeinsame Standards: Die Abstimmung beider Partner umfasst den gesamten Prozess von der Konstruktion über Prüfverfahren bis hin zu einheitlichen Qualitätsstandards und der Rückverfolgbarkeit (Traceability).
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Agile Prozesse: Kurze Zyklen und eine hohe Varianz zwingen zur stetigen Weiterentwicklung der Automatisierung und Verkürzung von Rüstzeiten.
Vorteile des regionalen Produktionsnetzwerks
Der Schulterschluss steht im Zeichen von Lean Manufacturing und Nearshoring. Anstatt auf anonyme Massenfertigung im Ausland zu setzen, entsteht ein regionales Netzwerk mit kurzen Wegen und direkter Kommunikation.
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Substanzielles „Made in Germany“: Die Kooperation füllt das Prädikat durch lokale Wertschöpfung mit Leben und bietet Vorteile bei der Reaktionsgeschwindigkeit sowie der Nachhaltigkeit.
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Krisenresilienz: Belastbare Strukturen und verlässliche Partnerschaften sollen die Unternehmen unabhängiger von globalen Krisen machen.
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Skalierung und Individualisierung: Die digitale Infrastruktur erlaubt es, sowohl industrielle Skalierung als auch individuelle Kundenwünsche gleichzeitig zu realisieren.
Offene Plattform für die Mobilität der Zukunft
Die gemeinsame Infrastruktur aus 3D-Druck, Engineering-Expertise und automatisierten Abläufen ist kein geschlossenes System. Urwahn und Roland laden weitere Marken und Industrieakteure dazu ein, Teil dieses vernetzten Ökosystems zu werden. Ziel ist es, die nächste Stufe der Industrialisierung im Bike-Segment aktiv zu gestalten, anstatt die Mobilität lediglich zu verwalten.
Weitere Informationen unter: www.urwahn.de und www.roland-werk.de


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