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Die Kunst, ein Trike zu verpacken: Kleinere Pakete schonen die Umwelt

Arne Ulrich,Werkstattleiter von HP VELOTECHNIK, schickt ein Scorpion plus 26 auf Reisen © HP Velotechnik
Arne Ulrich,Werkstattleiter von HP VELOTECHNIK, schickt ein Scorpion plus 26 auf Reisen © HP Velotechnik

Alle Welt packt Weihnachtspäckchen und schickt sie noch schnell los. Damit sie rechtzeitig ankommen, schafft HP VELOTECHNIK Platz bei den Speditionen! Die Liegeradmanufaktur verpackt ab sofort ihre Trikes in Kartons, die nur noch halb so groß sind wie bisher. 

Der Grund für die lange vorbereitete Umstellung in der Versandabteilung sei allerdings nicht die Sorge um die Ladekapazitäten der Logistiker, erläutert  Geschäftsführer Daniel Pulvermüller schmunzelnd. Vielmehr haben die Krifteler durch ihre neue Fertigungsreihe der Special Edition-Räder selbst Platz im Lager schaffen müssen. Dank der Faltbarkeit ihrer Trikes kommen nun anstelle der großen Boxen (210 x 98 x 67 Zentimeter) Kartons mit 115 x 90 x 75 Zentimetern zum Einsatz. Diese werden für den Versand zudem auf Mehrweg-Europaletten fixiert.

Ab sofort nutzt die Liegeradmanufaktur eine der herausragenden Eigenschaften ihrer Trikes, die Faltbarkeit, um beim Versand Verpackungsmüll zu reduzieren. © HP Velotechnik
Ab sofort nutzt die Liegeradmanufaktur eine der herausragenden Eigenschaften ihrer Trikes, die Faltbarkeit, um beim Versand Verpackungsmüll zu reduzieren. © HP Velotechnik

Der Hintergrund: Im Unterschied zur bisher üblichen Manufaktur-Bauweise mit teilweise mehreren Wochen Lieferzeit stehen die sechs Scorpion- Modelle der Special Edition-Reihe ab Anfang Januar fahrfertig und komplett ausgestattet für den Versand zum Händler bereit. „Um da genügend Trikes auf Lager zu haben, mussten wir unsere bisherige Verpackungsweise mit Paketen in der Größe von – gefühlt – Ein-Zimmer-Wohnungen umstellen“, so Pulvermüller, der die Bereiche Produktion und Logistik bei dem Liegeradhersteller verantwortet.

 

Dass dadurch weitere positive Effekte erzielt werden, freut den Geschäftsführer vierfach: „Durch

die Halbierung des Verpackungsmülls schonen wir

die Umwelt, wir sparen Kosten, die Kartons können

von einer Person gestapelt werden und schließlich verringern wir durch die Verwendung von Paletten die Gefahr von Transportschäden.“

 

Mit den kleinen Boxen werden ab sofort auch fast

alle anderen Trikes aus Kriftel verschickt. Fast –

denn die „halben Portionen“ kann HP  VELOTECHNIK nur bei jenen Scorpione und Gekkos liefern, die sich aufgrund ihrer konstruktiven Eigenart, sprich: der patentierten Faltbarkeit, auch dafür eignen. „Bislang haben nur die Besitzer der Räder vom Falten profitiert, etwa wenn sie die ins Auto laden oder in der Bahn mitnehmen wollten“, erläutert Pulvermüllers Kompagnon Paul Hollants: „Frühere Versuche, die raumgreifenden Dreiräder gefaltet an die Fachhändler auszuliefern, haben uns nicht überzeugt.“ Dank neuer Verpackungsmaterialien und erfolgreicher Tüftelei könne man nun aber die Trikes auch in der kompakten Weise ausliefern.

 

www.hpvelotechnik.com