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Büchel bekennt sich klar zum Standort Deutschland

Gemeinsam die neue Produktionsstätte geplant: Firmeninhaber Erhard Büchel, Geschäftsführer Ullrich Blanc und Dipl.Ingenieur Norbert Brenn (v.lks.)
Gemeinsam die neue Produktionsstätte geplant: Firmeninhaber Erhard Büchel, Geschäftsführer Ullrich Blanc und Dipl.Ingenieur Norbert Brenn (v.lks.)

 "Made in Germany" - Qualität aus Deutschland, dahinter steckt die Unternehmensstrategie der Büchel-Gruppe, die Zug um Zug umgesetzt wird. Ganz nach dem Credo des Unternehmers Erhard Büchel, möglichst viele Produkte in Deutschland zu produzieren und nur das Notwendigste in Asien, entsteht aktuell eine neue Produktionsstätte in Barchfeld/ Thüringen als klares Bekenntnis zum Produktionsstandort Deutschland. 

Dreh- und Angelpunkt ist bei dem Neubau einer Produktions- und Lagerhalle auf insgesamt 10 000 Quadratmetern Fläche die Digitalisierung und Automatisierung der Produktion. "Industrie 4.0 ist für uns nicht länger ein Schlagwort. Wenn wir schon einmal neu bauen, dann mit topmodernen Produktionseinheiten", erläutert der Barchfelder Geschäftsführer Ullrich Blanc. Bereits im September dieses Jahres soll die Herstellung von Speichen, Nippeln, Radschützern und anderer Komponenten für Qualitätsfahrräder und umweltfreundliche Pedelecs am neuen Standort aufgenommen werden. 

Büchel investiert rund acht Mio. Euro in neue Fertigungsstätte nach Industrie 4.0 Standard
Büchel investiert rund acht Mio. Euro in neue Fertigungsstätte nach Industrie 4.0 Standard

Luftlinie sind es gerade einmal 500 Meter zum bisherigen Standort, der zukünftig ausschließlich der Büchel-Tochter HMM Kunststofftechnik GmbH & Co. KG vorbehalten ist. Seit 2006 werden hochwertige Kunststoffteile und Baugruppen für die Automobil-, Fahrrad-, Elektro-, Konsumgüterindustrie, sowie Medizintechnik produziert. Das Unternehmen ist u.a. nach der Automobilnorm IATF 16949-2016 zertifiziert. „Ein Neubau wurde vor dem Hintergrund der wachsenden Nachfrage nach Kunststoffteilen notwendig, die Produktion von Fahrradzubehör musste umgesiedelt werden." Büchel investiert in den Neubau rund drei Millionen Euro, die Ausstattung wird mit rund fünf Millionen Euro veranschlagt. „Damit ist die komplette digitale Vernetzung gewährleistet, wir erhalten einen wesentlich höheren Output und können gleichzeitig neue Stellen schaffen.“ Für Erhard Büchel ist damit ein weiterer Schritt in die richtige Richtung gewährleistet: Produktionssegmente aus China zurückzuholen. 

 

 

http://www.buechel-online.com