· 

VSF ist Mit-Initiator der #EntrepreneursForFuture

©VSF
©VSF

Der Verbund Service und Fahrrad (VSF e. V.) hat gemeinsam mit weiteren ökologisch orientierten Verbänden der Wirtschaft die Initiative #EntrepreneursForFuture ins Leben gerufen.

„Alle reden vom Klimaschutz – aber tatsächlich geschieht kaum etwas“, sagt Albert Herresthal, Geschäftsführer des VSF e. V. „In der politischen Debatte wird häufig ein Widerspruch von Ökologie und Ökonomie konstruiert. Es wird suggeriert, Klimaschutz wäre schlecht für Wirtschaft und Wohlstand. Diese haltlose Vereinnahmung von Unter-nehmerinnen und Unternehmern wollen wir nicht länger hinnehmen.“

 

Mit der Gründung der #EntrepreneursForFuture solidarisieren sich die initiierenden Wirtschaftsverbände mit der aktuellen Klimaschutz-Bewegung der Schülerinnen und Schüler weltweit, die mit ihren Freitags-Demon-strationen (https://fridaysforfuture.de/) auf die Dringlichkeit echter Veränderungen in der Umweltpolitik auf-merksam machen und darin von 23.000 WissenschaftlerInnen (https://www.scientists4future.org/) unterstützt werden.

Kern der Initiative #EntrepreneursForFuture ist eine Unterschriftensammlung für einen 8-Punkte Forderungs-katalog (siehe https://www.entrepreneurs4future.de/stellungnahme). Unternehmerinnen und Unternehmer sind aufgerufen, sich den Positionen anzuschließen und diesen durch ihre Unterschrift öffentlichen Nach-druck zu verleihen. In der Erklärung wird die substanzielle Bedeutung des 1,5°-Zieles beim Klimaschutz betont.

 

Deshalb  gehört zu den Forderungen unter anderem eine planbar steigende CO2-Bepreisung, der Abbau kli-maschädlicher Subventionen, eine beschleunigte Energiewende, aber auch eine Agrar- und Ernährungswen-de. Eine weitere wichtige Forderung ist die nach einer Mobilitätswende. Es wird z. Bsp. eine Kerosinsteuer verlangt, eine verringerte Mehrwertsteuer auf Bahntickets im Fernverkehr und auf alle Produkte und Dienst-leistungen rund um das Fahrrad.

 

©VSF
©VSF

„Für uns ist es ein Widerspruch, wenn etwa Taxifahrten als Teil des Nahverkehrs mit 7 % Mehrwertsteuer belegt sind, Produkte und Dienstleistungen rund um das Nahverkehrs-

mittel Fahrrad jedoch mit 19 %“, so Herresthal. „Es ist uns wichtig, die richtigen steuerlichen Anreize zu schaffen, um den Klimaschutz voranzubringen. Dazu gehört auch die steuerliche Gleichstellung des Fahrrads mit anderen Dienst-leistungen des Nahverkehrs. Denn: Ein wirksamer Klima-schutz ist eine zwingende Voraussetzung für die weitere wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland. Ohne Klima-schutz wird es künftig erst recht richtig teuer. Wir würden uns freuen, wenn viele Akteure auch aus der Fahrradwirt-schaft  den Forderungskatalog unterschreiben“.

 

 

Alle Informationen zu #EntrepreneursForFuture und die Möglichkeit zur Unterzeichnung des Forderungs-kataloges gibt es auf der Webseite https://www.entrepreneurs4future.de/.