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Fahrradtauglicher Versicherungsschutz - Das sollten Fahrradbesitzer beachten

Deutsche Versicherer liefern aktuelle Diebstahlstatistik – Tipps für Absicherung
Deutsche Versicherer liefern aktuelle Diebstahlstatistik – Tipps für Absicherung

160.000 versicherte Fahrräder wurden im vergangenen Jahr gestohlen. Das geht aus der aktuellen Statistik des Gesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) hervor. Insgesamt seien rund 300.000 Räder entwendet worden, zitiert der GDV Polizeistatistiken. Der Verband verweist auf die Absicherung durch Hausratpolicen. Die Ammerländer Versicherung gibt Tipps zum fahrradtauglichen Versicherungsschutz.

Details der Hausratversicherung abklären

Wird das Fahrrad gestohlen, springt in vielen Fällen die Hausratversicherung ein. Je nach Police variieren jedoch die Bedingungen.

Wer eine Police auf Fahrradtauglichkeit prüft, sollte unter anderem folgende Fragen stellen:

 

- Ist neben Einbruchdiebstahl auch einfacher Diebstahl abgesichert (Zusatzklausel)?

- Gibt es Vorgaben für Fahrradschlösser (Kaufpreise, Modelle)?

- Ist geregelt, wie das Rad untergebracht sein muss?

- Ist definiert, wie das Rad ab- beziehungsweise angeschlossen sein muss?

- Sind Zeitspannen definiert, in denen der Versicherungsschutz gilt?

- Wie hoch ist die Entschädigungssumme?

 

In der Regel leisten Hausratversicherer bei Einbruchdiebstahl, etwa in den hauseigenen Fahrradkeller. Wurde eine Zusatzklausel vereinbart, lässt sich der Schutz auch ausweiten. Wem sein Rad zum Beispiel vor dem Café oder Supermarkt gestohlen wird, ist dann abgesichert. Die Voraussetzung in allen Fällen: Das gestohlene Fahrrad muss mit einem Schloss gesichert sein. Zentral ist die Frage, ob im Ernstfall die Entschädigungssumme ausreicht, damit ein neues Fahrrad angeschafft werden kann. In der Regel wird die Summe auf einen Prozentsatz des Gesamtwertes des versicherten Hausrats beziffert oder der Wert der versicherten Fahrräder ist festgelegt. Vor allem für hochwertige Räder reicht die Standarddeckung der Hausratversicherung aber häufig nicht aus.

 

Alternative: Fahrrad-Vollkaskoversicherung

Darauf verweist auch der GDV. Der Verband empfiehlt, entweder die Versicherungssumme in der Hausratpolice anzuheben oder eine spezielle Versicherung abzuschließen. Damit sind Fahrradversicherungen gemeint, etwa eine Fahrrad-Vollkaskoversicherung. Diese lohnen sich für Fahrradbesitzer mit teuren Rädern, die sie viel fahren. Darunter fallen etwa E-Bikes und Pedelecs. Deren Durchschnittspreis liegt im Fachhandel laut Verband des Deutschen Zweiradhandels (VDZ) bei 2.500 Euro.

Darüber hinaus sind derartige Versicherungen umfangreicher als eine Hausratpolice. Sie decken beispielsweise auch Teilediebstahl, Vandalismus, Fall- und Sturzschäden ab. Bei E-Bikes und Pedelecs sind Feuchtigkeits- und Elektronikschäden enthalten. Wichtig: Es sollten Neuwertentschädigung und Bagatellschäden inbegriffen sein.

Einige Premiumprodukte enthalten auch Schutzbriefe, sodass bei Pannen oder Unfällen Soforthilfe vor Ort garantiert ist. Es gibt Fahrrad-Vollkaskoversicherungen für Privat- und für Diensträder.

 

Die Ammerländer Versicherung im Internet unter: www.ammerlaender-versicherung.de

 

 


Über die Ammerländer Versicherung

 

Die Ammerländer Versicherung ist ein bundesweit tätiger Versicherungsverein auf Gegenseitigkeit (VVaG), gegründet 1923 im niedersächsischen Westerstede. Als solcher ist die Ammerländer Versicherung ihren Kunden in besonderem Maße verpflichtet. In diesem Sinne bietet die AV ihren Kunden in den Bereichen Hausrat und Glas, Fahrrad-Vollkasko, Autoinhalt, Haftpflicht, Unfall und Wohngebäude umfassenden, leistungsstarken Versicherungsschutz.