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Vom Rad-Profi zum Profi-Ausrüster

Ex-Radsportprofi Thomas Rohregger neu im MAVIC-Team
Ex-Radsportprofi Thomas Rohregger neu im MAVIC-Team

Radsportausstatter MAVIC freut sich über ein neues Team-Mitglied: Der ehemalige Rennrad-Profisportler Tommy Rohregger ist ab sofort und für die kommenden drei Jahre als Testimonial für die französische Radsportmarke unter Vertrag. Der 35-jährige Österreicher, der den Gesamtsieg der Österreich-Rundfahrt 2008 zu seinen größten Erfolgen zählen kann, hat sich vor vier Jahren vom Profi -Sport verabschiedet. 

Er freut sich jetzt darüber, seine Erfahrungen und seine Expertise im Rahmen der Partnerschaft mit MAVIC weiterzugeben und unterstützt die Marke im strategischen Sportmarketing. Außerdem begleitet der sympathische Ex-Profi  das MAVIC Team auf Veranstaltungen, Schulungen und Wettkämpfen in Deutschland, Österreich und der Schweiz und testet die Produkte. Wir haben ihm ein paar Fragen gestellt. 

Fotos: Konrad Schmidt (2) / Martin Bihounek
Fotos: Konrad Schmidt (2) / Martin Bihounek

Wie bist du zu der Zusammenarbeit mit MAVIC gekommen?

TR: Ich pflege schon länger freundschaftliche Kontakte zur Amer Sport Gruppe und zu MAVIC. Jetzt gehöre ich keinem Profi -Team mehr an und kann mich frei bewegen in Bezug auf meine Ausrüstung. Damit haben wir diese freundschaftlichen Kontakte ausgebaut und uns auf eine engere Partnerschaft geeinigt. Es passiert schon mal, dass wir die Franzosen und ihre Mentalität nicht verstehen, aber sie verstehen was von Radsport. Der Radrennsport hat dort seine Wurzeln und das spiegeln die Historie der Marke und die Expertise der französischen Entwickler wider. Deshalb freue mich sehr, dass mich eine so hochkarätige Marke als ehemaliger Profi -Sportler unterstützt und nach meiner Meinung fragt.

 

Was verbindet dich mit der Marke? Hast du irgendwelche Erlebnisse mit MAVIC?

TR: Ich habe tatsächlich ein sehr positives Erlebnis. Auf der Tour de France 2010, es muss auf der zweiten oder dritten Etappe Richtung Arenberg gewesen sein – sie sind damals Teile der Tour Paris-Roubaix nachgefahren –hatte ich einen Platten. Und wer steht da und gibt mir ein neues Laufrad? Der gelbe MAVIC Wagen. Sie sind mir damals vorgekommen wie die schützenden Retter. Seitdem verbinde ich die Marke tatsächlich mit Sicherheit, Zuverlässigkeit, Seriosität im Radsport. Ich denke so wird die Marke auch draußen wahrgenommen – dafür beispielhaft steht auch ihre lange und sehr innige Verbindung zur Tour de France.  

 

Hast du ein Lieblingsprodukt oder eine Geschichte zu einem bestimmten Produkt zu erzählen?

TR: Oh ja, doch, die Laufräder von MAVIC bin ich schon als Nachwuchsfahrer gefahren und die haben mich damals schon zu diversen Erfolgen gefahren. Das waren die Laufräder aus der Ksyrium-Linie. Sie stehen immer noch bei mir im Keller und ich verbinde damit viele alte schöne Erinnerungen. Die gebe ich nicht mehr her. 

 

Was sind aus deiner Sicht die Stärken der Marke? 

TR: Ganz klar: Der verlässliche Partner im Rennsport. Die Marke steht für Sicherheit und Qualität. Zudem denke ich an die Innovationskraft der französischen Entwicklung, wenn ich ein paar Neuentwicklungen und vor allem das Material, das sie für den ambitionierten Radsportler herstellen, beobachte. 

 

Angenommen du wirst an der Entwicklung beteiligt – welche Neuheiten würde MAVIC bald vorstellen? 

TR (lacht): Also wenn ich völlig frei wählen darf, fände ich es super, einen MAVIC Rahmen zu entwickeln. So dass es ein komplettes MAVIC Rad geben würde. Mit der Hartware und der Bekleidung wird MAVIC dann zum 360 Grad Ausstatter – das würde mir persönlich schon gefallen. 

 

Wo trifft man dich demnächst zusammen mit MAVIC?

TR: Wir werden als Sponsor beim Austria Rush im April dabei sein. Heuer dann auch wieder beim Ötztaler Radmarathon im September. Außerdem darf ich die Marke auf ausgewählte Händler-Events begleiten. Und auf jeden Fall immer wieder auf der Straße. Ich hänge mir zwar keine Startnummern mehr auf die Brust, teste mich aber nach wie vor gerne selbst. Und natürlich die neuen Produkte von MAVIC. Ich bin jetzt hinter den Kulissen unterwegs und gebe meine Expertise und meine Erfahrung aus dem Rennsport weiter. Aber mit dem Ausrüster MAVIC bin ich ja ganz vorne dran, was den Rennsport anbelangt. Das macht mir im Moment sehr viel Spaß und wird sicher nicht langweilig.

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