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Fahrrad Essen wird zur Bühne des Urban Biking

Die Fahrrad Essen ist mit einem Besucherplus ins Ziel gerollt: Rund 83.000 Besucher kamen, sahen und kauften auf Nordrhein-Westfalens größter Fahrradmesse (2017: 80.000).

Das Angebot der rund 250 Aussteller umfasste alles, was das Radler-Herz begehrt: von Fahrrädern aller Art über umfassendes Zubehör bis zu Radtouristik. Der Dreiklang „Informieren, Ausprobieren, Kaufen“ prägte das Messegeschehen. Darüber hinaus stand die Fahrrad Essen im Zeichen des Urban Biking: Neben angesagten Produkten fürs städtische Radfahren wie E-Bikes und Lastenrädern bestimmten Radwege das Angebot und Programm. Damit verdeutlichte die Fahrrad Essen, wie urbane Mobilität neu gedacht werden kann.

 

„Das Thema Fahrrad gewinnt an gesellschaftlicher Relevanz. Wir spürten dieses Jahr ein deutliches ‚Umparken im Kopf‘ bei vielen Gesprächen auf der Messe – aber auch am sehr großen Interesse für Elektrorad-Konzepte. Gerade in den Städten setzen sich immer mehr Menschen ernsthaft mit alltagstauglichen und flexiblen Alternativen zum Auto auseinander“, fasst Hartmut Ulrich, Leiter im RadClub Deutschland, die aktuelle Entwicklung zusammen. Auch das Fazit von Messechef Oliver P. Kuhrt ist positiv: „Fahrradfahren boomt, das merken wir sehr deutlich an der Resonanz unserer Aussteller und Besucher. Mit der Fahrrad Essen bieten wir die passende Messe im größten urbanen Ballungsraum Deutschlands.“

E-Bikes erweisen sich als Messeverkaufsschlager
E-Bikes erweisen sich als Messeverkaufsschlager

E-Bikes erweisen sich als Messeverkaufsschlager

Die Interessen der Besucher zeigen, wohin der Trend geht: Urbanes Radfahren ist besonders stark gefragt. E-Bikes und Pedelecs lagen in der Besuchergunst mit 51 Prozent ganz vorne und legten um vier Prozent im Vergleich zum Vorjahr zu. Auf den weiteren Plätzen folgten radtouristische Angebote wie das radrevier.ruhr mit seinem 1.200 Kilometern Radwegenetz und Radfahrerzubehör. Als alternatives Verkehrsmittel gewinnen vor allem Lastenräder an Bedeutung, die das Fahrrad mit einer großzügigen Transportmöglichkeit kombinieren – ideal für größere Ausflüge und Einkäufe. Auf der Fahrrad Essen würdigten eine herstellerübergreifende Sondershow und ein Lastenradrennen in Halle 6 diese Entwicklung.

 

89 Prozent der Besucher waren mit dem Angebot der Fahrrad Essen vollkommen zufrieden oder zufrieden. Das entspricht einer Steigerung um drei Prozent. Mit dem Angebot an Neuheiten waren 90 Prozent vollkommen zufrieden oder zufrieden – sechs Prozent mehr als im vergangenen Jahr. 92 Prozent waren auch mit der Präsenz der Marktführer vollkommen zufrieden oder zufrieden, ebenfalls ein Zuwachs. Für viele dieser Besucher war die Trend-Arena in Halle 7 die erste Anlaufstelle: Dort präsentierten bekannte Hersteller ihre Premiummodelle für besonders anspruchsvolle und sportliche Radfahrer.

Eine Messe zum Ausprobieren und Kaufen
Eine Messe zum Ausprobieren und Kaufen

Eine Messe zum Ausprobieren und Kaufen

Mit mehreren Parcours bot die Fahrrad Essen Raum, um das Wunschrad vor dem Kauf ausgiebig zu testen. Besonders beliebt waren der E-Bike-Testparcours in Halle 7 und der Jedermann-Testparcours für Fahrräder ohne E-Antrieb in Halle 6. Angebot und Programm passten zu den Wünschen der Besucher, deren Kauftätigkeit leicht stieg: 77 Prozent kauften oder bestellten auf der Messe oder schlossen dies im Verlauf ihres weiteren Besuchs nicht aus. Nicht miteingerechnet ist das Messenachgeschäft. Begehrt waren Radfahrerzubehör wie Bekleidung und Helme, E-Bikes und Pedelecs sowie Fahrradzubehör wie Lenker und Ketten.

Anlässlich der Fahrrad Essen veranstaltete die Arbeitsgemeinschaft fußgänger- und fahrradfreundlicher Städte, Kreise und Gemeinden in Nordrhein-Westfalen (AGFS) ihren jährlichen Kongress, der sich um das Thema „Infrastruktur: Konkret“ drehte. Auf dem Programm standen beispielsweise Fahrradstraßen und das Rad-Land NRW. Im Anschluss fand die Verleihung des Deutschen Fahrradpreises statt, der unter anderem an den Schauspieler Hannes Jaenicke als fahrradfreundlichste Persönlichkeit des Jahres ging.

Willkommen in der Urlaubswelt

Reisen und Radfahren gehört zusammen – das bestätigen die Besucher der Fahrrad Essen: Mit 45 Prozent bezeichnet sich die Mehrheit als Urlaubstyp Fahrradfahrer. Parallel zur Fahrrad Essen fand in der Messe Essen NRWs größte Urlaubsmesse Reise + Camping statt. 75 Prozent der Besucher beider Veranstaltungen gefällt die Kombination sehr gut, vier Prozent mehr als im Vorjahr. Beide Messen finden unter dem Dach „Die Urlaubswelt“ statt und öffnen 2019 vom 20. bis 24. Februar (Reise + Camping) und 21. bis 24. Februar (Fahrrad Essen).

Ausstellerstimmen

 

Sascha Arndt, Geschäftsführer IO Hawk Invest:

„Auf der Fahrrad Essen hatten wir als Premiumhersteller im Bereich Hoverboards die Möglichkeit, unsere neuen IO-Hawk-E-Bikes einem breiten und vornehmlich fahrradinteressieren Publikum zu präsentieren. Besonders gut gefällt uns die Möglichkeit, dass die Besucher der Messe die Fahrräder direkt vor Ort Probe fahren können. Wir sind mit unseren zwei Ständen in Halle 7 und 8 sehr zufrieden.“

 

Axel Biermann, Geschäftsführer Ruhr Tourismus:

„Für uns war die Fahrrad Essen ein gelungener Start in die Saison. Das Interesse am radrevier.ruhr ist groß: Der RuhrtalRadweg, die Römer-Lippe-Route und die Route Industriekultur per Rad bieten unzählige Möglichkeiten für Tagesausflügler und Touristen. Dazu haben wir zahlreiche Gespräche mit Messebesuchern geführt. Tourenplanung, Unterkunft und Ausflugsziele – alle Informationen aus einer Hand.“

 

Jörg Lange, Projektmanager Media Relations/PR, Riese & Müller:

„Wir sind sehr zufrieden mit dem Verlauf der Fahrrad Essen. Besonders der intensive Austausch und der direkte Kontakt zu unseren Endkunden waren uns während der Messe wichtig. Das Angebot, die neuesten Riese-&-Müller-E-Bikes auch direkt vor Ort zu testen, wurde sehr gut angenommen. Besonders unser Packster 40, ein E-Cargo-Bike mit einer 40-cm-Ladefläche und einem Gesamtgewicht von unter 30 kg, konnte die Kunden überzeugen. Ein Highlight war aber auch das Supercharger. Ein E-Bike mit zwei vollständig in den Rahmen integrierten Akkus und einer Gesamtkapazität von 1.000 Wh. Damit können nicht nur längere Touren, sondern auch deutlich mehr Höhenmeter erreicht werden."

 

Dirk Nissen, Gebietsleiter, BERGAMONT Fahrrad Vertrieb:

„Das Messepublikum war heterogen, insbesondere zum Wochenende wurde es jünger. Gefühlt waren es mehr Besucher als im vergangenen Jahr, wir hatten viel zu tun. Mein Eindruck von der Messe ist, dass die Wertigkeit des Fahrrads einen höheren Stellenwert erfährt. Die Beratung nimmt zu, und der Besucher ist bereit, mehr Geld für ein qualitativ hochwertiges Bike auszugeben. Die Kunden haben

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klare Vorstellungen und wissen, dass das richtige Produkt nicht immer das günstigste ist.“

 

Hartmut Ulrich, Geschäftsführer der BVA BikeMedia, Leiter des RadClub Deutschland:

„Das Thema Fahrrad gewinnt an gesellschaftlicher Relevanz. Wir spürten dieses Jahr ein deutliches ‚Umparken im Kopf‘ bei vielen Gesprächen auf der Messe – aber auch am sehr großen Interesse für Elektrorad-Konzepte: Gerade in den Städten setzen sich immer mehr Menschen ernsthaft mit alltagstauglichen und flexiblen Alternativen zum Auto auseinander. Das Fahrrad – ganz besonders das E-Bike – bietet solche Konzepte, vom kompakten City-Rad bis hin zum familientauglichen Lasten-E-Bike mit allen Raffinessen.

Als Publikumsmesse bietet die Fahrrad Essen der interessierten Öffentlichkeit einen sehr praxisfreundlichen Mix aus verständlich präsentiertem Know-how – beispielsweise bei den zahlreichen Moderationen auf unserer Showbühne. Ein wichtiger Aspekt des attraktiven Messekonzepts: Die Besucher können nach Herzenslust Exponate anfassen und ausprobieren, zum Beispiel auf den diversen Mitmach- und Testparcours. Nicht zuletzt wirken auch die zahlreichen Kaufmöglichkeiten als zusätzlicher Magnet – nicht ohne Grund ist die Fahrrad Essen die größte und beliebteste Fahrradschau in Nordrhein-Westfalen.“

Weitere Informationen und Bilder:

www.fahrrad-essen.de // www.messe-essen-mediacenter.de

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