Colnago-Team in Übersee: Kein Glück für Lechner, Comeback von Schneitter

Nathalie Schneitter © EGO Promotion
Nathalie Schneitter © EGO Promotion

 

"Wahrlich keine Glanzleistung", kommentierte Eva Lechner nach dem Rennen in Mont Sainte Anne enttäuscht. Und in Windham kam auch noch ein Defekt hinzu.

 

Dafür war Team-Kollegin Nathalie Schneitter mit ihrem Comeback zufrieden.

 

Redaktion: Dr. Josef Bernhart

 

 

Colnago-Duo zurück

Kaum eine Fahrerin im Weltcupzirkus kämpft so sehr wie Nathalie Schneitter. Ganz besonders zeigte sich dies nach einer mehrmonatigen Pause, die die Schweizer Team-Kollegin von Eva Lechner hinter sich hat. Und wer die Schweizerin kennt, weiß, wie sehr sie darunter leiden musste. Nathalie Schneitter, ehemals Juniorenweltmeisterin und Weltcupsiegerin (bei ihrem Heimrennen 2010 in Champery) hatte es wahrlich nicht leicht in den letzten Monaten. Nichts ging mehr, immer wieder der Versuch, aber der Kopf spielte nicht mit.

 

Symbolisch der weiße Fleck mit der Botschaft für die Fans auf ihrer Homepage: Nathalie Schneitter, vorübergehend einmal weg. Jetzt ist sie wieder voll da und freut sich über die neuen Herausforderungen. "Ich musste mich neu finden und motivieren", sagt sie mit optimistischem Blick. Ein guter 24. Platz in Kanada gibt Hoffnung für die Zukunft. Mit Platz 31 eine Woche später in Windham erneut die Bestätigung: "Ich kann es noch, es läuft wieder, ein gelungenes Rennen, ich bin zufrieden."

 

Eva Lechner glücklos

Optimistisch und motiviert war auch Eva Lechner. Mit dem inzwischen 10. Cross-Country-Italienmeistertitel der Elite in der Tasche und somit in bekanntem Grün-Weiß-Rot trat die sympathische Eppanerin (Nähe Kalterersee) die Reise nach Übersee an. Zunächst nach Mont Sainte Anne in Kanada, dann nach Windham (USA). Doch das Glück war nicht auf der Seite der Südtirolerin.

 

Obwohl gut gestartet, kam Eva Lechner nur auf Rang 18 in Kanada und musste aufgrund technischer Probleme in Windham sogar vom Rad steigen. "All das ist natürlich nicht optimal für den Abschluss der Saison, aber es gibt ja noch ein Rennen (in Méribel/Frankreich, Anm.d.Red.)", sagt eine schon wieder hoffnungsvolle und inzwischen in ihre Heimat zurückgekehrte Eva Lechner und ergänzt: "Hier kann ich gut abschalten, nach vorne blicken und meinen Saisonabschluss vorbereiten. Ich möchte noch mit der ein oder anderen respektablen Leistung aufwarten. Schließlich habe ich mit meinem Weltcupsieg Anfang der Saison (in Cairns/Australien; Anm.d.Red.) hohe Erwartungen geweckt, die ich nicht enttäuschen möchte."

 

Eva Lechner © EGO Promotion
Eva Lechner © EGO Promotion

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