Artikel mit dem Tag "Service"
Der aktuelle Rückruf der Pedelec-Modelle Specialized Turbo Como SL 4.0 und 5.0 wegen eines potenziellen Ermüdungsrisses im Gabelschaftrohr ist aus sicherheitstechnischer Sicht konsequent und zwingend notwendig. Gleichzeitig macht dieser Fall erneut deutlich, dass in der Fahrrad- und Pedelec-Industrie ein grundlegender rechtlicher und technischer Grundsatz noch immer nicht ausreichend beachtet wird.
Die aktuelle Safety-Gate-Warnmeldung der Europäischen Kommission (SR/00094/26) zu elektrischen Lastenfahrrädern der Marke AddBike macht erneut deutlich: Die sicherheitstechnische Prüfung einzelner Bauteile reicht nicht aus. Entscheidend ist die Prüfung des verwendungsfertigen Gesamtfahrzeugs unter realistischen Belastungen.
Unbemannte Luftfahrtsysteme (UAS), umgangssprachlich als Drohnen bezeichnet, haben sich
innerhalb weniger Jahre von Spezialanwendungen zu breit eingesetzten technischen Arbeitsmitteln
entwickelt. Insbesondere im gewerblichen Umfeld – Inspektion, Vermessung, Logistik,
Medienproduktion und Prüftechnik – sind Multikopter heute fester Bestandteil betrieblicher
Prozesse.
Zwei Drittel der Fahrradbesitzer in Deutschland bringen ihr Rad nicht regelmäßig zum Service. Dieser Trend birgt aus Sicht von DEKRA-Unfallexperten Sicherheitsrisiken, insbesondere da die technische Komplexität der Fahrzeuge durch den anhaltenden Boom der Pedelecs zunimmt. Die aktuelle Befragung von DEKRA und dem Marktforschungsinstitut Ipsos liefert detaillierte Einblicke in das Serviceverhalten und die Erwartungen der Fahrrad-Kundschaft.
Alljährlich stellt uns die Weihnachtszeit vor dieselbe große, nadelige Herausforderung: Wie kommt der stattliche, harzduftende Christbaum vom Verkaufsstand sicher in die heimischen vier Wände? Während die Autofahrer mit umgeklappten Rücksitzen, zu kurzen Dachgurten und latentem Bußgeld-Risiko kämpfen, lächelt der moderne urbane Held gelassen. Denn er hat ein Lastenrad. Und das ist in der Adventszeit nicht nur ein Transportmittel, sondern eine rollende Statement-Bühne.
Wenn die Temperaturen fallen und die Straßen nass, glatt oder mit Laub bedeckt sind, steht für viele Verkehrsteilnehmer der obligatorische Reifenwechsel an. Dies betrifft nicht nur Autofahrer, sondern auch Radfahrer, die in den Wintermonaten sicher unterwegs sein wollen.
Bevor Kinder Vorfahrt, Handzeichen oder den richtigen Abstand im Verkehr wirklich verinnerlichen können, benötigen sie eine fundamentalere Grundlage: ein sicheres, intuitives Gefühl auf dem Fahrrad. Motorische Fähigkeiten sind die unerlässliche Basis jeder Verkehrssicherheit.
Moderne Fahrzeugtechnik, hochentwickelte Assistenzsysteme und verbesserte Infrastruktur haben in den vergangenen Jahrzehnten die Verkehrssicherheit deutlich erhöht und die Zahl der tödlichen Unfälle ist im Langzeittrend rückläufig. Dennoch weisen die Unfallforscher der DEKRA auf hartnäckige Risikofelder hin.
Wer in Deutschland Fahrrad fährt, fühlt sich nach wie vor oftmals nicht sicher. Nach einer aktuellen Befragung der Expertenorganisation DEKRA und des Marktforschungsinstituts Ipsos fühlen sich 39 % der Radfahrenden im Stadtverkehr unsicher oder sehr unsicher. Auf Landstraßen liegt der Anteil bei 33 %. Im Vergleich zu den Vorgängerstudien der Jahre 2024 und 2023 ist kein eindeutig positiver Trend zu verzeichnen.
Die öffentliche Diskussion rund um Fahrräder und elektrisch unterstützte Fahrzeuge wird seit Jahren durch unklare Begriffe erschwert. Bezeichnungen wie E-Bike, Pedelec, Biobike oder E-MTB werden häufig falsch oder unscharf genutzt. Der öffentlich bestellte und vereidigte Sachverständige für Mikromobilität, Ernst Brust, fordert eine präzisere Sprachregelung und stellt eine umfassende Begriffsliste zur Verfügung.