Mit der vollkommen neu entwickelten Numa-Modellreihe bringt der Fahrradhersteller Raymon frischen Wind in das Segment der urbanen Tiefeinsteiger. Konzipiert für den alltäglichen Einsatz in der Stadt und auf dem Land, kombiniert das Bike ein cleanes Design mit hoher Benutzerfreundlichkeit. Besonderes Augenmerk wurde auf ein attraktives Preis-Leistungs-Verhältnis gelegt, um den Einstieg in die moderne E-Mobilität so leicht wie möglich zu gestalten.
Obwohl der Rahmen des Numa aus Aluminium gefertigt ist, wirkt er auf den ersten Blick wie ein teurer Carbonrahmen. Erreicht wird dieser optische Kniff durch ein spezielles Schweißverfahren.
Ein echter Clou für die Praxis ist die Integration des Energiespeichers. Der Akku mit einer Kapazität von 504 Wattstunden sitzt komplett im Unterrohr, lässt sich aber zum Laden unkompliziert entnehmen. Er ist fest mit der Abdeckung verbunden, die stets in der passenden Rahmenfarbe lackiert ist. Das erleichtert das Laden in der Mietwohnung erheblich.
Beim Antrieb geht Raymon neue Wege und setzt erstmals auf den kompakten Picom-Mittelmotor des Herstellers OLI. Mit 70 Newtonmetern Drehmoment bietet das Aggregat ordentlich Schub für den Alltag, während die maximale Reichweite mit bis zu 90 Kilometern beziffert wird.
Sicherheit und Komfort für alle Körpergrößen
Gerade im Stadtverkehr sind ein sicherer Stand und schnelles Absteigen essenziell. Deshalb hat Raymon den Durchstieg beim Numa besonders tief gezogen. Ein verstellbarer Vorbau sorgt dafür, dass sich die Sitzposition flexibel anpassen lässt. Eine Federgabel, ergonomische Griffe und ein breiter Sattel fangen Fahrbahnstöße effektiv ab.
Für kleinere Fahrerinnen und Fahrer hält die Modellreihe eine Besonderheit bereit: In der kleinsten Rahmengröße XS steht das Numa auf kleineren 26-Zoll-Laufrädern statt der üblichen 28-Zoll-Variante.
Für den Gepäcktransport ist ab Werk ein robuster Systemgepäckträger verbaut: Taschen und Körbe lassen sich per Klickmechanismus schnell und wackelfrei fixieren.
Varianten und Preisstrukturen
Die Numa-Familie startet mit dem gezeigten Basismodell Numa Pure. Wer es noch wartungsärmer mag, greift zum Schwestermodell Numa Comfort, das statt einer klassischen Kettenschaltung mit einer Nabenschaltung und einem sauberen Zahnriemen ausgestattet ist. Das Gewicht der Räder pendelt sich je nach Rahmengröße und Ausstattung zwischen 24 und 25 Kilogramm ein. Das zulässige Gesamtgewicht liegt bei soliden 140 Kilogramm.
Produktbox
-
Modell: Raymon Numa (gezeigte Modellvariante: Numa Pure Wave)
-
Motor: OLI Picom Mittelmotor (70 Nm Drehmoment)
-
Akku: 504 Wh (vollintegriert, entnehmbar)
-
Rahmen: Aluminium mit „Smooth Welding“-Technologie
-
Laufradgrößen: 28 Zoll (Größen S–L), 26 Zoll (Größe XS)
-
Gepäckträger: MIK HD Systemträger
-
Gewicht: ca. 24 bis 25 kg
-
Zulässiges Gesamtgewicht: 140 kg
-
Farben: Grau-Beige, Weiß, Schwarz, Flieder
-
Preise: ab 2.299 € (Numa Pure mit Kettenschaltung), ab 2.699 € (Numa Comfort mit Nabenschaltung und Riemenantrieb)
-
Verfügbarkeit: über den autorisierten Raymon-Fachhandel
- https://www.raymon-bicycles.com
Unsere Meinung:
Mit der Numa-Modellreihe liefert Raymon ein rundes Gesamtpaket ab, das vorwiegend preisbewusste Alltagsradler ansprechen dürfte. Die Optik durch die verschliffenen Schweißnähte ist für diese Preisklasse überragend. Kritisch anmerken muss man lediglich die Akkukapazität von 504 Wattstunden, die im Zeitalter von 700-Wh-Batterien etwas knapp wirkt – für den urbanen Pendelverkehr und flache Strecken auf dem Land reicht das jedoch völlig aus. Wer sich den lästigen Ketten-Service sparen will, investiert die 400 EUR Aufpreis in das Comfort-Modell mit Riemenantrieb und fährt damit langfristig entspannter.

Kommentar schreiben