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Körperanalyse für ambitionierte SportlerInnen

Muskelmasse oder doch nur Fettpolster? Die Sportwissenschaft kennt die optimale Zusammensetzung athletischer SportlerInnen. Wer sich professionell auf Bestleistung trimmen möchte, der kann dies unter anderem mit einer Body-Index-Analyse, besser aber mit einer Segment-BIA-Waage tun. Solche Segment-Waagen, wie sie von Tanita entwickelt werden, helfen dem Wiedereinsteiger wie auch dem oder der ambitionierten SportlerIn, beim Leistungstraining.

 

Die richtige BIA Körperanalyse-Waage ist ein sinnvolles Tool um relevante Daten zu erheben und zu verfolgen. Mit diesen Daten kann sowohl das Training als auch die Ernährung immer wieder optimiert werden.
Die richtige BIA Körperanalyse-Waage ist ein sinnvolles Tool um relevante Daten zu erheben und zu verfolgen. Mit diesen Daten kann sowohl das Training als auch die Ernährung immer wieder optimiert werden. (c) Tanita

 Um es auf den Punkt zu bringen: Körperfett ist ab einer gewissen Masse Ballast ohne Funktion. Dies gilt insbesondere am Berg und beim Laufen. Eine Ausnahme ist das Schwimmen. Dort gibt Körperfett Auftrieb, kann sich also sogar positiv auswirken. Dennoch sollte die Muskelmasse im Fokus stehen. Denn Muskeln stabilisieren den Bewegungsapparat und helfen bei explosiven Antritten. Beim Ausdauertraining sollte eine gute Balance gefunden werden da viel Muskulatur auch zusätzliches Gewicht bedeutet. Deshalb sollte das Krafttraining definitiv nie zu kurz kommen.

 

Mehr Muskelmasse fungiert auch als Prävention für Verletzungen und unterstützt dauerhafte Mobilität. Ebenfalls wirkt sich Krafttraining positiv auf die Knochenmasse aus, diese wächst langsamer aber im Einklang mit der Muskelmasse. Auch wirkt sich Muskelmasse und Krafttraining positiv auf das Immunsystem aus. Zu guter Letzt verbrennt zusätzliche Muskelmasse auch zusätzliche Kalorien, sogar im Ruhezustand und hilft damit, den Fettanteil im Griff zu behalten. Doch wie lässt sich der Trainingsfortschritt effektiv kontrollieren?

Effektive Trainingskontrolle

Nach Angaben des in Amsterdam ansässigen Unternehmens Tanita eignen sich vor allem sogenannte Segment-Körperanalysewaagen sehr gut für die Trainingskontrolle. Während herkömmliche Waagen nur die Veränderung des Gewichts angezeigt bekommt aber nicht woher diese Veränderung letztendlich kommt, bieten BIA-Waagen zwar wesentlich mehr Informationen. Die zeigen den Fettanteil und wie sich die Fettmasse durch Ausdauertraining reduziert. Beim Versuch, sportliche Ziele zu erreichen, möchte man allerdings sehen, wie sich die Änderungen auf die Körperzusammensetzung auswirken. Verändert sich der Fett- oder Muskelanteil? Wie sieht es mit der Hydration (Wasserhaushalt) aus? Welche Schlüsse ziehe ich daraus bei der Anpassung des Trainings?

 

Bei den Segmentwaagen, wie der RD 545 von Tanita, die derzeit bedingungslos im Dauertest von VeloTotal Business is, kann man sogar sehen, wie gleichmäßig trainiert wird. Läufer und Radfahrer haben meist deutlich weniger Fett in den Beinen als im Rest des Körpers. BIA Waagen zeigen die Muskel- und Knochenmasse sowie den Kaloriengrundumsatz. Muskelmasse wird bei manchen Modellen auch per Segment, also etwa rechtes und linkes Bein angezeigt. Dadurch können Dysbalancen erkannt und durch entsprechendes Training behoben werden.

Muskelqualität bestimmen

Für den Ausdauersportler ist es interessanter, die Qualität der Muskeln zu verfolgen, da sich bei der Masse nicht viel ändert. BIA-Waagen der RD Serie von Tanita können die Muskelqualität als ein relativ direktes Feedback auf das Training bestimmen: Am Tag direkt nach einem intensiven Training sinkt der Wert erstmal. Durch die Erholung und Superkompensation steigt er dann auf ein höheres Level. Voraussetzung ist ein gutes Verhältnis zwischen Training und Erholung. Bei einem Übertraining kann der Wert auch dauerhaft sinken.

 

Das Übertraining wird als eine chronische Überlastungsreaktion beschrieben, die meist durch kontinuierlich zu hohe Trainingsintensitäten, zu hohes Trainingsvolumen und/oder unzureichende Regenerationszeiten zwischen den Trainingseinheiten ausgelöst wird. Das Leistungsniveau des betroffenen Sportlers sinkt. Für leistungsorientierte SportlerInnen sollte deshalb eine Segment BIA-Waage zur Grundausstattung gehören. Sie misst den Widerstand in jedem Arm, jedem Bein und im Rumpf separat. Die RD Modelle von Tanita messen zusätzlich mit einer zweiten Frequenz. Ebenfalls wird die Reaktanz bestimmt. Dadurch kann die Muskel- und Fettmasse unabhängig vom Körperwasser bestimmt werden. Das führt zu einer höheren Genauigkeit und weniger Schwankungen bei den Messungen.