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Pandemie pusht die Fahrradmobilität

Auch wenn die meisten Menschen in Deutschland durch die Pandemie mehr Zeit zu Hause verbringen, gaben über 40 Prozent der Teilnehmer in einer unternehmenseigenen Studie von Hövding an, aktuell häufiger aufs Fahrrad zu steigen.

Eine aktuelle Studie des schwedischen Unternehmens hat ergeben, dass in Zeiten von Covid19 öfter zum Drahtesel gegriffen wird.
Eine aktuelle Studie des schwedischen Unternehmens hat ergeben, dass in Zeiten von Covid19 öfter zum Drahtesel gegriffen wird. (c) Hövding

Eine aktuelle Studie des schwedischen Unternehmens hat ergeben, dass in Zeiten von Covid19 öfter zum Drahtesel gegriffen wird. Laut Hövding fühlt sich beinahe die Hälfte durch die Pandemie in ihrem Fahrradverhalten beeinflusst, wobei 42 Prozent aktuell häufiger Fahrradfahren. 

 

Beinahe drei Viertel der Studienteilnehmer nutzen das Fahrrad als Transportmittel, um einkaufen zu gehen, zur Arbeit zu fahren oder sonstige Erledigungen zu machen. Da ist es nicht überraschend, dass über 40 Prozent fünfmal die Woche auf’s Rad steigen – jedoch für gewöhnlich eher in den warmen Jahreszeiten. Denn: Wenn auf das Fahrrad verzichtet wird, ist meistens das schlechte Wetter dafür verantwortlich.

 

Mehrheit ohne Helm

Fast 60 Prozent tragen nie einen Helm beim Fahrradfahren. Es gibt viele Gründe warum auf einen Fahrradhelm verzichtet wird. Allen voran die Ästhetik: So stehen Helmfrisuren und Produktdesign ganz oben auf der Abschussliste. Auch die Tatsache, dass das Freiheitsgefühl durch einen Helm beeinträchtigt ist, gefiel 28 Prozent der Teilnehmer nicht. Der am meisten genannte Grund jedoch ist, dass ein Helm ungemütlich sei.

 

 

Und genau an dieser Stelle setzt das schwedische Unternehmen an: Der Hövding 3 ist ein diskreter Kragen, der einen Airbag enthält, welcher bei einem Unfall innerhalb von 0,1 Sekunden auslöst. Bequem und stylish zugleich, da ihm durch unterschiedliche Überzüge ein individueller Look verpasst werden kann. Die Airbag-Technologie bietet einen um bis zu acht Mal besseren Schutz als herkömmliche Fahrradhelme. Außerdem ist der Tragekomfort sehr hoch, da der Hövding von den Radfahrern um den Hals und nicht auf dem Kopf getragen wird. Aspekte, die auch für die Umfrageteilnehmer entscheidend sind: Für 85 Prozent spielt eine komfortable Passform eine sehr wichtig Rolle, während bei 96 Prozent der Teilnehmer Sicherheit absolut im Fokus steht. Für einen Helm, der nachweislich sicherer ist, würden sogar 38 Prozent etwas tiefer in die Tasche greifen.

Zentrale Fakten der Hövding-Umfrage.
Zentrale Fakten der Hövding-Umfrage. (c) Hövding

Aufgrund von Covid19 ist auch in der Radbranche ein Rückgang zu erkennen – die Nachfrage nach dem Airbag für Radfahrer ist jedoch weiter gestiegen. „Die Pandemie ist nach wie vor gegenwärtig und die in Deutschland geltenden Einschränkungen im stationären Handel haben sich bis zu einem gewissen Grad auf unseren Umsatz ausgewirkt. Gleichzeitig aber hat der Onlineverkauf einen größeren Anteil am Gesamtumsatz von Hövding eingenommen”, sagt Fredrik Carling, CEO von Hövding.

 

 

Darüber hinaus ist auch eine tägliche Zunahme des Radverkehrs in Städten erkennbar: „Aufgrund des Coronavirus haben viele Städte den Vorteil erkannt, Menschen zum Radfahren zu ermutigen, anstatt sich dem Risiko einer Infektion in öffentlichen Verkehrsmitteln auszusetzen. Der Pendlerverkehr ist immer noch rückläufig, da viele weiterhin von zu Hause aus arbeiten, aber wir können beobachten, wie der Radverkehr täglich zunimmt”, fügt Fredrik Carling hinzu.