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Trikes mit Hand und Fuß

HP VELOTECHNIK kooperiert mit Hochschule Darmstadt: Entwickler loten Möglichkeiten aus, einen Handantrieb für die Dreiräder der Liegeradmanufaktur zu konstruieren.

Ein Trike, ein Designer, ein Projekt: Jonas Engelhardt entwickelt für die Trikes von HP Velotechnik einen Handantrieb. Bilder:HP VELOTECHNIK
Ein Trike, ein Designer, ein Projekt: Jonas Engelhardt entwickelt für die Trikes von HP Velotechnik einen Handantrieb. Bilder:HP VELOTECHNIK

Jonas Engelhardt ist Diplomand an der Hochschule Darmstadt im Fachbereich Gestaltung. Derzeit trifft man ihn allerdings nicht in den Hörsälen und Seminarräumen der Akademie an. Zu finden ist der 25-Jährige vielmehr in der Entwicklungsabteilung des Liegeradspezialisten HP VELOTECHNIK.
Hier konstruiert er in enger Zusammenarbeit mit den Krifteler Ingenieuren einen Handbike-Antrieb. Der könnte sowohl auf den Trikes der Gekko- wie auch der Scorpion-Serie als Alternative zum üblichen Fußantrieb zum Einsatz kommen.


Das Projekt, betreut vom Lehrstuhlinhaber für Industriedesign Professor Tom Philipps, ist zum einen Voraussetzung für Engelhardts Hochschulabschluss. Zum anderen wollen die Liegeradbauer selbst Erkenntnisse über die Machbarkeit und technischen Herausforderungen eines solchen Antriebs gewinnen. Dazu Geschäftsführer und Entwicklungsleiter Daniel Pulvermüller: „Wir bei HP VELOTECHNIK bekommen seit Jahren Anfragen von Menschen mit Handicap, die sich speziell für unsere Trikes mit den zwei gelenkten Vorderrädern begeistern. Bislang konnten wir ihnen aber nichts an die Hand geben, das uns sowohl in Funktion als auch Design überzeugt hätte.

Ein Trike, ein Designer, ein Projekt: Jonas Engelhardt entwickelt für die Trikes von HP Velotechnik einen Handantrieb. Bilder:HP VELOTECHNIK
Ein Trike, ein Designer, ein Projekt: Jonas Engelhardt entwickelt für die Trikes von HP Velotechnik einen Handantrieb. Bilder:HP VELOTECHNIK

Mit Engelhardt konnte nun ein angehender Designer gewonnen werden, bei dem zum fachlichen Knowhow auch das technische Wissen und der Spaß am Fahrrad kommen. Einen wesentlichen Aspekt sieht der aus der Rhein-Main-Region stammende Designer in der konkreten Anwendung: „Gute Gestaltung ist schön, begeistert und hinterlässt einen nachhaltigen Eindruck.“ Für ihn bedeute Design weit mehr als reine Ästhetik: „Es geht um die Entwicklung von Ideen und Konzepten, die sich auf den Nutzer und seine Bedürfnisse konzentrieren.“ Sein Credo: „Innovationen, die am Ende umsetzbar sind, entstehen an der Schnittstelle der Disziplinen.“

Aufgabe des Designers sei es, verschiedene Ebenen zu vereinen: ästhetische Gestaltung, Funktion und Nutzererlebnis. „Die Kooperation mit HP VELOTECHNIK und damit die Verbindung von Industrie und angewandter Wissenschaft bietet genau dieses Spannungsfeld.“


Über die nächsten Schritte des spannenden Projekts kann man sich auf der Homepage www.hpvelotechnik.com im News-Bereich sowie auf dem Facebook-Kanal von HP VELOTECHNIK informieren.