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E.ON-Umfrage: Niedersachsen, Rheinland-Pfalz und NRW mit höchster E-Bike-Quote

  • Fast jeder fünfte Einwohner der Top-3-Bundesländer besitzt eigenen Angaben zufolge ein E-Bike
  • Drei niedersächsische Landkreise im Ranking der 401 Landkreise und kreisfreien Städte vorn
  • Umfrage analysiert Verbreitung und Nutzung von E-Bikes, das Laden mit Ökostrom und die zurückgelegten Strecken
E-Bike-Boom: Niedersachsen, Rheinland-Pfalz und NRW führen in Ranking zur Elektrofahrrad-Nutzung
E-Bike-Boom: Niedersachsen, Rheinland-Pfalz und NRW führen in Ranking zur Elektrofahrrad-Nutzung

E-Bikes boomen in Deutschland – und Niedersachsen führt den Trend an: Nach einer aktuellen Civey-Umfrage* im Auftrag des Energieanbieters E.ON für den E.ON Energieatlas besitzt inzwischen rund jeder sechste Deutsche (15,2 Prozent) ein eigenes Elektrofahrrad, das Ranking der Bundesländer führt dabei Niedersachsen an. Dort besitzen bereits 17,7 Prozent der Einwohner eigenen Angaben zufolge ein E-Bike oder Pedelec. Damit liegt Niedersachsen knapp vor Rheinland-Pfalz (17,5 Prozent) und Nordrhein-Westfalen (17,4 Prozent).

 

Auch im Vergleich der 401 Landkreise und kreisfreien Städte liegen niedersächsische Vertreter an der Spitze: Die höchste Quote an E-Bike-Besitzern gibt es in den Landkreisen Grafschaft Bentheim (26,4 Prozent), Wittmund (26,0 Prozent) und Vechta (25,8 Prozent), wie die Auswertung im E.ON Energieatlas zeigt. 

 

Niedersachsen bei Vielfahrern auf Rang fünf – Bremen auf Platz eins

Im Vergleich der Streckenmeister, die 200 Kilometer und mehr im Monat mit dem E-Bike zurücklegen, landet Niedersachsen mit 20,0 Prozent Vielfahrern im Bundesländervergleich auf dem fünften Rang. Hier führen Bremen (30,8 Prozent), Hessen (23,2 Prozent) und Bayern (22,7 Prozent), Sachsen (20,6 Prozent) landet auf Platz vier. Die Mehrzahl der Niedersachsen (27,5 Prozent) fährt wie der Rest der Deutschen weniger, im Durchschnitt monatlich 50 bis 100 Kilometer. 

 

E-Bikes auch bei Jüngeren beliebt 

Die meisten Deutschen (54,4 Prozent) fahren E-Bike, weil das Radeln mit Motor-Unterstützung schlicht weniger anstrengt. Das liegt aber nicht daran, dass Elektroräder nur von Senioren genutzt werden. In der Altersgruppe der 18 bis 29-Jährigen beispielsweise geben 7,2 Prozent der Befragten an, ein E-Bike zu besitzen, bei den 30 bis 39-Jährigen sind es 10,6 Prozent und bei den 40 bis 49-Jährigen 11,2 Prozent. 

 

Im Vergleich zum Auto sind E-Bike-Nutzer klimafreundlicher unterwegs – Umweltschutz ist auch ein häufiges Kaufmotiv: Jeder dritte (32,9 Prozent) Besitzer sieht in seinem E-Bike eine klimafreundliche Alternative zum Auto bzw. Roller. In Niedersachsen lädt auch fast ein Viertel der E-Bike-Besitzer (22,2 Prozent) seinen Akku mit Ökostrom. 

 

Auch bei den Stromkosten überzeugt das Elektrofahrrad: Das Aufladen eines modernen 500 Watt-Akkus, mit dem sich ungefähr bis zu 120 Kilometer zurücklegen lassen, kostet etwa 15 Cent**. Damit kommt die Mehrheit der E-Bike-Besitzer etwa ein bis zwei Monate aus. Somit ist die Fahrt mit dem E-Bike mit 12,5 Cent pro 100 Kilometer rund 60 Mal günstiger als mit einem Benziner, bei dem die gleiche Strecke 7 bis 8 Euro Energiekosten verursacht.*** Geladen wird das Pedelec von fast allen E-Bike-Besitzern (95,5 Prozent) vorwiegend zuhause. 

 

Weitere E-Bike-Daten direkt im E.ON Energieatlas

 Weitere Details zur E-Bike-Auswertung – regional und überregional – finden Sie direkt im interaktiven E.ON Energieatlas unter https://energieatlas.eon.de/e-mobility/e-bikes.

 

* Das Meinungsforschungsunternehmen Civey hat 2020 im Auftrag von E.ON Energie Deutschland insgesamt mehr als 6.000 E-Bike-Besitzer befragt. Die aktuellen Ergebnisse sind repräsentativ für E-Bike-Besitzer.

** Angenommen wurde ein Strompreis von 30 Cent pro Kilowattstunde.

*** Angenommen wurde ein Preis von 1,30 Euro pro Liter Superbenzin und ein Kraftstoffverbrauch von 6 Litern pro 100 Kilometern Fahrtstrecke.

 



Über den E.ON Energieatlas:

Der E.ON Energieatlas liefert Daten, Fakten und Hintergründe zur deutschen Energielandschaft und ihrer Entwicklung in den vergangenen Jahrzehnten. Das interaktive Daten-Tool beantwortet zentrale Fragestellungen: Wie hat sich der Ökostromanteil in Deutschland zuletzt entwickelt? Wo befinden sich die „grünsten“ Regionen? Wie steht die Bevölkerung zur Elektromobilität – und wo ist die Ladeinfrastruktur bereits besonders gut ausgebaut? Der E.ON Energieatlas kombiniert öffentliche Daten, repräsentative Umfrage-Ergebnisse sowie E.ON Analysen und liefert Auswertungen bis auf regionale Ebene. Das Tool wird fortlaufend mit neuen Datensätzen ergänzt. Hier gelangen Sie direkt zur interaktiven Karte.