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Bikesharing-Anbieter Donkey Republic mit starkem Wachstum

Donkey Republic ist ein Bike-Sharing-Pionier mit Sitz in Kopenhagen
Donkey Republic ist ein Bike-Sharing-Pionier mit Sitz in Kopenhagen

Mehr als eine halbe Million Fahrten, fast 700.000 geradelte Kilometer über eine Viertelmillion Ausleihen: Der dänische Bikesharing-Anbieter Donkey Republic konnte 2019 ein starkes Wachstum in Deutschland verzeichnen. 

So lag die Zahl der Buchungen bei 269.500 – mehr als eine Verdreifachung gegenüber 2018 (73.631). Die Anzahl der Fahrten verdoppelte sich fast von 345.00 auf 592.600, ebenso die der zurückgelegten Strecken von 307.500 auf 617.800 Kilometer. Donkey Republic ist in Deutschland derzeit in Berlin und München vertreten, hinzu kommen zwei kleinere Standorte in Landshut und Freiburg. Es zeigt sich, dass die Berliner längere Strecken auf dem Rad zurücklegen als die Münchner: Im Schnitt radelten sie 1,1 Kilometer pro Fahrt, an der Isar waren es 0,9 Kilometer.

Eine halbe Million Fahrten: Dänischer Bikesharing-Anbieter Donkey Republic 2019 mit starkem Wachstum in Deutschland
Eine halbe Million Fahrten: Dänischer Bikesharing-Anbieter Donkey Republic 2019 mit starkem Wachstum in Deutschland

2019 entwickelten sich die orangefarbenen Räder zunehmend zu einer alternativen Mobilitätsoption für die Großstädter: Wurden sie in der Bundeshauptstadt 2018 noch zu mehr als zwei Dritteln (67,5 Prozent) von Besuchern gemietet, war es 2019 umgekehrt: Knapp zwei Drittel der Mieten (63,5 Prozent) erfolgten von Berlinern. Ähnlich sah es in München aus: Hier stieg der Anteil örtlicher Nutzer von 33,1 auf 59,2 Prozent. “Bikesharing gilt in den Augen Vieler immer noch als Zusatzangebot für Touristen, die Stadt zu erkunden”, so Boris Stojiljković, Regional Manager Deutschland, Österreich, Ungarn bei Donkey Republic. “Dabei sind geteilte Fahrräder ein sinnvolles Element im innerstädtischen Mobilitätsmix, der Fahrräder Menschen zugänglich macht, die nur hin und wieder eins brauchen, für die sich ein Kauf nicht lohnt oder denen etwa die passenden Unterbringungsmöglichkeiten fehlen. Die Zahlen zeigen, dass die Berliner und Münchner das Angebot zunehmend annehmen und für sie die Donkey-Räder eine echte Alternative zu anderen Verkehrsmitteln darstellen.” Laut einem aktuellen Bericht der Europäischen Umweltagentur (EUA)* bieten aktive Verkehrsträger wie Fahrräder den höchsten gesellschaftlichen Nutzen. Sie unterstützen Menschen, die Empfehlungen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) für körperliche Aktivität zu erreichen und machen das städtische Mobilitätssystem nachhaltiger. Neben den direkten gesundheitlichen Vorteilen für den Benutzer kann die Umstellung auf aktive Verkehrsträger auch Emissionen und Lärm reduzieren.

 

Auch auf Produktseite war 2019 ein ereignisreiches Jahr: Mit der neuen Option Just Ride können Nutzer jetzt ohne Mitgliedschaft oder Abo einfach ein Rad mieten – sie bezahlen nur für die Zeit, in der sie es nutzen. “Wir wollen Großstädtern ermöglichen, möglichst umwelt- und ressourcenschonend von A nach B zu kommen”, so Boris Stojiljković. Mit immer mehr Aggregatoren auf dem Markt, die verschiedene Sharing-Anbieter in einer App kombinieren, standen 2019 auch technische Integrationen im Mittelpunkt. Donkey Republic ist nun Mitglied der General Bikeshare Feed Specification (GBFS), die als offener Datenstandard für Bikeshare-Dienste dient. Nutzer finden Räder von Donkey Republic jetzt in Transit, Urbi, Rydes, OpenBike, Findabike, Geovelo, TimesUpp, Minrejseplan, Moovit, Tripps Moop Mobility und bald auch in Jelbi, der App der Berliner Verkehrsbetriebe BVG. Zusammen mit verschiedenen anderen Verkehrsunternehmen trat Donkey Republic in 2019 als Partner des New Mobility Forums dem Verband Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV) bei, um die Zukunft der urbanen Mobilität mitzugestalten.

 

Donkey Republic startete 2015 in Kopenhagen und war die Idee einiger Tüftler, die Bikesharing nicht als Massengeschäft sahen, sondern als Weg, Menschen den Zugang zum Fahrrad zu erleichtern und so gleichzeitig nachhaltig, umwelt- und sozialverträglich zu wirtschaften. Herzstück von Donkey Republic sind die Wartung und die eigenen Fahrradmechaniker*innen, die sicherstellen, dass die Räder stets in einem Top-Zustand sind. Was sich auszahlt: Nur bei drei Prozent der Buchungen bestand 2019 Servicebedarf, etwa vier Jahre lang können die Donkey-Räder im Schnitt genutzt werden – ein Spitzenwert in der Branche und ein wichtiger Beitrag zur Nachhaltigkeit.

 

* https://www.eea.europa.eu/highlights/walking-cycling-and-public-transport

 

Mehr Infos unter www.donkey.bike/de/