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Deutschlands E-Mountainbike Trend

Der E-Mountainbike (E-MTB) Trend hat Deutschland seit geraumer Zeit erfasst. Und aus gutem Grund. Ein E-Mountainbike ist perfekt für all diejenigen, die sich die Freiheit und Vorteile des Radfahrens in hügeligem oder etwas rauem Terrain wünschen, aber dazu ein wenig „Unterstützung“ erhalten möchten. Aber ganz gleich, ob Mountainbikes, Rennräder, Trekkingbikes und sogar Falträder – Elektrofahrräder ermöglichen einen völlig neuen Weg der Fortbewegung.

Brauche ich als gesunder, sportlicher Mensch überhaupt ein E-Bike?

Das Vorurteil, dass E-Bikes nur etwas für Senioren und Sportmuffel sind, hält sich immer noch ziemlich hartnäckig. Dabei zeigen die Hersteller mit ihren immer weiter wachsenden Modellpaletten, dass E-Bikes auch für den „normalen“ Radfahrer interessant sein können. Neben Alltags- und Cityrädern sind auch Trekking-E-Bikes und E-MTBs schon weit verbreitet, und bieten dem Fahrer neben einem höheren Komfort auch eine höhere Reichweite, um noch mehr aus dem Bike herauszuholen. E-Bikes werden nachweislich häufiger genutzt als Räder ohne Elektro-Hilfe, ersetzen immer häufiger kürzere Autofahrten und bieten den unbestreitbaren Vorteil, auch ohne nervige Schweißtropfen zur Arbeit radeln zu können.

 

Und bevor nun jemand meint, da könne er doch gleich auf einen Motorroller umsteigen, der Trainingseffekt wäre der Gleiche – nein, stimmt nicht. Verschiedene Studien haben gezeigt, dass das Fitnesslevel bei Personen die vom süßen Nichtstun umsteigen auf ein E-Bike durchaus profitiert! Sportwissenschaftler loben Pedelecs durchweg als wertvolle Unterstützung dabei, sich gesündere Bewegungsgewohnheiten anzutrainieren und als brauchbare „Einstiegsdroge“. Denn wer Gefallen gefunden hat am Alltag auf dem E-Bike, versucht sich oft früher oder später auch an einem normalen Fahrrad.

Überteuert oder preisgünstige Alternative?

Die Preisspanne für E-Bikes ist wie bei anderen Fahrrädern enorm groß. Während Einsteiger-Modelle bereits ab 1000€ zu haben sind, kann man für High-End-E-Bikes schon mal bis zu 10.000€ und noch mehr ausgeben. Hier spielen natürlich verschiedene Ausstattungsmerkmale eine Rolle, entscheidend für den E-Bike-Aufpreis gegenüber „normalen“ Fahrrädern ist aber natürlich der komplette Antriebsstrang, vor allem Motor und Akku. Andere Eigenschaften wie Material (Carbon, Aluminium), Schaltung und Federung sind auch für das Preisniveau verantwortlich.

Dazu kommt, neben den Kosten für normalen Verschleiß, auch der eventuelle spätere Austausch des Akkumulators. Im Vergleich zu anderen Verkehrsmitteln sind dagegen die Stromkosten von wenigen zehn Cent pro 100 km sehr gering.

Durch die Nutzung eines Pedelecs ergeben sich verschiedene Vorteile (in der Regel höhere Durchschnitts-geschwindigkeit als bei konventionellen Fahrrädern; u. U. innerorts sogar höher als von PKWs; je nach Kondition des Fahrers größerer Aktionsradius).

Von Vorteil sind die geringeren Emissionen (nur geringe Schallemission) im Vergleich zu anderen motorisierten Verkehrsmitteln, insbesondere zu Fahrzeugen mit Verbrennungsmotoren, sofern E-Bikes oder Pedelecs alternativ zu diesen genutzt werden - ausgenommen Elektroautos.

 

So finanzieren Sie ihr E-Bike

E-Bikes sind nicht billig, aber es gibt verschiedene Möglichkeiten, die Finanzierung zu stemmen, auch wenn Sie nicht ihr Sparschwein schlachten wollen.

Zum Einen gibt es die Möglichkeit das E-Bike über einen Kredit zu finanzieren, zum Beispiel ihre Hausbank oder sogar manche Händler bieten eine Finanzierung an.

Genau wie ein Auto kann man ein Fahrrad auch leasen. Ganz besonders interessant für Arbeitnehmer ist die Möglichkeit ein Dienst-E-Bike vom Arbeitgeber geleast zu bekommen. Immer mehr Firmen nutzen diese attraktive Möglichkeit zum Umweltschutz, zur Verringerung des Autoverkehrs und auch zur Gesundheit ihrer Mitarbeiter beizutragen.