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Schutz fürs (Elektro-)Rad

Was tun bei Unfall, Panne oder Diebstahl? Hochwertige (Elektro-)Fahrräder mausern sich zum Trend-Fahrzeug, doch oft fehlt der passende Versicherungsschutz fürs Rad.

Die Deutschen treten gern in die Pedale: Die einen fahren mit dem Rad zum Einkaufen oder zur Arbeit. Die

anderen wagen die Alltagsflucht auf zwei Rädern, zum Beispiel beim Sport oder auf Reisen. Rund 73 Millionen Fahrräder sind nach Angaben des Zweirad-Industrie-Verbands (ZIV) auf deutschen Straßen unterwegs, darunter rund drei Millionen Elektrofahrräder (E-Bikes/Pedelecs).

 

Lifestyle auf zwei Rädern

Der Trend geht Branchenexperten zufolge hin zu hochwertigen Modellen, die Zielgruppen werden jünger und sportlicher. Laut ZIV trifft das besonders auf den E-Bike-Sektor zu. Neben City- und Trekkingmodellen erfreuen sich demnach E-Mountainbikes immer größerer Beliebtheit. In Großstädten spielen zudem Lasten- räder als Ersatz für das Auto verstärkt eine Rolle. Gleichzeitig mausern sich alle Modelle zum Design-Objekt, das Ausdruck eines neuen Lifestyles ist. Elektroräder sind beispielsweise gar nicht mehr als solche zu erkennen, weil Akku und Motor versteckt verbaut sind.

 

Schutz fürs Rad im Ernstfall

Aber was, wenn es unterwegs einmal brenzlig wird, etwa im Falle eines Unfalls oder einer Panne? Was, wenn das teure (Elektro-)Fahrrad gestohlen wird?

„Da entstehen schnell Kosten, die bei hochwertigen Modellen oder E-Rädern schon ins Gewicht fallen“,

sagt Kai Preuß vom Experten-Team der Ammerländer Versicherung, das mit einem Messestand in Berlin vertreten ist. „Eine Reparatur kann kostenintensiv sein, im schlimmsten Fall muss ein neues Rad her.“ Deshalb sei guter Versicherungsschutz ratsam.

 

 

Hausratversicherung reicht nicht aus

Was viele, laut Preuß, nicht wissen: Der Schutz über die Hausratversicherung reicht in solchen Fällen nicht aus. „Es fängt schon damit an, dass der Diebstahl von Fahrradteilen nicht abgedeckt ist“, so Preuß.

„Auch Reparaturkosten sind in der Hausratversicherung nicht eingeschlossen.“

Seit 2014 bietet die Ammerländer daher eine Fahrrad-Vollkaskoversicherung an, die diese Lücke schließt. Versichert werden E-Bikes/Pedelecs (ohne Führerscheinpflicht) sowie hochwertige Modelle ohne Tretunter-stützung.

Auch eine Variante für Diensträder gibt es. Neben dem einfachen Diebstahl des Fahrrads ist auch der Diebstahl von Teilen (zum Beispiel Sattel, Lenker oder Tachometer) abgedeckt, ebenso Reparaturkosten. „Wir versichern zudem ohne Selbstbeteiligung“, fügt Preuß hinzu.

 

Schutzbriefleistungen auch für Radler

Da immer mehr Menschen das (Elektro-)Rad stetig nutzen, wünschen sie sich auch umfassenden Alltags-schutz, etwa bei Pannen oder Unfällen. Hilfe garantieren Schutzbriefe, die es nicht mehr nur für Autofahrer gibt. „Im Ernstfall wird zum Beispiel eine Werkstatt organisiert, wenn nötig auch der Transport dorthin“,

erläutert der Experte. Derartige Schutzbriefleistungen habe die Ammerländer in Kooperation mit ROLAND in die private Fahrrad-Vollkaskoversicherung integriert.

 

 

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