Wer gewinnt heuer die Jagd auf das Penser Joch?

Wer gewinnt heuer die Jagd auf das Penser Joch?
©hkmedia.bz

Wenn in einem Monat bei den Olympischen Sommerspielen in Rio de Janeiro Eva Lechner um eine Mountainbike-Medaille kämpft, dann findet in Südtirol ein Klassiker für alle Rennradler statt. Am Samstag, 20. August wird einmal mehr der Große Preis Penser Joch ausgetragen, der wie schon im Vorjahr zum Südtirol.Berg.Cup zählt.

Jahrzehntelang zeichneten die Tiroler Radler für die Abwicklung des beliebten Bergrennens auf das Penser Joch verantwortlich. Seit mittlerweile elf Jahren wird es nun aber schon vom ASC Sarntal/Sektion Rad organisiert. Mit viel Engagement versuchen OK-Chef Hartmann Stuefer und seine zahlreichen freiwilligen Helfer bei den Radsportlern aus Südtirol, vor allem aber aus den anderen Regionen Norditaliens, aus Österreich, der Schweiz und Deutschland zu punkten und sie zu einer Teilnahme zu bewegen.

Die diesjährige Ausgabe des Großen Preis Penser Joch findet am Samstag, 20. August statt. Wie immer erfolgt der Start um 14.30 Uhr in Sarnthein. Anschließend rollt das Teilnehmerfeld gemeinsam mit kontrollierter Geschwindigkeit bis nach Astfeld (1021 Meter). Dort beginnt das Bergrennen dann so richtig. Die Teilnehmer erwartet eine 26 Kilometer lange Strecke mit 1190 Höhenmeter entlang der Alpenrosenstraße, die vor allem auf dem Schlussteil anfallen.


Wer folgt auf Gschnitzer und Ilmer?

Im Vorjahr holte sich bei den Männern Thomas Gschnitzer den Sieg. Nach zwei zweiten Plätzen setzte sich der Sterzinger im August 2015 mit einer Zeit von 59.23 Minuten zum ersten Mal im Sarntal durch. Gschnitzer verwies Michael Tumler und Michael Obrist auf die Plätze. Das Damenrennen gewann Dreifachsiegerin Marina Ilmer (1:05.41 Stunden). Ilmer hält bei den Frauen auch den Streckenrekord. Vor drei Jahren fuhr sie in 1:04.13 Stunden auf das Penser Joch. Bei den Männern stellte Philip Götsch 2011 die Bestmarke von 56.21 Minuten auf.

Traditionsgemäß wird beim Großen Preis Penser Joch aber nicht nur um den Einzelsieg gefahren. Der erfolgreichsten Mannschaft wird auch dieses Jahr die handgeschnitzte Trophäe „Moser Bau“ überreicht. Im vergangenen Jahr durfte sich die Trentiner Mannschaft Brao Caffè – Unterthurner darüber freuen.


Auch Nachmeldungen sind eventuell möglich

Prämiert werden im Rahmen der Preisverteilung, die ab 18 Uhr am Sportplatz in Sarnthein stattfindet, auch die schnellsten drei Rennfahrer einen jeder Kategorie (insgesamt 12), sowie jener Radler, der am nächsten an der Durchschnittszeit aller Teilnehmer liegt. Und sollte ein Starter, bzw. eine Starterin den Streckenrekord knacken, dann gibt’s obendrein eine Prämie in Höhe von 250 Euro.

Außerdem gibt es für die Teilnehmer – neben einem schönen Finisher-T-Shirt und einem Gutschein für die Pasta Party – eine Verlosung von tollen Sachpreisen. Voraussetzung ist nur die Anwesenheit bei der Preisverteilung, in dessen Rahmen die Verlosung stattfindet.

Einschreibungen für den Großen Preis Penser Joch werden im Internet auf der Seite www.penserjoch.it oder per Mail (info@penserjoch.it) entgegen genommen. Die Teilnahmegebühr beträgt bis zum Donnerstag, 18. August (20 Uhr) pro Starter 20 Euro. Nachmeldungen sind am Renntag (Samstag, 20. August) von 12 bis 14 Uhr am Sportplatz in Sarnthein gegen ein Entgelt von 25 Euro möglich. Alle Teilnehmer ohne Master-Rennlizenz müssen ein sportärztliches Zeugnis vorlegen, damit eine Tageslizenz ausgestellt werden kann. 


Die offizielle Webseite der Veranstaltung:
www.penserjoch.it


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