Protecting People: Uvex liefert Schutz seit 90 Jahren

Uvex Helmfertigung in Deutschland © kg
Uvex Helmfertigung in Deutschland © kg

Vom kleinen Handwerksbetrieb im Fürther Vorort Poppenreuth zum international agierenden Unternehmen: Die Uvex Group feiert 2016 ihr neunzigstes Firmenjubiläum. Mit innovativen Helmen und Brillen wird man bis heute dem Firmenmotto gerecht: "Protecting People"!

 

Menschen am Arbeitsplatz, beim Sport und in der Freizeit zuverlässig schützen: darauf versteht sich das . das Familienunternehmen aus Fürth seit 90 Jahren.  Heute zählt Uvex zu den großen internationalen Marken aus Deutschland und hat erfolgreich deutsche Industriegeschichte mitgeschrieben. Wenn zum Firmenjubiläum des Mittelständlers die Sektkorken am Stammsitz in Fürth knallen, gratulieren nicht nur langjährige Freunde aus Politik und Wirtschaft, sondern auch deutsche Spitzensportler wie Felix Neureuther, Natalie Geisenberger oder Severin Freund, die bei ihren internationalen Wettkämpfen auf die neuesten Technologien und Produktinnovationen aus dem Hause Uvex vertrauen.
 
Von Poppenreuth in die ganze Welt
Die Erfolgsgeschichte von Uvex beginnt 1926 in einem kleinen Handwerksbetrieb im Fürther Vorort Poppenreuth. Hier entwickelt Firmengründer Philipp M. Winter in aufwändiger Handarbeit die ersten Schutzbrillen. Schon bald sind seine Produkte nicht nur bei Arbeitern und Handwerkern gefragt: Bei den Olympischen Winterspielen 1936 stattet Philipp M. Winter erstmals verschiedene Sportler mit Schutzbrillen aus. 1938 erklimmen deutsche Bergsteiger den Nanga Parbat mit Gletscherbrillen aus Fürth.
 
1956 markiert die Geburtsstunde der Marke Uvex. Nach einem Aufenthalt in den USA entwickelt Rainer Winter, Sohn von Philipp M. Winter, den Markennamen als Kurzform aus dem Qualitätsmerkmal "ultra violet excluded" – also UV-Schutz. Rainer Winter hatte erkannt, dass ein erfolgreiches Produkt eine prägnante Marke und Markenführung benötigt und treibt in der Folgezeit die Internationalisierung und Diversifikation des Unternehmens weiter voran.
 
Die sportlichen Erfolge alpiner Skifahrer, die in den 70er und 80er Jahren mit uvex Brillen von Sieg zu Sieg fahren, steigern die Markenbekanntheit und das internationale Ansehen. Das Familienunternehmen expandiert und verkauft seine Produkte inzwischen in weiten Teilen der Welt. Neben dem Sport bleibt der Arbeitsschutz die zentrale Säule des Unternehmenserfolgs. Uvex entwickelt sich vom Spezialisten für Schutzbrillen zum Markensystemanbieter für Schutzausrüstung von Kopf bis Fuß.
 
Michael Winter übernimmt ab 1999 stufenweise die Verantwortung für die Uvex Group in der dritten Generation als geschäftsführender Gesellschafter. Damals mit einer Umsatzgrößenordnung von 180 Mio. Euro und 1.500 Mitarbeitern. Heute beschäftigt das Mehrmarkenunternehmen rund 2.300 Mitarbeiter in 42 Tochterunternehmen in 19 Ländern und erwirtschaftet einen Gesamtumsatz von 387 Mio. Euro (GJ 2014/15). Die Weichen für eine langfristige Unternehmensnachfolge durch die vierte Generation sind bereits gestellt.


Innovationsführer aus Mittelfranken
Die Unternehmensgeschichte der Uvex Group ist geprägt von innovativen Eigenentwicklungen. Angefangen bei den ersten Schutz- und Skibrillen in den 30er Jahren über die erste Antifog Skibrille 1964 (uvex champion) bis hin zur Entwicklung der leichtesten Arbeitsschutzbrille der Welt 2006 (Uvex Super g, 18,7 Gramm) hat das Fürther Familienunternehmen seine Innovationsfähigkeit immer wieder eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Aktuelle Lösungen wie die revolutionäre Variotronic-Technologie für Ski- und Radbrillen oder das neu entwickelte i-gonomics Arbeitsschutz-System, das klassische Sicherheitsfeatures mit ergonomischen Produkteigenschaften verbindet, unterstreichen den Anspruch als einer der Innovationsführer im Markt für Sport und Arbeitsschutz. Trotz internationaler Ausrichtung ist die uvex group dem Standort Deutschland treu geblieben. Neben dem Stammsitz in Fürth liegt der Fokus auch 90 Jahre nach Firmengründung mehrheitlich auf Fertigungsstätten in Deutschland und Europa.

 

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