Hans Rey und Danny MacAskill weihen neue Trails in und um Livigno ein

© Bartek Wolinski
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Livigno stockt auf: Seit vergangener Woche ist das italienische Bike-Ressort offiziell um drei neue Trails reicher. Im Val Minor wurde am Donnerstag ein wichtiges Verbindungsstück zwischen Livigno und der Schweiz eingeweiht. Am darauffolgenden Samstag ließen es sich Livignos langjähriger Botschafter Hans Rey und auch Danny MacAskill nicht nehmen, die zwei neuen Flow-Trails auf dem Hausberg Carosello 3000 unter die Räder zu nehmen.



Transalpinisten (und natürlich auch alle anderen Bike-Fans) können sich freuen: Ab sofort gelangen sie noch einfacher und schneller von der Schweiz nach Livigno. Ein neuer, 5,8 Kilometer langer Trail führt sie in rund 50 Minuten über 180 Höhenmeter vom Bahnhof Bernina Hospiz zum Forcola-Pass. Von dort kann die Reise auf einem einfachen Weg nach Livigno fortgesetzt werden.



Doch auch andersherum ist die Strecke von großer Bedeutung, z.B. dann, wenn Mountainbiker von Livigno aus den Berninapass anfahren möchten, um mit der berühmten Berninabahn weiterzureisen. Bisher waren die beiden Länder über konditionell sehr anspruchsvolle Bike-Trails verbunden, die mindestens drei bis vier Stunden für die Überquerung in Anspruch nahmen. Dank Livigno und der beiden Schweizer Gemeinden Poschiavo und Pontresina gehört dies nun der Vergangenheit an. Die neue Route durch das Val Minor führt durch unberührte Natur und bietet eine atemberaubende Sicht auf den Gletscher Vadret da Palü sowie auf dessen angrenzenden See.



© Bartek Wolinski
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Nachdem er mit einer Schar von Bikern den neuen Verbindungsweg getestet hatte, verschlug es Hans Rey kurz drauf zur Eröffnung des neuen Flow Trails am Carosello 3000. Auch Danny MacAskill, der bereits 2012 mit Hans in Livigno biken war, drehte einige Runden auf dem frisch angelegten "Coast to Coast" (6 km) und "Roller Coaster" (4 km). Diese sind eine wahre Evolution im Streckennetz von Livigno und verbinden eine Reihe bereits existierender Trails miteinander.



"Flowig" werden sie durch ihre fein abgestimmte Abfolge an rhythmischen Sprüngen und Anliegern, die Radfahrern das Gefühl geben, in einer Achterbahn zu sitzen. In Kooperation mit Hans Rey und dem Flow-Country-Experten Diddie Schneider shapten Alberto Clement und seine Crew eine Strecke, die sowohl für Anfänger als auch für Fortgeschrittene und Pros bestens geeignet ist. Nach der Eröffnungsfahrt zeigten sich alle Beteiligten begeistert.



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"Wir haben hart dafür gearbeitet und ich bin happy, wie Carosello 3000 die Trails umgesetzt hat", so Hans Rey. "Man erkennt sehr leicht, dass es wirklich Flow Country ist – man muss nur in die grinsenden Gesichter schauen. Die zehn Kilometer Flow Trail waren erst der Anfang – Livigno ist einer der weltweit besten Orte für Mountainbiking, und die neue Anlage komplettiert das Angebot perfekt.“ Auch Danny MacAskill gefielen die beiden neuen Wege: "Ich bin gerne in Livigno, wo ich zusammen mit Hans schon einiges abgefahren bin. Ich als Profi hatte auf den Flow Trails viel Spaß und hoffe, bald zurückkommen zu können.“


Das Projekt Flow Trail ist noch lange nicht beendet: weitere Abschnitte sind geplant, von denen bereits Mitte August ein weiterer vier Kilometer langer Trail fertiggestellt wird. Dieser Clip zu den neuen Flow Trails gibt einen ersten Einblick: https://youtu.be/-BQsQH2mu1g .
 
Am 2. August findet zudem ein erster Wettbewerb auf dem neu angelegten Terrain statt: der 3K Up&Down Event. Im Zuge der Adventure Award Days (27. Juli – 2. August) können 100 Flow-Country-Fans beweisen, was in ihnen und ihren Beinen steckt. Wie oft schaffen es die Biker in sieben Stunden, mit den zwei Gondeln rauf- und auf den neuen Trails runterzufahren? Nähere Infos dazu gibt es unter: www.adventureawards.it.
 
 
Alle Informationen rund um Livigno unter www.livigno.eu oder auch auf Facebook unter www.facebook.com/LivignoFeelTheAlps



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