Exklusiv – Jörg Jaksche zum Thema: "Wie nachhaltig sind Sportveranstaltungen?"

Die Autoren der Studie: Ex-Rad-Profi Jörg Jaksche und Dr. Josef Bernhart © Sabine Jacob/EURAC
Die Autoren der Studie: Ex-Rad-Profi Jörg Jaksche und Dr. Josef Bernhart © Sabine Jacob/EURAC





Eine aktuelle Studie hat es an den Tag gelegt. Und einer der Autoren ist ein durchwegs bekannter Mann: Jörg Jaksche, Ex-Radprofi und Neo-Absolvent an der Wirtschaftsfakultät der Universität Innsbruck, hat seine Abschlussarbeit dem Thema "Nachhaltigkeit von Sportveranstaltungen" gewidmet.


Redaktion: Dr. Josef Bernhart/EURAC

 

Die Studie mit dem Titel: "Management der Nachhaltigkeit von Sportveranstaltungen am Beispiel Reschenseelauf" wurde am Donnerstag, den 26. Februar 2015 an der Universität Innsbruck einem breiten Publikum präsentiert. Anlass war das bereits zum fünften Mal organisierte Symposium zum Sportmanagement und Sportmarketing. Es handelt sich um eine Kooperation zwischen der Johannes Gutenberg Universität Mainz und der Leopold Franzens Universität Innsbruck. In insgesamt 24 Referaten ging es um die Themen Marken & Marketing, Tourismus, Events, Ökonomie und Health Impact sowie Marketing, Management & Organisation.

 

In einem eigenen Vortrag von Universitätslektor Dr. Josef Bernhart (zugleich Koordinator an der Europäischen Akademie Bozen und wissenschaftlicher Betreuer der Arbeit) wurden die zentralen Ergebnisse aus dem Projekt vorgestellt. Die Anwendung des von der Universität Innsbruck bereits vor Jahren entwickelten Nachhaltigkeits-Checks für Veranstaltungen erfolgte am Beispiel des Südtiroler Reschenseelaufs (www.reschenseelauf.it). Die Breitensportveranstaltung im Oberen Vinschgau (rund um den bekannten Turm im See) mit inzwischen über 3.000 Teilnehmern wird seit dem Jahr 2000 regelmäßig und ehrenamtlich organisiert. Das ist auch eine der Stärken des Events.

 

Die Nachhaltigkeitsanalyse des Reschenseelaufs erfolgte anhand der drei Dimensionen der Nachhaltigkeit Ökologie, Ökonomie und Soziales. Die zentralen Fragen der Analyse beziehen sich somit auf die drei Dimensionen und dabei jeweils auf die Ebenen "Management", "Prozesse" und "Ergebnisse". Konkret heißt das: Gibt es entsprechende Planungen und Konzepte für die Organisation (z.B. Umweltmanagementkonzept, Ausfallversicherung) und sind die Prozesse nachhaltig ausgerichtet (z.B. Jugendschutzmaßnahmen während der Veranstaltung, Angebot an regionalen Produkten), um letztlich in allen Dimensionen auch nachhaltige Ergebnisse (z.B. geringe Anzahl der Beschwerden, Rettungseinsätze, wenig Energieverbrauch usw.) zu erzielen?

 

Das Beispiel kann und sollte Schule machen, waren Professoren und Zuhörer überzeugt. Egal, um welche Art von Sportveranstaltung es sich handelt.

 

Die Studie ist als Publikation bei der Europäischen Akademie Bozen (EURAC Research/Institut für Public Management: www.eurac.edu) auf Nachfrage erhältlich (Kontakt: Peter Decarli, peter.decarli@eurac.edu, Tel.: 0039-0471-055414)

 


Die Autoren der Studie: Ex-Rad-Profi Jörg Jaksche (l.) und Dr. Josef Bernhart © Sabine Jacob/EURAC
Die Autoren der Studie: Ex-Rad-Profi Jörg Jaksche (l.) und Dr. Josef Bernhart © Sabine Jacob/EURAC

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