Best of Bike in Salzburg findet 2015 nicht statt

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Nachdem die Mitglieder der ARGE Fahrrad, der Vereinigung der Fahrrad-Industrie, -Importeure und –Großhändler in Österreich, in ihrer jüngsten Sitzung beschlossen, 2015 geschlossen nicht mehr an der Fachmesse für Fahrrad & Zubehör, der "Best of Bike", als Aussteller im Messezentrum Salzburg teilzunehmen, sagt Veranstalter Reed Exhibitions Messe Salzburg die Messe für 2015 offiziell ab.


Die ARGE Fahrrad will statt noch heuer einen eigenen Order-Event in Oberösterreich organisieren.


Mit dieser Entscheidung wurde der "Best of Bike" die Bestandsgrundlage entzogen. Auch das Angebot seitens Veranstalter Reed Exhibitions Messe Salzburg, für die verbleibenden Nicht-ARGE Fahrrad-Mitgliedsfirmen aus dem Zubehörsektor einen neuen Event zu organisieren, erntete nicht genug positives Echo. Somit war die Entscheidung gefallen, dass der Erfolg einer "Best of Bike" nicht gewährleistet werden kann und dieser Orderevent zumindest 2015 nicht durchgeführt wird.


Die "Best of Bike" feierte 2012 als Österreichs einzige Fahrrad-Fachmesse und wichtigste Orderplattform für den heimischen Markt im Messezentrum Salzburg ihre Premiere. 80 Direktaussteller mit 275 vertretenen Marken mobilisierten zuletzt mehr als 2.100 Fachbesucher aus ganz Österreich und dem südbayerischen Raum. Unter den Ausstellern befanden sich so gut wie alle namhaften und maßgeblichen Anbieter aus Industrie und Großhandel für die Bereiche Fahrräder, Komponenten, Bekleidung und Accessoires.


DI Matthias Limbeck, Geschäftsführer von Reed Exhibitions Messe Salzburg, ist angesichts der notwendigen Entscheidung gegen die Fortführung der "Best of Bike" entsprechend enttäuscht: "Es tut mir sehr leid, weil damit ein über mehrere Jahre erfolgreiches und von der Branche einst intensiv gewünschtes und mitgetragenes Ordermesse-Konzept nun ein abruptes Ende gefunden hat. Zudem verfügen die Firmen aus dem Fahrrad-Zubehör-Bereich für ihre Produktneuheiten ab jetzt über keine gemeinsame heimische Absatz- und Präsentationsplattform mehr. Selbstverständlich steht unsere Tür für Gespräche weiterhin stets offen."


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