Radverkehrsstrategie Baden-Württemberg: Fahrradwirtschaft im Gespräch mit Minister Hermann

v.l.n.r.: Florian Dobner, Albert Herresthal, Dr. Gregor Dasbach, Minister Winfried Hermann, Moderator Dr. Christian Muschwitz © MVI
v.l.n.r.: Florian Dobner, Albert Herresthal, Dr. Gregor Dasbach, Minister Winfried Hermann, Moderator Dr. Christian Muschwitz © MVI



Am 11.11. fand auf Einladung des Ministeriums für Verkehr und Infrastruktur im Stuttgarter Kultur- und Kongresszentrum Liederhalle der Themenworkshop "Die Fahrradwirtschaft" statt.


45 Teilnehmer aus der Fahrradbranche und aus den Landesministerien Finanzen und Wirtschaft sowie Verkehr diskutierten dabei über eine intensivere Zusammenarbeit von Politik und Fahrradwirtschaft.


Nach einer Begrüßung durch Minister Hermann sprach der Landesbeauftragte für nachhaltige Entwicklung, Jobst Kraus, über das Thema "Zukunft der Mobilität – wohin könnte die Reise gehen?", gefolgt von Präsentationen zu Innovationen und neuen Entwicklungen auf dem Fahrradmarkt.


Den Abschluss bildete eine Diskussionsrunde zwischen Minister Winfried Hermann, Dr. Gregor Dasbach (Bosch), Florian Dobner (FXX Bikes) und Albert Herresthal (VSF g.e.V.). Dabei ging es um die Frage, in welcher Weise die Fahrradwirtschaft ihren Beitrag zur "Radstrategie" des Landes leisten kann und will. In der Diskussion wurde deutlich, dass eine Zusammenarbeit zwischen Fahrradwirtschaft und Landespolitik bisher nur punktuell besteht und dass noch viel Spielraum für eine breit angelegte Kooperation vorhanden ist.


Minister Hermann lud die Teilnehmer des Workshops ausdrücklich dazu ein, sich hier stärker einzubringen und deutlicher mit einer Stimme zu sprechen. Albert Herresthal (VSF) wies auf die Bedeutung verbesserter Rahmenbedingungen für den Radverkehr (Infrastruktur, Verkehrsklima, Ordnungsrecht) durch das Land hin. Aufgabe der Fahrradwirtschaft sei es, für attraktive, nachhaltige und Freude bereitende Produkte zu sorgen. Besonders der Fachhandel sollte sich zunehmend als Mobilitätsanbieter verstehen und entsprechende Services entwickeln und damit eine positive Entwicklung des Radverkehrs unterstützen.


Minister Winfried Hermann © MVI
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