Statistik, Serien und Medaillen zur Cross-Country-DM am 20. Juli

Manuel Fumic hofft auf seinen dritten Elite-Titel © Marius Maasewerd/EGO-Promotion
Manuel Fumic hofft auf seinen dritten Elite-Titel © Marius Maasewerd/EGO-Promotion

 

Die Bosch Gold Trophy Sabine Spitz in Bad Säckingen ist am 20. Juli Austragungsort der 25. Deutschen Meisterschaft in der olympischen Cross-Country-Disziplin.

 

Bei der Hälfte aller Auflagen stand bis dato die Namensgeberin ganz oben auf dem Podest. Noch ein paar mehr solcher Auffälligkeiten sind hier gesammelt.

Zwölf Deutsche Meistertitel in der Cross-Country-Disziplin gehen auf das Konto von Sabine Spitz. Damit hat sie also bis dato tatsächlich die Hälfte aller DM-Goldmedaillen abgeräumt. Bei weiteren vier Auflagen stand sie auf dem Podium (2x Silber, 2x Bronze). Seit 1998, als sie in Schopp Silber gewann, stand Spitz jedes Jahr auf dem Podium.

 

Bei den Herren ist das Tableau nicht so stark von einem Fahrer dominiert. Lado Fumic schaffte es bei den Herren aber auch, sechs Jahre hintereinander zu gewinnen (2000-2005). Moritz Milatz könnte ihm in Bad Säckingen mit seinem fünften Titel auf die Pelle rücken.

Sofern das nicht Lados Bruder Manuel Fumic verhindert. Für den wäre es das dritte Gold in der Elite-Klasse. Vier hat er auch noch in der U23-Kategorie gewonnen, aber das geht natürlich einfacher.

 

Im Ranking der Titelgewinne liegt Wolfram Kurschat mit drei Meisterjerseys noch vor einer Anzahl an Fahrern, denen wie Manuel Fumic das Kunststück zweimal gelang. Jürgen Sprich, Mike Kluge und Ralph Berner haben’s auch doppelt hingekriegt. Bei den Damen rangiert Hedda zu Putzlitz mit drei Siegen auf Platz zwei, dann folgen Regina Marunde, Susi Buchwieser, Regina Stiefl und Hanka Kupfernagel mit je zweimal DM-Gold.

 

Seit 2006, als Moritz Milatz die Lado-Fumic-Serie beendete, haben bei den Herren nur drei verschiedene Fahrer ganz oben gestanden. Neben Milatz nur noch Kurschat und Manuel Fumic. Aktuell sieht es auch nicht so aus, als ob deren Vormachtstellung in Bad Säckingen beendet werden würde.

Bei den Damen hat Sabine Spitz zuletzt 2007 (Kupfernagel) auf den Titel verzichten müssen.

 

Der Wahl-Pfälzer Wolfram Kurschat, der eigentlich aus Unna stammt, ist der letzte Nicht-Baden-Württemberger (und Baden-Württembergerin), dem in der Elite-Kategorie ein Meisterleibchen übergestreift wurde. Das war 2009 in St. Märgen.

 

Die ersten vier Titel bei den Damen blieben in einer Familie. Regina Stiefl (91 und 93) und Susi Buchwieser (90 und 92) aus Garmisch-Partenkirchen sind Schwestern. Susi Buchwieser – kleiner Ausflug – ist übrigens die Mutter der Biathlon-Olympiateilnehmerin Laura Dahlmeier.

 

Ohne dabei Meister zu werden, haben Adelheid Morath und Jochen Käß die meisten DM-Medaillen (im Cross-Country) gesammelt. Beide standen viermal auf dem DM-Podium, für ganz oben hat es nicht gereicht. In der Marathon-Disziplin haben es beide aber schon geschafft. Morath wurde einmal Marathon-Meisterin, Käß gleich dreimal.

 

Die Bosch Gold Trophy Sabine Spitz in Bad Säckingen ist ja zum zweiten Mal Austragungsort der Deutschen Meisterschaften im Cross-Country. Am häufigsten waren Albstadt (05, 06 und 11) und Schopp (95, 98, 02) Schauplatz einer DM. Außer Bad Säckingen kamen Bad Salzdetfurth, St. Märgen, Sundern-Hagen und Hallenberg-Liesen zu zweifachen Ehren.

 

Mehr zum Event auf www.dm-mtb.de

 

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