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23 Millionen Euro für das Fahrrad der Zukunft

23 Millionen Euro für das Fahrrad der Zukunft | Cowboy schließt Series B ab
23 Millionen Euro für das Fahrrad der Zukunft | Cowboy schließt Series B ab

Cowboy, Hersteller des smarten und vernetzten Design-Bikes mit Elektroantrieb, gibt den Abschluss seiner Series-B-Finanzierungsrunde bekannt, bei der insgesamt 23 Millionen Euro eingesammelt wurden. Angeführt wird die Runde von Exor Seeds, dem Frühphasen-Investmentzweig von Exor und Mehrheitsaktionär von Ferrari, sowie HCVC und Isomer Capital. Mit dabei sind auch Future Positive Capital und Index Ventures. Alle Investoren sind dafür bekannt, sich stark für Entrepreneurship einzusetzen und Innovationen in Europa voranzutreiben.

Mit Design und Technologie die Städte vom Auto befreien
Adrien Roose, Co-Founder und CEO von Cowboy: „Wir freuen uns sehr über diese Kapitalaufstockung. Uns war es wichtig, eine so breit aufgestellte Gruppe an Weltklasse-Investoren für uns zu gewinnen, deren Erfolgsbilanz im Tech- und Designbereich uns helfen wird, die Komplettlösung in der urbanen Mobilität zu werden. Was uns seit jeher von anderen unterscheidet, ist der Fokus auf Design, Hard- und Softwareentwicklung sowie unser komplettes Serviceangebot, mit dem wir auch die ansprechen, die vielleicht noch nie ein E-Bike in Erwägung gezogen haben. Das Funding ermöglicht es uns, unser Team, unser Produkt und unsere Einzelhandels- und Servicepräsenz in ganz Europa weiter auszubauen."

Roose sagt weiter: „In den vergangenen drei Jahren hat sich Cowboy von der Idee, das Elektrofahrrad neu zu erfinden, zu einer begehrten Marke mit einer engagierten Community entwickelt. Wir sind unserer Vision treu geblieben, eine bessere Alternative zum Auto anzubieten – diese Verkehrswende wollen wir weiter beschleunigen und anführen."

Die drei Gründer der Marke Cowboy
Die drei Gründer der Marke Cowboy

Um die Vision zu verwirklichen und innerhalb der Städte den Übergang vom Auto zum Fahrrad zu forcieren, plant Cowboy, das Team, in den kommenden sechs Monaten um über 30 neue MitarbeiterInnen zu erweitern. Außerdem hat Cowboy vor, die Skalierung des operativen Betriebs voranzutreiben. Zudem soll europaweit die Präsenz von Cowboy mit der Ausweitung des Testfahrt- und mobilen Services gestärkt werden.

Noam Ohana, Geschäftsführer von Exor Seeds über das Investment: „Wir freuen uns, gemeinsam mit Cowboy an ihrer Mission zu arbeiten, mit wunderschön designten und kundenzentrierten E-Bikes nachhaltige Mobilität auf den Straßen unserer Städte voranzutreiben. Wir sind Zeuge eines städtischen Wandels, bei dem mehr Fahrradwege und andere umweltpolitische Maßnahmen unsere Städte für alternative Formen der Mobilität öffnen. Hierbei spielt Cowboy unserer Meinung nach eine Schlüsselrolle.”


Jetzt ist Zeit für Veränderung
Cowboy hat erkannt, dass sich Städte auf der ganzen Welt verändern: Raum, der dem Auto geopfert wurde, geht nun zurück an die Menschen, die nicht länger an den Straßenrand gedrängt werden, sondern die Straßen aktiver nutzen können. Der Verkauf von Fahrrädern boomt, während überall Pilotprogramme für Radfahrer und Fußgänger zu dauerhaften Lösungen werden und Stadtbewohner zunehmend das Fahrrad zu ihrem alltäglichen Fortbewegungsmittel machen.

Die Cowboy-Nutzungsdaten zeigen, dass dieser Trend noch nicht vorbei ist: Cowboy-Fahrer legten während der Corona-Einschränkungen größere Distanzen zurück und fuhren längere Zeiträume mit dem Rad. Mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 15,2 km/h sind sie in den meisten Großstädten schneller als Autos unterwegs und sparen dabei auch CO2 ein.

Trotz schwieriger wirtschaftlicher Zeiten hat Cowboy aufgrund dieser Dynamik ein deutliches Umsatzwachstum erzielt, da immer mehr Menschen das E-Bike als schnelles, sicheres und angenehmes Fortbewegungsmittel für sich entdecken. Die Einführung des neuen Modells Cowboy 3 im Juni diesen Jahres stieß auf eine starke Nachfrage und demonstriert die große Anziehungskraft eines Design-Fahrrads mit innovativer Technologie: Das Cowboy 3 zeichnen besonders der in den Rahmen integrierte herausnehmbare Akku und das intuitive Automatikgetriebe aus. Zu den weiteren charakteristischen Merkmalen des Rads gehören der Karbonfaserriemen sowie die Funktionen “Automatisches Entsperren”, “Diebstahlwarnung” und “Unfall-Erkennung”. So bietet das Cowboy 3 seinen Fahrern ein rundum vernetztes Produkt- und Serviceerlebnis – vom ersten Tritt in die Pedale über jeden weiteren zurückgelegten Kilometer.


Die Chance etwas zu bewirken
Sofia Hmich von Future Positive Capital hat insbesondere auf das Potenzial der Auswirkungen, die Cowboy auf Städte und Mobilität haben kann, geachtet: „Jetzt ist die Zeit für Cowboy. Das Unternehmen bietet mehr als ein Fahrrad – Cowboy bietet einen komfortablen, effizienten und gesunden Lebensstil. Wir sind stolz darauf, Cowboy zu unterstützen, insbesondere wenn es um die Entwicklung neuer Nachhaltigkeitsinitiativen geht.”

Cowboy hat bereits erste Erfolge im Bereich Nachhaltigkeit zu verzeichnen und möchte sich als “Impact Business” weiterentwickeln, indem das Unternehmen Profit mit den Bedürfnissen der Städte und Bürger in Einklang bringt. Zu den Maßnahmen gehören dabei die Rückführung der Fahrradmontage nach Europa, die Automatisierung vieler Aspekte der Produktion und die Entwicklung einer zirkulären Initiative, bei der gebrauchte Räder von Cowboy überholt werden sollen, um deren Nutzungsdauer zu verlängern.

Chris Wade von Isomer Capital sagt: „Teil unserer Strategie ist es, mit unseren Portfolio Venture Capital Funds, in diesem Fall HCVC, in die vielversprechendsten Unternehmen zu co-investieren. Wir beobachten Adrien und Cowboy schon seit geraumer Zeit, und die Zugkraft und der Ehrgeiz des Unternehmens, die erste Wahl für moderne Stadtbewohner zu sein, ist Weltklasse".

 

Mehr über Cowboy erfahren Sie unter https://de.cowboy.com/ 
Den Brand Film gibt es hier zu sehen.