Sicherer eBiken – Viele Faktoren spielen zusammen

Pedelecs verändern unsere Fortbewegung und entwickeln sich zu einem wichtigen Faktor im modernen Mobilitätsmix. Damit sich der eBike-Fahrspaß dauerhaft im Alltag etabliert, muss sich die Verkehrssicherheit weiter erhöhen. Bosch eBike Systems leistet hierzu mit innovativen Produkten und umfassendem Service einen Beitrag. Ein Überblick zur eBike-Sicherheit.
 

Laut des Instituts für Demoskopie Allensbach (IfD) ist allein zwischen 2014 und 2016 die Anzahl der eBike-Besitzer in Deutschland um eine Million gestiegen.[1] Viele entscheiden sich für ein eBike, weil sie schnell, komfortabel und nachhaltig unterwegs sein möchten. Das hat Auswirkungen auf die Nutzung: Mit der elektrischen Unterstützung fahren eBiker deutlich häufiger, länger und laut ZIV im Schnitt rund zwei km/h schneller als mit dem konventionellen Fahrrad.[2] Dafür sind passende Rahmenbedingungen, eine adäquate Infrastruktur sowie Rücksichtnahme und Besonnenheit aller Verkehrsteilnehmer notwendig.

 

Sicherer eBiken mit ABS von Bosch

Mit der Einführung des ersten serienreifen Antiblockiersystems (ABS) für eBikes bringt Bosch ein Produkt auf den Markt, das die Verkehrssicherheit für den eBiker und seine Umwelt erhöht. Durch die Neuentwicklung ist es beim Pedelec möglich, das Blockieren des Vorderrades zu verhindern sowie das Abheben des Hinterrads durch ein intelligentes System zu begrenzen. Auf diese Weise lässt sich der Bremsweg reduzieren und das Risiko von Überschlägen und Stürzen verringern.

 

 

Bosch-Bordcomputer: Konzentration auf das Wesentliche

Ablenkungen im Straßenverkehr stellen große Risiken dar. Hier setzt Bosch mit den Bordcomputern Purion, Intuvia und Nyon an. Die Displays bieten sämtliche Informationen wie Geschwindigkeit, Trittfrequenz oder Reichweite auf einen Blick. Bei der Bedienung behält der eBiker beide Hände am Lenker und steuert während der Fahrt den Bordcomputer komfortabel und einfach über eine separate Einheit. Somit ist es möglich, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren und die Fahrt zu genießen.

 

Richtig anfahren, automatisch schalten

Falsches Anfahren ist beim eBiken eine häufige Fehlerursache mit gefährlichen Folgen. Das 3-Sensoren-Konzept der Antriebe von Bosch wirkt dem entgegen. Mehr als 1.000 Mal pro Sekunde werden Drehmoment, Geschwindigkeit und Beschleunigung gemessen, und es wird präzise ermittelt, welche Unterstützung der Fahrer in der jeweiligen Situation benötigt. Auf diese Weise sind sanftes Anfahren und optimales Beschleunigen garantiert.

Für ein zusätzliches Plus an Sicherheit und Komfort sorgt die automatische eShift-Lösung für Nabenschaltungen. Der eBiker ist stets im richtigen Gang unterwegs, während der Fahrt sind keine Schaltkomponenten am Lenker zu bedienen. Mögliche Fehlerquellen werden so minimiert.

 

 

Ein Blick voraus: Sicher unterwegs in fahrradfreundlichen Städten

Für Städte und Kommunen wird es immer wichtiger, Radfahren noch attraktiver zu machen. Schließlich hilft das Rad dabei, Ressourcen zu schonen, Emissionen und Lärm zu mindern und Platz zu sparen. In der unumstrittenen Fahrrad-Welthauptstadt Kopenhagen fahren 62 Prozent der Bewohner mit dem Rad zur Arbeit oder zu ihrer Ausbildungsstätte. Nur neun Prozent nutzen hierfür das Auto.[4] Einer der Gründe: Die Menschen fühlen sich auf dem Fahrrad sicher. Das zeigt eine Umfrage unter den Kopenhagener Bürgern, die alle zwei Jahre durchgeführt wird („Bicycle Account“). Das subjektive Sicherheitsempfinden ist ein entscheidender Faktor für den Siegeszug dieser modernen Form der Fortbewegung. Wichtig für radelnde Pendler sind beispielsweise „Protected Bike Lanes“, also breite Radwege entlang der Hauptverkehrsachsen, die physisch vom Autoverkehr getrennt sind. Auch diebstahlsichere Abstellmöglichkeiten sind für eBiker von zentraler Bedeutung.

 

Verantwortung übernehmen

Zuverlässige Technologie, adäquate Infrastruktur und verantwortungsbewusstes Handeln – das ist der Dreiklang für eine sichere Mobilität der Zukunft.

Der eBiker selbst kann einiges dafür tun. So sollte bei keiner Fahrt mit dem eBike der Helm fehlen. Eine Studie der Unfallforschung der Versicherer (UDV) zeigt: „Fahrradhelme können die meisten lebensbedrohlichen Kopfverletzungen verhindern oder abmildern.“[5]

Zudem sollten sich eBiker intensiv mit dem Pedelec und den Fahreigenschaften vertraut machen, um souverän und sicher durch den Straßenverkehr zu gelangen. Deshalb kann ein Fahrtraining für Pedelec-Neulinge sinnvoll sein. Viele Händler, Verbände und Vereine bieten Fahrsicherheitstrainings an. Auch auf der Website von Bosch eBike Systems gibt es hilfreiche Tipps für Einsteiger.

 

Mobilität gemeinsam gestalten

Eine sichere Mobilität bedingt ein perfektes Zusammenspiel unterschiedlicher Akteure, die sich entsprechend ihrer Kompetenzen einbringen: „Wenn Wirtschaft und Industrie ausgereifte Produkte auf den Markt bringen, Länder und Kommunen die Rad-Infrastruktur weiter verbessern, und sich die Verkehrsteilnehmer auf die neuen Gegebenheiten und das neue Verkehrsmittel eBike einstellen, sind Voraussetzungen geschaffen, um diese moderne Form der Mobilität sicher und nachhaltig am Markt zu etablieren“, bilanziert Fleischer.

 

[1] IfD Allensbach: Allensbacher Markt- und Werbeträgeranalyse, 2014 und 2016

[2] http://www.ziv-zweirad.de/presse/pressemitteilungen/detail/article/kein-hoeheres-unfallrisiko-1/

 

[3] http://www.bauing.uni-kl.de/fileadmin/imove/bilder/projekte/SIFAFE/2017-07-11-Nutzerstudie_Ergebnisse.pdf

 

[4] http://copenhagenize.eu/index/01_copenhagen.html

 

[5] https://udv.de/de/medien/mitteilungen/radhelme-schuetzen-wirksam

 

 

 

Fotos:/Text: Bosch eBike Systems

 

 

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