Quer durch die Schweiz: Navad1000 Bikepacking-Tour

Das Bikepacking-Abenteuer geht 2017 in die dritte Runde. Wer in der gut erschlossenen Schweiz noch echte Veloabenteuer erleben will, kommt um die Navad1000 nicht herum: Die Langstreckentour führt über 1000 Kilometer vom Bodensee zum Genfersee.

 

Die Teilnehmer müssen sich auf ganz neue Erfahrungen im Sattel einstellen – ohne Helfer, ohne Begleitfahrzeuge und ohne fixe Zwischenziele. Dafür sind sie mit viel individueller Freiheit und moderner GPS-Navigation unterwegs. Anmeldungen für die Tour im Jahr 2017 sind ab sofort möglich.

 

Bikepacking liegt im Trend: In den Online-Foren der Tourenfahrer-Gemeinde tauschen sich immer
mehr Mitglieder über ihre unvergesslichen Erlebnisse im Velosattel aus. Atemberaubende Strecken in
aller Welt werden dabei genauso geteilt wie Ausrüstungstipps für die mehrtägigen Touren abseits der
befestigten Straßen.

 

Ehrerweisung an Freddy Mercury
Schweizer Biketouren-Liebhaber sind vorne mit dabei: Am 17. Juni 2017 startet die Langstreckentour
Navad1000 in Romanshorn bereits zum dritten Mal. Ziel ist die Statue von Freddy Mercury an der
Seepromenade von Montreux. Damit wird dem verstorbenen Sänger von Queen Ehre dafür erwiesen,
dass er mit Songs wie "Bicycle Race", "Don’t Stop Me Now" oder "We Are the Champions" den perfekten
Soundtrack zum neuen Velosport lieferte. Der Weg vom Bodensee zum Genfersee verläuft quer
durch das Schweizer Mittelland und entlang des Alpennordhangs, vorbei an unzähligen bekannten und
versteckten Naturschönheiten. Wie es der Name der Bikepacking-Tour andeutet, führt sie mehrheitlich
auf unbefestigten Straßen über 1000 Kilometer. Auf dieser Distanz werden die Teilnehmer rund 30.000
Höhenmeter überwinden.


Keine Startgebühr, keine festen Etappen
Weil es sich bei Navad1000 nicht um ein Rennen im eigentlichen Sinne mit Zeitmessung und Siegerehrung
handelt, fallen auch andere Wettkampfmerkmale weg: So erhebt der Organisator Willi Felix keine
Startgebühr und er bietet den Teilnehmern getreu dem Bikepacking-Gedanken unterwegs auch keinen
Support, mit Ausnahme einer Gepäckwechselstation auf halber Strecke. Jeder Fahrer teilt sich die Strecke
selbst in mehrere kleinere oder größere Etappen auf, er versorgt sich unterwegs selbst, wählt die Übernachtungsorte nach eigenem Vorlieben und Komfortanspruch aus. Und er führt die gesamte benötigte Ausrüstung auf dem eigenen Velo mit. Einzige Anforderungen an Teilnehmer sind, dass sie der
vorgegebenen Route folgen und dabei ihre aktuelle Position regelmäßig via Satelliten-Tracker an ein
öffentlich einsehbares Routenportal senden.

 

Anmeldung ab sofort möglich
Wer bei der nächsten Navad1000 mit dabei sein will, kann sich ab sofort für die Tour anmelden. Ein
entsprechendes Formular steht jetzt auf dem Web-Portal www.navad1000.ch bereit. Mehrere Fahrerinnen und Fahrer aus der Schweiz und verschiedenen anderen europäischen Ländern haben ihre Teilnahme angekündigt. Darunter auch der Tscheche Martin Vit: Er legte die Strecke 2016 am schnellsten zurück und rollte nach 5 Tagen, 9 Stunden und 45 Minuten als erster in Montreux aus.

 

Bikepacking – der Trend
Bikepacking gilt als einer der vielversprechendsten Trends im Radsport. Zugleich gilt das Bikepacking als Rückbesinnung auf die Wurzeln des Mountainbikes. Die Idee ist so simpel wie vielseitig: Man fährt auf sich allein gestellt mehrere Tage auf einer Route abseits der asphaltierten Straßen und erlebt dabei die Schönheit der Natur in seinem eigenen Rhythmus. Im Ursprungsland USA gewinnt der neue Outdoor-Sport laufend neue Freunde, weil die sportlichen Mehrtagestouren auf unbefestigten Straßen (im Amerikanischen: Gravel Roads) sowohl Rennradfahrern als auch Mountainbikern neue Herausforderungen bieten.


Die Touren sind lang und abwechslungsreich, weshalb der Kampf gegen die Uhr eine untergeordnete
Rolle spielt. Was zählt ist das individuelle Erlebnis, und dieses hängt von planerischem Geschick
und Improvisationstalent genauso ab wie von körperlicher Fitness und fahrtechnischem Können.

  • www.bikepacking.com
  • www.bikepacking.net

 

Navad
Kluge Technik muss nicht immer aus den USA stammen: Aus Zypern kommt das Unternehmen Navad,
dessen Navigationsgeräte sich unter Outdoor-Fans und Radsportlern als Geheimtipp bereits etabliert
haben. Der Hersteller setzt dabei nicht alleine auf die GPS-Daten von amerikanischen Satelliten, sondern
auch auf Navigationsinformationen des russischen GLONASS-Systems. Die Orientierung im Gelände
wird dadurch sicherer und präziser, weil sie nicht von einer einzigen Informationsquelle abhängig
ist. Ergänzend stehen Nutzern unzählige kostenlose Karten auf Basis von Open Street Map und eine
stetig wachsende Zahl von frei zugänglichen Tourentipps auf der ganzen Welt zur Verfügung, was Outdoor-Sportlern preiswerte und dennoch genaue Orientierung im Gelände ermöglicht. In der Schweiz
werden die Produkte von Navad durch die Agentur Felix AG vertrieben. Firmengründer und Geschäftsführer
Willi Felix ist ehrenamtlicher Organisator von Navad1000, der ersten Bikepacking-Tour in der Schweiz.

  • www.felix.ch
  • www.navad1000.ch

 

Kontakt Organisation Navad1000
Agentur Felix AG

Willi Felix

Sonnenhalde 7

CH-9553 Bettwiesen

felix@felix.ch

+41 71 911 66 16

Kontakt Pressestelle Navad1000

dynaMot Kommunikation GmbH

Urs Rosenbaum
Talackerstr. 16
CH-8404 Winterthur
rosenbaum@dynamot.ch

+41 78 835 11 91


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