Neu bei Rad am Ring: Rudi-Altig-Race

Rudi Altig (2.v.l.)  © Rad am Ring
Rudi Altig (2.v.l.) © Rad am Ring

Zu Ehren des kürzlich verstorbenen deutschen Fahrrad-Idols Rudi Altig wird es bei der Großveranstaltung Rad am Ring neu ein Rennen der UCI-Kategorie 1.1 geben, das den Namen des letzten deutschen Straßen-Radweltmeisters trägt: das Rudi Altig Race.

 

Der Profi-Straßenradsport in Deutschland fährt gute Ergebnisse ein, aber die Rennen auf Topniveau schwinden. Rad am Ring will dieser Entwicklung mit der Unterstützung von "GROFA – House of Brands" entgegen wirken. Wie etwa mit dem neuen Rennen der UCI-Kategorie 1.1, das den Namen des unvergesslichen deutschen Straßen-Radweltmeisters trägt.

"Eine Premiere mit dem Zeug zum Klassiker", wie Rad am Ring-Rennleiter Alexander Donike (Foto o.l.) meint. Und laut Team-Stölting-Manager Christian Große Keul "eine Chance für heimische Fahrer, sich im eigenen Land zu präsentieren."


Das Rennen der UCI-Kategorie 1.1 hat es in sich: Gut 140 Kilometer und 3.500 Höhenmeter warten auf der legendären Nürburgring-Nordschleife und der Grand-Prix-Strecke auf die Profis. Für deutsche Rennställe wie das Pro Continental Team Stölting eine Herausforderung, aber in erster Linie eine Chance: "Wir freuen uns sehr über neue Rennen, in welchen wir unseren Sponsor auch im eigenen Land präsentieren können", freut sich Christian Große Kreul, General Manager des Teams.

Besonderen Charme erhält das Rennen durch seinen Namensgeber, der seit dem Sieg bei der Weltmeisterschaft 1966 eng mit dem Ring verbunden war: Rudi Altig, der bis zu seinem Tod am 11. Juni diesen Jahres überzeugt war, dass ein Rennen in der Grünen Hölle zu gewinnen "etwas ganz Besonderes ist."

Eine Premiere mit dem Zeug zu Klassiker, wie Rennleiter Alexander Donike meint, denn die Strecke mit ihrem ständigen Auf und Ab verlangt den Fahrern alles ab. "Ich denke, vom Typ her müssen es Allrounder sein, die hier Erfolg haben können. Ich würde nicht von vorneherein auf einen Massensprint setzen, daher denke ich, dass Fahrer, die über eine gewisse Grundschnelligkeit verfügen, aber auch mit Punch über die Wellen kommen, hier gute Chancen haben müssten", prognostiziert Ralph Denk vom Team Bora-Argon 18, das ebenfalls am Start stehen und um einen Platz auf dem Treppchen kämpfen wird und der nationale Events als die Basis für erfolgreichen Radsport in Deutschland sieht.

"Das wird ein spannender, neuer Weg. Ich bin glücklich und dankbar, dass durch das GROFA-Engagement Rad am Ring unerwartete Zukunftsperspektiven bekommt", kommentiert Organisationsleiter Hanns-Martin Fraas die aktuelle Entwicklung. "Dank der Unterstützung von GROFA – House of Brands haben wir Planungssicherheit für die nächsten Jahre, sodass das Rennen gute Chancen hat, zu einem festen Bestandteil des Profi-Kalenders zu werden."

Und zu einer Möglichkeit, seinem Namensgeber jedes Jahr auf besondere Weise zu gedenken.

Weitere Informationen auf www.radamring.de

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