Strategie Fahrradparken: WSM auf der VeloBerlin

WSM-Stand auf der VeloBerlin © WSM
WSM-Stand auf der VeloBerlin © WSM

Im Rahmen der VeloBerlin in der Bundeshauptstadt ging es auch darum, wie in Deutschland fahrradfreundliche Strukturen geschaffen werden können, zu denen auch ausreichende und gut ausgestattete Stellplätze gehören. Ein Thema, das auch die Politik zunehmend interessiert.

 

Erstmals beteiligte sich der Berliner Senat an der Ausstellung mit der Vorstellung seiner neuen "Strategie Fahrradparken". Damit soll das Angebot an sicheren und komfortablen Stellplätzen in der Stadt künftig ausgeweitet werden. Je nach Standort und Bedarf sollen unterschiedliche Lösungen zum Einsatz kommen

– vom einfachen Radbügel bis zum "Radhaus" mit großer Kapazität.

 

Passend zum Thema sicheres und komfortables Parken zeigte die WSM – Walter Solbach Metallbau GmbH – Fahrradparksysteme, Ladestationen und Überdachungen, die sich sowohl zur Ausstattung von Radschnellwegen als auch für Park-and-Bike-Anlagen eignen. Darüber hinaus stellte WSM praktische Lösungen für den privaten Gebrauch und die gewerbliche Nutzung vor, etwa für Unternehmen, die die Fahrradmobilität ihrer Mitarbeiter fördern möchten.

 

Der Metallsystembauer aus Nordrhein-Westfalen hat den Trend zur Fahrradmobilität früh erkannt und bietet ein umfangreiches Portfolio, das von zertifizierten Parksystemen bis hin zu besonders raumsparenden Lösungen für nahezu jede bauliche Situation und Anforderung reicht. Besondere Aufmerksamkeit fanden in Berlin die neue "Bikebox2" und der platzsparende Doppelstockparker "VarioHub".

 

Platzsparender Doppelstockparker "VarioHub" © WSM
Platzsparender Doppelstockparker "VarioHub" © WSM

 

"Wir sind mit der Messe sehr zufrieden", urteilte Andreas Hombach, Vertriebsleiter Überdachungen und Fahrradparksysteme, "auch, weil die Politik das Thema Fahrrad erkannt hat, wie die Beteiligung des Senats zeigt." Hombach verwies auch auf den nationalen Radverkehrsplan, der zum ersten Mal auch Fahrradab-stellanlagen erwähnt und sprach von einem "wichtigen Meilenstein".

 

Die Herausforderung bestehe nun darin, die dafür nötigen Mittel seitens der Bundesländer zur Verfügung zu stellen. "Da tut sich aber was", sagte Hombach mit Blick besonders auf Nordrhein-Westfalen, Bayern und Baden-Württemberg, "nicht zuletzt dank der Interessenvertretung durch die Arbeitsgemeinschaft fahrradfreundlicher Städte wie die AGFS, mit denen wir eng zusammenarbeiten."

 

Die neue "Bikebox2" © WSM
Die neue "Bikebox2" © WSM

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